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zu viel Öl nachgefüllt, ca. 500 m gefahren, was jetzt?

Themenstarteram 28. Juli 2012 um 13:56

Hallo,

mir ist jetzt auch diesen Anfängerfehler passiert, habe zu viel Öl in meine Skoda Oktavia 1.4 TSI Benziner nachgefüllt. Schlimmer noch, bin danach zum Lidl gefahren (ca. 500 Meter hin und zurück). Erst dann den Stand kontrolliert und die gute Anweisungen gelesen ("starten Sie auf keinen Fall den Motor").

Frage ist: was jetzt? Ist meine Katalysator schon kaputt? Kann man Schaden irgendwie feststellen? Zu viel Öl habe ich mittlerweile mit der Spritze abgepumpt.

Beste Antwort im Thema

500 Meter? :D

Da mach Dir mal keine Sorgen.

So lange die Kurbelwelle keinen Schaum in der Ölwanne geschlagen und somit die Ölzufuhr an die Ölpumpe minimiert bzw. unterbunden hat, passiert da eher nix.

Die Gefahr beginnt erst bei 600 Metern. ;)

Im Ernst: Wenn Du das überschüssige Öl angesaugt hast, dürfte da nix passiert sein. :)

Mal so nebenbei:

Die 500m Strecken mache ich hier eher zu Fuß oder mit dem Rad. ;)

Das schont das Auto und den Geldbeutel.

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Zitat:

Original geschrieben von deville73

Wart nur ab, was alles noch kommt. :D

Demnächst sind wir mit Graupner Motoren auf Achse. ;)

Aber die Fahren dann ja Gemisch.

die halten bestimmt länger als die TSI :)

am 11. Januar 2014 um 23:47

Nabend :) ich habe vor ca. 2500km Einen neuen Motor bekommen. 800km später waren die kats hinüber. Heute kam die Meldung das ich Öl reduzieren sollte.. Ich bin direkt zur Werkstatt die haben mir 2,5 L abgesaugt! Jetzt meine Frage gingen die kats durch zu viel Öl kaputt? Wie kann eine Audi Fachwerkstatt so viel Öl aufkippen? Gibt es jetzt Schäden durch zu viel Öl? Ich bin immerhin damit 2500km gefahren.

Gruß

2,5 Liter sind schon eine Menge Holz.

Laut Audi gehen standardmäßig 8,8 Liter Motorenöl in Deinen 4.2 FSI, was ich so gefunden habe.

Das hieße ja, der hätte in etwa 11 Liter Öl drin gehabt. :eek: :eek:

Hast Du vorher gucken können, wie das Öl aussieht am Peilstab?

Wenn es Luftbläschen hat, kann die Kurbelwelle das Öl schon schaumig geschlagen haben und das ist sehr schlecht für den Ölfilm, weil Luft nicht schmiert.

Sollte der Audi Service eigentlich wissen.

Ein bisschen über Max. beim Sauger macht wohl noch nichts. Ich bin auch mal leicht über Max. gefahren, aber nur leicht (0,25 Liter). Also ein Zehntel von 2,5 Litern.

Und dass die Kats vom Öl blind geworden sind, weil er ein bissel was verbrannt hat, ist nicht unwahrscheinlich. Vielleicht mehr Ölnebel angesaugt über die Kurbelgehäuseentlüftung, weil die Pampe ja eben schaumig geschlagen wurde.

Dann sieht auch die Drosselklappe und die Ansaugbrücke entsprechend "lecker" aus, wenn man das Rohr vom Luftfilter abnimmt.

Das vermute ich jetzt aber nur, dass es bei Dir haargenauso ist.

Aber... was glaubst Du denn? Mein Vater war auch beim Audi Service damals mit seinem A6. Nie wieder!

cheerio

am 12. Januar 2014 um 13:06

Laut Atu waren es 2,5 L Die Audi Werkstätten hatten gestern Nachmittag schon geschlossen deswegen Zwangsweise Atu weil ich jetzt nicht damit durch die Welt Geschichte fahren wollte. Nach dem absaugen stand der Ölstand genau zwischen max und min. Ich werde morgen mal beim Audi Partner anrufen, mal sehen was sie dazu sagen :-) aber wieso kam die Meldung erst 2500km später nach dem der Motor bzw das Öl gewechselt wurde?

Die Werkstatt muss nicht notwendiger Weise zuviel Öl eingefüllt haben.

Bei Problemen mit den Injektoren kann es auch zu Ölverdünnung kommen.

Je nach Motortyp (T5) kann es auch vorkommen, dass Kühlwasser sich seinen Weg in die Ölwanne sucht.

Daher sollte geprüft werden, was genau sich da im Ölsumpf befindet.

Gruß

Raymund

Man muss auch bedenken, dass es zu einer signifikanten Ölstandserhöhung (Ölverdünnung) bei Dieselmotoren durch die (ungewollte) Zuführung von Dieselöl bei der Nachverbrennung (Reinigung Dieselpartikelfilter) kommt. Das kann insbesondere bei häufigem Kurzstreckenverkehr ein Problem werden. Als Gegenmaßnahme wurde empfohlen, die Ölwechsaleintervalle zumindest einzuhalten bzw. zu verkürzen, auch wenn das Motoröl eigentlich einen wesentlich längere Standzeit hätte.

Der ADAC hat dazu eine interessante Untersuchung veröffentlicht Ölverdünnung / Ölstandserhöhung

Zitat:

Original geschrieben von raymundt

Die Werkstatt muss nicht notwendiger Weise zuviel Öl eingefüllt haben.

Bei Problemen mit den Injektoren kann es auch zu Ölverdünnung kommen.

Je nach Motortyp (T5) kann es auch vorkommen, dass Kühlwasser sich seinen Weg in die Ölwanne sucht.

Daher sollte geprüft werden, was genau sich da im Ölsumpf befindet.

Gruß

Raymund

Dem wuerde ich mich anschliessen. ATU hat da echt ne Chance versaeumt einen Oelwechsel zu verkaufen.

Das macht das im Motor befindliche Oel allerdings nicht besser... Sollte es Spritverduennung sein, deutet das auf immerhin 20% Diesel im Oel hin! :eek:

 

Gruss, Pete

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