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Zoe q210 Gebraucht kaufen?

Renault Zoe AG
Themenstarteram 5. Juli 2020 um 16:38

Hallo

Meine Freundin hat vor sich einen Zoe Q210 mit 88 ps zu zulegen :)

Preislich her sind wir bei 6500.- ca mit 70k-90k Kilometer am Tacho und Bj 2014-2015.

 

FahrerProfil:

Für sie ist es extrem reizvoll weil sie nur Arbeiten fährt mit dem Auto (4 - max 5k im Jahr)

Batterie miete wäre bei 59.- bis max 7,500 Kilometer ...was sie nie erreichen würde :)

Was zahlt ihr Versicherung usw.?

Wie sieht es mit zuhause Laden aus? normal Steckdose? Dauer? Kosten? (Obwohl es bei uns öffentlich einige Auto Lade Stadionen gibt die sie sicher sehr oft nutzen wird )

Wie sieht es mit dem Service Intervall aus? viel an Kosten?

Was gibt es sonst für Probleme bei dem Auto? Oder sind die Reparaturen sehr Preiswert da es ja nicht viel am Auto gibt ;D

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2 Antworten

IIRC:

- Nicht so effizient beim Fahren wie die Varianten mit anderem Motor bzw. "nur" 22kW.

- Bis zu 43kW Ladeleistung über Typ2, was aber eher selten zu finden ist, insb. innerorts. Schau mal z. B. unter https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

Wenn du Typ2 mit weniger Ladeleistung hast, wird er das aber auch voll nutzen.

- Hast du vor daheim mit Strom von der eigenen PV zu laden? Phasenumschaltung heißt dann AFAIK teure Reparatur am Auto. Ggf. an der Wallbox deaktivieren bzw. andere Wallbox verwenden.

- http://zoepionierin.de/warum-zoe-nicht-in-die-schuko-steckdose-passt/ lesen.

Schuko über längere Zeit mit >= ca. 2kW zu belasten würde ich aus Sicherheitsgründen eh nicht machen.

- 11kW-Wallboxen gibt's IIRC ab 500EUR. Oder eben "nur" Drehstrombuchse + mobile EVSE. Ggf. drauf achten, dass alle Stecker gegen ungewolltes Herausziehen geschützt sind wenn z. B. nicht durch die verschlossene Garage geschützt wo nur ihr reinkommt.

Ggf. wird's teurer, wenn es eichrechtkonform sein muss, weil z. B. der Arbeitgeber sich bereiterklärt Strom für's Firmenauto zu bezahlen.

Dazu die Kosten für den Elektriker bzw. die Kabel. Der Elektriker sollte wissen ob der Stromnetzbetreiber das genehmigen muss oder ob man ihm nur Bescheid geben muss. Oder ob ihr im schlimmsten Fall zieml. viel an der Elektrik verändern müsstet, weil dann der Bestandsschutz nicht mehr gilt oder schlicht ihr irgendwo an der Leistungsgrenze irgendeiner Leitung bzw. eures Stromzählers seid.

- Angebl. kann man sich aus der Akkumiete rauskaufen. Genaue Konditionen für genau dieses Fahrzeug bzw. dessen Akkuzustand anfragen! Seit es in D Renaults auch mit Kaufakkus gibt, haben die Kaufakkus nur 66% Mindestkapazitätsgarantie und bei Miete (wo man meist mehr zahlt) 75%.

Bzw. weißt du überhaupt schon die reale Restkapazität?

- Die Frage nach der Versicherung ist eher sinnfrei, da es von zuviele Faktoren abhängt (auch was dich persönl. angeht) und dir div. Webseiten der Versicherer bzw. Vergleichsportale beantworten können.

- Preisliste mit Service-Intervall, Ladedauer usw. z. B. https://web.archive.org/.../ -> 30Mm/1J. Grob 100EUR pro Wartung.

Die aktuellen Mietpreise hast du wohl schon gefunden.

- Beim Verbrauch bzw. den Ladekosten nicht vergessen, dass der Ladevorgang bei weitem keine 100% Effizienz hat. D.h. durch den Stromzähler geht deutl. mehr Strom durch als du dann nachher aus dem Akku rausbekommst.

notting

PS: Für Ladekarten bzw. allg. Fragen zu E-Autos die nicht direkt was mit Renault zutun haben etc.: https://www.motor-talk.de/forum/hybrid-elektro-b452.html

Ich würde mir heut zu Tage keinen Zoe mit diesem Motor kaufen. Die Ladeelektronik ist anfällig und verursacht häufig Störungen. Dazu ist der Motor nicht besonders Standhaft. Meist sterben diese Motoren an Isolationsproblemen. Also sehr teuer alles.

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