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Zahnriemen 1,4l 80PS CGGA: Nockenwellenstellung

VW Golf
Themenstarteram 5. Juni 2020 um 10:31

Hallo,

habe folgendes Problem beim Auflegen des kleinen Zahnriemens, der die beiden Nockenwellen verbindet:

Ich habe einen Motor mit demontierten Zahnriemen, unterer Zahnriemen und obere Spannrolle sind demontiert. Wenn ich das Nockenwellen-Arretierwerkzeug (BGS 8155-19) in die beiden kleinen Bohrungen einführe und anschließend den kleinen Zahnriemen auflege, liegen in dieser Stellung die Zähne des Riemens genau auf den Zähnen des Zahnrades, wenn der obere Teil des Riemens stramm ist. Ich kann den Riemen in dieser Stellung dann nur oben etwas lose auflegen, damit die Zähne des Riemens in die Vertiefungen des Zahnrades greifen. Lt. Anleitung der der Riemen aber oben stramm aufgelegt werden.

Das genannte Arretierwerkzeug hat einen Mittenabstand der Bohrungen von ca. 48mm. Wenn ich die Nockenwellen leicht verdrehe, kann ich die Stifte (ohne den Verbindungsbolzen) immer noch in die Bohrungen einführen, jedoch steht dann der vordere Stift leicht schief (siehe Foto). In dieser Stellung ist der Abstand der Bohrungen dann etwa 2mm kürzer (46mm). Nun kann ich den Riemen oben stramm auflegen. Der Zahnriemen liegt dann genau einen Zahn versetzt auf dem vorderen Rad auf, im Vergleich zu der ersten Variante.

Kann mir jemand einen Rat geben, welche Stellung korrekt ist?

Riskiert man seine Ventile, wenn der Zahnriemen einen Zahn falsch aufliegt?

Vielen Dank.

Viele Grüße

Cajar

PS:

Leider wurde die Stellung der Zahnräder vor dem Ausbau des Riemens nicht markiert, das würde hier sehr helfen. Ebenso bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Arretierwerkzeug beim Ausbau vollständig eingeschoben war. Aus Fehlern lernt man (hoffentlich)...

Golf VI, 1,4l 80PS CGGA

Golf VI CGGA schiefe Arretierstifte
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4 Antworten

Hm, also so wie auf den Bild ist definitiv falsch.

Kann es sein, dass du den Zahnriemen falsch herum auflegst? Mann muss ihn linksherum anlegen (angefangen von der linken Nockenwelle).

Bei mir ging gabs da keine Probleme.

Du kannst das Riemenrad ein Stück sicher zurück drehen per Hand.

Die Werkzeuge passen nicht ?? %.

Absteckstifte rein ein Stück zurück drehen das Nockenwellenrad dann fluscht das schon.

Mfg

Zitat:

@Cajar schrieb am 5. Juni 2020 um 10:31:27 Uhr:

 

Ich habe einen Motor mit demontierten Zahnriemen, unterer Zahnriemen und obere Spannrolle sind demontiert. Wenn ich das Nockenwellen-Arretierwerkzeug (BGS 8155-19) in die beiden kleinen Bohrungen einführe und anschließend den kleinen Zahnriemen auflege, liegen in dieser Stellung die Zähne des Riemens genau auf den Zähnen des Zahnrades, wenn der obere Teil des Riemens stramm ist. Ich kann den Riemen in dieser Stellung dann nur oben etwas lose auflegen, damit die Zähne des Riemens in die Vertiefungen des Zahnrades greifen. Lt. Anleitung der der Riemen aber oben stramm aufgelegt werden.

Ich habe das mal am AXP Motor gemacht und meine mich zu erinnern, dass der obere Bereich des Zahnriemens, wenn dieser entspannt ist, etwas durch hängt. Beim Auflegen habe ich diesen dann so stramm es ging in den Zahnflanken aufgelegt. Anschließend den Riemen gespannt. Danach ließ sich die Absteckvorrichtung mit der Abstandsbrücke, leicht schlackernd herausnehmen. Zuvor waren die Steckbolzen etwas unter Druck, weil sicher irgendwelche Ventile gegen die Nocken gesteuert haben.

Wichtig ist also, dass im gespannten Zustand sich sauber abstecken lässt.

Wenn du den langen Riemen dann auch aufgelegt hast, kommt eigentlich hier das gleiche Symptom auf dich zu, sodass der Riemen, nach dem Spannen, gerne einen Zahn neben der OT Markierung sitzt. Lösen, ein Zahn versetzen, und wieder spannen.

Danach drehst du den Motor mindestens zwei mal im Uhrzeiger durch, mit anschließender erneuter Kontrolle. Ich ziehe die Spannrollen erst nach der Kontrolle mit Drehwinkel an, falls das hier überhaupt so gemacht wird.

 

Gruß

Edit:

Bevor du den Motor weiter zusammen baust, würde ich einen Blick in die Kerzenschächte werfen. Wenn dort Öl drinnen, kannst du jetzt noch die Ventildeckelabdichtung erneuern, sonst geht in Kürze das Drama von vorne los. Dazu muss der Zahnriemen dann wieder ab.

Themenstarteram 1. Juli 2020 um 22:36

Hallo zusammen,

 

vielen Dank für Eure Tips. Ich bin wie vorgeschlagen vorgegangen und habe das Absteckwerkzeug gerade in die Bohrungen gesteckt und dann den kurzen Riemen aufgelegt. Der Unterschied ist genau 1 Zahn zu gezeigtem Foto. Dier Riemen hängt dann sehr locker oben - sogar etwas mehr als unten. Habe das ganze mit neuem und alten Zahnriemen getestet, sieht ähnlich aus. Wenn man die Spannrolle unter den Nockenwellen anschraubt und spannt, wird alles schön stramm und gerade. Der Riemen zur Kurbelwelle lässt sich dann auch gut auflegen und die Markierung an der Kurbelwelle passt gut bei gesteckten Passstiften. Dann Kurbelwelle zwei Umdrehungen drehen - alles passt noch.

Ein Tip für Nachahmer: Weil das Absteckwerkzeug noch relativ viel Spiel in den Strinrädern lässt, markiert Euch die Stellungen der Stirnräder gegen den Zylinderkopf, bevor ihr den alten Riemen abnehmt.

 

Ingesamt ist das Zahnriemenwechseln bei diesem Motor recht einfach, wenn man den Hinweis mit dem stramm aufzulegenden Zahnriemen irgnoriert, der in Reparaturhandbüchern und youtube-videos so gegeben wird. Ob das nur bei meinem Motor so ist ...??

 

 

Viele Grüße

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