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Yaris Hybrid für den Ruhrpott kaufen?
Hallo,
ich beabsichtige ein Zweitfahrzeug für fast den "reinen Stadtverkehr" im Ruhrgebiet zu kaufen.
Dabei ist mir der Yaris Hybrid besonders aufgefallen. Wir könnten diese Fahrzeug für zwei Fahrprofile nutzen.
Ich fang mal mit den Fahrprofilen an, es gibt zwei :-)
Erstes Profil:
Reiner Stadtverkehr über 2 KM für eine Strecke.
Hinfahrt zum Dienst und zurück, Sommer wie Winter.
Als Hinweis: Ein Fahrrad kommt nicht in die Auswahl, das hatten wir jetzt über 20 Jahre und haben darauf keine Lust mehr. Auch kein E-Bike.
Es muss ein Kraftfahrzeug sein.
Das Fahrzeug wird dann auch konsequent in der Stadt genutzt für viele Kurzstrecke zum Einkauf usw. im Ruhrpott (viel Stop&Go).
Zweites Profil:
Ruhrgebiet
4 KM Stadtfahrt, 7 KM Autobahn, 4 KM Stadtfahrt.
Ich fahre morgens um 06:30 los, dann geht es noch. Auch auf der A43 läuft es dann noch fast flüssig, mehr als 120 km/h geht aber nicht.
Trotzdem würden alle anderen anfallenden Fahrt mit dem Yaris erledigt (wie beschrieben viel Stop&Go im Ruhrgebiet)
Jetzt zu meiner Frage:
1. Zu welchem Profil passt der Yaris Hybrid besser?
2. Welche Aussstaung bringt den besten Preisvorteil?
Eventuell auch Finanzierung mit Versicherung und Inspektionspaket.
Sitzheizung und Einparkhilfe sind Pflicht (Der Yaris Team Deutschland?)
Zur Info:
Ich habe jetzt ca. 25 neue Fahrzeuge der Firma Opel gefahren, zur Zeit ist es ein Adam 1,2 mit 71 PS.
Jetzt muss es einfach mal ein anderer Hersteller werden.
Der Yaris hat für mich im Moment die beste Flexibilität und ist als Hybrid einzigartig in seiner Klasse, oder gibt es Vergleichbares?
Ich danke euch.
Beste Antwort im Thema
Ich habe auch so meine Erfahrung mit einem Hybrid und bin etwas enttäuscht gewesen...
Ich hatte eine eine woche den Auris Hybrid als Kombi mit 122ps Systemleistung und der vebrauch lag anfangs bei 6,x und pendelte sich dann bei 5,x ein als ich verstanden habe wie man das Gaspedal richtig bedient :D
Strecke:
40 km einfach mit 2 kleinen Nestern, rest Landstraße meist 100 Km/h.
Geschwindigkeit im Schnitt 60 - 62 Km/h
Vergleich:
Toyota Aygo X Play Touch. 4,4 L Super
Toyota GT86 FL 6,6 - 6,9 L Super +
Alle Autos werden gleich gefahren wobei der Aygo schon etwas mehr leidet wenn er warm ist da er einfach keine Leistung hat....
Warm fahren, auch mal überholen und hochdrehen und kalt fahren. - Ich weis muss man nicht da man eh die meiste Zeit bei 2 - 3tsd Rpm rumgurkt aber ist halt meine Macke.
Jetzt habe ich mich gefragt wo der Vorteil des Hybriden ist. Außer: Höherer Anschaffungspreis / Hybrid Check beim Service / Komisches Getriebe... Irgendwie bin ich da noch nicht ganz schlau daraus.
Wenn ich es drauf anlege und so fahre das ich nicht mal Bremsen muss wenn es nicht sein muss dann kann ich den Verbrauch sicherlich nochmal um 0,5 L drücken aber das macht ja dann keinen Spaß.!
Ok, der Aygo ist leichter und hat schmale Reifen und der GT hat nicht so den großen Luftwiderstand aber Verbrauchsmäßig ist es im Vergleich etwas mau.
Evtl mit der nächsten Gen 2019 wird sich da was ändern? Wenn der Verbrauch gleich bleibt und die Systemleistung Steigt dann wäre es eine überlegung Wert aber im Moment spricht mMn nichts für einen Hybrid.
Ist nur meine Meinung dazu. Ich will hier nichts schlecht reden oder einem etwas ausreden... Es kann ja auch sein das ich nach einer Woche nicht so ganz gelernt habe damit umzugehen. - Ist ja doch etwas komisch und man brauch schon sehr viel Gefühl im rechten Fuß -
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48 Antworten
Zitat:
@manya21 schrieb am 17. Oktober 2018 um 19:11:18 Uhr:
ich fahr einen yaris verso 1,3l automatic von 2004. gestern bin ich gemütlich 390km überland gefahren. Dabei hatte ich einen verbrauch von 6,1l und das ohne hybrid oder sonstige hoch moderne Technik. zu dem eine cw-wert der nicht so besonders ist, eben 2004.
6,1l sind für den Yaris Verso allerdings sehr wenig, der liegt im Mittel bei 6,9l bei Spritmonitor.
Zitat:
warum soll ich einen neuen kaufen, der nur durch tricks und was was weiß ich auf "niedrigen "verbauch gezwungen wird.
Du klingst wie jemand aus dem Mittelalter, der etwas, was er nicht versteht, als Hexerei abtut.
Es gibt drei sehr einfache Gründe für die Sparsamkeit von Toyotas Hybridfahrzeugen - unabhängig vom Fahrstil:
- hocheffizienter Benzinmotor mit Atkinson-Zyklus (in den neuesten Generationen mit bis zu 41% Wirkungsgrad - ein normaler Ottomotor dürfte zwischen 25 und maximal 35% schaffen)
- variable Lastverschiebung zwischen Benziner und Batterie, um den Benziner häufiger im effizienten Bereich halten zu können
- Rekuperation von Bremsenergie
Zitat:
@sharock22 schrieb am 17. Oktober 2018 um 20:39:08 Uhr:
Ok, es waren 136 PS und trotzdem bei dem mehrpreis und einer Ersparnis von sagen wir 1.5 Liter lohnt es sich noch nicht.
Rechne mal wie lange du tanken kannst für den mehrpreis.
In meinem Augen muss da mehr kommen.
Höherer Wiederverkaufswert, niedrigerer Verschleiss, praktisch keine Schwachstellen am Antrieb, niedrige Emissionen, teilelektrisches Fahren, such dir was aus.
Es gibt schon ein paar Gründe, warum jeder zweite Toyotakäufer in Europa mitterweile zum Hybrid greift und der Marktanteil von Toyota in den letzten Jahren wieder steigt.
Ich bin selbst Toyota Fahrer. Sogar doppelt.
Ich warte auf die 2L Hybrid Modelle dann Schnapp ich mir einen. Mein Händler gibt mir den alten und neuen zum Vergleich für nen Tag :)
wie fährt man einen hybrid nun richtig? ich wage immernoch zu behaupten, dass ich weiß, wie ich meinen xp9 fahren muss, sonst hätte ich nicht die 3.9l geschafft. bei den hybriden war ich jedesmal enttäuscht, trotz eco usw.
muss ich kurz viel gas geben, lange wenig gas geben, jeder sagt was anderes, passen tut es nie....
Mehrpreis gegenüber was? Der Auris Hybrid hat ausstattungsbereinigt keinen höheren Aufpreis als ein Diesel bei einem anderen Hersteller.
Zitat:
@MajStealth schrieb am 17. Oktober 2018 um 21:46:43 Uhr:
wie fährt man einen hybrid nun richtig? ich wage immernoch zu behaupten, dass ich weiß, wie ich meinen xp9 fahren muss, sonst hätte ich nicht die 3.9l geschafft. bei den hybriden war ich jedesmal enttäuscht, trotz eco usw.
muss ich kurz viel gas geben, lange wenig gas geben, jeder sagt was anderes, passen tut es nie....
Du kannst des ned:D
Ich auch nicht, bin den Yaris alle möglichen Szenarien gefahren, 5,4 Liter. Unser 111er braucht 5,8 auf die ersten 4000km.
Vl sind die andren Hybriden besser übersetzt oder programmiert, das wäre mal interessant.
Für mich müsste ein Hybrid bei Vollgas max 2500 touren drehen von mir aus konstant aber dafür mächtig Bumms haben. So stell ich mir Fahrvergnügen vor. Mehr Hubraum oder Turbomotor um das zu realisieren.
Aber vermutlich kommt man dann mit dem trinkverhalten nicht auf gerade..zum Gleiten usw ist er sicher top.
Selbst auf der HP von Toyota selbst steht beim Yaris Hybrid ideal für die Stadt.
Mehrpreis gegenüber einem Benziner der gleichen Marke. Wir reden ja hier von Toyota, demnach ist mein Vergleich immer Hybrid vs Benziner da die keinen Diesel bauen. @Franky1801
Aber wieso darf die zusätzliche Antriebseinheit und die größere Batterie nicht mehr kosten als ein "normaler" Motor. Und als Toyota noch Diesel verkauft hat, war es so, dass der Hybrid ausstattungsbereinigt nicht mehr kostete als der Diesel. Also ist der Vergleich durchaus berechtigt.
Ich hab nie gesagt das es nicht mehr kosten darf.
Gehen wir von reinen zahlen aus ok.
23.290€ kostet der Auris cool Benziner.
26.290€ kostet der gleiche als Hybrid.
Ohne Rabatt etc gerechnet. Jetzt hast du 3000€ mehr bezahlt + etwas mehr kosten beim Service. Hybrid Check + mehr Öl weil der Motor größer ist etc.
Jetzt rechne dir aus wie lange du fahren kannst für die 3000€ bei einem Verbrauchsvorteil von wie viel Liter? Sagen wir 2L ?
Ich bin wie schon oft gesagt nicht abgeneigt und wenn da mehr Leistung bei gleichem Verbrauch raus kommt mit den neuen Modellen das gibt's ein klares ja!
Jeder kann sich das kaufen was er möchte und ich werde und ich bin der letzte der sagt:
Ich würde mir nie einem Hybrid kaufen aber da muss einfach mehr kommen.
Die Hybridfangemeinde in Sachen Yaris formuliert es ja eh immer wieder: Man kauft dieses Modell NICHT (nur) aus Spritersparnisgründen. Angeboten wird er aber vom Hersteller vor allem unter dieser Prämisse. Das scheint dann bei den Besitzern dieses Modells halt doch auch so verstanden zu werden. Und dann gibt es Enttäuschungen, "Beileidskundgebungen" und praktische Tipps, auf welchen Arten und in welchen Situationen man welche fahrtechnische und -praktische Dinge beachten soll, damit man wieder einen Drittelliter Ersparnis als Toppleistung verzeichnen kann.
Meine Wenigkeit ist seit fast 10 Jahren leidenschaftlicher Yaris-1.0-Fahrer (sechs Exemplare, dazwischen drei Aygos und ein Peugeot 107). Und ich weiß, wider einschlägiger Tipps in diesem Forum, warum ich mit diesem Modell total topp zufrieden bin. So wie ich dieses Fahrzeug gebrauche, benötige ich im Sommer im Schnitt 4,5 Liter und im Winter einen guten halben Liter mehr (je nach Frost- und Kurzstreckenbedingungen).
Im Regelfall kaufe ich mir ein Topp-Ausstattungsmodell, das nach knapp einem Jahr den Besitzer wechselt. Als Hybrid kostet mich der Yaris mindestens € 4.000,-- mehr. Und ein Automatikgetriebe mag ich auch nicht!
Resümee: Wer einen kostengünstigen, verbrauchsarmen Yaris haben will und ein gemütlicher Autofahrer ist, ist mit dem 1.0-Antrieb bestens bedient.
P.S.: Was ich mir persönlich erspare, steht wieder auf einem anderen Blatt. Es ist jedenfalls so perfekt viel, dass ich mein Ritual, spätestens nach einem Jahr jeweils wieder einen neuen Yaris zu kaufen, nicht aufgeben werde.
Die Servicekosten sind gleich, bestimmte Verschleißteile gibt es nicht, die müssen also nicht gewechselt werden. Der Cool ist als Hybrid nicht identisch mit dem normalen Cool ausgestattet, da mindestens die Automatik eine nicht abwählbare Zusatzausstattung ist. Ich bezweifle, dass ein vergleichbar motorisierter Auris-Benziner unter gleichen Realbedingungen tatsächlich nur 2 Liter mehr verbraucht. Aber selbst wenn...
Ehrlich gesagt, diese Diskussionen wurden hier schon tausend mal geführt und sind nicht zu Ende zu führen.
Ich kann nur die absoluten Kosten meines Skoda Roomsters TDI mit den Kosten des Auris Hybrid vergleichen (und der Roomster spielte eine Klasse niedriger). Die Anschaffungskosten sind inflationsbereinigt ähnlich gewesen, die Ausstattung auch sehr stark vergleichbar. Die Versicherung beim Skoda war wesentlich günstiger, die Steuer wesentlich höher. Die Inspektionen waren beim Vertragshändler teurer als beim Auris, allerdings seltener, so dass sich das bisher ausglich. Der Verbrauch lag bei gleichen Fahrprofil (und ziemlich vergleichbarer Fahrweise mit viel Gas bis zur Höchstgeschwindigkeit (die lag beim 1.6 TDI auch nur bei 181km/h)) grob einen Liter ÜBER dem Auris, d. h. wir hatten da einen Schnitt von knapp unter 7 Liter und beim Auris von knapp unter 6 Liter). Und damit gewinnt die Kostenbilanz der Skoda bisher, weil eben ca 15 Cent Preisunterschied pro Liter. ABER der Skoda hat gegen Ende seiner Laufzeit das Update für den Betrugsdiesel bekommen. Und seitdem fuhr er wesentlich schlechter und erreichte längst nicht mehr die Fahrwerte von vor dem Update. Auch der Verbrauch bewegte sich ÜBER dem bisherigen Durchschnittsverbrauch. Wenn er nicht wenige Monate nach dem Update einen Totalschaden gehabt hätte, hätte ich vielleicht irgendwie das Update rückgängig machen lassen, aber so... so bin ich froh, dass ich bei Fahrverboten im Rhein-Main-Gebiet weiter fahren darf und nicht mein Auto in die Ecke stellen muss...
Zitat:
@sharock22 schrieb am 18. Oktober 2018 um 11:24:38 Uhr:
Gehen wir von reinen zahlen aus ok.
23.290€ kostet der Auris cool Benziner.
26.290€ kostet der gleiche als Hybrid.
Ohne Rabatt etc gerechnet. Jetzt hast du 3000€ mehr bezahlt
Du hast Auris 1.2 Turbo und Auris Hybrid in den Varianten "Comfort" verglichen. Den Hybrid gibts allerdings auch in der abgespeckten Variante "Cool", wodurch der nur noch 23.790€ kostet.
Außerdem vergleichst du hier Schalter mit Automatik. Ein fairer Vergleich wäre der Auris 1.2 Turbo Multidrive-S Comfort, der 24.890€ kostet, mit dem Auris Hybrid Comfort für 26.290€. Dann reden wir noch von 1.400€ Preisunterschied.
Zitat:
+ etwas mehr kosten beim Service. Hybrid Check + mehr Öl weil der Motor größer ist etc.
Der Hybrid Check ist komplett freiwillig und macht bei den ersten 4 Kundendiensten gar keinen Sinn - denn da greift eh die 5-Jahres-Garantie auf alle Hybridkomponenten. Ab dem 6. Jahr empfiehlt sich der Hybrid Check, da man damit ein weiteres Jahr Garantie auf die Hybridbatterie bekommt.
Und die paar Tassen Öl, also bitte....
Zitat:
Jetzt rechne dir aus wie lange du fahren kannst für die 3000€ bei einem Verbrauchsvorteil von wie viel Liter? Sagen wir 2L ?
Mal angenommen 5 Jahre Haltedauer, 15.000km p.a. und 2l @ 1,50€ = 2.250€. Das dürfte den Aufpreis für den Hybrid bereits wett machen. Nun verkauft man den Auris allerdings wieder, und weil man einen Hybrid gekauft hat, der wertstabiler ist, bekommt man den ursprünglich gezahlten Aufpreis wieder zurück - oder zumindest einen großen Teil davon.
Dazu fährt man 5 Jahre lang völlig sorgenfrei, während bei einem Turbomotor mit Ottopartikelfilter und Schaltgetriebe schon ein paar Verschleissteile mehr rumschleppt.
Abgesehen davon gehts hier eigentlich um den Yaris Hybrid. Auf den lässt sich meine gesamte Argumentation allerdings 1:1 übertragen, man muss nur die Zahlen abändern.
Es kommt auch immer auf die eigene "Infrastruktur" an.
Fast kein Fahrprofil ist hier vergleichbar.
16 Km Stadt ist etwas anderes wie 3 KM Stadt und 13 KM Autobahn.
Einen Diesel will ich nicht.
Ich werde eine Probefahrt durchführen (Ich bin der Themenstarter) und dann berichten.
mit meinem xp9 ziehe ich 50km autobahn den 5km innenstadt vor... oder eben überland auf bundesstraße. ich versuche ja nun schon seit einem 3/4 jahr den hybrid zumögen, aber iwas fühlt sich immer komisch an, wenn ich an den verbrauch denke.
führt eigentlich jemand eine wartungslist für seinen xp13 hybrid? was kommt da monatlich an wartung, steuer usw auf einen zu?
Zitat:
@MajStealth schrieb am 18. Oktober 2018 um 20:04:24 Uhr:
führt eigentlich jemand eine wartungslist für seinen xp13 hybrid? was kommt da monatlich an wartung, steuer usw auf einen zu?
Monatlich? Den Kundendienst macht man eigentlich einmal im Jahr oder alle 15.000km, je nachdem, was zuerst eintritt. Kundendienste sind nicht merklich teurer als z.B. bei deinem XP9. Die KFZ-Steuer liegt bei 30€, die Versicherungsbeiträge musst du dir selbst ausrechnen.