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Yaris Hybrid Erfahrung nach ca 4 Monaten
Der Yaris Hybrid ist unser erster Toyota. Es handelt sich um einen Club in Vollausstattung. Also keine Billigvariante, ca 25t€ Listenpreis.
Nun vermissen wir im Alltagsbetrieb einige Extras die wir von anderen Autos gewöhnt waren:
1. Fenster kann man mit der Fernbedienung nicht schliessen.
2. Der anschlossene USB Stick wird nach einem neuen Motorstart nicht mehr erkannt, wenn
vor dem Motor ausschalten auf Radioibetrieb umgeschaltet wurde. Der USB Stick muß abgezogen
und neu angesteckt werden.
3.Die Lenkradtasten sind Nachts nicht hinterleuchtet!
4.Sitzheizungstasten sind nicht hinterleuchtet und haben keine Stufenschaltung.
5.Klimaanlage erlaubt nicht alle drei Düsenvarianten gleichzeitig anzuwählen.
Nur Oben + Mitte oder Oben +Unten oder Mitte + Unten.
Oben + Mitte +Unten fehlt.
6.Abstandpiepser Vorne + Hinten sind zu leise. Keine Absnkung der Radiolautstärke automatisch.
7.Mit dem eingebauten Panorama Dach gibt es hinten keine Inenraumbeleuchtung.
In der Nacht zu dunkel – die vordere Lampe reicht nicht ,um den hinteren Bereich zu beleuchten.
8.Im Kofferraum fehlt eine zweite Leuchte gegenüber.
9.Flaschenablagen reichen im Durchmesser nicht für die 0,7 Liter Glasflaschen.
Welche Flaschen wurden als Referenz genommen?
10.Tempomat geht nicht ab Tempo 30
11.Scheibenwischer an der Heckscheide wischt nicht automatisch bei eingeschalteten Rückwärtsgang +
Regen (Regensensorabhängig)
12.Heckscheibenwischer kann größer gewählt werden (oben +5cm unten +3 cm) Warum wurde dieser
kleiner als möglich gewählt?
13.Wählt man die Innenraumluftumwälzung (Außenluft aus) wird dies nicht automatisch nach einer
gewissen Zeit zurückgesetzt. Sogar nach dem Motoreinschalten bleibt dies noch abgeschaltet!
Die Hybridtechnik funktioniert einwandfrei. Die Verbräuche liegen Innerorts bei ca 4,1 Liter im
Überlandbetrieb bei 4,5 Liter und auf der Autobahn (max 120km) bei 5,0 Liter.
Bitte um Rückmeldung,ob meine "Liste" nun übertrieben ist ,vielleicht auch Toyota typisch?
mfg
Walter Starzl
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von jennss
Ich denke, wer einmal eine gute Ausstattung hatte oder auch viel PS, dem fällt es nicht selten schwer mit weniger zufrieden zu sein, so vernünftig das finanziell manchmal auch wäre...
j.
Das stimmt, aber dagegen gibt es einen recht einfachen, aber sehr wirkungsvollen Psychotrick. Der übrigens nicht nur beim Auto, sd. in fast allen Lebenslagen und -belangen extrem effektiv ist: der Trick ist, sich zu "erden". Das heißt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das sagt sich leicht, ist aber in einer Welt des Konsums, der Reizüberflutung und der geweckten künstlichen Bedürfnisse mit Hilfe der modernsten Psychomethoden nicht so einfach - außer man kennt den Trick.
Frage: Wer ist reich?
Richtige Antwort: Jemand, der arm ist an Bedürfnissen (gleichzeitig ist das auch die Voraussetzung um wohlhabend zu werden, denn wenn mit dem Einkommen die "Bedürfnisse" mitwachsen, bleibt finanziell trotzdem nichts übrig).
Hier ist die Methode am Beispiel Auto:
1. Man macht sich zuerst mal eine vergleichende Kostenaufstellung. Vom kleinsten Vernunftauto, über den "hätte ich gern" bis zum "Traumauto".
Versicherung pro Jahr, Steuer pro Jahr, Treibstoffkosten pro Jahr.
Und dann auch für zehn Jahre.
Dann zeichnet man in eine Tabelle die MEHRKOSTEN im Vergleich zum billigsten Auto ein oder macht das mit Excel.
Da fallen einem dann schon mal die Glupscher raus. Garantiert. Wir haben das nämlich NICHT im Gefühl, WAS man sich da leistet, auch wenn wir das glauben. Man muß das gesehen haben.
Wenn man sich dann noch vorstellt, was man aus diesem Geld machen kann, wenn man es klug investiert, dann wird aus dem vermeintlichen Traumauto schnell das Dümmste das man machen kann. Nicht nur vom Verstand her, sd. vor allem wird es auch gefühlt.
Auch die unterschiedlichen Anschaffungskosten zw. neu & gebraucht nicht vergessen und sich überlegen, welche Reparaturen man beim Gebrauchten machen lassen könnte, um allein die Mehrkosten zum Neuwagen aufzuholen. Auch die Vollkasko vs. Haftpflicht beim Neuen vs. Gebraucht nicht vergessen.
Die Kostenseite und Freude an der Ersparnis ist aber nur ein Teil. Der zweite ist noch wichtiger: Man steht an der Ampel und daneben bleibt das Traumauto stehen. Da kommt dann trotz Freude über das Geld das man mehr in der Tasche hat, als der danaben, durchaus dennoch schon mal der Wunsch auf: aber schön wär's doch.
2. Und hier kommt die Erdung in's Spiel:
Beim nächsten Sauwetter schnappt man sich das Rad und fährt damit dorthin, wo man sonst mit dem Auto hingefahren wäre. Oder auf einen Berg radeln.
Wer das nächste mal in seinem Auto sitzt und daran denkt, wie bequem, trocken, warm und mühelos es einen überall hinbringt, bei dem verfliegt jeder Wunsch nach einem besseren Auto. Denn DAS ist der Wahre Zweck des Autos: unabhängig und bequem, ohne selbst das Gepäck schleppen zu müssen von A nach B zu kommen. Man hat sich erfolgreich "geerdet". Keine Werbung hat mehr eine Chance. Jeder Wunsch nach dem besseren, stärkeren oder neueren Auto löst sich in Luft auf!
Wichtig ist aber, daß man die Strapazen ohne Auto auch wirklich selbst erlebt. Also wirklich rauf auf's Radl, oder zu Fuß auf den Weg gemacht. Denn zwischen sich etwas theoretisch vorstellen und es wirklich erleben, liegen psychologisch Welten (man muß ja auch wirklich mal 5 Tage am harten Boden geschlafen haben um ein Bett wirklich schätzen zu können).
Das kann man auf fast alles anwenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man wird erstaunt sein, mit welchem gigantischen Wust an künstlichen Bedürfnissen wir zugeschüttet sind und wie wenig man wirklich braucht.
Übrigens: Wer hie und da einen Fasttag einlegt, oder ganz bewußt auf Fleisch verzichtet, der tut im Grunde ja auch nichts anderes (das ist der ursprüngliche Sinn des Fastens!). Sich besinnen darauf, daß der volle Magen eben keine Selbstverständlichkeit ist oder daß für den Fleischgenuß ein Tier hat sterben müssen. Diesen Respekt vor dem wahren Kern der Dinge muß man sich in unserer konsumorientierten Zeit selbst zurückerobern, denn Wirtschaft wund Politik wollen natürlich ganz anders gestrickte Menschen...
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72 Antworten
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Yaris Hybrid-Käufer sich locker ein größeres Auto leisten könnten, aber aus gutem Grund nicht tun. Mir geht es jedenfalls so. Wenn ich ein günstiges Auto will, dann würde ich eher zum 10k-Yaris greifen. Wer ein Auto mit hervorragender, ultimativ sparsamer Automatik will, greift eben zum Hybrid. Wer Klimaautomatik will, nimmt auch den Hybrid, weil der Benziner mit eben dieser nicht (wesentlich) billiger ist. Ich denke, der Yaris Hybrid ist ein sehr gutes Auto für Leute, die nicht ihren Nachbarn beeindrucken müssen, selten schnell auf Autobahnen fahren, Komfort bevorzugen und/oder im Alltag sparsam unterwegs sein wollen. Diesen Trend zu kleineren, ausreichend großen, intelligenteren Autos befürworte ich ausdrücklich. Ist er doch das Gegenteil vom Trend der letzten Jahre, wo ein Auto immer größer und stärker werden musste.
... der Benzinpreis wird nicht mehr billiger werden, er wird weiter steigen. Die einzige Möglichkeit die wir haben um dieses Problem zu beeinflussen ist die, weniger zu verbrauchen oder gar nicht mit dem Auto zu fahren.
....nur so einen kleinen Roadster - wie der SLK - sollte Toyota schnellstmöglich wieder ins Programm aufnehmen. Für alle Frischluft-Fans. :-)
Sich ein großes Auto für die Nachbarn zu kaufen, ist völlig sinnlos. Ich fahre z.B. nur etwa 10.000 km pro Jahr und meistens alleine. Warum soll ich mir da einen RAV4 oder GT86 in die Garage stellen, die doppelt soviel kosten wie der Yaris?! Klar, beide bieten natürlich mehr Reize, aber letztendlich fahre ich im Yaris ähnlich gut und hab so mehr Geld für andere Dinge übrig. Man kann auch mit einem Yaris überall vorfahren, ohne dass man mitleidig belächelt wird.
Wer unbedingt einen dicken Boliden haben möchte, der soll sich natürlich einen kaufen. ;)
Zitat:
....nur so einen kleinen Roadster - wie der SLK - sollte Toyota schnellstmöglich wieder ins Programm aufnehmen. Für alle Frischluft-Fans. :-)
Den kannst du ab Sommer 2013 als GT86 Roadster kaufen. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Torian
Du hast eine Klasse zu niedrig gekauft. Mein Golf hat 95% der gewünschten Features.
1. geht
2. geht
3. Yup
4. 3 Stufig und beleuchtet
5. kein Mangel erkennbar
6. eher zu laut
7. n/a
8. Ausleuchtung bestens
9.Flaschenablagen reichen im Durchmesser für die 1,5 Liter
10. das ist überall so
11.Scheibenwischer an der Heckscheibe wischt automatisch bei eingeschalteten Rückwärtsgang (immer)
12. Grösse perfekt
13. Ist der Fall
Ich bin mir aber sicher, ein Auris Hybrid hätte diese Komfortmerkmale ebenfalls parat gehabt :)
Ja,schon klar, ABER WER WILL SCHON VOLKSWAGEN FAHREN (wenn er mal fährt und nicht gerade defekt ist...) ????????
Zitat:
Original geschrieben von Wstarzl
Die Hybridtechnik funktioniert einwandfrei. Die Verbräuche liegen Innerorts bei ca 4,1 Liter im
Überlandbetrieb bei 4,5 Liter und auf der Autobahn (max 120km) bei 5,0 Liter.
Die Werte finde ich schon cool, besonders in der Stadt. Wir fahren einen Golf 1,6 TDI. Das Auto ist natürlich größer, aber ich fahre recht viel Stadt und da ist der Verbrauch deutlich höher als der Hybrid. Bei rund 4 l. spart man trotz teurerem Benzin (vs. Diesel) noch einiges Geld.
Wie ist der Leistungseindruck des 100 PS-Antriebs, also z.B. im Vergleich zu einem 105 PS Polo?
j.
Hallo Community!
Ich frage mich ob der ganze schnickschnack wichtig ist im Auto???
Ok, ich hahre nur einen Aygo ohne alles ausstattung und muß sagen super und reicht mir völlig aus.
Aber aygo fahrer sind ja meist mit weniger zufrieden. :D
Tschingeling
Zitat:
Original geschrieben von Tschingeling
Hallo Community!
Ich frage mich ob der ganze schnickschnack wichtig ist im Auto???
Ok, ich hahre nur einen Aygo ohne alles ausstattung und muß sagen super und reicht mir völlig aus.
Aber aygo fahrer sind ja meist mit weniger zufrieden. :D
Tschingeling
Ich weiß auch nicht wofür man dieses ganze Zeug braucht. Um so mehr man hat ... umso mehr geht kaputt.
Nur ohne Ausstattung wird man Auto wieder schlechter los. Nur wenn man bekannt wieviel man beim Kauf gesparrt, dann ist es auch egal.
Bei Aygo würde ich so gar auf ESP und Servo verzichten.
Nur die Leute nehmen heut zu tage für alles ein Kredit auf und sagen sich ah was sind schon 50 euro mehr in Monat. Nur sparen ist heut zu tage auch nicht mehr das wahre.
Also wieso nicht einfach super leben und sich solche Ausstattung kaufen? und einfach in einer großen Mietwohnung. Hat man irgednwann kein Geld, kann man die teueren Sachen auch schnell wieder abstossen.
Nur so wirklich Eigentum hat man dann heut zu tage auch nicht mehr.
Wo ist denn das Problem? Wer wenig Ausstattung möchte, kann doch zum Basismodell greifen. ;)
Ich denke, wer einmal eine gute Ausstattung hatte oder auch viel PS, dem fällt es nicht selten schwer mit weniger zufrieden zu sein, so vernünftig das finanziell manchmal auch wäre...
j.
Zitat:
Original geschrieben von jennss
Ich denke, wer einmal eine gute Ausstattung hatte oder auch viel PS, dem fällt es nicht selten schwer mit weniger zufrieden zu sein, so vernünftig das finanziell manchmal auch wäre...
j.
Das stimmt, aber dagegen gibt es einen recht einfachen, aber sehr wirkungsvollen Psychotrick. Der übrigens nicht nur beim Auto, sd. in fast allen Lebenslagen und -belangen extrem effektiv ist: der Trick ist, sich zu "erden". Das heißt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das sagt sich leicht, ist aber in einer Welt des Konsums, der Reizüberflutung und der geweckten künstlichen Bedürfnisse mit Hilfe der modernsten Psychomethoden nicht so einfach - außer man kennt den Trick.
Frage: Wer ist reich?
Richtige Antwort: Jemand, der arm ist an Bedürfnissen (gleichzeitig ist das auch die Voraussetzung um wohlhabend zu werden, denn wenn mit dem Einkommen die "Bedürfnisse" mitwachsen, bleibt finanziell trotzdem nichts übrig).
Hier ist die Methode am Beispiel Auto:
1. Man macht sich zuerst mal eine vergleichende Kostenaufstellung. Vom kleinsten Vernunftauto, über den "hätte ich gern" bis zum "Traumauto".
Versicherung pro Jahr, Steuer pro Jahr, Treibstoffkosten pro Jahr.
Und dann auch für zehn Jahre.
Dann zeichnet man in eine Tabelle die MEHRKOSTEN im Vergleich zum billigsten Auto ein oder macht das mit Excel.
Da fallen einem dann schon mal die Glupscher raus. Garantiert. Wir haben das nämlich NICHT im Gefühl, WAS man sich da leistet, auch wenn wir das glauben. Man muß das gesehen haben.
Wenn man sich dann noch vorstellt, was man aus diesem Geld machen kann, wenn man es klug investiert, dann wird aus dem vermeintlichen Traumauto schnell das Dümmste das man machen kann. Nicht nur vom Verstand her, sd. vor allem wird es auch gefühlt.
Auch die unterschiedlichen Anschaffungskosten zw. neu & gebraucht nicht vergessen und sich überlegen, welche Reparaturen man beim Gebrauchten machen lassen könnte, um allein die Mehrkosten zum Neuwagen aufzuholen. Auch die Vollkasko vs. Haftpflicht beim Neuen vs. Gebraucht nicht vergessen.
Die Kostenseite und Freude an der Ersparnis ist aber nur ein Teil. Der zweite ist noch wichtiger: Man steht an der Ampel und daneben bleibt das Traumauto stehen. Da kommt dann trotz Freude über das Geld das man mehr in der Tasche hat, als der danaben, durchaus dennoch schon mal der Wunsch auf: aber schön wär's doch.
2. Und hier kommt die Erdung in's Spiel:
Beim nächsten Sauwetter schnappt man sich das Rad und fährt damit dorthin, wo man sonst mit dem Auto hingefahren wäre. Oder auf einen Berg radeln.
Wer das nächste mal in seinem Auto sitzt und daran denkt, wie bequem, trocken, warm und mühelos es einen überall hinbringt, bei dem verfliegt jeder Wunsch nach einem besseren Auto. Denn DAS ist der Wahre Zweck des Autos: unabhängig und bequem, ohne selbst das Gepäck schleppen zu müssen von A nach B zu kommen. Man hat sich erfolgreich "geerdet". Keine Werbung hat mehr eine Chance. Jeder Wunsch nach dem besseren, stärkeren oder neueren Auto löst sich in Luft auf!
Wichtig ist aber, daß man die Strapazen ohne Auto auch wirklich selbst erlebt. Also wirklich rauf auf's Radl, oder zu Fuß auf den Weg gemacht. Denn zwischen sich etwas theoretisch vorstellen und es wirklich erleben, liegen psychologisch Welten (man muß ja auch wirklich mal 5 Tage am harten Boden geschlafen haben um ein Bett wirklich schätzen zu können).
Das kann man auf fast alles anwenden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man wird erstaunt sein, mit welchem gigantischen Wust an künstlichen Bedürfnissen wir zugeschüttet sind und wie wenig man wirklich braucht.
Übrigens: Wer hie und da einen Fasttag einlegt, oder ganz bewußt auf Fleisch verzichtet, der tut im Grunde ja auch nichts anderes (das ist der ursprüngliche Sinn des Fastens!). Sich besinnen darauf, daß der volle Magen eben keine Selbstverständlichkeit ist oder daß für den Fleischgenuß ein Tier hat sterben müssen. Diesen Respekt vor dem wahren Kern der Dinge muß man sich in unserer konsumorientierten Zeit selbst zurückerobern, denn Wirtschaft wund Politik wollen natürlich ganz anders gestrickte Menschen...
Danke wirklich toll geschrieben.
Ja, das ist wirklich gut getippt. Den wesentlichen Zweck des Autos erfüllt ja auch schon ein sehr kleiner Wagen. Im Grunde ist alles darüber nur "Goodie". Deswegen gucke ich auch trotz 4-köpfiger Familie mal nach einem Kleinwagen wie dem Yaris. Wenn man ggü. einem größeren Auto z.B. 3000 oder 4000 € spart, könnte man sich dafür auch andere tolle Dinge kaufen und von manchen hat man vielleicht mehr als von einem etwas besseren Auto, z.B. eine Vollformat-Kamera, ein großen 3D-TV, ein toller Urlaub, ein schönes Fahrrad oder ein Renntretroller (siehe mein Benutzerbild :D)... Viele Dinge kosten nicht mehr als ein besseres Extra beim Auto. Allerdings rutscht man dann vielleicht in einem anderen Bereich in einen Konsumstrudel ;). Es ist gut, wenn man das Kaufen durch richtige Aktivitäten ersetzen kann, vielleicht auch mit bestimmten Zielen (nicht "haben", sondern "schaffen"). Wirklich stolz sein kann man eher über Dinge, die man selbst erreicht hat, weniger über Dinge, die man sich gekauft hat (obwohl das über den Arbeitslohn indirekt ja auch "erreichen" ist).
j.
Zitat:
Original geschrieben von jennss
Ja, das ist wirklich gut getippt. Den wesentlichen Zweck des Autos erfüllt ja auch schon ein sehr kleiner Wagen. Im Grunde ist alles darüber nur "Goodie". Deswegen gucke ich auch trotz 4-köpfiger Familie mal nach einem Kleinwagen wie dem Yaris.
Clever.
Zitat:
Wenn man ggü. einem größeren Auto z.B. 3000 oder 4000 € spart, könnte man sich dafür auch andere tolle Dinge kaufen und von manchen hat man vielleicht mehr als von einem etwas besseren Auto, z.B. eine Vollformat-Kamera, ein großen 3D-TV, ein toller Urlaub, ein schönes Fahrrad oder ein Renntretroller (siehe mein Benutzerbild :D)...
Davon halte ich nichts. Das ist nur auf der anderen Seite das Geld rausgeschmissen.
Wieso nicht aus den 3000 Euro in 10 Jahren 30000 Euro machen?
Wieso muß es überhaupt ein gekaufter Urlaub sein, wenn Frau und Kinder da sind? Einfach das Nicht-Aufstehenmüssen genießen. Zeit miteinander verbringen, statt irgendwohin zu hetzen und sich dort wieder ablenken zu lassen.
Zu Hause so lecker kochen wie im Restaurant.
Museen, Konzerte oder Architektur der Umgebung kennenlernen.
Wenn der Urlaub im Frühling sein sollte, gibt's was Schöneres als ein Picknick bei Kaiserwetter? Den Bienen auf der Wiese zusehen? Oder wenn Kinder da sind, den Kindern beim Spielen zuzusehen, und sich vor Augen halten, daß in hundert Jahren alles vorbei ist, oder daß ein Unglück morgen schon alles ausgelöscht haben könnte?
Zitat:
Viele Dinge kosten nicht mehr als ein besseres Extra beim Auto.
Die besten Sachen auf unserer schönen Welt kosten überhaupt nichts! Man muß sie nur wieder zu schätzen lernen (siehe oben).
Vielleicht noch ein paar Gedankenanstöße, wie man diesen Psychotrick noch anwenden kann:
Jetzt ist Winter. Einfach am Sonntag mal die Heizung ausgeschaltet lassen (man wird am Montag Morgen Mutter Natur unendlich dankbar sein, daß man durch sie überhaupt was zum Heizen hat - Verzicht zu üben, sehr empfehlenswert um Kinder bodenständig und bescheiden zu erziehen, aber die Eltern müssen immer mit gutem Beispiel vorangehen).
Oder mal einen Tag kein warmes Wasser verwenden. Auch beim Kopfwaschen! Das nächste Mal wird das Duschen zu einem Hochgenuß. Und wenn man bei McDonalds zum Händewaschen das Warmwasser eingestellt sieht, erkennt man das erste Mal, was für ein Wahnsinn abläuft und wie verrückt wir inzwischen sind.
Einen Tag in der Woche bleibt die Glotze aus. Für alle. Da MUSS man sich unterhalten. Mal lernen, einander zuzuhören und einander nicht nur Banalitäten zu erzählen, bis der Krimi anfängt. Das kann man dann steigern auf zwei Tage. Dann gibt's z.B. einen gemütlichen Leseabend. Bis eines Tages die Verblödungsmaschine vielleicht sogar ganz rausfliegt.
Der Sinn von diesem Trick ist ja nicht, daß man einen Konsum durch einen anderen ersetzt.
Diese Mthode führt ja gerade dazu, daß man Konsum weniger erstrebenswert findet und die wichtigen Dinge wieder mehr zu schätzen lernt. Aber das kannst Du jetzt noch nicht nachvollziehen, weil jetzt willst Du ja diese Dinge noch. Du mußt es tun, damit es wirkt.
... da kann man mal sehen, welche Gedanken/Diskussionen so ein "umweltfreundliches" Auto wie der Yaris auslösen kann :cool:
Abgesehen davon betrachte ich Geld "nur" als ein Werkzeug. Werkzeuge benütze ich, um mir die Arbeit/das Leben zu erleichtern, ich sammle sie nicht. Ich brauche also kein 10 Zangen und keine 10 Sägen im Keller oder eine große Menge an gesammelten Geld auf dem Konto. Wieviel Werkzeuge/Geld benötigt wird, hängt natürlich von der persönlichen Lebenssituation und Planung ab, diese muss berüksichtigt werden. Ich denke jeder kann den Stellenwert des Geldes für sich selbst sehr, sehr genau überdenken und sich überlegen ob für ihn Zufriedenheit, Harmonie, Glück, Wellness (neudeutsch), Freude, geistige, körperliche und seelische Gesundheit tatsächlich von der größtmöglichen Menge des Geldes abhängig ist, die er besitzt oder ob diese weniger ausschlaggebend ist ;)