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würdet ihr auch dann noch einen Volvo kaufen, wenn die Gerüchte stimmen ?

Themenstarteram 11. Dezember 2008 um 19:43

Unser XC60 ist ja unterschrieben und soll im März geliefert werden ( falls bei Volvo nichts dazwischenkommt, z.B. die Investitionen seitens Ford für die Produktion nicht mehr fließen...),

aber wir stellen uns natürlich auch die Frage, ob wir einen Volvo kaufen würden , dessen Kapitaleigner in China sitzen (bei der dortigen Gesellschaftsstruktur wäre das letztlich der Staat ).

Das Thema ist ja hier im Forum schon mehrfach diskutiert worden und es sind nach wie vor "Gerüchte".

Aber Hand aufs Herz: würdet ihr Volvo kaufen wenn...?

rapper

(kann es ehrlich gesagt nicht mit Bestimmtheit sagen)

Beste Antwort im Thema

Hm

alles schön und gut aber wie wär es wenn mal langfristig denken tät?

a) Die schwedischen Zulieferbetriebe sterben langsam aber sicher aus.

b) Innovative Motorenkonzepte werden seit Jahren versprochen und laufen trotzdem nicht an.

c) Die E85 Piste ist (außerhalb von Schweden) eine Totgeburt (Biosprit ist beileibe nicht so ökologisch als gedacht)

d) Ich muss dafür sorgen dass MEIN Laden läuft und muss meine Kosten im Griff haben.

Ich mag meinen Volvo und das damit verbundene Understatment (Wäre bei Benz, BMW und Audi nicht gegeben.

Bei 45000 km pro Jahr muss ich aber auch (etwas) an die Kosten denken sprich Verkaufswert denken.

Ehe ich ein Häkchen unter den Vertrag eines neuen XC70 mache, werde ich mir auch den LEXUS RX 450 H anschauen. Bis dahin (Juni/Juli) sieht man weiter. Unklug find ich gerade jetzt (für Vielfahrer) einen Neuen anzuschaffen denn kein Mensch weiss genau was kommt. Wie schauen die neuen Besteuerungen aus (CO2), wie entwickelt sich nach der Krise der Spritpreis, in welche Richtung geht die Technik?

Sorry aber bei Nebel nehme ich den Fuss vom Gas...

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Ich muss vernunftmäßig rapace beistimmen. So sehr ich gegen China als Staat (Menschenrechte, Umweltverschmutzung, Soziales System, etc.) stimme, wir sind doch hier längst umgeben von China-Billig-Produkten, da ist das Auto doch nur einer von vielen kleinen Schritten zur zukünftigen Weltordnung ;-)

Gute Fahrt!

Torsten - der XC-Fan (und würde gegen chinesische Bedingungen *zensiert* ;-)

Naja, Opel hat es auch geschafft, sein Image nachhaltig zu ruinieren, obwohl es NICHT nach China verkauft worden ist. Ausgiebige Sparmaßnahmen zu Zeiten von El (nicht La! :D) Lopez haben für mich auch heute noch Nachwirkungen, obwohl das Thema schon lange durch ist. Erst der neue Insignia läßt mich wieder etwas positiver denken... ;)

 

 

Gruß

 

Markus

 

unser nächster privat-auto-kauf liegt zwar noch ein paar jahre im vorraus, dennoch werde ich mir keinen volvo mehr holen, sollte "Volvo" bald in den osten gehen. z.Z. tendiere ich eher zu bmw hin auch wenn die versicherungs-beiträge höher sind.

 

mfg, sergej

Ich hätte jetzt gesagt, im schlimmsten Fall ginge ich wieder zurück zu OPEL, aber die drohen ja auch den Bach runter zu gehen. BMW wäre schon eine Alternative, aber irgendwie hat ein BMW etwas Unerklärliches an sich, was mich abhalten würde.

Was sonst? Mal sehen was es bis dann noch so gibt. Sonst habe ich noch ein Fahrrad im Keller stehen... :D

Gruss wamic - hofft umso mehr, dass sein V40 noch lange ein treuer Begleiter sein wird!

..ungern bzw. fast schon ein klares Nein. Klar, die Argumente sind alle nachvollziehbar und auch ich weiß dass man wohl bald eine halbe, uninformierte Leiche sein (da kaum Nahrung, keine Klamotten und von EDV gar nicht erst zu reden) würde wenn man sich die Mühe geben würde auf alles zu verzichten, das aus China oder generell Asien kommt. Dennoch...irgendwann hört alles auf und gerade dann, wenn man für etwas verdammt viel Geld auf den Tisch legt und immerhin noch eine Wahl hat. Und wenn es diese ist, dann millionen Mal lieber ein Auto aus Japan, als eines dessen Marke sich in chinesicher Hand befindet und vielleicht auch dort produziert wird.

Image (wie es heute in erster Linie gebraucht wird) beim Auto ist mir persönlich zwar egal, da ich mir das Auto nicht kaufe um vor anderen damit anzugeben, sondern damit es mir selbst Spaß macht und gefällt (und wenn es objektiv ein noch so hässlicher Exot ist) aber dabei wird Image wieder wichtig und da ist es einfach eine Herabstufung wenn ein als Hochwertig vermarktetes Produkt plötzlich "made in China" aufgeklebt bekommt. Ich hab mich in meinen Volvo Zeiten immer sehr gefreut, als auf den Ersatzteilen fast ausschließlich made in Sweden, USA, Germany draufstand....ist zwar nur subjektiv, aber dennoch. Mir persönlich hat es eine gewisse Beruhigung verschafft UND, der teils hohe Preis für manch ein Ersatzteil war in meinen Augen gerechtfertigt und ich habe es auch gern bezahlt. Da eben nicht in einem Billigland produziert wurde, wo die Arbeiter mit dem Gewehrlauf im Rücken am Fließband stehen, sondern weil es eben aus Ländern mit verhältnismäßig hohen Lohnkosten kam. Ich denke was uns alle an der Geschichte mit "made in China" stört ist nicht, dass es aus China kommt, sondern dass es zu Dumpingpreisen (ausgeklammert des Elends der dortigen Arbeiter) hergestellt, hier aber zu saftigen Premiumpreisen vertrieben wird. Und das passt eben nicht zu dem Etikett "made in China".

Verhindern wird man diesen Trend nicht mehr...es sei denn mehr Unternehmen wachen auf und erkennen den Schwachsinn an, den sie bisher betrieben haben (die Rückkeher mancher Unternehmen ins Inland wurde hier ja auch schon Thematisiert).

In diesem Sinne...schaun mer mal

Man lese sich (als Beispiel) mal den aktuellen Sommerreifentest des ADAC durch.

Aus meiner Sicht liegt hier das Problem, wenn man nämlich die Erkenntnis von dem Test adaptiert auf die egal welche Geschäftsprozesse.

Den Leuten da ist es *xxxxxxegal* welche Bestimmungen in den Zielländern anliegen, sie nutzen den Spargedanken der dort lebenden Bürger schamlos aus und werfen Produkte auf deren Märkte die teils lebensgefährlich sind.

Aber hey, die Chinesen wollen sich jetzt den Fortschritt in ihr Land holen den die westlichen Länder vor Jahrzehnten ebenfalls geholt haben, und damals waren wir nicht besser, Fortschritt um jeden Preis war die Devise.

Unser geändertes Bewußtsein heute kann bei keinem Chinesen vorhanden sein, also werden die dort so weitermachen, egal was die westliche Welt dazu sagt.

Nu der Kasus-Knacktus:

Einige wirklich schlaue (ups, Ironiemodus an) Leute dachten sich mal, "Hey, wir schicken all den Schrott der Welt nach CHina, das Land ist groß und SOndermüll findet da niemand wieder." (etc...)

Niemand dachte daran daß jenes Geld was man dort hineinschiffte sich zu horrenden Unsummen ansammelt UND eben alles in einer verwaltenden Hand, nämlich dem Staat bleibt, der somit ein Kaufkraftmonster werden durfte.

Arbeitskräfte waren und sind in CHina so billig wie noch in Europe zu Beginn der industriellen Revolution, einige Tausende Tote in Minengruben stellen kein Problem dar, solange die Medien nicht an die Informationen kommen.

Tja, und so wandelte sich der kleine belächelte Staat der von allen belächelt ward zum Heuschreck, der hinging und ähnlich den Japanern damals, alles an- und aufkauft, kopiert und ummodelt. Nur das es den Chinesen völlig egal ist ob sie was besser machen, die nutzen nur die Spargier der Westlichkeit und werfen Billigzeug enmasse auf die Märkte.

Kurios: Es funktioniert!

Und wenn eine Volvo Company schon nicht regiert auf platzende Bremsen an ihren V70II Modellen, was meint ihr bitte was die Jungs in China dazu sagen?

 

Meiner persönlichen Sicht nach: "Ich suche definitiv nicht danach woher mein Produkt kommt was ich mir zulegen will, aber stolpere ich in meiner Kaufentscheidung darüber das es aus China & Co. stammt, dann lege ich es zu 90% zurück ins Regal.

Was schade ist, so einen iPOD bräuchte ich nämlich aktuell und hadere grad ob die übrigen 10% hier greifen dürfen.

 

Aber, und nu zu meiner Kernaussage: Wer glaubt denn heute noch dass ein BMW/MB in D gefertigt wird?

Aber, was eben dieses Modell unterscheidet vom *Chinese ist Besitzer Modell* ist, hier bestimmt eben BMW/MB die Regeln und die Qualität. Und selbst wenn diese ein Stück absinkt, bleibt immernoch ein hoher Standard.

Aber ein komplett chinesisches Auto? Ne Leudz, in 30 Jahren, je nach Entwicklung gerne. Aber nicht bis dahin, außer ich will meine Familie bewußt loswerden.

So, sorry, war bisi länger.

Und nein, ich will keine Wirtschaftsdikussion anfangen, drum habe ich bewußt ein bisi Polemik eingebracht.

*Aktuell wär mein neuester Volvo eh das letzte Modelljahr des V70II*, und bei allem Weiteren wird die Zukunft zeigen obs und was es werden wird. Ein Neuauto bewusst aus chinesicher Hand, definitiv *Nein*

Regards

das Tom

am 7. März 2009 um 9:37

Hallo,

ich glaube auch in einem Volvo sind jetzt schon genug chinesische Teile drin, wie in jedem anderen Fahrzeug auch. Glaubt Ihr im Ernst das Ford nicht schon jede Schraube umgedreht hat und alle Sparmöglichkeiten ausgenutzt hat?

Erstens steht noch nicht fest ob Volvo in chinesische Hände "fällt" und wenn ja was diese Firma vorhat. Im Gegensatz zu Opel, wo meiner Meinung nach der Zug abgefahren ist, hat Volvo echte Zukunftschancen da sie immer noch über ein gutes Image verfügen. Die großen Volvos dürften danach mit Sicherheit immer noch in Schweden entwickelt und gebaut werden. Was passiert aber mit der S40-Reihe? Die Motorentechnik dürfte auch ein heikles Thema werden. Hybrid etc ist ja viel Knowhow vorhanden, oder?

Ich schau mir am Montag den XC60 mal genauer an

Gruß

Wusler

Hm

alles schön und gut aber wie wär es wenn mal langfristig denken tät?

a) Die schwedischen Zulieferbetriebe sterben langsam aber sicher aus.

b) Innovative Motorenkonzepte werden seit Jahren versprochen und laufen trotzdem nicht an.

c) Die E85 Piste ist (außerhalb von Schweden) eine Totgeburt (Biosprit ist beileibe nicht so ökologisch als gedacht)

d) Ich muss dafür sorgen dass MEIN Laden läuft und muss meine Kosten im Griff haben.

Ich mag meinen Volvo und das damit verbundene Understatment (Wäre bei Benz, BMW und Audi nicht gegeben.

Bei 45000 km pro Jahr muss ich aber auch (etwas) an die Kosten denken sprich Verkaufswert denken.

Ehe ich ein Häkchen unter den Vertrag eines neuen XC70 mache, werde ich mir auch den LEXUS RX 450 H anschauen. Bis dahin (Juni/Juli) sieht man weiter. Unklug find ich gerade jetzt (für Vielfahrer) einen Neuen anzuschaffen denn kein Mensch weiss genau was kommt. Wie schauen die neuen Besteuerungen aus (CO2), wie entwickelt sich nach der Krise der Spritpreis, in welche Richtung geht die Technik?

Sorry aber bei Nebel nehme ich den Fuss vom Gas...

am 16. März 2009 um 9:56

Also ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Ich finde es schade das Firmen, die ein gutes Image haben wie Volvo nach möglicherweise nach China wandern. Autokauf ist zu 6ß % eine emotionale Sache. Das Markenimage ist wichtiger als vielleicht in anderen Bereichen. Beim Autokauf entscheidet mehr der Bauch, und der Rest ist eine rationale Entscheidung.

Ich bin gerade am Überlegen ob ich mir nun einen V50 kaufe oder doch einen Audi A4 Avant.

Im Moment hat der Audi die Nase wieder vorn was nicht zuletzt am Image liegt.

Bei Volvo ist die Zukunft ungewiss. Seit Ford da mit rumhakelt bin ich zwiegespalten.

Siehe Nissan. Die haben gute Autos gebaut. Dann kam Renault und die Autos sind nicht mehr annähernd das was sie mal waren.

Die Pannenstatistik ist sichtlich gestiegen. Das selbe Schicksal sehe ich bei Volvo.

Schade ist es drum, wenn Traditionsmarken so der kapitalistische Maschinerie zum Opfer fallen.

Bye Bye Volvo....

Gott schütze uns vor Eis und Wind !! Und Autos die aus China sind !!?? .,

am 24. März 2009 um 8:42

Hallo Zusammen,

ich würde weiterhin einen Volvo kaufen, wenn Sicherheit und Qualität weiterhin stimmen. Warum sollte es bei einem Fremdkapitalgeber unbedingt schlechter werden. Solange das Kapital gegeben wird, wie bei Daimler jetzt anteilig durch arabische Geldgeber, dann ist dagegen nichts zu sagen. Auch Tata / Indien hat anscheinend mit dem neuen Jaguar nicht so viel falsch gemacht.

Ich werde weiterhin Volvo treu bleiben.

Gruß

"Ford führt nach eigenen Angaben schon mit mehreren Interessenten detaillierte Gespräche über einen Verkauf seiner schwedischen Tochter Volvo. Das Unternehmen sei zufrieden mit der Anzahl und Qualität der potenziellen Käufer, sagte ein Sprecher. Die Verhandlungen könnten sich jedoch noch hinziehen. Ford-Aktien notierten in einem starken Gesamtmarkt 2,8 Prozent im Plus."

 

Quelle: http://www.ftd.de/.../492161.html

 

Grüße,

Eric

 

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