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Wohlfühlgeschwindigkeit

Themenstarteram 30. April 2012 um 14:07

Hallo ihr Schnellen, ganz Schnellen und Superschnellen - und natürlich auch alle anderen. :)

Nachdem ich im Tempolimit-Thread auf die verschiedensten Meinungen, Erfahrungen und Theorien gestoßen bin, würde ich gerne mal wissen, was denn so eure persönliche Wohlfühlgeschwindigkeit auf der (unlimitierten) Autobahn ist.

Ich mache mal den Anfang:

Bei mir liegt sie meist zwischen 160 u. 180 km/h, damit kann ich relativ gut mitschwimmen und bin ganz entspannt. Wenn es die Strecke hergibt und es der Verkehr zulässt, dann fahre ich auch mal 220-230 km/h, allerdings ist dann auch bald Feierabend. Den Motor ständig am Limit quälen, macht mir irgendwie keine Freude.

PS: Wenn es geht, bitte keinen zweiten aTL-Thread und nicht allzuviel Gejammer über Leute, die rücksichtslos rausziehen, usw... - ihr wisst schon, was ich meine. ;)

Verbindlichsten Dank!

Beste Antwort im Thema

Beim aktuellen Auto zwischen 180 und 200.

Die Umwelt kann mir mal den Buckel runterrutschen.

232 weitere Antworten
232 Antworten
am 1. Mai 2012 um 17:08

Zitat:

Original geschrieben von Qarks

 

Die Umwelt kann mir mal den Buckel runterrutschen.

Unterschrieben!;)

Klimahysteriker und Ökogutmenschen können mich kreuzweise...:D

Wohlfühlgeschwindigkeiten:

Im Compact: 150 - 170km/h (wird aufgrund des Alters allerdings sehr selten auf der BAB bewegt)

Im MiTO: 160 -190km/h

Im M6 Cab.: 190 - 240km/h inclusive diverser Highspeedausflüge, im Idealfalle bis auf Vmax 305km/h!:)

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 18:39

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69

Mir geht es als berufsmäßiger Vielfahrer um die schnellstmögliche Geschwindigkeit, die ich legal fahren kann - und dafür benutze ich GPS. Ich könnte natürlich auch - weil ich meine Tachoabweichung kenne - immer 10 km/h drauflöffeln. Aber für präzise Daten bin ich jederzeit dankbar.

Das mag ja sein und dagegen ist auch nichts zu sagen.

Allerdings darfst Du dann von den anderen, die nach Tacho fahren, nicht unbedingt erwarten, dass sie sich deiner - nennen wir sie mal "speziellen" - Geschwindigkeit anpassen und hast keinen wirklichen Grund, dich über sie aufzuregen.

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 18:42

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Und genau deswegen sind die meisten Schnellfahrer auch Dauerlinksfahrer. Dann haben sie Vorrang und alle müssen sich nach ihnen richten. Manchmal sind diese Schnellfahrer auch mit 130 km/h unterwegs, dann nennt man sie Linksspurblockierer.

Aber wie gesagt: Geschwindigkeiten sind relativ.

Das muss ich mir merken - sehr treffend formuliert!!

Danke für diesen schönen Beitrag und das ausführliche Beispiel.

am 1. Mai 2012 um 18:58

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von RainerSchreiner

 

Moralisch ist es aber unter aller S**.

Er zieht mit 130 km/h nach Links und denkt sich "die müssen alle alle wegen mir runterbremsen", und blendet völlig aus dass er selber hätte einfach abbremsen können.

von 130 auf 100 runterbremsen wäre freundlicher, als jemanden von 200 auf 130 runterbremsen zu lassen.

Sowas bekommen nur die Egozentriker, Oberlehrer und Spießbürger hin :rolleyes:

Mal als Beipsiel: Ein LKW auf der rechten Spur, fährt 80 km/h. 100 Meter dahinter jemand, der 130 km/h Richtgeschw. fährt und weitere 100 Meter zurück jemand mit 180 km/h auf dem Tacho.

In etwas weniger als 8 Sekunden stehen alle drei Fahrzeuge vor dem kleinen Problem, daß sie sich nebeneinander befinden werden, aber es stehen nur zwei Fahrspuren zur verfügung.

Meistens ist es so, daß sich der 180 km/h Fahrer sich den Vorrang einfach nimmt, in dem er schon die ganze Zeit links fährt. Da kann der 130 km/h Fahrer im Grunde auch nicht viel gegen machen.

Wäre er genau so 'egozentrisch', könnte er auch die ganze Zeit links Fahren und nur ab und an genau dann nach rechts wechseln, wenn jemand schnelleres von hinten kommt und glöeichzeitig die rechte Spur frei ist.

Moralistisch unter aller Sau?

Genau so verhält sich aber der 180 km/h Dauerlinksfahrer, nur das die Wahrscheinlichkeit, daß jemand von hinten mit 220+ ankommt wesentlich geringer ist, als jemand mit 150 km/h der dann auf den 130er auffahren würde.

Aber im Grunde verhält er sich genau so: Fährt immer links und wenn jemand Schnelleres von hinten ankommt, schwenkt man nach rechts (falls da nicht jemand langsames ist, dessenwegen man bremsen müsste).

Dauerlinksfahrer sind die schlimmsten Egozentriker, die man auf einer BAB antrifft, egal wie schnell sie fahren.

Nehmen wir also an, der 180er Fahrer hält sich an das Rechtsfahrgebot.

Jetzt die Frage: Was gibt ihm nun das Recht, vor dem 130er den LKW als erstes zu passieren?

Wer gibt nach? Muss der 130er auf 80 verzögern, den 180er passieren lassen um dann selbst den LKW zu überholen. Soll der 180er langsamer machen um den 130er das überholen zu ermöglichen?

Die Antwort ist erschreckend simpel: Wer zuerst auf die linke Spur wechselt darf auch als 1tes vorbei. In der StVO steht nirgends, dass der schnellere vorfahrt hat. Auch nicht der, der am stärksten abbremsen müsste.

Und genau deswegen sind die meisten Schnellfahrer auch Dauerlinksfahrer. Dann haben sie Vorrang und alle müssen sich nach ihnen richten. Manchmal sind diese Schnellfahrer auch mit 130 km/h unterwegs, dann nennt man sie Linksspurblockierer.

Aber wie gesagt: Geschwindigkeiten sind relativ.

Eigentlich ist das einfach zu entschärfen: Der 130-Fahrer gibt ein bißchen mehr Gas, wenn er ein Auto mit 40 oder noch mehr PS hat.

Im Gegenzug läßt sich der Schnellere etwas ausrollen und schon kommen sie einander nicht in die Quere.

Nur zwei Sorten von Autofahrern beschleunigen bei und vor dem Überholen nicht: 1. Leute, deren Fahrzeug nicht mehr mehr hergibt und 2. Asoziale.

Selbst wenn ich beim Langsamerfahren im Moment des Ausscherens niemanden hinter mir sehe, wird beschleunigt. Vielleicht dann nicht in den 3. Gang runtergeschaltet, sondern "nur" Vollgas gegeben, aber ich trete eben drauf. Es könnte immer sein, daß jemand Schnelleres kommt.

Ich gebe mal ein Beispiel aud eigener Erfahrung: Ich mit dem Fiat Panda 1000 überholte drei LKWs, beim Ausscheren war noch niemand zu sehen. Als ichuf Höhe des mittleren LKWs war sah ich einen Porsche hinter mir. Der Porschefahrer hat offensichtlich gemerkt, daß ich Vollgas gegeben habe, er hat auf jeden Fall ausreichend Abstand gehalten und als ich an den LKWs vorbei war, habe ich mit Tempo 155 nach Tacho wieder nach rechts gewechselt und selbstverständlich erst dann wieder das Gas losgelassen und bin dann wieder mit ca. 115 nach Tacho weiter.

Ich BITTE sehr, sehr herzlich darum, daß dieser Thread nicht zum zweiten ATL-Thread wird.

Wer über das "Richtig" oder "Falsch" einer bestimmten Geschwindigkeit oder Fahrweise diskutieren möchte, sollte das BITTE dort tun.

Hier geht es um die Wohlfühlgeschwindigkeit. Das ist eine rein subjektive Aussage, also aus dem eigenen persönlichen Empfinden heraus.

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 19:59

@ Erwachsener: Vielen Dank.

Ich möchte auch selbst nochmals darauf hinweisen, dass für gegenseitige Sticheleien und wilde Spekulationen doch bitte die anderen Threads Verwendung finden.

- Danke -

Zitat:

Original geschrieben von Blue346L

200-250km/h

Am gefährlichsten ist bei mir 160-190km/h. Annähernd alle kritischen Situationen in 10 Jahren Schnellfahren waren in diesem Bereich. Anscheinend wird man bei 200+ besser wahrgenommen und unter 160 sind die Relativgeschwindigkeiten klein genug.

130km/h treibt mich in den Wahnsinn.

Ist bei mir auch so, wenn ich die ganzen creeper hier sehe krieg ich die Krise.

Aber bei mir ist es noch spezieller, am wohlsten fühle ich mich nur zwischen 245-250 km/h

Und so bei 190 km/h steigt massiv die Unfallgefahr, da man dann für viele noch zu langsam ist.

Am schrecklichsten sind die Sekunden bis ich auf 245 komme, da dreh ich fast durch.

In der Stadt fahre ich erst gar nicht mehr, ich stell den Wagen an der Autobahn ab und fahr mit dem Fahrrad nach Hause.

Sonst würde ich nicht schnell genug auf 245 kommen und in die Klapse gehen. :p

am 1. Mai 2012 um 20:59

Zitat:

Original geschrieben von GOLFIWOLFI

Zitat:

Original geschrieben von Blue346L

200-250km/h

Am gefährlichsten ist bei mir 160-190km/h. Annähernd alle kritischen Situationen in 10 Jahren Schnellfahren waren in diesem Bereich. Anscheinend wird man bei 200+ besser wahrgenommen und unter 160 sind die Relativgeschwindigkeiten klein genug.

130km/h treibt mich in den Wahnsinn.

Ist bei mir auch so, wenn ich die ganzen creeper hier sehe krieg ich die Krise.

Aber bei mir ist es noch spezieller, am wohlsten fühle ich mich nur zwischen 245-250 km/h

Und so bei 190 km/h steigt massiv die Unfallgefahr, da man dann für viele noch zu langsam ist.

Am schrecklichsten sind die Sekunden bis ich auf 245 komme, da dreh ich fast durch.

In der Stadt fahre ich erst gar nicht mehr, ich stell den Wagen an der Autobahn ab und fahr mit dem Fahrrad nach Hause.

Sonst würde ich nicht schnell genug auf 245 kommen und in die Klapse gehen. :p

:D Oh Mann, als ich die ersten Zeilen lies, dachte ich noch es wäre purer Ernst von dir :p

 

Meine Wohlfühlgeschwindigkeit ist immer abhängig vom Verkehr. Ich fühle ich mich wohl, wenn ich längere Strecken mit dem Tempomaten fahren kann, ohne diesen unterbrechen zu müssen. Dies ist sehr entspannend und müde/unkonzentriert werde ich auch nicht davon.

Zitat:

Original geschrieben von eKx0

Meine Wohlfühlgeschwindigkeit ist immer abhängig vom Verkehr. Ich fühle ich mich wohl, wenn ich längere Strecken mit dem Tempomaten fahren kann, ohne diesen unterbrechen zu müssen. Dies ist sehr entspannend und müde/unkonzentriert werde ich auch nicht davon.

Soweit so gut. Nur warum ist man nach der Fahrt entspannter, als vorher? :confused: Ich habe dafür ein Sofa, oder Hobbies, oder ein Bett oder ich geh in Sport.., aber ins Auto sitzen und konstant mit einer Geschwindigkeit zu fahren ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Naja, vielleicht weil ich 80.000 im Jahr zurücklege und es mein Job ist. Beim Arbeiten "entspannen" :D

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 21:11

Zitat:

Original geschrieben von GOLFIWOLFI

 

Am schrecklichsten sind die Sekunden bis ich auf 245 komme, da dreh ich fast durch.

In der Stadt fahre ich erst gar nicht mehr, ich stell den Wagen an der Autobahn ab und fahr mit dem Fahrrad nach Hause.

*schmunzel*

Ich mag feine Ironie.

am 1. Mai 2012 um 21:14

Zitat:

Original geschrieben von dodo32:

Soweit so gut. Nur warum ist man nach der Fahrt entspannter, als vorher? :confused: Ich habe dafür ein Sofa, oder Hobbies, oder ein Bett oder ich geh in Sport.., aber ins Auto sitzen und konstant mit einer Geschwindigkeit zu fahren ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Naja, vielleicht weil ich 80.000 im Jahr zurücklege und es mein Job ist. Beim Arbeiten "entspannen" :D

Es ist halt einfach während der Fahrt entspannend, ohne ständige Tempowechsel zu fahren. Und das ich nach der Fahrt entspannter bin, habe ich nicht geschrieben und sollte auch nicht so vermittelt werden :)

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 21:14

Zitat:

Original geschrieben von dodo32

 

Soweit so gut. Nur warum ist man nach der Fahrt entspannter, als vorher? :confused: Ich habe dafür ein Sofa, oder Hobbies, oder ein Bett oder ich geh in Sport.., aber ins Auto sitzen und konstant mit einer Geschwindigkeit zu fahren ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Naja, vielleicht weil ich 80.000 im Jahr zurücklege und es mein Job ist. Beim Arbeiten "entspannen" :D

Sag mal, Kollege, ist es dir noch nie passiert, dass Du - sagen wir mal - eine Strecke von 150 Kilometern, die Du gut kennst, z.B. an einem Donnerstag nachmittag nach Hause gebummelt bist und dich durch ständige Telefonate überhaupt nicht mehr so recht an die Fahrt erinnern kannst?

Also ich muss gestehen, dass ich mich hin und wieder schon dabei ertappe. :)

Zitat:

Original geschrieben von eKx0

Zitat:

Original geschrieben von dodo32:

Soweit so gut. Nur warum ist man nach der Fahrt entspannter, als vorher? :confused: Ich habe dafür ein Sofa, oder Hobbies, oder ein Bett oder ich geh in Sport.., aber ins Auto sitzen und konstant mit einer Geschwindigkeit zu fahren ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Naja, vielleicht weil ich 80.000 im Jahr zurücklege und es mein Job ist. Beim Arbeiten "entspannen" :D

Es ist halt einfach während der Fahrt entspannend, ohne ständige Tempowechsel zu fahren. Und das ich nach der Fahrt entspannter bin, habe ich nicht geschrieben und sollte auch nicht so vermittelt werden :)

Um etwas zu "entspannen", muss es vorher irgendwie angespannt sein, oder nicht?

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Davidoff

Zitat:

Original geschrieben von dodo32

 

Soweit so gut. Nur warum ist man nach der Fahrt entspannter, als vorher? :confused: Ich habe dafür ein Sofa, oder Hobbies, oder ein Bett oder ich geh in Sport.., aber ins Auto sitzen und konstant mit einer Geschwindigkeit zu fahren ist mir noch nicht in den Sinn gekommen. Naja, vielleicht weil ich 80.000 im Jahr zurücklege und es mein Job ist. Beim Arbeiten "entspannen" :D

Sag mal, Kollege, ist es dir noch nie passiert, dass Du - sagen wir mal - eine Strecke von 150 Kilometern, die Du gut kennst, z.B. an einem Donnerstag nachmittag nach Hause gebummelt bist und dich durch ständige Telefonate überhaupt nicht mehr so recht an die Fahrt erinnern kannst?

Also ich muss gestehen, dass ich mich hin und wieder schon dabei ertappe. :)

....hmmm, dazu muss ich aber nicht zwangsläufig telefonieren. Ich nehme das alles recht schnell wieder aus dem Kopf. Weis jetzt nicht so recht worauf Du damit hinaus wolltest. :)

Themenstarteram 1. Mai 2012 um 21:21

Zitat:

Original geschrieben von dodo32

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Davidoff

 

Sag mal, Kollege, ist es dir noch nie passiert, dass Du - sagen wir mal - eine Strecke von 150 Kilometern, die Du gut kennst, z.B. an einem Donnerstag nachmittag nach Hause gebummelt bist und dich durch ständige Telefonate überhaupt nicht mehr so recht an die Fahrt erinnern kannst?

Also ich muss gestehen, dass ich mich hin und wieder schon dabei ertappe. :)

....hmmm, dazu muss ich aber nicht zwangsläufig telefonieren. Ich nehme das alles recht schnell wieder aus dem Kopf. Weis jetzt nicht so recht worauf Du damit hinaus wolltest. :)

Nur darauf, dass man hin und wieder einfach mal so - quasi ungewollt - zum Bummler wird.

Geht mir zumindest manchmal so.

Da denke ich überhaupt nicht über andere Verkehrsteilnehmer nach sondern fahre einfach so.

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