ForumAudi Motoren
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi Motoren
  6. Wir Diesel Fahren bald UNBEZAHLBAR???

Wir Diesel Fahren bald UNBEZAHLBAR???

Themenstarteram 28. Juli 2006 um 15:52

Hallo!

Ich habe die Tage in der Zeitung gelesen das ab nächstes Jahr das fahren mit Diesel Fahrzeugen bald unbezahlbar sein soll,Das die Steuern bis auf 600€ gehen sollen und das der Diesel dem Benzin Preislich angeklichen werden soll!Und was ist mit dem Rußpartikel Filter-Gestez????

 

Weiß einen von euch etwas darüber,ich will mir einen neuen Diesel holen und jetzt weiß ich nicht ob ich soll oder nicht!

Wäre nett wenn mir jemand da heiter helfen könnte!

Gruss Jörg

Ähnliche Themen
211 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Der Diesel ist höher komprimiert, d.h. Du bekommst aufgrund der Dichte pro Liter Diesel nicht nur mehr Energie, sondern auch mehr Schadstoffe.

Dein Argument hält insbesondere im Bereich der nichtlimitierten Schadstoffe näherer Betrachtung nicht Stand. ;)

Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung?

Die Dichte das Diesels ist praktisch konstant, da er als Flüssigkeit fast inkompressibel ist.

Die hohe Verdichtung des Dieselmotor - oder vielmehr die extreme Expansion im Arbeitstakt - ist der Grund für den ökonomischen Vorteil, höheren Wirkungsgrad. Der höhere Energiegehalt des Treibsstoffs ist nur das Tüpfelchen auf dem 'i'.

Da abgesehen vom Vollastbetrieb aber immer mit massiven Luftüberschuss gearbeitet wird um den Zylinder überhaupt füllen zu können - keine Drosselklappe - erkauft man sich diese Vorteile mit der NOx-Problematik, die man auf anderen technischen Wegen wieder in den Griff bekommen muss, um zukünftigen Grenzwerten zu genügen.

Ein Problem, dass der Diesel sich aber mit allen im Magermodus betriebenen Verbrennungsmotoren teilt.

Zitat:

Mal praktisch aufgeführt:

Gas hat je kg die höchste Enrgiedichte,

aber je Liter die niedrigste Speicherdichte.

Praktisches Ergebnis:

1. Der höchste Verbrauch in Litern je 100 km

2. Die mit Abstand wenigsten Schadstoffe in den Abgasen.

Gas hat deswegen die geringsten Schadstoffe, weil es monomolekular ist, praktisch nur aus einer Molekülart besteht, für die die Verbrennung optimal kalibriert werden kann.

Zitat:

Sundiesel hat gegenüber normalen Diesel den Krebsfaktor 10,

gegenüber Benzin den Krebsfaktor 1.000.

Woher hast du den die Weisheit? Das müsstes du bitte mit irgendeiner Quelle belegen oder zumindest plausibel machen.

Der Witz an dem SunDiesel ist - abgesehen von seiner CO2-Neutralität - dass er genau "passend" synthetisiert wird. Normaler Diesel besteht aus mehrern hundert verschiedenen Molekülarten, im SunDiesel sind es nur etwa 10, so dass da vergleichbar dem Gas eine viel saubere Verbrennung erreicht werden kann.

Zitat:

Zigaretten bestehen aus Pflanzen, die verbrannt werden.

Zum besseren Verständnis:

Uns allen wäre wohl am meisten geholfen,

wenn wir über Sprit so informiert würden wie über Zigaretten und andere gesundheitsgefährdende Stoffe.

Der Analogie hast du jetzt aber eine Gehhilfe mitgeben müssen, damit sie vor lauter Hinken nicht stürzt.

Zitat:

Würde der Staat dann noch die Antriebsmittel bevorzugen,

die am wenigsten schädlich sind,

hätte weder Autoindustrie noch wir ein Problem uns zu entscheiden.

In D sieht es dagegen so aus, als würden wir an der Fehlentscheidung Diesel festhalten wollen.

Gut nur, dass die Welt nicht im Konjunktiv funktioniert und eine einzelne Meinung meist nicht viel Gewicht hat.

Gruss

Dichte und Heizwert (Quelle hier Wiki aber auch sonst leicht über google zu checken):

Diesel: Dichte 830 kg/m³ flüssig, Heizwert 11,8 kWh/kg

Ethanol: Dichte 789 kg/m³ flüssig, Heizwert 7,44 kWh/kg

Superbenzin: Dichte 740 kg/m³ flüssig, Heizwert 12,0 kWh/kg

Autogas (LPG/GPL): Dichte 540 kg/m³ flüssig, Heizwert 12,8 kWh/kg

Erdgas H-Gas (CNG/GNV): Dichte 0,81 kg/Nm³ (Normkubikmeter) gasförmig, Heizwert 13,0 kWh/kg

Erdgas L-Gas (CNG/GNV): Dichte 0,82 kg/Nm³ gasförmig, Heizwert 11,3 kWh/kg

Bezogen auf die Einheit Liter hat der Diesel aufgrund der höheren Dichte wie von mir vorgetragen die Nase vorne.

Nimmt man als Einheit kg so liegt der Diesel im Vergleich zu Benzin und Gas hinten.

Hinzu kommt noch zu einem nicht ganz so großen Teil die von Dir richtig dargestellte bessere Effizienz des Diesels im Teillastbereich.

Bei dieser Gelegenheit weise ich auch mal auf meine Signatur hin:

Wissenswertes über LPG ;)

Da steht eine Menge über alternative und erneuerbare Energien, also nicht nur über LPG.

Auf Seite 4 von 7 der LPG Betrachtung steht eine Menge zum Thema Umwelt, lesenswert.

Neben der relativ einfachen Doppel C-Verbindung zeichnet sich Gas vor allem durch seine hohe Reinheit aus, d.h. es fehlen die ganzen Additive von Benzin bzw. Diesel.

Zum Thema Biosprit.

Leider verbinden die meisten Verbraucher Bio und gesund.

Das Zigarettenbeispiel verdeutlicht ganz drastisch, dass verbrannte Pflanzen durchaus ungesund sind.

U.a. wegen der lungenschädlichen Partikel (Feinstaub bzw. Ruß).

Vertiefend zum Thema Krebsrisiko:

Zitat:

Eine Studie schwedischer Wissenschaftler (2002) bescheinigt dem aus Raps gewonnenen, so genannten Biodiesel nicht gerade gute Umwelteigenschaften. Demnach werden bei der Verbrennung von Rapsöl bis zu zehn Mal mehr Krebs erregende Schadstoffe freigesetzt als bei herkömmlichem Diesel. Dabei handelt es sich um verschiedene Kohlenwasserstoffverbindungen: ringförmige Benzolmoleküle, Äthylkohlenwasserstoff sowie Diolefine.[10]

Quelle auch hier wiki, dort hat man sich auf die online Ausgabe der Welt bezogen.

Greenpeace bezeichnet Biodiesel schlichtweg als Mogelpackung.

Vertiefend zum Thema Biodiesel ebenfalsl aus ökologisch orientierter Quelle.

Zitat:

Forscher der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig fanden in einem Laborversuch heraus, dass Rapsölabgase ein weitaus höheres Krebsrisiko aufweisen als die von fossilem Diesel.

@madcruiser

Ja, es ist mit klar, dass Dieselsprit eine höhere Energiedichte hat. Etwa 10%, bezogen auf das Volumen.

Der rein thermodynamische Vorteil durch die höhere Verdichtung beläuft sich ziemlich genau auf 15% bei typischen Motoren.

Diese ganze theoretische Rechnerei kann man sich aber sparen, indem man einfach die CO2-Emissionen kombiniert in Standardzylen bei vergleichbaren Motorisierungen (Leistung) vergleicht. Letztlich ist das der Schlüsselindikator für ein ökölogische Betrachtung, und da liegt der Diesel mit 20 bis 25% vorne.

Eingeschoben: Ich bin durchaus von dem Einsatz von LPG überzeugt, war kurz davor vor ein paar Monaten auf ein LPG-Fahrzeug zu wechseln, aber es gab Gründe, dass es dann doch ein Diesel wurde.

Ich wehre mich aber schlicht, dass aus irgendwelchen Ideologischen Gründen technische Konzepte mit Halbwahrheiten argumentativ verteufelt werden.

Bezüglich des SunDiesel hast du dich schlicht nicht informiert. SunDiesel hat mit Rapsöl und RME gar nichts zu tun.

SunDiesel ist ein komplett synthetischer Treibstoff, dessen Ausgangsbasis aber Biomasse ist.

Das Zielprodukt kann daher ohne irgendwelche gesundheitsgefährdenen Aromaten etc produziert werden, und so optimiert werden, dass man verbrennungstechnisch dem Ideal nur CO2 und Wasser zu produzieren sehr nahe kommt.

Dein plakativer "Gefahr, Gefahr: Krebs" Aufschrei ist da völlig am falschen Platz. SunDiesel ist weniger toxisch und weniger cancerös als jedes natürliche Mineralöl, egal ob Diesel oder Benzin.

Gruss

PS

Ein Zitat aus einer deiner Quellen

Zitat:

Forscher der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig fanden in einem Laborversuch heraus, dass Rapsölabgase ein weitaus höheres Krebsrisiko aufweisen als die von fossilem Diesel. Obwohl die Wissenschaftler betonen, dass es sich dabei lediglich um eine Vorstudie handelt und das Ergebnis auch nicht für Biodiesel gelte, kam postwendend Kritik ....

Und was will uns diese Quelle nun sagen?

Das rumfahren mit unraffinierierten Pflanzenölen ist doch gar nicht Thema der Diskussion, geht mit modernen Motoren doch ohnehin nicht zuverlässig.

Sorry, ist irgendwie am Thema vorbei.

Es freut mich nunmehr von Dir zu hören, dass Du mir in meiner Aussage zur Dichte des Stoffes zustimmst.

Ein Widerspruch wäre allerdings auch sinnlos. :D

 

Du beziehst Dich auf den CO2 Ausstoss und den Vorteil des Diesels in dieser einen Schadstoffkategorie.

Bei gleicher Leiostungsstärke, gleicher Zylinderzahl, und weitgehend gleicher Technik (Turbo und Direkteinspritzung) wird der Benziner mit deutlich weniger Hubraum auskommen und Deine 25 Prozent gehen auf ~ 10 Prozent zurück.

Direkt vergleichbar sind z.B. beim Golf der 1.4 TSI und der 2.0 TDI. Beide haben 125 kw.

Der TSI liegt mit 6 Gang und DSG jeweils bei 174 g/km,

der TDI bei 156 (6-Gang) bzw. 169 g/km (DSG).

Wer nur den CO2-Wert betrachtet blendet wie von mir moniert (verlogene und ignorante Diskussion) den Großteil der Umweltaspekte aus:

Vor Jahren hatten wir das Thema Smog, dann die CO2-Debatte, Heute haben wir das Thema Feinstaub. Welche Stoffe sind Morgen im Fokus, welche werden limitiert und welche bleiben unverändert nicht limitiert?

Zur Gesamtschau:

Bei CO2, CO und HC liegt der Diesel gegenüber den Benzinern leicht vorne, bei NOX und Partikeln hinten.

Bei den nichtlimitierten Werten (da schaut der Gesetzgeber weg) sieht das Bild für den Diesel teilweise sehr düster aus, s. Link im Vorpost.

Krebserreger sind da nur ein Thema.

 

Speziell zu SunDiesel:

Dieses VW-Patent ist wie das Wasserstoffauto (noch) nicht am Markt erhältlich und wurde von Dir in die Diskussion eingebracht.

Vielleicht informierst Du uns mit Fakten und Links - hattest Du nicht eine diesbezügliche Anregung zur Überprüfung der Nachhaltigkeit von Argumenten eingefordert? ;)

Es wäre natürlich schön, wenn der Link nicht aus der Industrie (VW, MB, Choren etc.) oder der Dieselschrauberecke käme, sondern aus neutralen Quellen mit entsprechenden Belegen. ;)

 

Generell zum Thema CO2-neutral:

Jeder Kohlenwasserstoff, also auch fossiler (Benzin, Diesel), kann so gesehen als CO2-neutral bezeichnet werden,

da er ja nur den Kohlenstoff freisetzt, den er vorher gebunden hat. :D

Das Wort ist also ein typischer Blender unserer Zeit. :rolleyes:

 

Das was Du über SunDiesel andeutest hört sich recht gut an.

Meine letzte CO-Messung bei der AU:

16,66 Prozent des Benzin-Wertes im Standgas (= - 83,33 %)

3,63 Prozent des Benzin-Wertes bei 2.700 u/min (= - 96,37 % bei ~150 km/h).

Benzin-Vergleichswert aus 2004 mit Motorstand 40.000 km.

LPG-Wert aus 2006 mit Motorstand 110.000 km.

Jeweils zuvor große Inspektion durchgeführt.

Ich wage zu behaupten:

Das wird SunDiesel nicht annähernd erreichen.

 

Back to topic:

Diesel wird in absehbarer Zeit nicht unbezahlbar.

Hoffentlich nur nicht so grundlos privelegiert wie bisher.

Zitat:

Original geschrieben von martins42

Ein Zitat aus einer deiner Quellen

Und was will uns diese Quelle nun sagen?

Das rumfahren mit unraffinierierten Pflanzenölen ist doch gar nicht Thema der Diskussion, geht mit modernen Motoren doch ohnehin nicht zuverlässig.

Sorry, ist irgendwie am Thema vorbei.

Fast vergessen darauf zu antworten.

Wie selbst Benziner wissen, ist genau dieser Biodiesel Ende 2005 zu 5 Prozent dem fossilen Diesel beigemischt gewesen, die entsprechende EU-Richtlinie sieht bis Ende 2010 5,75 Prozent vor.

Quelle

Also im Gegensatz zu SunDiesel schon Heute für jeden Dieselfahrer Realität,

auch für die Passivdieseler (analog zum Passivraucher).

Ich muss hierzu auch noch meinen Senf abgeben.

Mad hat hier sehr ausführlich beschreiben, wo die nachteile des Diesels liegen. Und zwar bei den Abgasen. und wer behauptet, dass die Dieselabgase nicht sonderlich schädlich sind dem ist nicht wirklich zu helfen. Neben dem schon oft beschriebenen Feinstaub ( der 5% des gesamten FeinStaubs der BRD ausmacht und wieviel % des Feindstaubs vor schulen, in Innenstädten, in Dörfern, wo eine Durchgangsstraße durchgeht?), hat er noch sehr viele stickoxide, Schwefelverbindungen, und monooxide in sich vereint - er ist also eine Umweltsau.

Ich will jetzt aber nicht katholischer sein als der Papst - ich kann auch verstehen, dass jeder zu erst an seinen Geldbeutel denkt.

Dieser findet bei mir auch eine Beachtung- logisch.

Ich fahre u.a. einen Audi S4 b5 V6 2,7l Biturbo mit ca 310PS. I der Leistungsklasse wird es - egal mit welchen Diesel - einfach nur eng. mir fällt spontan der V10 TDI ein - dieser allerdings ist zu schwer und u versoffen und verschiedene 8zyl Diesel ( für die gilt das gleiche). die einzige Dieselalternative ist der x35d Motor von BMW.

Nehme ich diesen als kostenvergleich heran:

Verbrauch bei dem wagen ca 9,5l 100km bei ca 1,08c = 10,3€

meiner: LPG 14,5l ca 62c = 9€

Wie man sieht fährt mein wagen einfach preiswerter. Die 14,5 Liter sind auch kein sparverbrauch, sondern sind ein normaler Verbauch, wo auch Geschwindigkeiten über 250 km/h gefahren werden.

Wenn ich mich auf die fahrleistungen einer 20TDI beschränke ( also maximal halbgas) liegt der LPG Verbrauch bei ca 11-12l. Das bedeutet kosten von ca 7€ auf 100km. Dazu kommt eine Steuer von ca 170€ im Jahr ( wo liegt der 2,0TDI ;) ). die Versicherung kann man natürlich nicht mit der eines 2liter Diesel vergleichen, da die fahrzeugkategorie einfach zu verschieden ist. alles in allem fahre ich aber sehr wahrscheinlich preiswerter UND umweltfreundlicher UND mit mehr fahrspass durch die Gegend als die meisten Diesel jünger.

Gruß

BB

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

[...]

 

Du beziehst Dich auf den CO2 Ausstoss und den Vorteil des Diesels in dieser einen Schadstoffkategorie.

Es geht mir nicht um eine "Schadstoffkategorie", sondern um eine Kenngröße die unmittelbar ablesen lässt, wieviel Brennstoff zur Erzielung eine bestimmten Leistung umgesetzt wurde.

Zitat:

Bei gleicher Leiostungsstärke, gleicher Zylinderzahl, und weitgehend gleicher Technik (Turbo und Direkteinspritzung) wird der Benziner mit deutlich weniger Hubraum auskommen und Deine 25 Prozent gehen auf ~ 10 Prozent zurück.

Direkt vergleichbar sind z.B. beim Golf der 1.4 TSI und der 2.0 TDI. Beide haben 125 kw.

Der TSI liegt mit 6 Gang und DSG jeweils bei 174 g/km,

der TDI bei 156 (6-Gang) bzw. 169 g/km (DSG).

Nun ja, die beiden Fahrzeuge sind sehr selektiv gewählt. ;) Anbetracht deiner Feinstaubphobie solltest du einen TSI nicht ernsthaft in Betracht ziehen (siehe mein Verweis auf die Thematik "Feinstaub und Benziner")!

Mal andere Daten:

1,6 l Duratec Ti-VCT (85kw) 157 g/km

1,6 l Duratorq-TDCi (80kw) 127g/km

Wenn wir schon über Ökonomie reden, wollen wir doch auch leistungsmäßig auf dem Teppich bleiben, nicht? Sonst diskutieren wir irgendwann über "Ökonomie auf hohem Niveau" (eine der schönsten Phrasen die ich bisher im Phaeton-Forum gefunden habe, als man über Spritverbrauch sprach).

 

Zitat:

Wer nur den CO2-Wert betrachtet blendet wie von mir moniert (verlogene und ignorante Diskussion) den Großteil der Umweltaspekte aus:

Vor Jahren hatten wir das Thema Smog, dann die CO2-Debatte, Heute haben wir das Thema Feinstaub. Welche Stoffe sind Morgen im Fokus, welche werden limitiert und welche bleiben unverändert nicht limitiert?

Zur Gesamtschau:

Bei CO2, CO und HC liegt der Diesel gegenüber den Benzinern leicht vorne, bei NOX und Partikeln hinten.

Bei den nichtlimitierten Werten (da schaut der Gesetzgeber weg) sieht das Bild für den Diesel teilweise sehr düster aus, s. Link im Vorpost.

Krebserreger sind da nur ein Thema.

Wie schon gesagt. Mir ging es nur um einen Energieumsetzungindikator. Die anderen Schadstoffklassen sind ein Thema für sich.

Und nochmal, im Vergleich zum TSI - der mit dem Diesel in Sachen Energieökonomie konkurrieren kann - liegt der Diesel eben nicht hinten!

Zitat:

Speziell zu SunDiesel:

Dieses VW-Patent ist wie das Wasserstoffauto (noch) nicht am Markt erhältlich und wurde von Dir in die Diskussion eingebracht.

Vielleicht informierst Du uns mit Fakten und Links - hattest Du nicht eine diesbezügliche Anregung zur Überprüfung der Nachhaltigkeit von Argumenten eingefordert? ;)

Es wäre natürlich schön, wenn der Link nicht aus der Industrie (VW, MB, Choren etc.) oder der Dieselschrauberecke käme, sondern aus neutralen Quellen mit entsprechenden Belegen. ;)

Die gibt es schlicht noch nicht, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Das technologisch/ökologische Konzept da ist überzeugend, und da wird nicht viel was anderes bei rauskommen, als bisher aus diesen parteiischen Quellen veröffentlicht. Das können die sich gar nicht leisten, jetzt wo denen alle auf die Finger gucken.

Zitat:

Generell zum Thema CO2-neutral:

Jeder Kohlenwasserstoff, also auch fossiler (Benzin, Diesel), kann so gesehen als CO2-neutral bezeichnet werden,

da er ja nur den Kohlenstoff freisetzt, den er vorher gebunden hat. :D

Das Wort ist also ein typischer Blender unserer Zeit. :rolleyes:

Mit Verlaub - ich verwende diese Wort nicht gerne - aber das ist Schwachsinn, hat irgendwas disqualifizierendes.

Der Witz bei CO2-neutralen regenerierbaren Energiequellen ist der, dass gezielt (!) CO2-bindende Biomasse "erzeugt" wird, die dann für die Energiegewinnung genutzt wird und im Ideal in diesem Prozeß nur wieder genau die CO2 Menge freigesetzt wird, die vorher absorbiert wurde.

Das Verfeuern von Altreserven aus dem Erdmittelalter fällt nicht unter dieses Schema und erhöht die CO2-Menge.

Zitat:

Das was Du über SunDiesel andeutest hört sich recht gut an.

Meine letzte CO-Messung bei der AU:

16,66 Prozent des Benzin-Wertes im Standgas (= - 83,33 %)

3,63 Prozent des Benzin-Wertes bei 2.700 u/min (= - 96,37 % bei ~150 km/h).

Benzin-Vergleichswert aus 2004 mit Motorstand 40.000 km.

LPG-Wert aus 2006 mit Motorstand 110.000 km.

Jeweils zuvor große Inspektion durchgeführt.

Ich wage zu behaupten:

Das wird SunDiesel nicht annähernd erreichen.

Würde ich auch erstmal nicht behaupten, weil die Flüssigtreibstoffverbrennung immer noch was anderes ist als eine Gasverbrennung, aber bleibt abzuwarten, wieviel da noch dazwischen liegt.

Zitat:

Back to topic:

Diesel wird in absehbarer Zeit nicht unbezahlbar.

Hoffentlich nur nicht so grundlos privelegiert wie bisher.

Da wage ich überhaupt keine Prognose, da die Preisfindung des Treibstoffts bzw. Betriebskostensumme nur sehr wenig mit realen ökologischen, ökonomischen oder technologischen Faktoren zu tun hat.

Ist mehr die Frage welche Sau als nächstes durch's Dorf getrieben wird.

Gruss

Zitat:

Original geschrieben von martins42

Es geht mir nicht um eine "Schadstoffkategorie", sondern um eine Kenngröße die unmittelbar ablesen lässt, wieviel Brennstoff zur Erzielung eine bestimmten Leistung umgesetzt wurde.

Sicher ist ersteres (Schadstoffe) eine Königsfrage für unseren Globus, vielleicht nicht für Dich.

Sicher ist letzteres keine Königsfrage für unseren Globus, vielleicht für Dich.

Zitat:

Nun ja, die beiden Fahrzeuge sind sehr selektiv gewählt. ;) Anbetracht deiner Feinstaubphobie solltest du einen TSI nicht ernsthaft in Betracht ziehen (siehe mein Verweis auf die Thematik "Feinstaub und Benziner")!

Mal andere Daten:

1,6 l Duratec Ti-VCT (85kw) 157 g/km

1,6 l Duratorq-TDCi (80kw) 127g/km

Wenn wir schon über Ökonomie reden, wollen wir doch auch leistungsmäßig auf dem Teppich bleiben, nicht? Sonst diskutieren wir irgendwann über "Ökonomie auf hohem Niveau" (eine der schönsten Phrasen die ich bisher im Phaeton-Forum gefunden habe, als man über Spritverbrauch sprach).

Meine Prämisse war die des fairen Wettbewerbs.

Bei gleicher Technik braucht der Diesel für die gleiche Leistung eben schon immer 50 Prozent mehr Hubraum.

Deine beiden Motoren sind entsprechend unterschiedlich ausgereizt, d.h. der Benziner könnte locker noch 35 kw flott machen.

 

Zitat:

Wie schon gesagt. Mir ging es nur um einen Energieumsetzungindikator. Die anderen Schadstoffklassen sind ein Thema für sich.

Und nochmal, im Vergleich zum TSI - der mit dem Diesel in Sachen Energieökonomie konkurrieren kann - liegt der Diesel eben nicht hinten!

Wie gesagt, sehr selektive Betrachtung. Energieökonomie als absolutes Maß der Dinge.

Interessante Autos aber eben ökonomische Fehlentwicklungen waren 3L Lupo und A2.

Zitat:

Die gibt es schlicht noch nicht, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Das technologisch/ökologische Konzept da ist überzeugend, und da wird nicht viel was anderes bei rauskommen, als bisher aus diesen parteiischen Quellen veröffentlicht. Das können die sich gar nicht leisten, jetzt wo denen alle auf die Finger gucken.

Die gibt es nicht, aber Du behauptest sie schon Mal,

weil die es sich nicht leisten können?

Die, die gerade in Californien geflopt sind, weil sie es sich dort leisten können?

Hallo, bitte aufwachen.

 

Zitat:

Mit Verlaub - ich verwende diese Wort nicht gerne - aber das ist Schwachsinn, hat irgendwas disqualifizierendes.

Der Witz bei CO2-neutralen regenerierbaren Energiequellen ist der, dass gezielt (!) CO2-bindende Biomasse "erzeugt" wird, die dann für die Energiegewinnung genutzt wird und im Ideal in diesem Prozeß nur wieder genau die CO2 Menge freigesetzt wird, die vorher absorbiert wurde.

Das Verfeuern von Altreserven aus dem Erdmittelalter fällt nicht unter dieses Schema und erhöht die CO2-Menge.

Aha, und das müssen wir jetzt glauben?

Argumentation wie oben?

Man weiß es nicht,

aber die es behaupten müssen es wissen.

Na, danke.

Mein lieber mad,

dein Nick scheint Programm zu sein, aber ich bin so blöd es nochmal im guten zu probieren.

Du verdrehst mir meine Aussagen auf bösartigste Art und Weise. Nein, es geht nicht um "Energieökonomie als absolutes Maß der Dinge.".

Es geht darum, dass man als allererste Maßnahme um die Schadstoffemissionen zu reduzieren den Treibstoffverbrauch minimieren muss, wofür die CO2-Emission ein brauchbarer Indikator ist. Treibstoff der nicht verbrannt wird, erzeugt auch keine Emissionen!

Davon völlig unabhängig sollte ein Motor im Idealfall als Emissionen eben nur CO2 und Wasser haben, davon sind aber alle (!) Technologien meilenwert von entfernt. Und der TSI zeigt halt, dass man auf dem Wege der Verbrauchsminimierung sich wieder andere Probleme einfängt, nämlich unter Umständen dieselben die andere Motorkonzepte schon von Alters her haben. Letzten Endes sind die Problem invariant.

Bezüglich des SunDiesel redest du immer noch wirr. Wo ist der Zusammenhang mit den NOx-Problemen von MB in den USA?

Auch bezüglich der regenerierbaren CO2-neutralen Energiequellen bist du irgendwie vernagelt. Was ist dein Problem?

Glaubst du etwa fossile Treibstoffe zu verfeuern ist ökologisch sinnvoller als frisch aus Biomasse gewonnene?

Alles klar, wenn wir das dann durch haben, warten wie halt einfach 100 Mio Jahre bis wieder genug Grossfarne und Dinosaurier in die Sümpfe gefallen sind. Warm genug haben wir es dann ja.

Gruss

Hier noch was zum SunDiesel.

http://www.motor-talk.de/beitrag258f9713699s.php

Ist aus dem "Spiegel". Neutral genug?

Übrigens auch da interessanterweise mal wieder die Aussage, dass da die Politik - genauer: steuerliches Begehren - der Feind eines sinnvollen Fortschritts werden kann.

Gruss

martin42,

Gleich im ersten Satz ein schweres persönliches Foul von Dir.

Bereits im Post zuvor war ein solches persönliches Foul enthalten.

Die Bitte - geht es auch ohne?

Weiterhin der Hinweis, dass ich die Dieselstärken erkannt und gepostet habe.

Das kann allerdings nicht dazu führen, dass die dieseltypischen Nachteile unter den Tisch fallen.

An genau den Stellen wirst Du sauer und redest von bösartigstem Verdrehen Deiner Aussage.

Was ich schlicht als unsportlich empfinde.

Von mir forderst Du dezigierte Belege und bekommst sie benannt.

Du selbst hast trotz Aufforderung diesbezüglich nicht viel zu bieten.

Auch nicht gerade fair.

 

Deine These ist:

Die Treibstoffminimierung ist die erste Massnahme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen.

Als Indikator dient Dir dabei der CO2-Ausstoß.

Könntest Du diese These am Beispiel Mineral- / Bio- / SunDiesel erläutern?

Bei annähernd gleichem CO2-Ausstoß ist die Umweltverträglichkeit in den einzelnen Schadstoffklassen (CO, HC, NOx, NO2, Partikel, niederwertzige Aldehyde, PAH (=polynukleare, aromatische HC), etc.) doch offensichtlich gravierend anders!

Sonst wärst Du doch nicht so voll des Lobes für SunDiesel!

 

Oder mit meinen Worten:

Treibstoffminimierung bringt nur beim gleichen Sprit garantiert weniger Umweltbelastungen,

bei differenzierenden Kraftstoffen kann es durchaus der Fall sein, dass trotz doppeltem volumetrischem Verbrauch weniger als die Hälfte der Gesamtbelastung ausgestossen wird.

Das hängt u.a. von der Zusammensetzung des Treibstoffes und seiner Additive ab, von der Art des Verbrennungsvorganges, aber auch von den Reaktionen im Kat.

 

Es wäre schön, wenn Du das so akzeptieren könntest.

 

Es ist ja okay, wenn Du auf Diesel stehst.

Nur sollte man die Stärken und die Schwächen sehen und akzeptieren.

Die EU strebt den Energiemix und keine Monokultur an.

Das halte ich für ganz vernünftig.

Und Du entspannst Dich hoffentlich langsam etwas.

Cruisen kennzeichnet eigentlich gemütliches Fahren.

Wird Zeit, dass Du Dich an diesem Namensbestandteil von mir orientierst. ;)

Zitat:

Original geschrieben von martins42

Hier noch was zum SunDiesel.

http://www.motor-talk.de/beitrag258f9713699s.php

Ist aus dem "Spiegel". Neutral genug?

Übrigens auch da interessanterweise mal wieder die Aussage, dass da die Politik - genauer: steuerliches Begehren - der Feind eines sinnvollen Fortschritts werden kann.

Der Spiegelbeitrag ist ganz interessant und einigermaßen ausgereift (auch wenn da nichts über LPG steht).

Er zeigt die Thematik "Ende der fossilen Brennstoffe - was dann?" im Ansatz gut auf.

Die Steuerthematik ist leider wie sie ist.

Politiker aller Parteien werden von der Mehrheit der Bevölkerung längst als wenig hilfreich bei der Lösung anstehender Probleme betrachtet.

Warum wird Diesel niedriger besteuert als Benzin?

Warum wird Solarenergie hochsubventioniert, Biosprit nicht?

Immerhin hat man sich dazu durchgerungen CNG und LPG gleichzubehandeln und beide bis 2018 bevorzugt.

 

Noch spannender fand ich das von Dir gepostete PDF.

Hat mir ein paar neue Erkenntnisse gebracht - auch wenn ich die 60 Seiten nur durchflogen habe.

In diesem Thread geht es aber um klassischen Diesel.

Das alles war jtzt doch sehr o.T. und dafür sorry.

@ martins42: Kompliment.

 

Die Schadstoffdiskussion war zwar wirklich etwas OT, aber sehr interessant und amüsant zu lesen.

Aber ob ein Benziner oder ein Diesel mehr Schadstoffe ausstößt? Lohnt es sich, so lange und intensiv darüber zu grübeln?

Sicher muß da noch etwas getan werden, aber das wird auch getan. Es gibt keinen Bereich, in den mehr Ingenieurstunden investiert werden.

Und insgesamt wundert mich immer wieder, wie sehr doch nahezu alle den Politikern glauben. Sei es momentan CO2, oder der Feinstaub. Die Absicht der Politiker ist klar erkennbar - wenn man etwas darüber nachdenkt.

Von dem weltweit entstehenden CO2 sind nur rund 10 % anthropogenen Ursprungs. Und davon stammen wiederum nur rund 10 % aus dem Verkehr zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Das bedeutet, steht der gesamte, weltweite Verkehr still, sparen wir 1 % CO2 (und wenn es 3% wären, auch egal). Uns wird gesagt, wir sind an der Erderwärmung schuld. Dabei weiß niemand, ob der Globus aus einer Zwischeneiszeit hinaus oder wieder in eine hineinsteuert. Seit der Industrialisierung (rd. 150 Jahre) hat sich die durchschnittliche Jahrestemperatur um 1,7° erhöht. In der Erdgeschichte gab es Zeiten (noch vor der Menschheit), da hat sich in wenigen Jahren die Temperatur um 10° geändert.

Und in diesem Zusammenhang etwas, das mich noch mehr verblüfft.

Das gehört zwar jetzt wirklich nicht in diesen Thread (der Ersteller möge mir verzeihen), aber es muss einmal gesagt werden:

in der BRD gibt es nach jetzigem Stand ca. 2,5 Mio Zweitakt-Roller. Das war auch eine richtige Schwemme in den letzten Jahren.

Laut einer Studie, an der auch zwei Universitäten und auch der ADAC beteiligt waren, stößt solch ein kleiner Zweitakter ca. 900 mal so viel Schadstoffe pro km aus wie ein Pkw mit geregeltem Kat (CO, HC, NOx). Das ist technisch auch absolut nachvollziehbar und war eigentlich sowieso schon jedem Maschinebaustudenten bekannt.

Pkw haben eine Jahresfahrleistung von ca. 12.000 km, Roller ca. ein Drittel davon. Pkw gibt es ca. 52 Mio. bei uns.

Jetzt laßt uns mal rechnen:

2.500.000 x 900 / 3 = 750.000.000

Das bedeutet, die Roller in der BRD stossen jährlich so viel Schadstoffe aus wie 750 Mio Pkw.

750.000.000 / 52.000.000 = 14,4

Das bedeutet, die Roller in der BRD stossen rund 14 mal so viel Schadstoffe aus wie alle Pkw zusammen.

Was ist denn hier mit dem Umweltschutz? Was sagen da die "Grünen", die das genau wissen (das war denen ihre Studie)? Warum schreitet da der Gesetzgeber nicht ein? Und was ist mit bsplw. Italien oder Indien, da ist die Anzahl der Zweitakter noch viel höher?

Die o. g. Zahlen stammen aus offiziellen Seiten (Grüne, Bundesregierung, statistisches Bundesamt bzw. aus dem eigenen Studium an einer Uni). Und selbst wenn sich hier jemand um den Faktor 10 vertan hat, stossen die Roller immer noch mehr HC, CO und NOx aus, als alle Pkw zusammen.

Ich hatte schon 1976 eine kleine Honda mit einem 50ccm Viertakter. Lief 76.250 km, 75 km/h Spitze mit 2,5 Litern Normalbenzin/100 km und läuft heute noch. Das ist der Beweis, dass es auch mit Viertaktern funktionieren würde. Und die wären auch mit einem Kat ausrüstbar. Herkömmliche Zweitakter NICHT.

Wenn man sich die Zahlen verdeutlicht, wo bleibt hier der Aufschrei über die Umweltbelastung???

Ganz einfach, kaum jemand kennt diese Zahlen oder rechnet nach. Und die Rollerfahrer sind i. d. R. Jugendliche, die nicht so leicht zu schröpfen sind, wie der Otto-Normal-Autofahrer.

Gruß

P.S. Jeder Lkw, der weiter als 200 km fährt, gehört auf die Bahn. Mind. 300 PS gegen beim Pkw durchschnittlich genutzte max. 40 PS !

JAAAAA ENDLICh

JEmand hat mir aus der SEEEEEELE gesprochen.

Ich hatte immer schon das Gefühl das zum. die Co2 Diskussion sehr stark vernachlässigbar ist . Nur ich hebs bisher net nachgerechnet.

Alle Redn vom Raps-Diesel , um einen neutralen Co2 Ausstoß zu haben....Pflanze bindet Co2 Auto produziert Co2.

Aber wer sagt denn , daß es nicht völlig unerheblich ist , ob das Co2 vor 5000 jahren gebunden wurde oder vor 5 Jahren????

WEiß denn jem. die Kapazität der Pflanzen Co2 zu binden ?

Es wird immer so getan , als ob der Co2 Konsum immer gleich ist... NEIIIIIIIN istb er nicht.

Sommers wird viel gebunden , Winters nichts.

Verstpffwechseln die Pflanzen denn immer gleich viel Co2 ?

Oder würden die Pflanzen auf der Venus ( sehr hoher Co2 Gehalt) RIEEESEnGroß werden (abgesehen von den 400Grad Celsius da oben).

Alles Fragen auf die KEINER eine Antwort weiß...

Aber eine Frage habe ich noch an meinen Vorredner ,...

Was ist ein anthropopo...po...po dingsbums???

"anthropogen" heißt soviel wie "vom Menschen verursacht".

Und bzgl. dem CO2-Ausstoß: natürlich haben die Saurier und Kollegen vor 100.000.000 Jahren (nicht vor 5.000) CO2 ausgeatmet und die damaligen Pflanzen haben es wieder umgewandelt. Das war im Gleichgewicht. Immerhin gab es die Saurier und großen Wälder ca. 120 Mio Jahre lang.

Und wenn wir heute das "Zeug" von damals verbrennen, stimmt heute das Gleichgewicht nicht mehr so ganz. Weil dadurch heute eben "unnatürlich" mehr CO2 produziert wird.

Nur, und das war eine meiner Aussagen, ist das von Verbrennungsmotoren erzeugte CO2 prozentual am heutigen Gesamt-CO2-Aufkommen nicht so sehr viel. Insgesamt 10% vom Mensch und davon wiederum nur 10 % durch den Verkehr (übrigens 40 % durch die Viehzucht, also viermal so viel !!!).

Und wer behauptet denn, dass die heutigen Pflanzen das erhöhte CO2-Angebot nicht dankend annehmen und ein bißchen kräftiger oder zahlreicher wachsen? Die Natur versucht natürlich, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Zu dem Thema gehört allerdings auch, dass heute sogar die äquatorialen Regenwälder abgeholzt werden und auch sonst überall Brandrodung betrieben wird. Fataler Fehler.

Das ganze System ist so komplex, da blickt wohl noch keiner so ganz durch.

Wichtig ist aber, dass es vordringlichere und für das Klima und das menschliche Überleben sinnvollere Aufgaben gibt, als die Autofahrer mit falscher Argumentation zu schröpfen.

Beispiele: Abholzung der Regenwälder stoppen, keine Brandrodung mehr, möglichst keine Waldbrände mehr - zumindest keine selbst verursachten (die produzieren mehr CO2 als der gesamte Verkehr zusammen), die Erforschung von harmlosen Energiequellen (KEINE Windkraft, aber Solarenergie oder Kernenergie ohne Atommüll), sofort weltweit alle Zweitakter abschaffen, ... ...und lange so weiter.

Und der eine Spruch aus der Bibel (hab ihn aber nie nachgelesen): "Seid fruchtbar, mehret euch und reizt mich nicht" ist das Dümmste, was sich ein Hirn überhaupt ausdenken kann. Wenn die Erde ein Airbus A380 wäre, würde sie sofort abstürzen. Da passen viele rein, aber nicht 10.000 Menschen. Und die Erde ist für vielleicht 1 Mrd Passagiere ausgelegt, nicht für derzeit 6 Mrd mit noch steigender Tendenz. Aber auch da versucht die Natur, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Und sie schafft das irgendwann.

Wenn sie es nicht schaffen sollte, macht es die Menschheit alleine. Aber nicht durch das, was aus dem Auspuff kommt. Das steht vielleicht an fünfzigster Stelle der schädlichsten Dinge.

Ein vor kurzem gelesener Witz fällt mir gerade ein: Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen: "Du siehst aber schlecht aus, was ist denn los mit dir?" Antwortet der andere: "Ja, ich habe homo sapiens." "Ohhh, mach dir nichts draus. Das hatte ich auch schon mal. Das geht auch wieder vorbei."

Gruß

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Audi
  5. Audi Motoren
  6. Wir Diesel Fahren bald UNBEZAHLBAR???