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Winterreifen sind keine Pflicht mehr
Eben in den Nachrichten. Gericht kippt die bisherige Verordnung.
Jetzt sind die Verkehrsminister der Länder dafür verantwortlich Werte für Schneehöhengrenzen, Temperaturgrenzen und Ähnliches fest zu legen.
Strafen dürfen erst mal nicht mehr verteilt werden, wenn man mit Sommerrefen unterwegs ist.
Gab zwar die Pflicht nie als solche definiert, sondern nur die Verpflichtung zur geeigneten Ausrüstung aber was solls.
Eigenverantwortung (und Verantwortung für Andere) sollte aber nach wie vor für jeden an erster Stelle liegen
Beste Antwort im Thema
Dadurch ändert sich zumindest für mich nichts. Ob Pflicht oder nicht, ich halte eine angepasste Winterausrüstung (insbesondere Winterreifen) für absolut notwendig. Dies auch deswegen, weil Winterreifen ab einem bestimmten Temperaturniveau (auch ohne Schnee und Eis) einfach besser sind. Meine Sicherheit ist mir einfach wichtig.
Wer nicht dafür das Geld erübrigen kann/will, sollte in dieser Zeit besser zu Hause bleiben und nicht dadurch sich selbst und andere gefährden.
P.S.: Richtig yo-chi, die Versicherungen werden sich sicher nicht durch diese geänderte Regelung beeindrucken lassen und ggf. von einfacher bis schwerer Fahrlässigkeit ausgehen, wenn es durch ungeeignete Bereifung zum Unfall kommt.
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609 Antworten
Wenn ich in den Keller gehe, sehe ich vier Stück.
Das sagt aber nichts darüber aus, ob sie den Vorstellungen des Gesetzgebers entsprechen.
Die Anforderungen an den gesetzeskonformen Reifen sollten doch vor der Anordnung der Benutzung formuliert werden und nicht hinterher.
Zitat:
Original geschrieben von rolf39
Das sagt aber nichts darüber aus, ob sie den Vorstellungen des Gesetzgebers entsprechen.
In der Metzgerei bekommst Du auch eine Fleischwurst, wenn Du danach verlangst. Ohne gesetzliche Regelung, was eine Fleischwurst ist :rolleyes:
Spaß beiseite: Aktuell heißt Winterreifen = M+S Kennzeichnung
Damit sind zwar einige "schwarze Schafe" inkludiert, die auf Schnee aber letztendlich auch nicht schlimmer sind als ein Sommerreifen.
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Zitat:
Original geschrieben von j.rr.schulz
Falsche Bereifung soll nach deiner Meinung hart bestraft werden, zählt aber nicht zu den Hauptunfallursachen
Bei wie vielen Unfällen werden denn die genauen Ursachen ermittelt? Fährt einer auf war es zu wenig Sicherheitsabstand, fertig. Dass der Unfall ggf. durch andere Reifen vermeidbar war überprüft doch bei den meisten Kleinunfällen ohne Schwerverletzte oder Tote niemand.
Nuja, im Normalfall ist es ja auch so einfach. Seien wir doch mal ehrlich. Abstand halber Tacho ist normal genug um auch mit den billigsten Reifen noch rechtzeitig zum Stillstand zu kommen. Nur wenn man wirklich mal mit Sommerreifen bei Schnee unterwegs ist und der Blechhaufen gar nicht langsamer werden will wirds eindeutig richtung falscher Bereifung. Ansonsten ists nunmal einfach zu wenig Sicherheitsabstand.
Fährt jemand bei 100 seine 20 Meter hinterm anderen und kommt bei der Notbremsung des Vordermannes nicht mehr rechtzeitig zum stehen fände ich es auch lächerlich jetzt herzugehen und die Reifen verantwortlich zu machen wenn man mit dem Testsieger grad noch so gestanden wäre. Bei 50 Metern hätts auch das billigste Produkt getan so what? Falscher Abstand und fertig.
Am ende kommen noch unsere Straßenheroes und begründen ihren zu geringen Abstand mit dem Argument sie haben ja so tolle Reifen... Das fehlt grad noch...
Jessas... a Wahnsinn. Man kann auch alles so verkomplizieren, bis es wirklich absurd wird... :p
Vieles hier scheitert an arg bescheuklappten Betrachtungen - 7 Grad, Bremsweg, Kennzeichung... usw. ?
Ok - 7 Grad ist halt eine verkaufstaktisch gewählte Grenze und trifft nicht wirklich.... ändert aber rein gar nichts daran, dass grundsätzlich mit sinkender Temperatur ab etwa diesem Bereich die Eigenschaften eines Sommerpneus rapide schlechter werden und mit den heutigen Silicamischungen nicht im Ansatz mithalten können... Lamellen.. haben sie eh nicht. Und jetzt... ab auf die Seite des dt. Wetterdienstes und mal gucken... wo wieviele Eis- und Frosttage waren... :eek: Ups, das sind aber viele. ;)
Bremsen - ok, trockene Fahrbahn und lau bis wärmer... hat der WR von mir aus 5.53m mehr.... allerdings der SR in den WR Domänen bis zu 50 Meter und mehr längeren Bremsweg :eek: Hallo? Fragen Kienzle?
Aber ist das alles? Vollbremsung und fertig ist der Verkehr? Was ist mit Traktion, was ist mit seitlich Rutschen usw.? DAS sind doch die Hauptrealitäten im Winter - und da hat der SR nunmal in endlos vielen Situationen und Tagen einfach die größere Arschkarte als umgekehrt. Und mit mehr Traktion.. kann auch ein ESP und Co noch deutlich länger den Retter spielen. Man vergesse halt auch nicht, dass in der Winterzeit die Straßenbeschaffenheit bei weitem nicht so homogen identisch ist wie im Sommer... hier trocken, da gefroren, dort noch Schnee... Winter halt.
Kennzeichnung - nichts gegen die Bedenken der Rechtssicherheit, aber einem normalen Menschen gehts doch wohl primär um eine möglichst gute Haftung? Ergo wird selbiger kaum in den Laden marschieren und sagen "Jeben se mir den letzten Dreck mit xyz Wintersymbol nach Jesetz!" ?? Oder will jetzt hier einer von sich sagen, er sei in der Tat so grenzdebil, dass er ohne eine DIN ISO Cert CE/EN 347815-4 das Thema "WINTERreifen" nicht gebacken bekommt? Ok... ja dann... dann versteh ich all das Geheul.
Zumindest gehts mir pers. darum, möglichst gut durch die "Überraschungen" des Winters zu kommen und die sind nunmal nicht diskutabel.. und nicht Gesetze möglichst im kleinsten Nenner zu erfüllen oder zu umgehen. Aber bitte.. jeder Jeck is ja bekanntlich anders.
Kosten - einen Satz fährste immer weg, was solls. Und beim Verkauf... klingt 8-fach bereift ja auch nicht schlecht. :)
Noch ein Tip für Reifen halten 10 Jahre Fahrer: Vertickt die Pellen nach 4 Jahren wieder und holt euch dafür neue. So hat man als ungeübter Wenigfahrer auch immer frische Technologie und Gummi am Huf und andere radeln die 4 Jahredinger sinnvoll weg. Kost auch nicht viel mehr und bringt nebenbei noch was :)
Regionale Bedingungen, pers. Umstände... ach mei, wenn man sich die Haarspalterei bei dem Thema so betrachtet... neigt man sogar als Gesetzesallergiker wie ich zu der Ansicht: Ne, ohne pauschale Ansage wird das ja doch nix. Sorry - genau darin liegt der Grund für Zwänge.
Und wie gesagt... ich habe ein Fahrzeug, dessen Wischer alle 2 Jahre für den TÜV erneuert werden... und nie laufen. Ein weiteres mit Scheinwerfern, deren Birnen exakt alle 2 Jahre einmal kurz leuchten... ebenfalls für den TÜV. Wayne...
Unfallursachen - tschuldigung, aber ein Unfall hat nie nur eine Ursache, er ist vielmehr das Produkt aus diversen Einzelfaktoren/umständen in unterschiedlicher Gewichtung. In der Statistik liest sich eben eines der möglichen Kreuze auf dem Unfallbogen und wohl auch der einfachste "Sammelbegriff".
Überhöhte Geschwindigkeit z.B. - wofür? Für das Fahrerkönnen? Für den technischen Stand des Wagens? Für die Sichtweite? Oder für...? Oder für die Summe aller Einzelfaktoren in individueller Gewichtung - der Idealfahrer hätte durchaus noch... oder ein Wagen mit besserem Fahrwerk wäre nicht? Und darin... spielt ein Reifen nunmal ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle... und 50m mehr Bremsweg als Beispiel sind ne andere Ansage als 5?
Ferner - gerade Fahrten unter winterlichen Bedingungen sind für einen Großteil so ungewohnt wie anspannend. Sprich, gerade dann werden technische Reserven eklatant wichtig und lassen auch einen ungeübten Fahrer aus einem Fehler wieder rauskommen. Nicht umsonst... werden wohl bei winterlichen Bedingungen trotz signifikant niedrigerer Geschwindigkeiten nicht selten mehr als die doppelte Zahl an Unfällen gezählt und stehen an allen Ecken die Leute im Stau rum? Vermeidbar... ganz einfach vermeidbar oder wenigstens deutlich reduzierbar.
Aber tu ma mal nix weg - auch mit WRs segeln Leute ab und auch trotz Zwang werden einige auch weiter mit SRs durch den Winter rutschen. Im Grunde wäre es eben auch gegessen, wenn alle weniger auf den Nachkommastellen rumreiten und halt die jeweiligen Konsequenzen aus ihren pers. Entscheidungen auch annehmen würden... aber eher geht wohl ein Kamel durchs Nadelöhr (ob mit oder ohne Winterhufe :D ).
Hohe Strafen allein richten nebenbei auch nix - wenn der Androhung die Konsequenz der Verfolgung fehlt. Mithin wäre da wohl eher der amüsantere Weg eine Idee - es werden zwar wenige erwischt, dafür bekommen sie zur Schadenfreude der Allgemeinheit eine große Bühne: Der goldene Arsch der Woche wird auf die Heckscheibe eingraviert :D :p *Spässle*
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Bei wie vielen Unfällen werden denn die genauen Ursachen ermittelt? Fährt einer auf war es zu wenig Sicherheitsabstand, fertig. Dass der Unfall ggf. durch andere Reifen vermeidbar war überprüft doch bei den meisten Kleinunfällen ohne Schwerverletzte oder Tote niemand.
Richtig, der Aufwand wäre viel zu groß bei der Masse der Unfälle.
Aber nu stell dir mal vor, es käme raus, dass viele Unfälle unter anderem durch bessere Reifen hätten vermieden werden können (neben Abstand halten usw.)
Möglicherweise käme dann raus, dass jeder mit 160€ Mehrkosten beim Reifenkauf (alle 4-5 Jahre, je Saison) vielleicht helfen könnte 200€ pa bei Kasko und Haftpflicht zu sparen. :eek:
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Zitat:
Original geschrieben von j.rr.schulz
Ich finde, irgendwie muss das Verhältnis gewahrt bleiben.
Richtig. Durch eine Behinderung mit falschen Reifen wird zwar niemand verletzt, aber es entsteht ein hoher volkswirtschaftlicher Schaden. Dazu nur ein Beispiel:
Ich hing einmal in einer Gegend "wo es ja sowieso nie schneit" wegen eines sommerbereiften Heckantrieblers fast eine halbe Stunde fest. Hinter mir staute sich der Verkehr auf einer Länge von ca. 2km oder umgerechnet mindestens 300 Fahrzeuge. Jetzt rechne mal den Verdienstausfall dieser Stauopfer aus, da bist Du gleich bei vierstelligen Beträgen, und das nur, weil vorne irgendein Depp 300 Euro für ein paar anständige Reifen "gespart" hat :rolleyes:
Na wenigstens ist der nicht mit unangepasster Geschwindigkeit durch die Gegend geballert. :D:(
Zitat:
Original geschrieben von Linus66
Zitat:
Original geschrieben von rolf39
Irgendwann wird dann festgelegt, was Winterreifen sind.
Ganzjahresreifen sollen jedenfalls, den ersten Aussagen nach, dazu gehören.
Womit 20 Seiten Diskussion um 23,5cm Bremsweg mehr oder weniger hinfällig werden ...
War aber doch von vorneherein klar daß jede mögliche Regelung nur die übelsten Ausfälle verhindern kann, nicht aber optimale oder quasi optimale Zustände schaffen.
Optimale Zustände gibt es aber nur begrenzt.
Das zu ändern schaffen wir die Witterungsverhältnbisse von 3°C und kondensierende Feuchte in den Morgenstunden bis 18°C am frühen Nachmittag ab und verbieten, dass man weiter als 25km von seinem amtlichen Wohnsitz entfernt das Auto bewegt.
Selbst die besten Sommerreifen sind im Sommer übrigens nur Kompromiss.
Irgednjemand hatte sich da nämlcih gedacht, dass die auch im Regen funktionieren müssen. Also wurden die Trockeneigenschaften durch Profilschaffung verschlechtert.:eek:
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Zitat:
Original geschrieben von rolf39
Das sagt aber nichts darüber aus, ob sie den Vorstellungen des Gesetzgebers entsprechen.
In der Metzgerei bekommst Du auch eine Fleischwurst, wenn Du danach verlangst. Ohne gesetzliche Regelung, was eine Fleischwurst ist :rolleyes:
Holla. Geh mal in die Bäckerei und bestelle Pfannkuchen!:p
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Spaß beiseite: Aktuell heißt Winterreifen = M+S Kennzeichnung
Damit sind zwar einige "schwarze Schafe" inkludiert, die auf Schnee aber letztendlich auch nicht schlimmer sind als ein Sommerreifen.
Und was bringt es nun, Winterreifen zu fordern, wenn einige der offiziellen Winterreifen zwar nicht schlimmer, aber auch nicht besser als Sommerreifen sind?
Zitat:
Original geschrieben von Marodeur
Zitat:
Original geschrieben von Meik´s 190er
Bei wie vielen Unfällen werden denn die genauen Ursachen ermittelt? Fährt einer auf war es zu wenig Sicherheitsabstand, fertig. Dass der Unfall ggf. durch andere Reifen vermeidbar war überprüft doch bei den meisten Kleinunfällen ohne Schwerverletzte oder Tote niemand.
Nuja, im Normalfall ist es ja auch so einfach. Seien wir doch mal ehrlich. Abstand halber Tacho ist normal genug um auch mit den billigsten Reifen noch rechtzeitig zum Stillstand zu kommen. Nur wenn man wirklich mal mit Sommerreifen bei Schnee unterwegs ist und der Blechhaufen gar nicht langsamer werden will wirds eindeutig richtung falscher Bereifung. Ansonsten ists nunmal einfach zu wenig Sicherheitsabstand.
Und dann gibts da neben der Theorie noch die Praxis, die einem auch mal unvorhergesehene Dinge unterkommen lässt. ;)
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Und was bringt es nun, Winterreifen zu fordern, wenn einige der offiziellen Winterreifen zwar nicht schlimmer, aber auch nicht besser als Sommerreifen sind?
"Einige" sind immer unverbesserlich. Die fahren auch im Sommer 1.61mm Restprofil und kaufen sich im Winter eben irgendeinen China-Schrott.
Vielleicht würde eine Aufklärungskampagne mehr bringen. Vor allem für die SIcherheit?
Ich weiß, dass es eine unerhörte Idee ist. EIne Kampagne kostet Geld und man kann keine Bußgelder bei Nichteinhaltung einer Regelung einziehen.
Allerdings wäre dass das simple Prinzip, nachdem auch die "Runter-vom-Gas"-Kampagne funktioniert.
Wobei ich bei dieser ot genug das Gefühl habe, dass diese nur die Diffamierung der Schnellfahrer zur Folge hat.
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Wie begründest Du diese schwachsinnige Behauptung? Wenn Du Dir mal die Winterreifentests ansiehst und die Ergebnisse in der Disziplin Nässe mit Sommerreifen vergleichst wirst Du feststellen, das hier Winterreifen entweder gleich gut oder besser abschneiden.
Wirf doch bitte mal einen Blick auf diese Testergebnisse:
Aus dem Winterreifentest Autobild 2005
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Außerdem warte ich immer noch auf die erste Unfallmeldung, die als Ursache "Winterreifen im Sommer benutzt" aufführt :rolleyes: Die wirst Du schon allein deshalb nicht finden, weil sich Winterreifennutzer nicht nur konsequent dem Winter, sondern auch dem Sommer anpassen :D
Das Warten hat ein Ende:
"Ein Reifenschaden ist nach Polizeiangaben wohl die Ursache eines Unfalls auf der A 3 bei Seligenstadt gewesen, bei dem am Dienstagmorgen eine Frau aus Frankfurt getötet wurde. Das Auto der Familie fuhr auf Winterreifen.
Reifenhändler, aber auch der Automobilclub von Deutschland (AvD) warnen prinzipiell davor, im Sommer mit Winterreifen zu fahren. "Im schlimmsten Fall kann sich die Lauffläche des Reifens ablösen", sagt Sven Janssen vom AvD. "Es ist absolut gefährlich, bei diesen Temperaturen mit Winterreifen unterwegs zu sein." Schließlich hätten diese im Sommer auch einen deutlich längeren Bremsweg als die Sommerreifen. (Frankfurter Rundschau 20.07.2006 - Seite 28.)"
Mfg, Tazio
Zitat:
Original geschrieben von tazio1935
Reifenhändler, aber auch der Automobilclub von Deutschland (AvD) warnen prinzipiell davor, im Sommer mit Winterreifen zu fahren. "Im schlimmsten Fall kann sich die Lauffläche des Reifens ablösen", sagt Sven Janssen vom AvD. "Es ist absolut gefährlich, bei diesen Temperaturen mit Winterreifen unterwegs zu sein."
Das man mit WR im Sommer nicht gerade mit zu niedrigem Luftdruck Dauervollgas fahren soll dürfte den Meisten einleuchten.
Aber es platzen vermutlich anteilsmässig im Sommer mehr SR als WR da die meisten die im Sommer WR runterschruppen sich den Problemen bewusst sind.
Zitat:
Original geschrieben von tazio1935
Wirf doch bitte mal einen Blick auf diese Testergebnisse:
Ja und? Die sind gleich in dreierlei Hinsicht unbrauchbar:
a) veraltet
b) es fehlen Angaben zu den Temperaturen bei Nässe
c) es fehlen die Tests auf Schnee und Eis
Zitat:
Das Warten hat ein Ende:
"Ein Reifenschaden ist nach Polizeiangaben wohl die Ursache eines Unfalls auf der A 3 bei Seligenstadt gewesen, bei dem am Dienstagmorgen eine Frau aus Frankfurt getötet wurde. Das Auto der Familie fuhr auf Winterreifen.
Na, hat doch noch geklappt ;) Die Benutzung von Winterreifen im Sommer ist genau so wenig gut zu heißen wie die Nutzung von Sommerreifen im Winter.
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Ja und? Die sind gleich in dreierlei Hinsicht unbrauchbar:
a) veraltet
Du meinst, es hat sich seit 2005 grundlegend was geändert? Wenn Du schreibst, Winterreifen hätten i.d.R. einen besseren Wasserabtransport als Sommerreifen, d.h. eine geringere Aquaplaninggefahr, dann stimmt das einfach nicht.
Winterreifentest der Auto-Bild vom September 2009:
"Aquaplaning
Wie erwartet kann der Sommerreifen das Wasser unter der Lauffläche am besten verdrängen, schwimmt vor allem in Kurven später auf. Unter den Winterreifen bieten Goodyear, Dunlop und Vredestein die größten Sicherheitsreserven."
Bremsen (trocken)
Auch wenn die Winterreifen besser werden - beim Bremsen verlieren sie mehr als eine Fahrzeuglänge auf Sommerreifen. Zwischen dem besten Winterspezi (Dunlop) und dem schlechtesten (Kenda), liegen dagegen nur 2,3 Meter.
Bremsen (nass)
Bei Nässe bremsen die Winterspezialisten schlechter als Sommerreifen. Grund: Viele weiche Lamellen im Profil nehmen Winterreifen die nötige Stabilität."
Winterreifentest der Auto-Bild vom Oktober 2010:
Bremsen (trocken)
"Dunlop verliert als bester Winterbremser bereits eine volle Wagenlänge auf den Sommerreifen."
Zitat:
b) es fehlen Angaben zu den Temperaturen bei Nässe
Auf jeden Fall über null Grad, sonst wär´s ja eisig und nicht nass :D.
Winterreifen werden eher selten im Sommer getestet.
Zitat:
c) es fehlen die Tests auf Schnee und Eis
Bitte nicht ablenken. Es ging um die Frage, ob Winterreifen auch bei anderem Wetter gut sind. Dass sie bei Schnee und Eis überlegen sind, wird hoffentlich niemand bestreiten. Wenn andere Bedingungen herrschen, nasse oder trockene Fahrbahn, sind Sommerreifen sicherer. Würde aber nicht so weit gehen, Winterreifen bei solchem Wetter als "unsicher" zu bezeichnen. Jeder Reifen ist eine Kompromisslösung. Fahre selbst Goodyear-Ganzjahresreifen, voll wintertauglich, die sind in Winterreifentests mit den Winterreifen renommierter europäischer Hersteller gleichauf.
MfG, Tazio
Ich finde es falsch, die Pflicht zu kippen.
Gerade bei älteren Fahrzeugen wie meinem Golf 3, der ohne ABS und mit hinteren Trommelbremsen auskommen muss ist es ein Sicherheitsrisiko und geradezu fahrlässig mit Sommerreifen auf Glatteis zu fahren.
Was ist das nur für ein Land in dem ab 2011 für Neuwagen Tagfahrlichtspflicht eingeführt wird um angeblich die Sicherheit zu erhöhen aber gleichzeitig Winterreifen freiwillig sind?
Das verstehe ich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von VincentVEGA_
Ich finde es falsch, die Pflicht zu kippen.
Gerade bei älteren Fahrzeugen wie meinem Golf 3, der ohne ABS und mit hinteren Trommelbremsen auskommen muss ist es ein Sicherheitsrisiko und geradezu fahrlässig mit Sommerreifen auf Glatteis zu fahren.
Was ist das nur für ein Land in dem ab 2011 für Neuwagen Tagfahrlichtspflicht eingeführt wird um angeblich die Sicherheit zu erhöhen aber gleichzeitig Winterreifen freiwillig sind?
Das verstehe ich nicht.
Weil die Winterreifenpflicht ein böse böse Verschwörung der Reifenlobby ist.
Tagfahrlich ist wirklich unglaublich sinnvoll ! Das kann jeder Motorradfahrer bestätigen ! ;)
Das errinert mich an den Abflug in einer Kurve von einer Freundin mit ihrem Skoda.... mit 15 Jahre alten Sommerreifen im Winter... klar, es hat kein Schnee gelegen...
da braucht mein keine Winterreifen... was für verschwendetes Geld.
Ich habe sie so oft gewarnt.
(Btw. Im Sommer ist das eine Kurve die man locker mit 90 nimmt, im Winter mit 70. Sie hat sie mit 50 genommen :p)
naja... ihr ist nichts passiert, aber das Auto... tja... auf einmal das ganze gesparte Geld weg ;)
Zitat:
Original geschrieben von VincentVEGA_
Ich finde es falsch, die Pflicht zu kippen.
Gerade bei älteren Fahrzeugen wie meinem Golf 3, der ohne ABS und mit hinteren Trommelbremsen auskommen muss ist es ein Sicherheitsrisiko und geradezu fahrlässig mit Sommerreifen auf Glatteis zu fahren.
Was ist das nur für ein Land in dem ab 2011 für Neuwagen Tagfahrlichtspflicht eingeführt wird um angeblich die Sicherheit zu erhöhen aber gleichzeitig Winterreifen freiwillig sind?
Das verstehe ich nicht.
Da wurde etwas falsch verstanden: Winterreifen sind nicht freiwillig. Es gab ein Gesetz, dass im Winter die Fahrzeugführer dazu verpflichtete, geeignete Reifen aufzuziehen. Das bedeutete, wenn Schnee lag, musste man Winterreifen drauf haben. Das OLG Oldenburg hat jedoch beschlossen, dass das Gesetz gegen den Bestimmtheitsgrundsatz verstoße und es somit für nichtig erklärt.
Im Momment arbeiten unsere Gesetzgeber ganz eifrig daran ein neues Gesetz zu erarbeiten. Das bedeutet, es wird in etwa so lauten: "Von April bis September sind Sommerreifen aufzuziehen. Von Oktober bis März sind Winterreifen aufzuziehen."
Gleichzeitig werden die Reifenhersteller verpflichtet bei Winterreifen die Schneeflocke anzubringen, da M+S alles mögliche bedeuten kann.
hier zum nachlesen: http://www.rp-online.de/.../...r-beraten-am-Donnerstag_aid_915178.html