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Will meine alte Handbremse wiederhaben!
Was ist passiert? Letztens habe ich den Sportsvan auf abschüssiger Straße hinter einem Brera eingeparkt. Wollte dann noch etwas korrigieren und bin nach vorne gefahren und habe zu meinem Vordermann bzw. Vorderfrau einen Abstand gelassen. Das alles mit Autohold auf „Ein“. Dann habe ich den ersten Gang rausholen wollen, um dann in den Rückwärtsgang schalten zu können. Parkpiepser vorne und hinten im Einsatz. Um die Autohold-Bremse zu lösen, muss man ja doch etwas Gas geben, was ich gemacht habe. Leider machte das Auto aber einen Satz nach vorne. Ich hatte nicht bemerkt, dass der erste Gang immer noch drin war, weil ja erster und Rückwärtsgang in derselben Position liegen und ich den ersten Gang nicht weit genug herausgezogen hatte. Wenn ich meine alte Handbremse noch gehabt hätte, hätte ich beim Anfahren gespürt in welche Richtung das Auto anfahren möchte. Gott sei Dank habe ich den Brera nicht berührt, aber nun stand ich ziemlich dicht auf der abschüssigen Straße an ihm dran. Da das Autohold häufig ein wenig rollen lässt, habe ich Autohold ausgeschaltet und die elektrische Handbremse eingeschaltet und dann mit viel Gas und wenig Kupplung und manuellem Lösen der Handbremse zurückgefahren. Muss toll ausgesehen haben. Adrenalin satt. Zu allem Überfluss hatte die Besitzerin des Brera das alles beobachtet und wollte mir jetzt weißmachen, dass ich ihr Schmuckstück doch beschädigt hätte. Unerfreuliche Diskussion.
Also: Ich möchte meinen alten Handbremshebel wieder haben. Und möchte den Rückwärtsgang nicht in Position des ersten Ganges haben und man sollte zumindest in der Ganganzeige beim Rangieren den eingelegten Gang anzeigen. Und dann soll die Kupplung nicht so schnell anfangen zu stinken. Ist alles suboptimal. Eigentlich fahre ich den Sportsvan sehr gerne, aber dieses Erlebnis hat mich nachhaltig negativ beeindruckt. So was ist mir in meiner 45-jährigen unfallfreien Fahrpraxis (Toi, toi, toi) noch nicht passiert.
Beste Antwort im Thema
DSG und el. Handbremse mit Auto Hold, etwas Besseres gibt es nicht seit 10 Jahren.
http://de.volkswagen.com/.../auto_hold_funktion.html
Einfach mal ausprobieren und nicht gleich abwerten....
Es gibt manchmal einen technischen Fortschritt dem man sich nicht verweigern sollte.
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326 Antworten
...dann würde ich, sofern überhaupt mit vertretbarem Aufwand machbar, mir mal Gedanken über Beförderung durch Bus und Bahn bei den langweiligen Gelegenheiten machen....wird ohnehin zukünftig verstärkt Thema werden.
Auch mit autonomen Individual-Fz wird man zukünftig immer weniger überall hinkommen.
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 13:15:06 Uhr:
Ich hätte auch nichts gegen eine elektrische Feststellbremse, solange sie korrekt funktioniert.
Wenn sie dann noch, bei Ausfall der Betriebsbremse, nicht zum Rutschen/Schleudern führt, ist alles gut.
Versuch mal mit einer herkömmlichen Hebelhandbremse den Wagen aus nennenswerter Gesschwindigkeit zum Stehen zu bringen. Hoffnungslos. Erst recht, wenn der Fahrer kollabiert ist und Vollgas gibt.
Die Elektrische dagegen legt eine saubere Notbremsung hin, mit 4 gebremsten Rädern, ASB, ESP und allem was dazugehört. Es gibt bei Youtube diverse Videos zum Thema zu sehen.
leuchten die Bremsleuchten dabei ?
In diesem Video
https://www.youtube.com/watch?v=Ygtk_CHn6fM
wird gesagt das zweí Motoren die Hinterräder sichern... Verhält sich das während der Fahrt anders ?
Ja, die leichten.
Bei über (iirc) 15km/h wird mit Abs gebremst, mit ca 75% der max Bremskraft, wenn am EPB Knopf gezogen wird.
Zitat:
@Heiminmax schrieb am 26. September 2019 um 15:44:00 Uhr:
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 13:15:06 Uhr:
Ich hätte auch nichts gegen eine elektrische Feststellbremse, solange sie korrekt funktioniert.
Wenn sie dann noch, bei Ausfall der Betriebsbremse, nicht zum Rutschen/Schleudern führt, ist alles gut.
Versuch mal mit einer herkömmlichen Hebelhandbremse den Wagen aus nennenswerter Gesschwindigkeit zum Stehen zu bringen. Hoffnungslos. Erst recht, wenn der Fahrer kollabiert ist und Vollgas gibt.
Die Elektrische dagegen legt eine saubere Notbremsung hin, mit 4 gebremsten Rädern, ASB, ESP und allem was dazugehört. Es gibt bei Youtube diverse Videos zum Thema zu sehen.
Wie gesagt:
Ich habe von Ausfall der Betriebsbremse geschrieben und nicht vom Abbremsen mit der E-Bremse bei ansonsten intakter Betriebsbremse. Das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe.
So weit ich weiß, wird bei der E-Parkbremse ein unabhängiges elektrisches System verwendet. Das hat mit der hydraulischen Betriebsbremse direkt nichts zu tun (das muss laut STVZO auch so sein) und befindet sich m.E. nur an der Hinterachse.
Im Notfall wird also nur die Hinterachse so stark (undosiert) gebremst, wie es das elektrische System schafft und das kann bei rutschigem Grund in jedem Fall zum Schleudern führen.
Zudem bremst bei einem Betriebs-Spannungsausfall im schlimmsten Fall gar nichts mehr....
Zitat:
@Heiminmax schrieb am 26. September 2019 um 15:44:00 Uhr:
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 13:15:06 Uhr:
Ich hätte auch nichts gegen eine elektrische Feststellbremse, solange sie korrekt funktioniert.
Wenn sie dann noch, bei Ausfall der Betriebsbremse, nicht zum Rutschen/Schleudern führt, ist alles gut.
Versuch mal mit einer herkömmlichen Hebelhandbremse den Wagen aus nennenswerter Gesschwindigkeit zum Stehen zu bringen. Hoffnungslos. Erst recht, wenn der Fahrer kollabiert ist und Vollgas gibt.
Die Elektrische dagegen legt eine saubere Notbremsung hin, mit 4 gebremsten Rädern, ASB, ESP und allem was dazugehört. Es gibt bei Youtube diverse Videos zum Thema zu sehen.
Wenn dem so ist, dann wäre es in der Tat eine deutliche Verbesserung - vorausgesetzt die Software funktioniert einwnadfrei
Weil ich das mit den 4 gebremsten Rädern selbst nachlesen wollte, habe ich mal das Techniklexikon von VW
https://www.volkswagen.de/.../technik-lexikon.html
aufgerufen.
Wo früher viele interessante Infos drinstanden finde ich die passendenden Beschreibungen leider nicht (mehr).
Da hat wieder so ein Softwarefuzzi fast alles rausgeschmissen und ich finde nur noch viele Infos zum ID3:mad:
Hat jemand noch einen Link wo VW die EPB beschreibt:confused:
Wenn die EPD wirklich so digital und heftig reagiert, sollte man mal auf einer abgesperrten Teststrecke so eine Notbremsung mit EPD aus Tempo 100 versuchen. Ich hab es bisher noch nicht probiert und wäre vermutlich ziemich überrascht;)
Aber man lernt ja nie aus.
Nachtrag siehe auch
Zitat:
Wenn die EPD wirklich so digital und heftig reagiert, sollte man mal auf einer abgesperrten Teststrecke so eine Notbremsung mit EPD aus Tempo 100 versuchen. Ich hab es bisher noch nicht probiert und wäre vermutlich ziemich überrascht
Aber man lernt ja nie aus
dann weißt du nur, was passiert, wenn man die EPB bei Tempo 100km/h und ansonsten intakter Bremsanlage betätigt.
Ob es dann überhaupt dazu kommt, dass bei 100km/h die elektrische Bremse zuschlägt, weißt du nicht, denn der Hebel/Schalter, den du betätigst generiert letztendlich nur ein Signal für ein Steuergerät und dieses Signal, kann bei unterschiedlichen Bedingungen durchaus zur Auslösung unterschiedlicher Reaktionen führen.
(das Kurvenlicht wird auch nur dann aktiviert, wenn neben dem Lenkeinschlag auch die Geschwindigkeit passt)
Ok, Danke.
D.h. man kann die Funktionsweise nicht ohne weiteres selbst testen:(
Dann also Frage an @Heiminmax
welchen Link meinst du denn mit den Videos im Interent :confused:
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 16:57:17 Uhr:
Ob es dann überhaupt dazu kommt, dass bei 100km/h die elektrische Bremse zuschlägt, weißt du nicht, denn der Hebel/Schalter, den du betätigst generiert letztendlich nur ein Signal für ein Steuergerät und dieses Signal, kann bei unterschiedlichen Bedingungen durchaus zur Auslösung unterschiedlicher Reaktionen führen.
Alles kann ja nicht gleichzeitig ausfallen.
Aber fatal wäre es wenn die EPB bei 100 km/h zuschlägt, denn die kommt wie oben beschrieben erst unter 15km/h dazu. Bis dahin funktioniert diese Taste wie eine herkömmliche Fußbremse aber mit dem Hebel betätigt.
Also volles ABS und 4Rad Bremsung. Taste ziehen bremsen, Taste loslassen nicht mehr bremsen. Und dosierbar ist sie auch noch.
Der Taster hat also 2 Funktionen.
Dosierbar?
Wie; die kann doch im Gegensatz zur Fussbremse nur EIN oder AUS
Zitat:
@carli80 schrieb am 26. September 2019 um 17:01:31 Uhr:
Ok, Danke.
D.h. man kann die Funktionsweise nicht ohne weiteres selbst testen:(
Dann also Frage an @Heiminmax
welchen Link meinst du denn mit den Videos im Interent :confused:
z.B. den hier:
Zitat:
@Sv81kw schrieb am 26. September 2019 um 17:44:10 Uhr:
Dosierbar?
Wie; die kann doch im Gegensatz zur Fussbremse nur EIN oder AUS
sorry, natürlich.
Loslassen oder Gas geben kann man.
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 16:01:07 Uhr:
Wie gesagt:
Ich habe von Ausfall der Betriebsbremse geschrieben und nicht vom Abbremsen mit der E-Bremse bei ansonsten intakter Betriebsbremse. Das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe.
Okay.
Zitat:
So weit ich weiß, wird bei der E-Parkbremse ein unabhängiges elektrisches System verwendet. Das hat mit der hydraulischen Betriebsbremse direkt nichts zu tun (das muss laut STVZO auch so sein) und befindet sich m.E. nur an der Hinterachse.
Im Notfall wird also nur die Hinterachse so stark (undosiert) gebremst, wie es das elektrische System schafft und das kann bei rutschigem Grund in jedem Fall zum Schleudern führen.
Falsch. Der Schalter hat eine Doppelfunktion. Wenn er bei höherer Geschwindigkeit gezogen wird, wirkt er nicht auf die Stellmotoren an der Hinterachse, sondern auf die Aktoren des ABS-Systems und somit auf die Betriebsbremse an allen Rädern. Insofern hast du Recht, dass diese Notbremsfunktion nicht gegen einen Ausfall der Betriebsbremse hilft, wohl aber gegen einen Ausfall de Fahrers. Aber die herkömmliche Hebelbremse half auch nur äußerst dürftig gegen den Ausfall der Betriebsbremse.
Was kann denn an einer Bremsanlage so alles ausfallen das man nicht mehr bremsen kann? Der Hebel funktioniert doch noch wenn das Bremspedal ausgefallen ist.
Zitat:
@Heiminmax schrieb am 26. September 2019 um 18:29:12 Uhr:
Zitat:
@navec schrieb am 26. September 2019 um 16:01:07 Uhr:
Wie gesagt:
Ich habe von Ausfall der Betriebsbremse geschrieben und nicht vom Abbremsen mit der E-Bremse bei ansonsten intakter Betriebsbremse. Das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe.
Okay.
Zitat:
@Heiminmax schrieb am 26. September 2019 um 18:29:12 Uhr:
Zitat:
So weit ich weiß, wird bei der E-Parkbremse ein unabhängiges elektrisches System verwendet. Das hat mit der hydraulischen Betriebsbremse direkt nichts zu tun (das muss laut STVZO auch so sein) und befindet sich m.E. nur an der Hinterachse.
Im Notfall wird also nur die Hinterachse so stark (undosiert) gebremst, wie es das elektrische System schafft und das kann bei rutschigem Grund in jedem Fall zum Schleudern führen.
Falsch. Der Schalter hat eine Doppelfunktion. Wenn er bei höherer Geschwindigkeit gezogen wird, wirkt er nicht auf die Stellmotoren an der Hinterachse, sondern auf die Aktoren des ABS-Systems und somit auf die Betriebsbremse an allen Rädern.
Was ist falsch und was hast du an meinem Beitrag danach (von 16:57), dass der Schalter nur ein einziges Signal zu einem Steuergerät sendet, nicht verstanden?
Was alles aufgrund dieses Signals unter welchen Bedingungen geschieht, ist mehr oder weniger frei programmierbar und es ist daher ganz bestimmt nicht ausgeschlossen, dass er intern noch mehr bewirkt, als diese beiden Dinge.
Die E-Parkbremse ist nicht mit dem Schalter verbunden und somit "wirkt" der Schalter auch nicht auf die Stellmotoren und er "wirkt" bei über 15km/h auch nicht auf die automatische Bremsung per Betriebsbremse.....diese Funktionen werden ihrerseits nur von einem/mehreren Steuergerät(en) aktiviert und unter welchen Bedingungen diese Steuergeräte das machen, ist allein von der Programmierung abhängig.
Eine Bedingung für die elektrische Parkbremse ist die manuelle Aktivierung dieses Schalters.