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Wieviele Fahrstunden für Klasse B?

Themenstarteram 6. Oktober 2018 um 20:45

Mein Sohn macht demnächst den B-Schein und daher holte ich Auskünfte von Fahrschulen ein. Dabei wunderte mich die hohe Zahl der Fahrstunden, die inzwischen veranschlagt wird. Fahrschule J. sprach von 20-25 Stunden im Durchschnitt, Fahrschule W. sogar von 30-35. Als vor 4 Jahren ein anderes Kind den B-Schein machte, kamen wir unter 20 Stunden zurecht und andere Fahrschüler lagen damals auch nicht oder kaum drüber. Letzte Woche erfuhr ich noch von einem Freund, dass sein Sohn von der Fahrschule für außergewöhnlich talentiert gehalten wurde, weil er mit nur 17 Fahrstunden auskam.

Kommt mir das nur so vor oder ist die Zahl der benötigten Fahrstunden in den letzen Jahren wirklich so stark angestiegen? Wenn ja, warum? Dank immer mehr Assistenzsystemen (z.B. Einparkhilfe, die laut Fahrschulen auch während der Prüfung eingeschaltet bleiben darf) in den Fahrschulwagen müsste es doch eigentlich eher schneller gehen.

Beste Antwort im Thema

Weil die Stunden immer mehr geworden sind, und ich mal sehen wollte woran es liegt.

Der Fahrlehrer kann noch nichtmal was dafür, das ist die Jugend.

Die hören einfach nicht mehr zu, sagen immer nur ja ja.

Bezahlen brauchen die das ja teilsweise nicht mehr dafür sind die Eltern da.

Auch verstehe ich immer noch nicht warum immer nur noch Einzelfahrten gemacht werden, wir sind früher immer mit 2 - 3 gefahren damit man selber sieht wo die Fehler sind.

Von der Rückbank sieht man das immer besser, wo die Fahrkünste noch nicht da sind.

Ein Blick in den Rückspiegel ist auch seltenheit geworden.

Es gibt so viele kleine Sachen die einfach nicht wahrgenommen werden, und in Summe kommen dann die Stunden dabei rum.

Heutzutage muss man Behutsam mit dem Fahrschüler umgehen, sonst fangen die noch an zu Heulen.:confused:

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Seh ich auch so. Was bringt es, wenn die Fahrschule günstig ist, der Fahrleher aber ein ein Idiot, mit dem der Fahrschüler nicht klar kommt.

max 8 Fahrstunden waren damals normal. Heute zocken alle ab, TÜV,Fahrschule,Steuer usw.

Zitat:

@Wolkenkater schrieb am 8. Oktober 2018 um 11:16:47 Uhr:

max 8 Fahrstunden waren damals normal. Heute zocken alle ab, TÜV,Fahrschule,Steuer usw.

Hast du verlässliche Quellen diesbezüglich bzw. kannst du erklären, warum und wie alle abzocken?

Behauptungen aufstellen kann jeder.

edit:

Mit 8 Fahrstunden bist sehr gut gewesen. Dürfen wir noch wissen, ob du deine Fahrschule in einer Großstadt oder auf dem Land gemacht hast? Das Verkehrsaufkommen in der Region macht auch einen Unterschied und auch den Kenntnisstand zu Beginn der Fahrschule.

Ich habe vor 2,5 Jahren noch den Führerschein gemacht. Bin w. und 50+, habe 38 Fahrstunden gebraucht, wo die 12 Sonderfahrten enthalten waren. Ich habe lieber ein paar Stunden mehr genommen, um mir sicherer zu werden und der Verkehr hier in München ist nicht ohne für einen Fahranfänger.

Liebe Grüße

Zitat:

@einsdreivier schrieb am 7. Oktober 2018 um 10:16:07 Uhr:

 

Ich glaube 30 bis 40 Stunden sind hinsichtlich eher komplexer Fahrsituationen und Umgebungen schon nicht verkehrt. Wenn´s der Prüfer schon nach 16 (Mindestzahl?) bis 25 Stunden probiert, mag das bei einem talentierten Fahrschüler und wenn nichts dazwischen kommt, auch funktionieren.

Ich selber hab auch an die 40 "gebraucht" (vor 15 Jahren in HH), wobei ich nie auf einem Verkehrsübungsplatz war, d.h. es gingen erstmal 3-4 Stunden für das Handling drauf. In Anführungszeichen deswegen weil mein Fahrlehrer mich vorher nicht zur Pürfung anmelden wollte, weil ich angeblich "den Schulterblick öfter vergessen habe" (vollkommen gelogen, selbst heute mach ich den IMMER) bzw. ich "zu schnell abbiegen würde" (der Typ war ca. 60 und bewegte sich wie ne Schlaftablette). Fahrschule wechseln hätte ja auch nicht viel gebracht, wären dann ja wieder ein paar Stunden bei der neuen gewesen.

Autobahnfahrten waren nur 2 Stunden, wovon 3/4 im Stau mit 60 km/h waren, Nachtfahrten hatte ich gar nicht, Lehrer meinte bei einsätzender Dämmerung (aber noch deutlich hell) "das kann man schon als Nachtfahrt zählen(ja ne is klar). Dazu kam dann noch, dass er sich tierisch bei nem Verschalter aufgeregt hat (in nem Fahrschulauto...hallo?) bzw. auch sonst bei Fehlern eher verbal autoritäre Reaktionen gezeigt hat (nichts für zarte Gemüter).

Naja wie dem auch so, im Bekanntekreis haben viele nur die Pflichtstunden benötigt. Davon fahren aber einige wie S%&.

Im Endeffekt kommt halt zum eigenen Talent noch ob man Glück mit seinem Fahrlehrer/Fahrschule hat. Wie in jedem Beruf gibt es halt auch da Leute die gut und welche die schlecht sind. Hinterher ist man halt immer schlauer.

Dann bin ich ja gar nicht so schlecht mit meinen 31 Fahrstunden als "Nicht-vorher-heimlich- Schwarzfahrer".:)

Das war nämlich auch in München bei mir. Noch dazu im Herbst/Winter '83.

Oft nach der Arbeit bei Dunkelheit..

Was heißt denn schon gut oder schlecht? Wer weiß, ob nicht bei manch einem etwas Flunkerei dabei ist, bei der Anzahl der Fahrstunden?

Ich schäme mich nicht, ein paar Stunden mehr genommen zu haben. Ist schließlich das beste für die Allgemeinheit ;)

:D

Mein Fahrlehrer war auch der Hammer, wenn man einen Fehler gemacht hat

" geblökt wie ein Marktschreier ":eek:

Danach war man sowas von fertig, ok ist schon 30 Jahre her aber immer noch im Kopf das ganze.

Wieviele Fahrstunden ich damals hatte weiß ich jetzt nicht mehr, aber wenige waren das auch nicht.

Entscheidend ist es wo man die FS absolviert , auf dem Land kann jeder mit 14 schon Trecker bzw Moded / Auto fahren .

Ich habe 1992 21 h gebraucht und grad mal 1100 DM bezahlt .

https://www.youtube.com/watch?v=LER5SvqwyT4

Hehe :-) ein superlustiges Video, wenn wer mal was zum Lachen braucht ;)

Das ist doch bestimmt nur gespielt, weil, so blöd kann man doch gar nicht sein oder? ;)

Ohhhhhh doch! Selbst schon erlebt, gleich mehrfach. Man(n)/Frau kann so blöd sein. Da steigt man als Beifahrer hinterher zitternd aus. Einerseits vor Angst, andererseits vor Wut, Fassungslosigkeit usw...oder man flüchtet schon während der Fahrt durch Rausspringen an der Ampel.

Zitat:

@HalbesHaehnchen schrieb am 6. Oktober 2018 um 23:30:53 Uhr:

Sind die genannten Fahrstunden inklusive Sonderfahrten oder kommen die noch dazu?

25 Stunden mit Sonderfahrten finde ich jetzt nicht soooo extrem.

Ich hatte insgesamt 17 Stunden (mit Sonderfahrten), allerdings wollte mich mein Fahrlehrer da eigentlich noch nicht zur Prüfung anmelden sondern hat das nur getan, weil spontan ein Platz frei geworden war und ich ihn dann darum gebeten hatte.

Vor 6 Jahren hatten die Leute in meinem Bekanntenkreis im Schnitt locker 25 Stunden inkl. Sonderfahrten.

So ähnlich war es bei mir auch. Ich selbst hatte nur rund 5 fahrstunden und dann eben die Sonderfahrten. Eine Anmeldung hat mein Fahrlehrer auch nur mit knurren gemacht, grumpfig war er dann, als ich es auch bestanden habe :D

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 6. Oktober 2018 um 22:05:36 Uhr:

Ich habe keine umfassende Antwort, jedoch versuche ich es mal.

Zunächst kommt es doch darauf, mit welchem Wissen der Fahrschüler anfängt (noch nie ein Auto gesehen <-> beherrscht das Anfahren und das schalten, da heimlich auf dem Acker geübt). Schon allein dafür können einige Fahrstunden verbraucht werden.

Zudem habe ich den Eindruck, dass der Verkehr mehr und vor allem anspruchsvoller geworden ist (im Sinne von hektischer).

Dann wäre noch die Frage, ob die Sonderfahrten in deinen genannten Stunden schon enthalten sind.

IMHO sind Assistenzsysteme zwar nützlich, aber der Umgang damit muß auch erst gelernt werden und für einen Anfänger sind sie nicht immer hilfreich.

Im Vergleich zu meinem ersten Auto piepst und gongt es in meinem jetzigen gefühlt ständig (Parksensoren, es ist kalt draußen, Toter Winkel Assistent...).

Da würde ich dir in Bezug auf die Assistenzsysteme durchaus recht geben. Nützlich, Umgang lernen, nicht immer hilfreich für Anfänger.

IMHO müsste der verstärkte Einsatz von Assistenzsystemen in den Autos die Fahrausbildung sogar verlängern, was offenbar auch der Fall ist, wenn man die zeitlichen Vergleiche des TE zugrunde legt.

Der Fahrschüler an sich muss ja lernen, MIT den Systemen umzugehen - aber auch, wie man sich OHNE sie verhält, also z. B. bei einem Ausfall.

Das fängt beim ABS an - Hand aufs Herz, wer kann noch "klassisch" bremsen, also stotternd? Und geht weiter zum "einparken ohne Einparkassistent".

:)

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