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Wieviel Leistung braucht der Mensch?

Themenstarteram 9. April 2018 um 11:56

Da ich hier unterschiedliche Dinge lese, so zB das ein Anfänger ohne Führerschein und 0 Fahrpraxis schon mal ein Mopped aussuchen möchte und gerne Tipps dafür hätte, das Fahrzeug ja nur 49PS haben darf (unter dem geht gar nichts) und es offen, so in 2 Jahren dann, leider nur 96PS haben darf - naja, da stellt sich mir die Frage, wieviel PS (ja, man rechnet in KW, sei es drum) denn eigentlich "nötig" sind.

Ich versuche das mal objektiv zu beleuchten, was natürlich nicht klappen wird, die eigene Meinung ist immer subjektiv, aber man kann es ja mal versuchen.

Es geht um das Fahren auf öffentlichen Straßen, nicht auf Rennstrecken, Dragstrips oder sonstwo.

Bis 17 PS, das ist so eine alte versicherungsgünstige Leistungsklasse, aktuelle Motorräder sind eher selten, aber irgendwo muss man ja anfangen:

Ja, das fährt. Hatte ich auch mal, wirklich Spass macht das nicht. Es wirkt immer träge und ich habe mich mehrmals bei dem Versuch erwischt, durch hin und herrutschen auf der Sitzbank die Beschleunigungsleistung auf ein erträgliches Maß zu erhöhen. Klappt nicht. Wer aber nur etwas um zur Arbeit zu kommen sucht, der Arbeitsweg nicht all zu lang ist und nicht über die AB führt, dann geht das durchaus.

Bis 34PS, auch so eine alte Versicherungsklasse:

Das ist schon etwas anderes. Das Beschleunigt schon ganz ordentlich und macht auch Spass. Allerdings ist die "angenehme Reisegeschwindigkeit" auf der AB knapp über LKW Niveau, das fährt auch schneller, ist dann aber schnell an der Grenze des technisch möglichen, wirkt unentspannt - entspanntes Reisen geht irgendwie anders

Bis 50PS, hier zählen natürlich auch Fahrzeuge mit 48PS dazu:

Mehr braucht es meiner Meinung nach nicht. Das macht Spass, das ist für die Landstraße absolut ausreichend und auf der langweiligen AB kann man mit "vernünftiger" Geschwindigkeit auch mal Strecke machen.

Bis 100PS:

Das war für mich eine lange Zeit die ideale Leistung. Hab ich nicht eben geschrieben, das 50PS ausreichend sind? Ja, aber eben nur ausreichend. Mit 100PS hat man in jeder Lebenslage noch Reserven, 140Km/h (zum Beispiel) bleiben 140Km/h, fühlt sich aber auf einem Motorrad das 230Km/h könnte, entspannter an als auf einem, bei dem bei 160 Schluss wäre. Fahrwerk, Bremsen, Motor - alles wirkt deutlich entspannter, ist ja auch für deutlich mehr gemacht.

und ganz ehrlich, zieht man mal am Kabel und die Fuhre schiebt es so richtig vorran - nicht sinnvoll, macht doch aber Spass.

Deutlich über 100PS:

Hier wird es für mich sinnfrei. Hat man mit 100PS schon Reserven, hat man mit deutlich mehr Leistung nur deutlich mehr Reserven. Da man Reserven ja aber nur selten nutzt, ist es eigentlich egal, wie groß die sind. Und mal ehrlich, wie oft nutzt man 160, 180PS wirklich? Und wie Sinnvoll ist das dann? Wenns das Traummotorrad aber nur mit so viel PS gibt, sei es drum. Und über zu viel Leistung will man sich ja auch nicht beschweren. Aber wenns ums "brauchen" geht - gut, der ein oder andere wird es brauchen, ob zum Fahren oder fürs Ego sei mal dahin gestellt.

Na klar gibt es unterschiedliche Motorräder, der Leistungsbedarf bei einem kleinen, handlichen Stoppelhopser ist vermutlich kleiner, als der von einem 500Kg Reisedampfer. Aber ich bin schon so einige Motorräder gefahren und das oben hat sich für mich als Erkenntnis herauskristallisiert. Es geht auch nur um "ungefähr", nicht um das einzelne PS genau....

Beste Antwort im Thema

.Apropos Asiaten

...meine neue Thai-Freundin sagte neulich zu mir:" ..macht doch nix, ein kleiner Penis ist doch nicht sooo schlimm."

 

 

 

Ehrlich gesagt, mir wär am liebsten Sie hätte gar keinen :(

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Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 22. April 2018 um 15:25:00 Uhr:

Lew, wo ist denn die ST hin?

Steht neben Elsa in der Garage, Mann kann halt immer nur ein Moped fahren. ;)

Ebend. Da sind noch ein paar größere Baustellen dran. Reifen, Bremsen, Stoßdämpfer, um es mit Pitstop zu sagen.

Im Moment hat die Pause, ich muss mit Elsa noch ein bischen üben für Rumänien. TÜV ist erst im November, bis dahin wird sie dann wieder fertig.

Und dann gucken wir mal nächste Saison. Da steht das Thema „Georgien“ an. Wie auch immer.

Vor 3 Tagen kam ein alter Kumpel vorbeigeflogen, mit dem haben wir schon auf der Schule angegast ;)

Der ist echt gut. Ich habe ihm die Gudrun gegeben und der war kaum langsamer als die Z 900. Hat mir glatt den

Angstreifen vom Vorderrad gerubbelt. Die Mehrleistung der Z 900 habe ich nur bergauf einmal ausgespielt. Aber, glaubt mir, wir waren so langsam nicht ;)

 

Ach ja: Jetzt gibt's den TDIBIKER 2 mal..

Img-20180422-165632
Img-20180422-165706

:D

Sehr cool.

Neben Gudrun wirkt die Z900 wie ein Pocketbike, zumindest von vorne. ;)

Das macht ein bisschen die Perspektive, aber da ist schon was dran. Da sieht man vorne gar nix, bei der Z, das ist wie über die Strasse fliegen. Mit der Gudrun sitzt man schön aufrecht im Wohnzimmersofa und bügelt die Strasse glatt.

Ist beides nett.

Der Kollege fährt jetzt nach Russland, und dann zum Nordkap, auf 'ner alten Tiger (950er).

Ich glaube, die hat so um die 100 PS. Ist aber eigentlich egal. Das würde auch mit der Himalaya gehen...vielleicht den Fjord hoch mit Frau und Gepäck könnte etwas länger dauern...

am 26. April 2018 um 19:12

Damit auch ich hier ein Zahl posten kann:

Gestern hatten wir hier wirklich starken Wind und ich war mit meiner 40 PS XT600 unterwegs. Ich war erstaunt, dass ich auf der Autobahn den gegenwind deutlich gemerkt habe. Mit Rückenwind war die XT auf der Hinfahrt deutlich spritziger. Die hier erlaubte Höchstgeschwingkeit von 120 habe ich natürlich ohne Probleme erreicht, aber ich war trotzdem überrascht, dass sich das so bemerkbar macht. Ein Effekt, den ich von meiner mehr als doppelt so starken F800 nicht kenne.

Würde also sagen, für mich ist unter 40 PS zu wenig.

Ansonsten fahre ich die XT mittlerweile als Alltagsbike, da ihre Leistung absolut ausreichend ist und sie schön wendig ist.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 22. April 2018 um 23:21:33 Uhr:

Das macht ein bisschen die Perspektive, aber da ist schon was dran. Da sieht man vorne gar nix, bei der Z, das ist wie über die Strasse fliegen. Mit der Gudrun sitzt man schön aufrecht im Wohnzimmersofa und bügelt die Strasse glatt.

Ist beides nett.

Der Kollege fährt jetzt nach Russland, und dann zum Nordkap, auf 'ner alten Tiger (950er).

Ich glaube, die hat so um die 100 PS. Ist aber eigentlich egal. Das würde auch mit der Himalaya gehen...vielleicht den Fjord hoch mit Frau und Gepäck könnte etwas länger dauern...

Hallo TDI, was ich mich frage, hättest du im nachhinein nicht lieber die neue Z 900 RS genommen ? Ich meine so optisch. Wenn ich nicht die CB hätte, würde ich da schon schwach werden, und die in meine Garage stellen.

Die linke nach Frankreich. MIFIA4

Hi Mifia,

Ich bin damals die echte Z 900 gefahren, ein guter Kumpel hatte die. Damals sind wir in 2 Tagen von Annecy an den Atlantik gebrettert.

Die RS habe ich Probe gesessen. Aber..nee. Wenn man das Original gefahren istl, will man den Ersatz nicht mehr.

Die alte Z 900 war echtes Eisen und Chrom, zog man am Hahn brannte das Feuer in den 4 Töpfen, und ein böses Grollen kam aus den 4 Tüten. Die RS ist mir zu Plastik, zu weichgespült.

Meine Z 900 ABS ist kompromissloser, härter, kleiner, gedrungener, unbequemer, spitzer. Taugt mir eher.

Die ist authentisch. Zumindest etwas authentischer als die RS.

Die RS ist eine intelligente NEO-Retro: Endlich haben die Ingenieure von Kawa verstanden, dass es schlau ist, einen modernen Hochleistungsmotor optisch auf alt getrimmt zu verkaufen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Deine CB hat ja abichtlich 15 PS weniger als eine 900 Boldi, zumindest auf dem Papier. Das ist bestimmt ein gutes Motorrad, aber nicht so sehr erfolgreich. Hätten sie den leicht gezähmten Fire-blade Motor da rein gepackt, ihm optische Kühlrippen verpasst und 4 Tüten à la CB 750 FOUR K0, würdest Du dir heute die Frage nicht stellen...

Aber für mich ist die beste Neo-Retro die W 650. Die hat noch Kick, fährt sich und fühlt sich an wie ein Möpp von früher. Mein Tipp: CB 1100 behalten...Die ist authentischer als die RS. Willst Du angasen, nimm was modernes, hochgezüchtetes.

Triumph macht das ja auch nicht schlecht.

Themenstarteram 27. April 2018 um 12:15

Wobei die 900RS und die W's für mich in anderen ligen spielen.

Die RS ist ein ganz normales, modernes Motorrad, das mit etwas Kosmetik auf alt getrimmt wurde. Ganz hübsch, durchaus gelungen und schlecht fahren soll sie ja auch nicht.

Die W's sind anders, da hat Kawasaki an eigene Traditionen der 60er angeknüpft, wo man versucht hat, englische Motorräder nachzubauen.. Da ist nichts Kosmetik, das ist wirklich alles oldschool. Ein Eisenhaufen, nicht das beste Fahrwerk der Welt, das Röhrchen neben dem Zylinder ist nicht Deko, da läuft tatsächlich ne Königswelle drin. Muss man mögen, ist also weder besser noch schlechter als die RS, nur eben ganz anders

Ja das kann ich bestätigen,

meine Fazer 600 is nett als schnell mal wohin Alltagsmoped;)

die 1000 er Monster is was feines zum Kurvenräubern:)

aber meine Z1 ist immer noch definitiv das Bike mit dem intensivsten Fahrerlebnis :D

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 27. April 2018 um 00:13:30 Uhr:

Hi Mifia,

Ich bin damals die echte Z 900 gefahren, ein guter Kumpel hatte die. Damals sind wir in 2 Tagen von Annecy an den Atlantik gebrettert.

Die RS habe ich Probe gesessen. Aber..nee. Wenn man das Original gefahren istl, will man den Ersatz nicht mehr.

Die alte Z 900 war echtes Eisen und Chrom, zog man am Hahn brannte das Feuer in den 4 Töpfen, und ein böses Grollen kam aus den 4 Tüten. Die RS ist mir zu Plastik, zu weichgespült.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 27. April 2018 um 00:13:30 Uhr:

 

Aber für mich ist die beste Neo-Retro die W 650. Die hat noch Kick, fährt sich und fühlt sich an wie ein Möpp von früher. Mein Tipp: CB 1100 behalten...Die ist authentischer als die RS. Willst Du angasen, nimm was modernes, hochgezüchtetes.

Nein, angasen will ich nicht. Deshalb habe ich mich auch so entschieden. Die Kleine um täglich zum Dienst zu fahren, und die CB zum Spaß. Von der 2016er CB 1100 Ex hatte mein Händler genau zwei Stück die waren sehr schnell verkauft. Das vorhergehende Modell und das jetzige Modell (CB 1100 RS) sind und waren regelrechte Standuhren. Übrigens, an meiner CB 1100 EX gibt es so gut wie kein Plastik.

Die neue Standuhr: https://www.autoscout24.de/.../...3f53-8bbc-272b-e053-e350040af9c9?...

Eine kleine Geschichte. Ich bin bei der Arbeit im Büro gesessen und die CB stand vor der Tür, eigendlich direkt im Blickfeld aus dem Fenster. Das etliche schon darumgelaufen sind und geschaut haben ist eigentlich normal. Doch dann kam jemand schaut sich das Teil an. Nach kurzer Zeit klopfte es an der Tür. Der Herr kam rein und fragte mich, ob ich den wüsste, wem das Motorrad gehört. Meine Antwort, mir. Der hilt das Teil dann für authentisch, und wollte es mir ernsthaft abkaufen. Und das ohne Abkaufen, ist mir mehrfach passiert. Typische Frage, was ist denn das für ein Baujahr. Wenn ich das dann genant habe sind die meisten vom Glauben abgefallen !!!

Gruß MIFIA4

Edit: unten ein par Bilder, die ich vom Vorführer gemacht hatte.

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+1

Interessanter Aushang. Stress mit den Nachbarn?

Zitat:

@fate_md schrieb am 27. April 2018 um 20:49:22 Uhr:

Interessanter Aushang. Stress mit den Nachbarn?

Ja, hat sich aber mittlerweile erledigt. Der wo sich damals beschwert hat, hat jetzt im Winter seine Fahrräder mit in meiner zweiten Garage stehen. Ja so bin ich halt. ;)

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