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Wieviel Kubik sollten es sein?

Themenstarteram 8. März 2015 um 18:10

Hallo liebe Biker und Bikerinnen,nach ner gefühlten Ewigkeit bin ich zum entschluss gekommen mir nun endlich ein Motorrad zu holen.

Hab vor Jahren den Schein gemacht und seitdem nie mehr wieder gefahren

Ich habe mich mal im Netz umgesehen was der Markt so hergibt.

Umgehört habe ich mich auch mal,aber wenn man 5 Leute fragt bekommt man 5 verschiedene Antworten.

Bin auch paar Bikes kurz gefahren,von 600-1200ccm,aber wie gesagt nur kurz.

Klar,ne 1200er kommt brachial,andere brauchen mehr Drehzahl.

Deswegen wollte ich euch erfahrene Biker mal um Rat fragen.

Ich bin 1,90 und 90+-kg "schwer",als Bike sollte es ein Tourer/Sporttourer sein.

Meine Frage im wesentlichen ist eigentlich,wieviel ccm sollte ein Bike haben das man normal,ohne raserei,von A nach B kommt.

Lange Touren wie zb nach Italien sind nicht geplant,aber schaffen sollte es das Bike natürlich trotzdem.

Ich hab mal paar Links von Bikes rausgesucht die mir von Optik/Preis gefallen würden,es müssen aber nicht zwingend diese Bikes sein,dienen nur als Beispiele.

Persönlich finde ich die Yamaha Fazer super

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Vielen Dank für eure Mühe

Beste Antwort im Thema

Verbrauchsorientiertes Motorradfahren ist Benzinverschwendung!

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am 7. April 2015 um 19:34

Stimmt. Wenn meine Frau den 300 4matic fährt, ist das Motorrad schneller.

Beschleunigung < Ferrari = Moped, > Ferrari = Motorrad ;). Aber da muss ich eben noch besser fahren können, um ein Motorrad in Betrieb nehmen zu dürfen. Spaß beiseite: Die GSR600 ist auch ein cooles Gefährt und im Schnitt mind. 500 € billiger, aber sicherlich gleichwertig im Vgl. zur Hornet oder?

HAHA^^ Du hast noch nie ne Honda zwischen den Fingern gehabt...!

Doch, die CBF, wenn die zählt ;).

Also die Hornet ist meines Wissens mit ca. 3.5s auf 100kmh angegeben, das muss dann schon ein schneller Ferrari sein und wollen muss er auch.

Interessant ist, dass die CBR1000R von 0 auf 200 der Fireblade näher ist als der Hornet. Ist das nur dem Hubraum geschuldet? Egal, um das in 3,5 sec zu schaffen, muss man wohl auch etwas üben und sich vor allem trauen.

am 8. April 2015 um 8:58

Die Werksangabe beim Motorrad muss man aber auch erstmal schaffen. Ich will nicht wissen wo der Testfahrer bei der Honda einkuppeln musste (Drehzahl), um die 3,5 Sek zu schaffen.

Das macht man jedenfalls nicht so mal eben.

Das ist bei nem Sportwagen, am besten noch mit Lounch Controll, wesentlich einfacher.

Selbst mit meiner NC und DCT lasse ich beim Ampelstart regelmäßig die Leute stehen und die ist mit um die 5 Sek angegeben, dafür kann ich die aber jeder Zeit mühelos abrufen. Die Wenigsten sind es gewohnt nen richtig schnellen Start zu machen.

Das sind alles Theoriewerte, ermittelt unter "Laborbedingungen". Kein normaler Mensch mutet so einen Brachialstart seiner Kupplung öfter zu. Warum auch. Die ersten Meter zügig anfahren, bis die Kupplung ganz geschlossen hat, dann Hahn aufreißen. Wenn man den unbedingt will.

In der Praxis viel entscheidender ist der Punkt, wenn man in der Kurve im 2. das Gas anlegt und aufzieht. Dann muss was kommen. Die 0-100 Werte sagen darüber im Grunde nix aus.

Aber das wirst Du mit zunehmender Praxis selber merken.

Was muss man denn genau tun, um solche Werte zu erreichen? Im 1. Gang auf 100 und einfach richtig aufreißen, wenn man sich am Kupplungsdruckpunkt befindet? Ich würde vermutlich abheben. Den Schritt von der CBF zur Hornet kann man schon wagen.

Vielleicht solltest Du auch einfach mal Deine Zeit mit fahren, statt spekulieren verbringen...

am 8. April 2015 um 12:37

Tach!

Korrektur:

auch 135cc reichen aus, um Spass zu haben.

In der Innenstadt lasse ich Euch alle stehen mit meiner Vespa PX, denn damit passt man überall durch... ;-)

Übrigens ist es mit einer kundig gefahrenen 600er Eierfeile durchaus drin, Sportwagen auf Serpentinenstrecken nicht nur stehen zu lassen, sondern regelrecht zu deklassieren. Denn die meisten Sportwagenfahrer können nicht fahren wie ein Rallyepilot.

Es kommt v.a. aufs Wetter und den Grad der Todesverachtung an...

Ich für meinen Teil fahre da lieber zügig und mit ausreichend "Luft" und lasse die Schnelleren ab und zu vorbei.

M. D.

Zitat:

@Killerweman schrieb am 8. April 2015 um 12:12:19 Uhr:

Was muss man denn genau tun, um solche Werte zu erreichen? Im 1. Gang auf 100 und einfach richtig aufreißen, wenn man sich am Kupplungsdruckpunkt befindet?

Vor ungefähr 30 Jahren gab es im Rahmen der Hannover Messe auf dem Freigelände eine Fläche, auf der die damals noch nicht so verbreiteten ABS-Syteme vorgeführt wurden. Mit einem Audi 90 Quattro wurde das von Profis gezeigt. Auf sehr kurze Distanz beschleunigten die Fahrer auf ca. 60 bis 70 km/h, um dann ohne ABS zu bremsen und in die als Hindernis aufgebauten Hütchen geradeaus mit eingeschlagenen Räder zu rutschen oder eben mit ABS trotz Bremsung am Hindernis vorbei lenken zu können.

Als Mitfahrer gesucht wurden, meldete ich mich und bat, selber mal fahren zu dürfen. Ich kannte das vom Vorjahr, wo Messebesucher fahren durften. Ich durfte auch. Es klappte nur nicht. Obwohl ich aufgefordert worden war, ohne Rücksicht auf das Material anzufahren und es so zu machen, wie ich es im Wagen gezeigt bekam, also mit Vollgas (!) den Motor im Stand knapp über die Drehzahl der Maximalleistung zu drehen und dann die Kupplung mit leichtem Schleifen schnell kommen zu lassen, schaffte ich bei zwei Versuchen nur ca. 50 bis 60 km/h. Diese Differenz von etwa 10 km/h gingen also auf meine mangelnde Erfahrung zurück.

Ungeübt quälte ich die Kupplung und verursachte in erster Linie nur viel Rauch um nichts, denn dank Allrad war die Traktion sehr gut. Amüsante, aber ungewollte Folge: Weil ich mich traute, voll in die Eisen zu gehen, schaffte ich es mit den 50 bis 60 km/h vor dem Hindernis zu halten, obwohl ich erst bremste, als es mir der Profi sagte. Der arme Audi 90 Quattro stand dann im filmreifen Qualm, denn bei der Bremsung ohne ABS hatte ich problemlos alle vier Räder zum Blockieren gebracht. Die von den vielen Vorführungen sehr warmen Reifen haben daher trotz des sehr kurzen Blockierweges von geschätzt zwei bis drei Fahrzeuglängen, also guten 10 m geraucht wie sonstwas.

Solche Erfahrungen wünsche ich jedem Anfänger, ich möchte diese Erfahrung auch nicht missen. Besonders, da ich eines weiß: Ich werde niemals die von den Herstellern oder Autotestern angegebenen Beschleunigungswerte erreichen. Man quält das Material, das entsprechend weniger lang hält. Um maximal beschleunigen zu können, braucht man Übung. Die man aber nur erlangen kann, indem man das Material schindet. Mache ich aber nicht.

Folglich ist es so, wie Lewellyn schreibt: Die maximale Beschleunigung ist ein rein akademischer Wert. Mit der Praxis hat der nichts zu tun.

 

Gruß Michael

 

Zitat:

@Mr. Driveyanuts schrieb am 8. April 2015 um 14:37:50 Uhr:

Tach!

Korrektur:

auch 135cc reichen aus, um Spass zu haben.

In der Innenstadt lasse ich Euch alle stehen mit meiner Vespa PX, denn damit passt man überall durch... ;-)

Da hätten auch die originalen 5 kW und rund 80 ccm gereicht! *gggg* Weil sich nun sicher die mit den Blechvespen nicht vertrauten Mopedfahrer nun fragen, wie ich darauf komme, eine kurze Erklärung:

Für die 1980 eingeführte Leichtkraftradklasse nahm man bei Piaggio die Vespa P 125 X und reduzierte mittels eines anderen Zylinders den Hubraum. Es entstand die P 80 X. Später wurde daraus im Rahmen von minimalen Modellpflegemaßnahmen die PX 80 E. Aber immer noch handelte es sich um einen 125er Motor, der für den deutschen Markt im Hubraum reduziert war.

Weil die oft erst 16- und 17-jährigen Fahrer mit den Leichtkrafträdern und Leichtkraftrollern schnell viele Unfälle verursachten, war die Versicherung einer 80er bald viel teurer als die eines Motorrades oder Motorrollers mit mehr als 80 ccm und/oder mehr als 80 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wer den Führerschein der Klasse 1 hatte, stieg also auf ein stärkeres Moped oder eben einen stärkeren Roller.

Die in Italien zu Tuningzwecken für 125er Roller entwickelten und verkauften Zylinder mit leicht erhöhtem Hubraum wurden dann von den Importeuren als Umrüstsätze für die deutschen 80er auf den Markt gebracht. Mit einem Mustergutachten über die Leistung konnte man so eine P 80 X oder PX 80 E legal in eine 135er verwandeln, die sogar etwas mehr Leistung als eine P 125 X oder PX 125 E hatte. Leider kostete die Mehrleistung meist viel Sprit und auch Lebensdauer. Wer den Motor nicht zu sehr gequält hat, hatte trotzdem einen halbwegs zuverlässigen Roller. Allerdings hat es je nach Hersteller in der Leistung und in der Zuverlässigkeit deutliche Unterschiede gegeben - es gab mehrere Umrüstsätze mit 134 bis 135 ccm.

PX? Klar, immer toll, ob nun mit 80, 125, 135, 150 oder 200 ccm. Oder auch 208, 210 oder mehr ccm, denn auch für das Topmodell mit 200 ccm gab es diverse Tuningzylinder.

Egal, mit einer Vespa durchs Gewühl geht immer flott und macht Spaß.

 

Gruß Michael

am 8. April 2015 um 13:24

Zitat:

@Mr. Driveyanuts schrieb am 8. April 2015 um 14:37:50 Uhr:

 

Übrigens ist es mit einer kundig gefahrenen 600er Eierfeile durchaus drin, Sportwagen auf Serpentinenstrecken nicht nur stehen zu lassen, sondern regelrecht zu deklassieren. Denn die meisten Sportwagenfahrer können nicht fahren wie ein Rallyepilot.

Es kommt v.a. aufs Wetter und den Grad der Todesverachtung an...

Vorweg, generell reicht schon ein mittelmäßiges Auto mit Sportfahrwerk und man bekommt auf dem Motorrad schon arge Probleme in den Kurven dran zu bleiben.

Der Autofahrer muss aber wollen und können.

Meiner Meinung nach ist es physisch deutlich leichter auf dem Motorrad Kurven schnell zu fahren, als mit dem Auto.

Zum einen ist man es im Auto einfach weniger gewohnt, als auf dem Motorrad, zum anderen hängt man immer mehr oder weniger stark in den Gurten/Sitzen, dank der Querbeschleunigung. Sowas ist durchaus anstrengend und Ottonormalfahrer wird das Gefühl garnicht mögen. Daher hat man mit 98% aller Autos keine Probleme. Bei den restlichen 2% entscheidet dann das Fett geruckte, wer letztendlich die Nase vorn hat. Der Vorteil des Autos hat dann eher theoretischen Wert.

Ansonsten haben cng-lpg und Lewellyn alles wesentliche dazu gesagt.

@Killerweman

Ich hab dir das ja schonmal gesagt. Leistung, Beschleunigungswerte und Durchzugwerte, das ist im echten Leben alles Schall und Rauch. Wenn man mit seinem Gefährt gut umgehen kann, dann entscheidet einzig und allein der Wahnsinn des Fahrers, wer die Nase vorn hat.

Dass der "ich muss gegen andere Verkehrsteilnehmer Rennen fahren" Gedanke käse ist, lasse ich jetzt mal bewusst außen vor. ;)

Für dich gilt immer noch: Mehr Fahren, weniger grübeln. Zur Not verhökerst du halt deine CBF und kaufst dir halt ne Hornet, wirst schon sehen, ob du damit glücklich wirst. Wenn ja, dann prima, wenn nein, dann was anderes kaufen.

Du solltest am besten einfach nur komplett nach Optik kaufen, damit du mal von dem ewigen Papierwert-Vergleichen los kommst. ;)

Zitat:

@Mr. Driveyanuts schrieb am 8. April 2015 um 14:37:50 Uhr:

Tach!

Denn die meisten Sportwagenfahrer können nicht fahren wie ein Rallyepilot.

M. D.

Und die meisten Motorradfahrer können nicht fahren wie ein halbwegs gewillter Autofahrer. Das ist doch Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein "Supersportler" mit slickähnlichen Reifen, einstellbaren Fahrwerken... Und selbst da wette ich, fahre ich mit einem Serienkleinwagen dieser Fraktion gnadenlos um die Ohren, wenn es nicht um Beschleuningungswerte geht. Den Großmäulern der Krawallfraktion auf ihren Feuerstühlen kann man jedenfalls sehr leicht Powasser in den Kombi verabreichen.

Auf einer Kurvenreichen Strecke hatte mich mal ein Golf2 mit Semi-Slicks überholt. Wer bei sowas halbwegs klar im Kopf ist, schaut sich das nur an. Mitfahren wäre zwecklos. Und bevor Fragen kommen, das darf auf der Strasse fahren und hat eine Zulassung.

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