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Wieviel darf mein neues Auto kosten ?

Themenstarteram 8. August 2008 um 15:48

Hi,

mal ne Frage.

Kann man im Internet wo ausrechen, oder gibt es ne Faustregel oder sonst irgendwas, um zu errechnen was ich mir leisten kann ?

Also wenn ich so und so viel Eigenkapital habe, und so und so viel im Monat abzahlen kann ?

Damit ich schon mal weiss, in welchem Preisrahmen ich mich bewegen darf....

Danke.

 

Lg Michele

Beste Antwort im Thema
am 9. August 2008 um 18:26

Ich kann noch eine goldene Regel anbieten, ebenfalls ohne Anspruch auf universelle Gültigkeit:

Wer das Auto bar, von selbst verdientem und angespartem Geld kauft, bleibt in jedem Fall im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ;)

Oliver

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Zitat:

@PayDay schrieb am 29. Juli 2018 um 12:38:16 Uhr:

das ist doch quark. für 2000€ netto braucht man endweder nen meister/techniker, schichtarbeit, satte überstunden, irgendwelche auslösen oder einen tarifvertrag.

Verdiene auch über 2000€ netto und bin 1 Jahr aus meiner Ausbildung raus, Familienbetrieb ohne Tarif, keine Überstunden oder sonstwas und da kenne ich noch andere aus meinem Jahrgang

Zitat:

@PayDay schrieb am 29. Juli 2018 um 12:38:16 Uhr:

selbst im letzten scheissdorf verlangen die schon 8€ kalt den meter miete für ne schimmelbude aus den 60er

Das ist doch totaler quark. Hier nehemen wir 6-8€ den Quadratmeter kalt. Das ist eine ganz normale Bude wo alles funktioniert und nirgends der angesprochene Schimmel lauert. Das sind alles völlig normale Wohnungen aus den 80ern bis 00ern. Gut, Neubauten mit TG gehen dann schonmal auch auf 10€ hoch.

 

Wenn man jetzt die Region AA/MG/K/D (jeweils ca. 15-30 Fahrminuten) als letttes Scheißkaff bezeichnen möchte, dann denkt man das vielleicht so. In der Stadt, wo unsere Immobilien stehen leben 30k bzw. 60k Leute. Also auch noch lange nicht das Ende der Welt.

So ist es guruh:

... und auf dem von PayDay angesprochenen Dorf ist es noch deutlich günstiger.

Ich habe auch Wohnungen auf dem Dorf, nächste Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten 10 km entfernt. Keine Schimmelbude, guter Altbau, da kostet ne 90 qm-Wohnung unter 300,-- € kalt.

Hier bei uns im Ort, kleine Stadt im Bayer. Wald mit knapp 10.000 Einwohnern werden Bestandswohnungen aus den 90ern in guten Zustand zwischen 4 und 5 € / qm kalt vermietet.

@PayDay: Gestern hattest Du noch 1.600 € netto als Regeleinkommen für jemanden, der studiert hat angegeben ;)

Zitat:

@PayDay schrieb am 28. Juli 2018 um 18:13:02 Uhr:

 

annahme: normaler verdienst, 1600€ netto alleinlebend. leider hat er nichts angespart, weil er vorher halt student oder sonstwas war....

Zitat:

@ToniCorsaC schrieb am 29. Juli 2018 um 12:49:40 Uhr:

Wo ist jetzt der große Unterschied, @XF-Coupe , ob ich regelmäßig EUR 250,- für Finanzierung und später zum Sparen für einen besseren Gebrauchten und danach für einen Neuwagen zurücklege oder ob ich kontinuierlich EUR 250,- für ein Leasingfahrzeug ausgebe? Beim Leasingfahrzeug habe ich nahezu kein Risiko, zusätzlich teure Reparaturen zahlen zu müssen und fahre ständig moderne und sichere Autos. Ehrlich gesagt ist es mir ziemlich wurscht, ob der Wagen nun offiziell mir gehört oder nicht. Ich fahre aber immer (und nicht erst in vielen Jahren) neuwertige Autos mit aktueller (Sicherheits-)Technik und zahle kaum mehr als in Deinem Beispiel.

... der große Unterschied besteht darin, dass Du mit dem bezahlten Auto einen Finanzierungszyklus vorn bist, den Du im Fall der Fälle zu Deinen Gunsten nutzen kannst.

Sollte sich Deine Einkommenssituation durch Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit oder sonstwas nachhaltig verschlechtern, mit der Rente kommt das mit Sicherheit https://www.zeit.de/.../rente-niedrigrente-altersarmut-entwicklung , fährst Du eben das bezahlte Auto weiter solange es geht, ohne was wegzulegen. Beim geleasten Auto verlierst Du Deine Mobilität, wenn Du durch verschlechterte Einkommensverhältnisse die Rate nicht mehr zahlen kannst, oder Du mußt Dich anderweitig stark einschränken, um die Rate bezahlen zu können.

Es ist mir vollkommen bewußt und ich bestreite auch nicht, dass aktuell sehr viel für Leasing spricht. Das niedrige Zinsniveau bestraft den Sparer und begünstigt den Leaser oder Finanzierer. Aber ich habe meine Zweifel, dass dies bis zum St. Nimmerleinstag so bleibt. Historische Extreme, wie das aktuelle Zinsniveau bleiben nie auf Dauer.

Ich bin ja schon was älter und kann mich daher noch an Zeiten erinnern, da war ein LF von 1,4 - 1,5 die Regel und 1 war ein absolutes Schnäppchen. Und das läßt sich auch ganz leicht nachrechnen. Wenn in die Leasingrate ein 4% höherer Zins eingerechnet werden muss und diese 4% höhere Zinsen sich auf 12 Leasingraten jährlich verteilen, steigt der Leasingfaktor rechnerisch um 0,33. Da aber das Auto ja an Wert verliert, wohl real so um 0,25.

Das kann durchaus in 5 - 10 Jahren wieder so sein und dann sollte man in der Lage sein, das Auto zu kaufen. Es spricht nichts dagegen, jetzt die Vorteile des günstigen Leasings mitzunehmen, aber man sollte das im Hinterkopf haben und ggf. dennoch parallel ansparen, wenn Leasing mal nicht mehr so günstig ist.

XF-Coupe

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 29. Juli 2018 um 14:0:31 Uhr:

Das kann durchaus in 5 - 10 Jahren wieder so sein und dann sollte man in der Lage sein, das Auto zu kaufen. Es spricht nichts dagegen, jetzt die Vorteile des günstigen Leasings mitzunehmen, aber man sollte das im Hinterkopf haben und ggf. dennoch parallel ansparen, wenn Leasing mal nicht mehr so günstig ist.

Gleiches Spiel mit Wohnraum:

Habe zwar einen Ing.Beruf, bekomme es aber durch Familie aus dem Bankensektor immer gut mit.

Derzeit werden Häuser finanziert, teils zu 110%, selbstredend keinerlei nennenswertes EK, bei (in meinen Augen) vollkommen überzogenen Kaufpreisen und das bei einem mittelprächtigen monatlichen Einkommen.

Höhepunkte ist dann, wenn in den 5/10/15 Jahren der Zinsbindung gerade mal die Tilgung die höhe der Zinsen erreicht. Sprich keinerlei Kreditbetrag getilgt wurde.

Da muss nur eine Komponente am ende der ersten Zinsbindung einbrechen (Einkommen geringer, Zinsen plötzlich wieder bei 3,4,5%, oder sonstwas) und schon sehen wir etliche Kartenhäuser zusammenfallen. Ich prophezeie jedenfalls um das Jahr 2025-2030 eine spürbar erhöhte Zwangsversteigerungsrate ;)

Aber so langsam sind wir recht weit entfernt vom Thema "motortalk"

Okay, das sind auch gute Argumente, @XF-Coupe . Letztlich gibt es keinen richtigen Weg, der allgemeingültig ist. Jeder muss wohl oder übel seine individuelle Situation betrachten und dafür eine gute Lösung finden. Wer seine Ein- und Ausgabenseite realistisch im Blick hat und seine individuellen Risiken kennt (z.B. Sicherheit des Arbeitsplatzes), der kann in der heutigen Zeit aus vielfältigen Möglichkeiten das Richtige finden. Beim Thema Verschuldung bzw. genauer Überschuldung fehlt oftmals dieser klare Blick auf die Finanzen. Es ist eher selten, dass man durch äußere Umstände in Schwierigkeiten gerät. Sehr häufig fehlt der Überblick über die eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Für diese Menschen sind die vielfältigen Möglichkeiten dann manchmal auch eher Fluch als Segen.

Ich glaube das hier viele im Forum den Durchschnitt nicht genau widerspiegeln. Das ist nicht neativ gemeint aber diejenigen, die sich neue bzw. neuere Autos nicht leisten können, werden sich hier kaum tummeln und über Vor- und Nachteile von Finanzierungen oder Leasing reden.

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 29. Juli 2018 um 13:55:41 Uhr:

So ist es guruh:

... und auf dem von PayDay angesprochenen Dorf ist es noch deutlich günstiger.

Ich habe auch Wohnungen auf dem Dorf, nächste Stadt mit Einkaufsmöglichkeiten 10 km entfernt. Keine Schimmelbude, guter Altbau, da kostet ne 90 qm-Wohnung unter 300,-- € kalt.

Hier bei uns im Ort, kleine Stadt im Bayer. Wald mit knapp 10.000 Einwohnern werden Bestandswohnungen aus den 90ern in guten Zustand zwischen 4 und 5 € / qm kalt vermietet.

Davon kann man im Norden von Niedersachsen nur träumen. Hier sind unter 8€ der qm schon günstig. Bei mir im 1.400 Einwohnerdorf (dennoch mit großem Supermarkt, Krippe, Kita, Grundschule usw.) sind 7-8€ der qm kalt normal (10km bis zur nächsten kleinen Stadt und 30km bis Hamburg). In den kleineren Städten mit rund 30.000 Einwohnern ist bei Wohnungen ab dem Jahr 2000 oder wenn sie renoviert sind nix unter 9-10€ kalt mehr wirklich zu bekommen. Wohnungen für Familien sind kaum noch bezahlbar. Die Baulandpreise sind inzwischen jenseits von Gut und Böse (150-200€ je qm auf dem Dorf und 200€ bis 500€ je qm in der kleine Stadt wo ich arbeite).

Zitat:

@patrickschlueer schrieb am 29. Juli 2018 um 12:55:24 Uhr:

 

Verdiene auch über 2000€ netto und bin 1 Jahr aus meiner Ausbildung raus, Familienbetrieb ohne Tarif, keine Überstunden oder sonstwas und da kenne ich noch andere aus meinem Jahrgang

Das klingt nach einem guten Job. Da würde ich mich echt glücklich mit schätzen als Berufsanfänger. Das haben aber die wenigsten leider.

Ich habe 2006 nach meiner Ausbildung im mittleren öffentlichen Dienst 1.100€ netto verdient (natürlich schwer mit heute zu vergleichen) und mich nun mit meinem Verwaltungsfachwirt in den gehobenen Dienst gearbeitet und habe wohl 2020 endlich die 2.000€ netto erreicht bzw. etwas überschritten.

Zitat:

@Bluedo schrieb am 28. Juli 2018 um 08:34:54 Uhr:

Ich kenne die Regel eher so:

Ein Fahrzeug sollte nicht mehr als ein Jahresnettogehalt kosten.

Das kann man mit 15%-20% des Nettoeinkommens in 48-60 Monaten finanzieren.

Das würde ich als Standard nehmen.

Ich kenne aber keinen(persönlich) der sich freiwillig länger als 36 Monate an eine Autofinanzierung bindet.

Das macht im Grunde jeder, der eine 3-Wege Finanzierung macht.

Eiinen Fiesta für 7000 Euro Bj. 2017 müsste man mir mal zeigen. Vielleicht wenn er einen Auffahrunfall vorne und einen hinten hatte (nicht repariert)

Eine Warmmiete von 400 Euro mh... könnte eine beheizte Garage sein aber keine 2-Zimmer-Wohnung (ind er man wohnen möchte, wenn man 5000 Euro verdient)

Ist doch alle Tinnef, was hier geschrieben wird.

Nun ich schrieb ja 2016-2017.

Aber wenn ich sowas schreibe, kannst Du davon ausgehen, dass ich das vorher bei mobile gecheckt habe: https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Wenn man davon ausgeht, dass bei mobile.de ja die Wunschpreise der Verkäufer gelistet sind und nicht die tatsächlichen Verkaufspreis, kann man die Suche auch auf 8.000 € erweitern. https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Du siehst es geht.

Gleiches gilt für die Wohnung, es ist eine 56 qm Dachterrassenwohnung mit überdachter Dachterrasse (Baujahr Mitte der 90er) in einer 30.000 Einwohner Hochschulstadt. Klar, wenn man die heute neu anmietet, kostet die mindestens 100 € mehr, aber sie hat noch einen Mietvertrag aus 2011 (sie hatte dort auch studiert) und wurde seitdem nicht erhöht. Ach ja in den 400 € warm ist auch ein TG-Stellplatz enthalten ;)

Wieso sollte ich Dinge schreiben, die nicht der Wahrheit entsprechen?

Es ist mitunter für private Vermieter in einer Stadt ohne Mietspiegel nicht einfach, an die drei Vergleichsmieten (für in Lage, Ausstattung usw. vergleichbaren Wohnraum) zu kommen, die man für eine rechtssichere Mieterhöhung benötigt.

Zudem ist das immer auch ein Rechenspielchen. Sehe ich bei meiner beruflichen und privaten Vermietungstätigkeit ebenso. Jeder Mieterwechsel kostet Geld und ist wieder eine gewisse Unsicherheit. Da fährt man mit langjährigen Mietverhältnissen mit zuverlässigen Mietern unterm Strich besser.

XF-Coupe

Guten Tag,

ich lebe im Raum MZ, WI, F, DA.

Hier findet man keine Wohnung unter 10€ kalt pro qm. Höchstens eine richtige Absteige.

Arbeiten tue ich bei einem großen Deutschen Verkehrsunternehmen, was nach Tarif zahlt.

D.h. Meine Kollegen aus den neuen Bundesländern bekommen den selben Arbeitslohn wie ich.

Ich komme ursprünglich selber aus den neuen Bundesländern und weiß, dass dort eine vergleichbare Wohnung nur ca.5-6€ kalt pro qm kostet.

Wenn ich 5000€ Brutto bekommen würde, und für ne 2 Zimmer Wohnung 400€ zahlen würde (egal ob warm oder kalt),

dann würde ich auch Porsche fahren. ;-)

Viele Grüße

Die fährt MINI und hofft, dass er mit seinen 140 tkm noch bis Ende das Jahres durchhält, dann gibt es mit Jobwechsel auch einen Dienstwagen.

Neuvermietung ist immer teurer als Bestandsmieten. In der Stadt werden gute Bestandswohnungen derzeit zwischen 7 u. 8 € und Neubauwohnungen zwischen 10 u. 11 € vermietet. Das hat die letzten Jahre brutal angezogen.

XF-Coupe

Da hat deine Tochter alles richtig gemacht. Freut mich.

Falls Ihr noch einen Schwiergsohn braucht, sagt Bescheid! :-)

Da ist sie - auch seit Studienzeiten - schon versorgt. Bei dem ist es aber ähnlich, der arbeitet als Ing. bei einem namhaften Getriebehersteller, verdient etwas mehr als sie (bei weniger Wochenstunden) und zahlt in seinem Geburtsort (20 km von der Arbeitsstelle entfernt) eine ähnliche Miete.

Der ist auch ein gutes Beispiel, dass jeder der sich reinhängt, auch eine Chance hat. Hatte bei seinem AG den Beruf gelernt, danach den Techniker gemacht und dann mit AG-Unterstützung studiert.

Zitat:

@XF-Coupe schrieb am 30. Juli 2018 um 13:42:39 Uhr:

Da ist sie - auch seit Studienzeiten - schon versorgt. Bei dem ist es aber ähnlich, der arbeitet als Ing. bei einem namhaften Getriebehersteller, verdient etwas mehr als sie (bei weniger Wochenstunden) und zahlt in seinem Geburtsort (20 km von der Arbeitsstelle entfernt) eine ähnliche Miete.

Der ist auch ein gutes Beispiel, dass jeder der sich reinhängt, auch eine Chance hat. Hatte bei seinem AG den Beruf gelernt, danach den Techniker gemacht und dann mit AG-Unterstützung studiert.

XF hat absolut Recht, reinhängen hilft ungemein! Und ja man sollte tendentiell studieren, um auf Gehälter >5000 Brutto zu kommen. Das gilt natürlich nicht allgemein, es gibt auch viele Gutverdiener ohne Studium, aber ich vermute dass ein Großteil am Ende eben doch studiert hat. Dann sind 5000 Brutto und mehr allerdings kein besonderes Einkommen, sondern eher Einsteigsgehälter, zumindest in der Industrie.

Noch eine Anmerkung bzw. einer Abschätzung die ich persönlich für Autokosten gut geeignet finde: Nicht mehr als 25% des Nettoeinkommens für das Auto, allerdings inkl. aller Kosten wie Sprit, Steuer, Versicherung, etc. Natürlich ist dies nur eine Faustregel, also für Lottomillionäre, Fußballspieler etc. nicht geeignet, für den "Normalo" aber eine recht gute Annährung.

 

-Mousi

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