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Wieso spielt es für viele eine so große Rolle was für Fahrzeuge andere Personen fahren?

Themenstarteram 28. Januar 2012 um 18:42

Guten Abend,

heute wurde wiedermal ein Thread erstellt (und auch gleich wieder ohne Angabe von Gründen gelöscht) in dem von der Te unter anderem gefragt wurde wie sich Person Xy einen Z4/A8,... bei einem doch recht geringen Lohn leisten könne.

Das führt bei mir zur Frage wieso das diese Personen überhaupt interessiert und somit auch zu diesem Thread.

Wieso gönnen wir (stellvertretend für "viele") anderen Menschen nicht einfach ihr Fahrzeug, sei es ein Sportwagen oder eine Oberklasselimo, sondern hinterfragen wie sich diese Personen so ein Fahrzeug überhaupt leisten können und stellen dabei die wildesten Spekulationen auf?

Was haben wir denn gewonnen, wenn wir wissen, dass diese Person nur für ihr Auto arbeitet, noch zu Hause wohnt, das Auto finanziert hat oder auf eine andere Art und Weise so ein Fahrzeug unterhalten kann?

Bin mal gespannt wie ihr das seht.

Um den Bogen zur Fahrzeugfinanzierung zu bekommen:

Was ich mich immer wieder frage ist, wieso viele Menschen ihr Fahrzeug finanzieren. Hat sich die Mentalität vom Sparen zum Sofort-Konsum verändert, auch wenn es mehr kostet oder sind alte Gebrauchte einfach aus der Mode gekommen? Muss man heutzutage ein neues, um nicht zu sagen aktuelles Fahrzeug fahren um jemand zu sein?

Ich weiß, es ist nicht die Art von Thread die hier ansich gewünscht sind, aber es interessiert mich einfach. Wenn er gelöscht wird, dann wird er eben gelöscht ;)

Beste Antwort im Thema
am 28. Januar 2012 um 20:31

Also auf MT laufen lauter Top Verdiener rum. Die meisten fahren Dickschiffe oder haben 3 Autos, und alle müssen bar bezahlt sein, wenn man den Finanzierungs Forum glauben schenken darf ;)

Fühl mich geehrt mit lauter Spitzenverfiener zu schreiben :D

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am 12. April 2014 um 18:14

Zitat:

Original geschrieben von Sencer

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Sie dienen deiner Sicherheit, genauso wie ein Airbag, wenn einmal ein Unfall passiert und man 1 Jahr Arbeitsunfähig ist.

2 Millionen als Liquiditätspuffer? :eek: Du führst ja ein verschwenderisches Leben auf extrem großem Fuß! Bist ja doch nicht so sparsam wie du hier immer tust. :D

Da hinter den Millionen auch keine Währungseinheit stand lassen wir mal Platz für Spekulationen offen :rolleyes: Sloti, Dinar,Rubel, Rand

Kinders, Eure Spekulationen hier beschreiben nix anderes als Lebenseinstellungen.

Der eine verschuldet sich hoch, hat aber allen erdenklichen Luxus, Haus, dicke Karre, wirkt nach außen wie ein reicher Mann... und hat sich den Rest seines Lebens seiner Bank versklavt. Bis 67 arbeiten ist Pflicht. Er hat nur eine Sorge, die nächste Rate muss her, Überstunden, kein Urlaub, hoffendlich werde ich nicht arbeitslos.....

Der andere schleppt sein Geld auf die Bank, hat ne Mietwohnung im Plattenbau und einen ranzigen PKW vor der Tür, ist unauffällig, hat aber einen Traum. Mit 55 haue ich in den Sack, dann lebe ich vom ersparten und brauche mir nie wieder einen Wecker stellen. Er hat dafür andere Probleme, Inflation, ist das Geld überhaupt sicher auf der Bank oder stopfe ich es mir lieber ins Kopfkissen...?

Er ist ein reicher Mann, keiner weiß es und er lebt seinen Traum.

 

So könnte man das hier noch weiter spinnen, jeder hat seine Einstellung zum Geld.

Für mich persönlich ist ein Auto die größte Geldvernichtungsmaschine schlechthin. Deshalb backe ich da kleine Brötchen obwohl ich mir große Brote, ohne mich zu verschulden, locker leisten kann.

Ich habe andere Vorstellungen was ich mit meinem Geld anstelle.

Die abgedrehtesten Zeitgenossen sind IMHO jene, die ein "Premiumfahrzeug" fahren, sich aber am Wochenende überlegen müssen, ob sie sich die 500 km just for fun überhaupt noch leisten können und wenn ja, an welcher Stelle das Geld wieder eingespart bzw. hinzuverdient werden kann... :D

Für mich wäre es eine Horrorvorstellung, wenn ich überlegen müßte, ob ich an einem langen Wochenende dreimal volltanken kann oder leider doch nur einmal...

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Was habe ich von 2 oder mehr Millionen auf dem Konto, wenn ich mal das Zeitliche segne, mich dafür aber Zeit meines Lebens immer eingeschränkt habe? Kann ich die Kohle oder die Immobilien mitnehmen?

Nein, Du kannst nichts mitnehmen, aber Du kannst bescheiden leben und Deine Besitztümer mehren, um sie dann irgendwann den Deinen zu vererben. (oder der Caritas , z.B)

Themenstarteram 12. April 2014 um 20:04

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Was habe ich von 2 oder mehr Millionen auf dem Konto, wenn ich mal das Zeitliche segne, mich dafür aber Zeit meines Lebens immer eingeschränkt habe? Kann ich die Kohle oder die Immobilien mitnehmen?

Nein, Du kannst nichts mitnehmen, aber Du kannst bescheiden leben und Deine Besitztümer mehren, um sie dann irgendwann den Deinen zu vererben. (oder der Caritas , z.B)

Bevor man es vererbt sollte man sich lieber selbst davon ein schönes Leben machen.

Ich möchte nicht, dass meine Eltern sich im Leben nichts gönnen nur damit ich etwas erbe! Sie haben mir die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben damit ich mir selbst etwas erarbeiten kann. Das reicht.

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Was habe ich von 2 oder mehr Millionen auf dem Konto, wenn ich mal das Zeitliche segne, mich dafür aber Zeit meines Lebens immer eingeschränkt habe? Kann ich die Kohle oder die Immobilien mitnehmen?

Nein, Du kannst nichts mitnehmen, aber Du kannst bescheiden leben und Deine Besitztümer mehren, um sie dann irgendwann den Deinen zu vererben. (oder der Caritas , z.B)

Du verwechselst da etwas. Ich bin hässlich, nicht dämlich. ;):D:D

Ich arbeite doch nicht so viel, um mir dann nichts zu gönnen und alles den Erben zu hinterlassen.

Meine Erben bekommen auch so genug, wenn ihnen das so nicht reicht, können sie es später ja besser machen. Die bekommen jedenfalls wesentlich mehr, als Habuda von seinen Eltern erwartet.

Diese weisen Ratschläge kommen komischerweise immer von denen, die selber nichts zu vererben haben.

am 12. April 2014 um 20:21

Mir ist aufgefallen, dass diejenigen aus der von mir angesprochenen Gruppe auch extrem wenig (selbst) fahren. Wahrscheinlich lag darin auch ein Grund, sich erst gar nicht grossartig mit dem Thema Auto zu beschÄftigen bzw. es nur als Kostenposition zu sehen.

PS: Das Thema selbstbewohnte Immobilie sehen die auch oft nur als Kostenposition und sind daher auch dort vergleichsweise bescheiden.

 

am 12. April 2014 um 20:28

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Ich baue auch keine emotionale Bindung zu meinen Fahrzeugen auf. Genau so wenig wie zur Kleidung, Elektronikartikeln oder zu meinem Bankkonto. Was habe ich von 2 oder mehr Millionen auf dem Konto, wenn ich mal das Zeitliche segne, mich dafür aber Zeit meines Lebens immer eingeschränkt habe? Kann ich die Kohle oder die Immobilien mitnehmen?

Ich sitze täglich ca. 2 Stunden im Auto, warum sollte ich da nicht einen gewissen Komfort genießen, wenn ich es mir leisten kann. Oder helfen die vielen Nullen auf dem Bankkonto gegen die Beschwerden mit meinem Rücken?

Sicher nicht. Also erklär mir doch bitte mal, wo dann der Vorteil für mich liegt?

Ich glaube der gesamte Gedankengang bei der von mir beschriebenen Gruppe ist anders als bei den meisten, eher in dieser Art:

1. Wie verhinder ich, 2 h am Tag im Auto zu sitzen (womit das Rúckenproblem vom Tisch wäre)?

2. Wie sorge ich dafúr, dass das erarbeitete Vermögen langfristig fúr mich arbeitet und nicht umgekehrt?

3. WElche Entwicklungen gibt es am Markt, welche die Selbständigkeit beeinflussen können?

Vor allem Punkt 3 braucht Zeit.

Wenn nun schon 2 h am Tag weggehen, um von A nach B nach A zu fahren (+ Regelarbeitszeit, oder ist das da schon dabei?), bleibt dafúr eigentlich nicht genug übrig.

Zitat:

 

Bevor man es vererbt sollte man sich lieber selbst davon ein schönes Leben machen.

Ich möchte nicht, dass meine Eltern sich im Leben nichts gönnen nur damit ich etwas erbe! Sie haben mir die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben damit ich mir selbst etwas erarbeiten kann. Das reicht.

Man kann sich gerne Sachen in Maßen gönnen. Nur sollte man nicht das große Ganze aus den Augen lassen. Nämlich den Seinen mehr zu hinterlassen als man selbst bekommen hat.

Am besten mMn Immobilien oder Gold.

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

 

Nein, Du kannst nichts mitnehmen, aber Du kannst bescheiden leben und Deine Besitztümer mehren, um sie dann irgendwann den Deinen zu vererben. (oder der Caritas , z.B)

Du verwechselst da etwas. Ich bin hässlich, nicht dämlich. ;):D:D

Ich arbeite doch nicht so viel, um mir dann nichts zu gönnen und alles den Erben zu hinterlassen.

Meine Erben bekommen auch so genug, wenn ihnen das so nicht reicht, können sie es später ja besser machen. Die bekommen jedenfalls wesentlich mehr, als Habuda von seinen Eltern erwartet.

Diese weisen Ratschläge kommen komischerweise immer von denen, die selber nichts zu vererben haben.

Du lebst ein sehr hedonistisches Leben, das sei Dir vergönnt und unbenommen. Du lebst bewusst im "Hier und Jetzt" und neben Dir kann die Welt untergehen. Es ist zu vermuten, dass bei Deiner Einstellung zu den Gütern außer Schulden nichts mehr übrig bleibt für die Deinen.

Themenstarteram 12. April 2014 um 20:58

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

Zitat:

 

Bevor man es vererbt sollte man sich lieber selbst davon ein schönes Leben machen.

Ich möchte nicht, dass meine Eltern sich im Leben nichts gönnen nur damit ich etwas erbe! Sie haben mir die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben damit ich mir selbst etwas erarbeiten kann. Das reicht.

Man kann sich gerne Sachen in Maßen gönnen. Nur sollte man nicht das große Ganze aus den Augen lassen. Nämlich den Seinen mehr zu hinterlassen als man selbst bekommen hat.

Am besten mMn Immobilien oder Gold.

Interessant.

Du bist also der Meinung, dass das große Ganze darin besteht, dass man mehr vererbt als man selbst bekommen hat?

Der Meinung bin ich nicht. Wenn überhaupt, dann besteht das "große Ganze" darin bspw. Kinder groß zu ziehen und diesen einen guten Start ins eigene Leben zu ermöglichen, sodass diese sich selbst etwas aufbauen können.

Zitat:

 

Interessant.

Du bist also der Meinung, dass das große Ganze darin besteht, dass man mehr vererbt als man selbst bekommen hat?

Der Meinung bin ich nicht. Wenn überhaupt, dann besteht das "große Ganze" darin bspw. Kinder groß zu ziehen und diesen einen guten Start ins eigene Leben zu ermöglichen, sodass diese sich selbst etwas aufbauen können.

Das große Ganze war auf Güter bezogen.

Klar ist eine liebevolle Erziehung von eigenen Kindern tausendfach wichtiger.

Aber wenn man einmal nicht mehr ist, sollte viel an Gütern da sein, wenn es sich halt ausgeht. Als kleine Entschuldigung dafür, dass man sie (die Kinder) ins Leben geholt hat.

Themenstarteram 12. April 2014 um 21:12

Da reicht doch das, was man bis zu ihrem Start ins Berufsleben bezahlt hat ;)

Da kommt ganz sicher auch eine Menge zusammen, wenn ich mir mal so überlege was ich alles von meinen Eltern bekommen habe bis zum heutigen Tag. Und auch jetzt wo ich eine Ausbildung habe kann ich noch zu Hause wohnen bleiben ohne auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Das reicht doch nun wirklich vollkommen aus, sodass eine "Entschuldigung" absolut nicht notwendig ist.

Aber gut, jeder hat seine eigenen Vorstellungen. Unsere sind ganz einfach verschieden.

am 12. April 2014 um 22:43

Schönes Beispiel ist doch die User hier, der angibt im Lotto in einer Tipgemeinschaft gewonnen zu haben. Er behauptet, er habe sich einen Audi RS6 gegönnt und die anderen sollen sich Häuser davon gekauft haben (Gewinn pro Person unter 1 Mio Euro). Da sind dann die Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften auf der einen und schnell ein dickes Auto auf der anderen Seite.

am 13. April 2014 um 2:38

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen

Schönes Beispiel ist doch die User hier, der angibt im Lotto in einer Tipgemeinschaft gewonnen zu haben. Er behauptet, er habe sich einen Audi RS6 gegönnt und die anderen sollen sich Häuser davon gekauft haben (Gewinn pro Person unter 1 Mio Euro). Da sind dann die Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften auf der einen und schnell ein dickes Auto auf der anderen Seite.

Wenn die Haeuser selbst bewohnt sind, handelt es sich in beiden Fällen um Konsumartikel.

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