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Wieder Rückruf für Touran Ecofuel wegen rostiger Gasflaschen

VW Touran 1 (1T)

Hallo zusammen,

VW verschickt wieder Rückrufschreiben für den Ecofuel. Betroffen sind anscheinend auch Fahrzeuge, bei denen die ersten beiden Rückrufe bereits abgearbeitet wurden.

Es geht wohl mal wieder um Rost an den hinteren Flaschen. Diese sollen deaktiviert und auf Rost untersucht werden. Die vorderen Flaschen sollen nur auf Rost geprüft und nur bei positivem Befund deaktiviert werden.

Wie im Fall eines negativen Befunds seitens VW vorgegangen wird, bleibt abzuwarten. Da es Fahrzeuge betrifft die mindestens 8 und maximal 16 Jahre alt sind, ist es interessant, ob wie bei den ersten beiden Rückrufen mit Kulanz zu rechnen ist. Am 1.1.2022 waren in Deutschland noch ca. 5500 Touran Ecofuel (2.0 und 1.4) zugelassen.

Betroffene können hier gern berichten was bei ihren Fahrzeugen festgestellt wurde.

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881 Antworten

@Haltech81 @koelro1 @apollo13:

Mein Rat ist: Bei der Durchführung einen Zeugen als Verstärkung mitnehmen - am besten jemand mit selbstbewusstem Auftreten - und die ganze Zeit in der Werkstatt dabei bleiben.

Die vom KBA vorgeschriebene Aktion umfasst AUSSCHLIESSLICH die hinteren Flaschen. Sind diese Flaschen verschlossen, ist die Aktion DP20 durchgeführt und es besteht keine Gefahr einer Zwangsstillegung mehr.

Will der VW-Mechaniker an die vorderen Flaschen dran, dann laut und deutlich klarmachen, dass die da nicht dran dürfen. Im Zweifelsfall die Polizei anrufen. Es handelt sich um Euer Eigentum und wenn die Werkstatt da gegen Euren Willen drangeht und die Gebrauchsfähigkeit mindert, ist das Sachbeschädigung. Die Bewertung der Betriebsfähigkeit des Fahrzeugs obliegt allein dem TÜV, da haben die überhaupt nix zu wollen.

Schlimmstenfalls verweigert die Werkstatt dann die Gasanlagenprüfung und ihr müsst bei einer Prüfstelle Eurer Wahl noch eine Prüfung nachmachen. Eventuell müsst Ihr auch unterschreiben, dass Ihr auf eigenes Risiko so vom Hof fahrt. Das Verschließen der hinteren Flaschen gemäß Aktion DP20 müssen sie Euch trotzdem bescheinigen. Wird das verweigert, wendet Euch an den VW Kundenservice und/oder das KBA.

Denn ich sage Euch aus leidvoller Erfahrung: wenn die Tanks erst mal zu sind, dann findet Ihr so leicht keinen mehr, der das rückgängig macht - ganz egal, wie gut der Zustand ist - weil derjenige dann durch die Wiederinbetriebnahme potenziell für die Sicherheit der Anlage insgesamt haftet.

Ich bin sowas von gekniffen... :-(

Zitat:

@VVW schrieb am 11. September 2022 um 23:17:40 Uhr:

Zur Dokumentation der (Einzel)Fälle würde ich gern folgende Informationen zusammentragen:

Bitteschön:

FIN (gern auch nur per PN): auf Anfrage per PN

Baujahr/EZ: 12/2009

Rückruf 20T3 (2012) abgearbeitet? (Tausch der hinteren Tanks): ja (zusammen mit 20X7)

Rückruf 20X7 (2016) abgearbeitet? (Tausch der vorderen Tanks): ja

sonstige relevante Arbeiten an der Gasanlage: neue Magnetventile (auf eigene Kosten)

km Stand bei aktuellem Rostbefund:160.000, Tanks wurden ohne nachweisbaren Befund(*1) verschlossen.

Höhe der zu erwartenden Kosten (z.B. Kostenvoranschlag): Angebot Tausch der vorderen Tanks ca 3100

Ergebnis Kulanzanfrage bei VW: null Kulanz, aber ein Rückkauf-Angebot

(*1) ich war diese Woche noch einmal mit einem Zeugen in der Werkstatt, um mir den angeblichen Rost zeigen zu lassen, wegen dem unsere Flaschen verschlossen wurden. Die Werkstatt konnte in den sichtbaren Bereichen (Sichtprüfung!) keinerlei erkennbaren Rost oder Lackschäden an den Flaschen vorweisen. Allein der Verdacht, dass innen in den nicht sichtbaren Bereichen an den Halterungen (die haben etwas Rost) möglicherweise Rost sein könnte, hat denen gereicht, um die Flaschen zuzumachen.

Obwohl die Durchführungsanweisung der Aktion von VW besagt, dass bei "erkennbaren Roststellen an den Flaschen, ab der Größe eines Stecknadelkopfes" gehandelt werden soll und die hier eindeutig nicht befolgt wurde, weigert sich der "freundliche" auch weiterhin, die Anlage wieder zu öffnen.

Darüber hinaus haben mindestens hier im Landkreis angeblich (laut VW Werkstatt) inzwischen auch alle TÜV-Betriebe gemeinsam beschlossen, die vom Rückruf betroffenen Baureihen, unabhängig vom Zustand der Tanks, grundsätzlich überhaupt nicht mehr abzunehmen. Begründung ist angeblich die Möglichkeit, dass Besitzer nach der Aktion auch bereits verschlossene, hintere Flaschen einfach wieder aufdrehen könnten. Ich warte noch auf schriftliche Bestätigung dieser Behauptung. Kommt mir jedenfalls extrem komisch vor.

Man kann ja z.B. auch mit neuen Reifen zum TÜV fahren und dann gibts ne Plakette, obwohl der Besitzer danach wieder abgefahrene olle Schluffen draufziehen könnte. o.O

Ich verstehe deinen Post nicht, die Prüfstellen schrauben nicht und können bei diesen Autos keine Sichtprüfung machen..... war eigendlich schon immer so. Deshalb fährt man für die GAP bei diesen Autos auch zu einer Werkstatt, die die erforderlichen Arbeiten durchführt..... für die meisten ist das VW, muss man aber nicht.

Das Stilllegen wird vermutlich durch Drehen des Absperrhahnes und Ziehen des Steckers am Magnetventil und ließe sich tatsächlich leicht wieder rückgängig machen. Zurecht wird die HU bei rostigen stillgelegten Zylindern verweigert.

Ich gebe dir jedoch Recht, einfach ohne Prüfung stilllegen geht überhaupt nicht!

Zitat:

@tomate67 schrieb am 13. September 2022 um 23:25:36 Uhr:

Ich verstehe deinen Post nicht, die Prüfstellen schrauben nicht und können bei diesen Autos keine Sichtprüfung machen..... war eigendlich schon immer so.

Keine Ahnung wo Du TÜV machst, aber bei mir macht meine Prüfstelle (gegen extra Gebühr) schon seit Jahren bei jeder HU immer alle Abdeckungen ab, sichtet die Tanks (kritisch!) und die notwendige GAP wird auch dort durchgeführt.

Hallo zusammen, ich würde das VW einmal schreiben und mich über die Werkstatt beschweren. Die sollen die vorderen Tanks wieder aufdrehen!!.... Wenn man die Erfahrungen so liest, traut man sich kaum ohne Rechtsbeistand eine VW Werkstatt für die Abarbeitung 20DP aufzusuchen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass VW das Ziel verfolgt, die Autos lediglich billig ausser Verkehr zu ziehen, so dass kein weiterer Tankunfall mehr passiert. Die Kostenübernahme bzw. ein Austausch der Tanks wird bei der Aktion logischerweise 20DP abgelehnt. Aber was ist bei der proklamierten wann auch immer stattfindenden Nachfolgeaktion? Im KBA Datenbankeintrag steht doch klar unter Abhilfemaßnahme des Herstellers: "Zunächst Deaktivierung der hinteren beiden Gasflaschen und Sichtprüfung der vorderen Flaschen. Bei ausreichender Ersatzteilverfügbarkeit Ausbau aller Gasflaschen, detaillierte Prüfung und ggf. Austausch." Das passt aber nicht zu dem was uns VW antwortet. Denn die vorderen Flaschen sind verfügbar. Man müsste nicht bis zur nächsten, falls gewollten, Aktion XYZZ warten für einen Austausch.

Uns antwortet VW nur, dass das Rack das Problem sei, denn dadurch sind die hinteren Flaschen nicht ausreichend einsehbar. Aber wenn durch diesen Produktfehler doch unentdeckt Korrosion passiert, dann muss meiner Meinung VW das Produkt in den zugelassenen, einwandfreien Zustand zurückversetzen, nicht der Kunde. Warum ist man auf das Rack nicht schon 2012 oder 2016 gekommen? Klingt für mich eher nach: habe keinen Plan, will Zeit gewinnen. Wimmel erst einmal alle Ansprüche ab. Wenn sich viele wehren, wird VW evtl. umdenken.

Auch wir haben VW nach dem weiteren Vorgehen gefragt, sowie auch das KBA darauf hingewiesen, dass bei korrodierenden vorderen Tanks die KÜ abgelehnt wird. Die AW stehen allerdings noch auf.

 

Zitat:

@Erdgasfuss schrieb am 13. September 2022 um 22:58:50 Uhr:

Zitat:

@VVW schrieb am 11. September 2022 um 23:17:40 Uhr:

Zur Dokumentation der (Einzel)Fälle würde ich gern folgende Informationen zusammentragen:

Bitteschön:

FIN (gern auch nur per PN): auf Anfrage per PN

Baujahr/EZ: 12/2009

Rückruf 20T3 (2012) abgearbeitet? (Tausch der hinteren Tanks): ja (zusammen mit 20X7)

Rückruf 20X7 (2016) abgearbeitet? (Tausch der vorderen Tanks): ja

sonstige relevante Arbeiten an der Gasanlage: neue Magnetventile (auf eigene Kosten)

km Stand bei aktuellem Rostbefund:160.000, Tanks wurden ohne nachweisbaren Befund(*1) verschlossen.

Höhe der zu erwartenden Kosten (z.B. Kostenvoranschlag): Angebot Tausch der vorderen Tanks ca 3100

Ergebnis Kulanzanfrage bei VW: null Kulanz, aber ein Rückkauf-Angebot

(*1) ich war diese Woche noch einmal mit einem Zeugen in der Werkstatt, um mir den angeblichen Rost zeigen zu lassen, wegen dem unsere Flaschen verschlossen wurden. Die Werkstatt konnte in den sichtbaren Bereichen (Sichtprüfung!) keinerlei erkennbaren Rost oder Lackschäden an den Flaschen vorweisen. Allein der Verdacht, dass innen in den nicht sichtbaren Bereichen an den Halterungen (die haben etwas Rost) möglicherweise Rost sein könnte, hat denen gereicht, um die Flaschen zuzumachen.

Obwohl die Durchführungsanweisung der Aktion von VW besagt, dass bei "erkennbaren Roststellen an den Flaschen, ab der Größe eines Stecknadelkopfes" gehandelt werden soll und die hier eindeutig nicht befolgt wurde, weigert sich der "freundliche" auch weiterhin, die Anlage wieder zu öffnen.

Darüber hinaus haben mindestens hier im Landkreis angeblich (laut VW Werkstatt) inzwischen auch alle TÜV-Betriebe gemeinsam beschlossen, die vom Rückruf betroffenen Baureihen, unabhängig vom Zustand der Tanks, grundsätzlich überhaupt nicht mehr abzunehmen. Begründung ist angeblich die Möglichkeit, dass Besitzer nach der Aktion auch bereits verschlossene, hintere Flaschen einfach wieder aufdrehen könnten. Ich warte noch auf schriftliche Bestätigung dieser Behauptung. Kommt mir jedenfalls extrem komisch vor.

Man kann ja z.B. auch mit neuen Reifen zum TÜV fahren und dann gibts ne Plakette, obwohl der Besitzer danach wieder abgefahrene olle Schluffen draufziehen könnte. o.O

Ich war heute beim freundlichen, die konnten aber nix machen da noch ein bissl Gas in den Flaschen war. Restreichweite 20km. Nächstes mal soll ich mit leeren Tanks kommen. Sie wollten auf jeden Fall auch die Tanks vorn kontrollieren. Der Mitarbeiter heute morgen fragte mich ob er das Schreiben von VW für mich entsorgen soll, das wo nur drin steht das die hinteren Flaschen zu gedreht werden sollen. Alles ein bissl komisch irgendwie

Warum ist das Problem mit dem Rost nur beim Touran

und nicht auch beim Caddy?

Beim Caddy werden die Tanks besser einsehbar sein und nicht so "versteckt" wie beim Touran ;).

Zitat:

@tomate67 schrieb am 13. September 2022 um 23:25:36 Uhr:

Ich verstehe deinen Post nicht, die Prüfstellen schrauben nicht und können bei diesen Autos keine Sichtprüfung machen..... war eigendlich schon immer so. Deshalb fährt man für die GAP bei diesen Autos auch zu einer Werkstatt, die die erforderlichen Arbeiten durchführt..... für die meisten ist das VW, muss man aber nicht.

Bei uns machen TÜV und Dekra selbstverständlich die GWP/GAP. Dafür müssen die Tanks zugänglich sein. Abdeckung runterschrauben reicht aus, mehr macht VW auch nicht.

Zitat:

@AudiJunge schrieb am 14. September 2022 um 17:24:48 Uhr:

Beim Caddy werden die Tanks besser einsehbar sein und nicht so "versteckt" wie beim Touran ;).

Die Tanks beim Caddy sind auch nicht rundum einsehbar.

https://images.app.goo.gl/RTKiC35obPwdtpjYA

Beim Touran ist hinten noch der Käfig, mit einer ordentlichen Taschenlampe sieht man genauso viel/wenig wie beim Caddy. Wenn es wirklich ein größeres Rostproblem beim Touran geben sollte, sind Caddy und Passat auch betroffen. Die haben 2012/2016 auch neue Flaschen, meines Wissens vom gleichen Hersteller, bekommen.

Komischerweise hat VW es beim Eco Up hinbekommen, dass da auch nach fast 10 Jahren noch kein einziger Fall von Flaschenrost auftrat und publik wurde.

Zitat:

@AudiJunge schrieb am 14. September 2022 um 17:24:48 Uhr:

Beim Caddy werden die Tanks besser einsehbar sein und nicht so "versteckt" wie beim Touran ;).

Und besser einsehbare Gastanks rosten weniger

als schlecht einsehbare Gastanks?

Das ist ja der Witz…..

Aber erst einmal ein neues Rack entwickeln und dann geht man irgendwann an die deaktivierten Flaschen…Ich verstehe das Vorgehen nicht und bin auch nicht mit 80% oder 0% Erdgasreichweite zufrieden…

Die aktuellen Caddy Tanks haben auch keine Rostprobleme wenn die Verkleidungen nicht beschädigt sind.

 

Von daher besteht dort wohl kein Handlungsbedarf zumal der Rost bei der GAP ja einfacher auffällt.

Zitat:

@AudiJunge schrieb am 15. September 2022 um 13:23:44 Uhr:

Von daher besteht dort wohl kein Handlungsbedarf zumal der Rost bei der GAP ja einfacher auffällt.

Auf der Oberseite der Flaschen erkennst Du weder beim Touran, noch bei Caddy oder Passat Rost. Was das mit dem Käfig zu tun haben soll, würde ich gern wissen. Vorn hat der Touran keinen Käfig, trotzdem scheinen die Flaschen zu rosten. Komisch, oder?

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