ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Wie lange halten moderne Autos noch ungefähr?

Wie lange halten moderne Autos noch ungefähr?

Themenstarteram 7. Dezember 2014 um 16:35

Hallo Leute.

Ich habe einen 3 Jahre alten Audi, der mittlerweile 50.000 Kilometer auf der Uhr hat. Das Auto habe ich mir vor einem Jahr gekauft, nachdem ich vor 2 Jahren meinen Führerschein gemacht habe und als "Anfängerauto" die Autos meiner Eltern benützt habe. Mein Bruder schraubt viel an Autos rum und meinte, dass die modernen Dank der ganzen Elektronik und Technik an Board und den billigeren Materialien nicht mehr so lange halten würden wie früher. Seine Freundin fährt einen Golf, der 20 Jahre alt ist und er hat gesagt, so alt würde mein Auto sicher nicht mehr werden. Das Blech der Karosserie soll auch nicht mehr gut sein. An Ausstattung habe ich auch einiges an Board (Tempomat, Bi-Xenon usw.)

Meine Frage: Wie lange halten dann moderne Autos ungefähr, also wie viele Jahre bei normaler Fahrleistung im Jahr? Wann werde ich mein Auto spätestens weggeben müssen?

Ich würde es nämlich noch gerne ca. 6 Jahre behalten, bis ich mir eine Wohnung kaufen kann und hoffe, dass es noch so lange halten wird.

Danke für die Antworten.

Beste Antwort im Thema
am 30. August 2016 um 17:11

Das Problem ist, dass ein Auto, das auf dem aktuellen Technologiestand in der Qualität eines Mercedes W126 gebaut würde, heute für den Endkunden unbezahlbar wäre. Denn die ganzen Marketingfuzzis, Vertriebsstufen, die heillos überbezahlten Angestellten der Autofirmen, die Steuern und die Homologisierungsprozesse müssen ja ebenfalls noch bezahlt werden.

 

Wenn VW trotz Baukastenprinzip und niedrigst möglicher Fertigungstiefe eine Umsatzrendite im niedrigen einstelligen Bereich erwirtschaftet, kann das nicht nur am Management des Unternehmens liegen.

Auch Mercedes verdient an einer endverhandelten S-Klasse für 130.000 Eur heute keine 5.000 Eur mehr. Es verdienen einfach zu viele mit, die keine Wertschöpfung bringen. Das war in den 80ern noch anders, weshalb man damals bei Mercedes und auch bei VW gute Qualität zu einem hohen, aber einigermassen gerechtfertigten Preis kaufen konnte.

Da reichte es aus, am Münchner Flughafen ein großes blaues Plakat mit einem silbernen Mercedesstern und dem Text "Ihr guter Stern auf allen Straßen" aufzuhängen (und 2 Jahre hängen zu lassen!), um so viele Autos zu verkaufen, dass man den Kunden 2 Jahre Lieferzeit zumuten musste.

 

Heute will der Kunde eine strahlende Marke, an deren "Bildung" tausende stinkteure Marketingleute mitwirken, einen möglichst niedrigen Normverbrauch, viel Bling-Bling, Assistenzsysteme und aufwändigstes Multimedia schon in kleineren Autos, die keine 10.000 Km p.a. bewegt werden.

 

Das alles darf dann nichts kosten, weil die Aktionäre Rendite, die Händler ihre Margen und die Käufer einen wettbewerbsfähigen Endpreis sehen wollen.

 

Da plant man dann eben billige, hübsche Plastikblenden (eine Plastik-Stoßstange für ein modernes Auto fällt für 8 Eur aus der Spritzgussmaschine. Fragt Euch, weshalb das Teil dann später beim Dealer als Ersatzteil 450 Eur kostet!), aufs notwendige Minimum reduzierte Bremsen und Fahrwerke, x-Gang-Getriebe, die den Verbrauch noch um 3% senken, dabei aber keine 150.000 mehr halten, Elektrische Lenkungen, die nach 170.000 Km verschlissen sind, und zudem drückt man noch die Lieferanten auf ein Niveau, wo sie kaum noch Geld verdienen und ihrerseits an der Qualität weiter sparen müssen.

Das führt dann dazu, dass eine 120.000 Eur S-Klasse wegen eines gebrochenen Kunststoffteils, das bei den Herstellkosten um 0,5 Cent (von 2,2 auf 1,7 Cent) "optimiert" wurde, nachts um 3 auf der verschneiten Landstraße liegen bleibt.

So etwas hätte man sich bei MB in den 80ern niemals getraut. Die Entwickler, Verkäufer und Vorstände hätten sich in den Erdboden geschämt und der Kunde hätte als nächstens einen BMW 7er gekauft.

 

Und man darf davon ausgehen, dass es bei allen anderen Herstellern (ausser vielleicht bei Iveco mit dem Modell "Massif") eher noch schlechter aussieht.

 

Der Kunde kann hier gar nichts mehr tun, denn er hat ja keine Wahl. Alle Hersteller verfahren so. Metall wird zu Plastik. Oberflächen werden für den kurzfristigen Gebrauch aufgehübscht (Softlack, PVD). Selbst bei BMW ersetzt billigster Abfall-Filz den Teppich im Kofferraum. Nach 3 Jahren ist das nicht nur hässlich, sondern schlicht verschlissen. Ebenso die Billigledersitze. Plastikgestank wie in einem Mazda 626 aus 1991, auch noch nach 2 Jahren, aber "Luxury" Ausstattungslinie. Hauptsache, das Armaturenbrett bekommt einen "genarbten Lederlook" ins Plastik gegossen.

Alles vordergründiger Bling-Bling, der die auf ein bestenfalls gerade eben noch akzeptables Niveau zusammengesparte Technik kaschiert.

Besagter 3er BMW wäre nach 1,5 Jahren schon nicht mehr durch den TÜV gekommen. Bremsen tot (50.000 Km, zügige, aber vernünftige Fahrweise), Xenonlichtverstellung defekt, Gegenverkehr wird massiv geblendet, Koppelstangen vorne beide ausgeschlagen. Kaufpreis Liste: 63.000 Eur.

 

Früher konnten Sie anstatt eines VW Passat für 28.000 D-Mark einen Mercedes W124 für 35.000 D-Mark kaufen und wussten, die 7.000 D-Mark Kaufpreisdifferenz sind bestens angelegt in eine höhere Wertigkeit, Laufleistung und Komfort.

Heute ist es völlig egal, ob Sie einen VW Passat oder einen Mercedes C kaufen. Die Preise sind ausstattungsbereinigt ähnlich, die Qualität auch, da alle bei denselben 4 Zulieferern einkaufen, die sie gemeinsam so gedrückt haben, dass Katastrophen wie die Takata-Airbags, die Valeo-Automatikgetriebekühler, das ZF-Getriebesterben oder das Bosch-Injektorensterben auftreten müssen und dann alle Hersteller reihum treffen. Über das GM-Zündschlossdebakel freut sich kein Wettbewerber. Sie wissen, sie haben selbst den gleichen Mist an die Kunden ausgeliefert.

 

Das Ausweichen auf einen alten W124 bringt allerdings auf lange Sicht auch nichts, denn die Kisten sind langsam alt und der Nachschub an unverbrauchten Rentnerautos mit 80.000 Km und ohne Wartungsstau versiegt. Ausserdem ist slch eine hässliche alte Karre eher etwas für Fans, als für das junge Mädchen nebenan.

 

Daher muss man eben heute mit höheren Folgekosten beim Autokauf rechnen und sich über niedrige Kaufpreise und gute Garantien absichern. Gggf. auch ein kleineres Modell kaufen. Eine Familie passte in den 80ern in einen Golf 1. Heute muss es schon ein Sharan sein. Kein Wunder, dass das Geld kostet.

 

Hersteller wie Kia oder Hyundai haben das kapiert. Die Autos sind zwar nicht unbedingt besser als ein VW, aber der Endkunde hat den Stress der hohen Folgekosten nach 3-5 Jahren nicht.

Wenn die Garantie eines Kia ceed für 17.000 Eur nach 7 Jahren abgelaufen ist, gibt man die Kiste eben für 3.000 Eur in Zahlung und kauft den nächsten Kia. Ggf. mit günstiger Pauschalversicherung. Das Auto wird so kalkulierbar.

 

Die meisten deutschen Autofahrer konsumieren ihre Fahrzeuge, als müssten sie nicht aufs Geld sehen. Das Auto ist heilig und wenn VW mal wieder 1.300 Eur für die große Inspektion beim Passat TDI aufruft, hat man dem Auto ja schliesslich "etwas Gutes" getan.

Dass man für 800 Eur im Jahr einen Mercedes E V6 fahren kann, sieht er offenbar gar nicht. Schließlich ist der Passat ja sooo sparsam.

Auch der Kia ist noch keine Option für die Masse, da die Nachbarn ja denken könnten, man hätte seinen Job verloren, wenn amn sich ein solches Auto auf den Hof stellt. Allerdings wird sich das mit zunehmender Umverteilung der Einkommen der paar verbliebenen Arbeitnehmer an Beamte, Pensionäre, Rentner u.s.w. wohl bald ändern. Nicht umsonst wachsen ja die Billigmarken in Europa stark.

1585 weitere Antworten
Ähnliche Themen
1585 Antworten

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 1. Februar 2016 um 08:34:01 Uhr:

Falsch, alltägliche Gebrauchsspuren dürfen nicht angekreidet werden. Auch kann man sich eine Reinigung in jeder Form vorher sparen. Der Aufbereiter macht eh das Komplettprogramm.

Und ich kenne keinen der sein Leasingwagen irgendwie quält.

"Alltäglich" wird da aber leider sehr eng gefasst. Alles was drüber raus geht, wird teuer.

Innenraumreinigung, wenn's dem Prüfer nicht gefällt, sind 25€, Außen 10€.

Zitat:

@Matsches schrieb am 1. Februar 2016 um 07:01:39 Uhr:

Falls Du irgendwie die Möglichkeit dazu hast:

Schau dir Rückläufer mal zum Zeitpunkt der Rücknahme an und nicht nachdem sie ein Endkundenhändler durch die Aufbereitung gejagt hat.

Du würdest das dann glaube ich anders sehen.

Falls Du dort mal vorbei kommst:

Das, was bei großen Zwischenhändlern beim DAT - Autohus vor Ort steht gibt ein recht realistisches Bild ab von dem, was Leasinggeber üblicherweise zurück bekommen.

Das ist die Leasing-Realität, nicht irgendwelche Traumgespinste von makellost gepflegten Autos.

Der Zustand der Autos hat nichts mit dem zu tun, den sie 14 Tage später haben, wenn sie beim Händler stehen.

Bei mir ist's andersrum. Ich hab bisher noch kaum Fahrzeuge nach einer solchen Aufbereitung gesehen, aber genug davor. Sind halt ganz normale Autos, und was nicht perfekt ist, muss vom Leasingnehmer bezahlt werden.

am 1. Februar 2016 um 18:22

Zitat:

@Matsches schrieb am 1. Februar 2016 um 07:01:39 Uhr:

Zitat:

@towe96 schrieb am 31. Januar 2016 um 22:56:01 Uhr:

Natürlich muss für Schäden gezahlt werden. Auch für Reinigungen, falls die Fahrzeuge nicht absolut makellos sind.

Falls Du irgendwie die Möglichkeit dazu hast:

Schau dir Rückläufer mal zum Zeitpunkt der Rücknahme an und nicht nachdem sie ein Endkundenhändler durch die Aufbereitung gejagt hat.

Du würdest das dann glaube ich anders sehen.

Falls Du dort mal vorbei kommst:

Das, was bei großen Zwischenhändlern beim DAT - Autohus vor Ort steht gibt ein recht realistisches Bild ab von dem, was Leasinggeber üblicherweise zurück bekommen.

Das ist die Leasing-Realität, nicht irgendwelche Traumgespinste von makellost gepflegten Autos.

Der Zustand der Autos hat nichts mit dem zu tun, den sie 14 Tage später haben, wenn sie beim Händler stehen.

Das trifft bei gewerblichen Zulassungen sicherlich zu - bei privaten Leasingfahrzeugen ist das mit der genauen Pflege nach wie vor Realität. Weiß ich aus eigener Erfahrung.

am 1. Februar 2016 um 18:23

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 1. Februar 2016 um 08:34:01 Uhr:

Zitat:

@towe96 schrieb am 31. Januar 2016 um 22:56:01 Uhr:

 

Natürlich muss für Schäden gezahlt werden. Auch für Reinigungen, falls die Fahrzeuge nicht absolut makellos sind.

Falsch, alltägliche Gebrauchsspuren dürfen nicht angekreidet werden. Auch kann man sich eine Reinigung in jeder Form vorher sparen. Der Aufbereiter macht eh das Komplettprogramm.

Und ich kenne keinen der sein Leasingwagen irgendwie quält.

Dann kommen wir zu der Frage: Was ist unter alltäglichen Gebrauchsspuren einzuordnen und was nicht mehr?

Da werden die Meinungen zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer wohl auseinanderdriften.

Leasinggesellschaften hätten ein Auto nämlich gerne im Neuwagenzustand zurück - das ist natürlich utopisch.

am 1. Februar 2016 um 19:59

So ist das, wer schon mit §en oder Sprüchen aus Urteilen um sich werfen will, der sollte sich vorher vergewissern dass es keine riesige wandelnde interpretatorische Leerstelle ist. Im Alltag passiert alles mögliche mit Autos, also sind streng gesehen alle Defekte inbegriffen, trotzdem würde ich nicht raten auf ein Urteil das es bestätigt zu warten, wenn sie Lust haben dann setzt dieses wörtlich nehmen schlagartig aus.

Selbst wenn wir jetzt Extrema wie Unfall ausnehmen, stellt sich die Frage was noch inbegriffen ist.

Das ist u.a. ein Grund wieso mir Leasing nicht ins Haus kommt, wenn ich mir das (richtig) eigene Auto an-kratze dann kann ich es (günstig) reparieren lassen oder ohne weiter fahren, vergleichbar mit irgendwelchen Rissen im Leder oder was weiß ich, bei Leasing warten sie schon drauf auf der Grundlage lange Rechnungen zu schreiben und das weiß man auch vorher, von daher nein danke.

Bei "uns" gibt's eine ziemlich detaillierte .pdf, wie groß und wie vielzählig solche "Alltagsmangel" sein dürfen, um als Alltag durchzugehen.

am 1. Februar 2016 um 21:23

Zitat:

@towe96 schrieb am 1. Februar 2016 um 21:35:33 Uhr:

Bei "uns" gibt's eine ziemlich detaillierte .pdf, wie groß und wie vielzählig solche "Alltagsmangel" sein dürfen, um als Alltag durchzugehen.

Dann stelle uns doch mal einen Link dazu ein - würde sicherlich nicht nur mich interessieren.

am 1. Februar 2016 um 21:26

Zitat:

@Opelowski schrieb am 1. Februar 2016 um 20:59:23 Uhr:

So ist das, wer schon mit §en oder Sprüchen aus Urteilen um sich werfen will, der sollte sich vorher vergewissern dass es keine riesige wandelnde interpretatorische Leerstelle ist. Im Alltag passiert alles mögliche mit Autos, also sind streng gesehen alle Defekte inbegriffen, trotzdem würde ich nicht raten auf ein Urteil das es bestätigt zu warten, wenn sie Lust haben dann setzt dieses wörtlich nehmen schlagartig aus.

Selbst wenn wir jetzt Extrema wie Unfall ausnehmen, stellt sich die Frage was noch inbegriffen ist.

Das ist u.a. ein Grund wieso mir Leasing nicht ins Haus kommt, wenn ich mir das (richtig) eigene Auto an-kratze dann kann ich es (günstig) reparieren lassen oder ohne weiter fahren, vergleichbar mit irgendwelchen Rissen im Leder oder was weiß ich, bei Leasing warten sie schon drauf auf der Grundlage lange Rechnungen zu schreiben und das weiß man auch vorher, von daher nein danke.

Ja, das siehst du richtig, so ähnlich wie ich.

Der Nachzahlung nach der Leasingdauer kann man eigentlich nur durch das erneute leasen eines Fahrzeuges entgehen - ein Teufelskreis. Gibt man das Auto zurück, dann kann man für alles draufzahlen.

Für Privatpersonen ist Leasing das Dümmste was es gibt und für für diejenigen, die nicht rechnen können.

Ich stehe für die normale Finanzierung - aber das muss ja jeder selbst wissen.

am 1. Februar 2016 um 21:28

Eine Frage, die mir in meinem eigenen Thread nicht beantwortet wurde und gut zum Thema passt.: Wenn ich als Leasingnehmer mit dem Fahrzeug einen Unfall habe - auch "nur" ein kleiner Blechschaden.

Wie ist dann vorzugehen?

Ist so ein Schaden der Leasinggesellschaft zu melden?

Zitat:

@Gummiwolf schrieb am 1. Februar 2016 um 22:23:41 Uhr:

Dann stelle uns doch mal einen Link dazu ein - würde sicherlich nicht nur mich interessieren.

Bin mir nicht sicher, ob ich das veröffentlichen darf.

Bei Kratzern warn's zum Beispiel glaube nicht mehr als 5 und nicht tiefer als 1mm oder so.

Zitat:

@Gummiwolf schrieb am 1. Februar 2016 um 22:28:54 Uhr:

Eine Frage, die mir in meinem eigenen Thread nicht beantwortet wurde und gut zum Thema passt.: Wenn ich als Leasingnehmer mit dem Fahrzeug einen Unfall habe - auch "nur" ein kleiner Blechschaden.

Wie ist dann vorzugehen?

Ist so ein Schaden der Leasinggesellschaft zu melden?

Melden und via Vollkasko abrechnen lassen. Dann muss man nur die SB zahlen.

Alternativ kann man's natürlich auch selbst machen lassen, dann werden aber sämtliche Belege verlangt.

Wer mit großem Schaden das Auto abgeben will, ohne den Schaden gemeldet zu haben, wird ordentlich Probleme bekommen.

Also manche Aussage kann ich nicht so ganz glauben. Gerade im Winter bei Schiet und Dreck auf den Straßen fülle ich wöchentlich den Wischwasserbehälter mit 2-3 Litern Wischwasser auf, da die SWRA auch mehr braucht. Der Tank ist ca. fünf Liter groß, auch bei so einem kleinen Ding wie den Astra G.

Spätestens dann habe ich mal die Motorhaube oben...

Alle 1.000 km zieh ich mal am Ölstab. Klar ändert sich das nicht groß und klar würde mir meine Check Control "Ölstand prüfen" anzeigen, aber ich schaue mir das Öl dabei kurz an und gut.

Gewachst wird das Auto zweimal jährlich und im Sommer von Hand gewaschen, so monatlich, Ausnahme ist der Fliegenfriedhof vorne, der wird wöchentlich weggemacht, grob.

Ausgesaugt habe ich das Auto in 12 Monaten vielleicht drei Mal, wenn's hochkommt, ich versuche nicht viel Dreck reinzumachen und jetzt die letzte Saugung war noch von Weihnachten wegen Passagieren auf der Rücksitzbank.

Inspektion mache ich selber, aber auch das jährlich oder 15.000 km. Kein überteures Öl, normales Öl nach ACEA A3/B3, wie vorgegeben von Opel. Und alle zwei Jahre lasse ich den Gasfilter an der Prins wechseln, aber auch das ist typischer Turnus und nicht zu früh.

Das Wachs dient der Konservierung und dann braucht man da auch nicht wöchentlich hinterherputzen. Ist immer noch ein Gebrauchsgegenstand und mittlerweile nähert sich dessen Wert dem Neuwert meiner Waschmaschine an, die ich genauso pfleglich behandle logischerweise, wie alles, was nicht gerade günstig war, als man es erworben hat.

Ansonsten... 1.8er von 2002, 190.000 km, alles iO, kein Klappern, kein Wartungsstau.

cheerio

am 1. Februar 2016 um 22:50

Zitat:

@där kapitän schrieb am 1. Februar 2016 um 23:28:37 Uhr:

Also manche Aussage kann ich nicht so ganz glauben. Gerade im Winter bei Schiet und Dreck auf den Straßen fülle ich wöchentlich den Wischwasserbehälter mit 2-3 Litern Wischwasser auf, da die SWRA auch mehr braucht. Der Tank ist ca. fünf Liter groß, auch bei so einem kleinen Ding wie den Astra G.

Spätestens dann habe ich mal die Motorhaube oben...

Alle 1.000 km zieh ich mal am Ölstab. Klar ändert sich das nicht groß und klar würde mir meine Check Control "Ölstand prüfen" anzeigen, aber ich schaue mir das Öl dabei kurz an und gut.

Gewachst wird das Auto zweimal jährlich und im Sommer von Hand gewaschen, so monatlich, Ausnahme ist der Fliegenfriedhof vorne, der wird wöchentlich weggemacht, grob.

Ausgesaugt habe ich das Auto in 12 Monaten vielleicht drei Mal, wenn's hochkommt, ich versuche nicht viel Dreck reinzumachen und jetzt die letzte Saugung war noch von Weihnachten wegen Passagieren auf der Rücksitzbank.

Inspektion mache ich selber, aber auch das jährlich oder 15.000 km. Kein überteures Öl, normales Öl nach ACEA A3/B3, wie vorgegeben von Opel. Und alle zwei Jahre lasse ich den Gasfilter an der Prins wechseln, aber auch das ist typischer Turnus und nicht zu früh.

Das Wachs dient der Konservierung und dann braucht man da auch nicht wöchentlich hinterherputzen. Ist immer noch ein Gebrauchsgegenstand und mittlerweile nähert sich dessen Wert dem Neuwert meiner Waschmaschine an, die ich genauso pfleglich behandle logischerweise, wie alles, was nicht gerade günstig war, als man es erworben hat.

Ansonsten... 1.8er von 2002, 190.000 km, alles iO, kein Klappern, kein Wartungsstau.

cheerio

Welchen Sinn macht es für dich, das Auto im Sommer von Hand zu waschen und im Winter durch die Waschstraße zu fahren?

Man wäscht ja von Hand, um den Lack zu schonen. Wenn man immer abwechselt, dann bringt das relativ wenig.

Es ist im Sommer bei 1.000 km wöchentlich wesentlich preisgünstiger und erzielt ein besseres Reinigungsergebnis insbesondere bei Anbauteilen wie Spiegel. Was der Hauptgrund ist.

Im Winter ist es schneller dunkel, mehr Dreck kommt von der Straße und eine Wäsche insb. wegen einer Unterbodenwäsche wichtig, und das kann nur die Maschine. Zumal bei Frost oder knapp um 0°C Handwaschen nicht das Gelbe vom Ei ist.

Waschhandschuh, Mikrofaserlappen, zwei Eimer, Shampoo in einen davon... das ist für mich Handwäsche. Nicht diese dollen Waschboxen, wo mir der Vorbesitzer noch den Sand vom Schweller und Radkasten für "umme" mit dazugibt.

Und das Auto ist magmarot von 2002. Da hat die Haube schon beim Kauf 2011 einen anderen Rotton gehabt als z.B. das Seitenteil. Es geht rein um den Wartungsaspekt und dass das Auto nicht komplett siffig herumfährt.

cheerio

Zitat:

@Gummiwolf schrieb am 1. Februar 2016 um 19:22:17 Uhr:

 

Das trifft bei gewerblichen Zulassungen sicherlich zu - bei privaten Leasingfahrzeugen ist das mit der genauen Pflege nach wie vor Realität. Weiß ich aus eigener Erfahrung.

Tja so unterschiedlich sind dann wohl die Geister.

Zitat:

@towe96 schrieb am 1. Februar 2016 um 19:08:20 Uhr:

 

Bei mir ist's andersrum. Ich hab bisher noch kaum Fahrzeuge nach einer solchen Aufbereitung gesehen, aber genug davor. Sind halt ganz normale Autos, und was nicht perfekt ist, muss vom Leasingnehmer bezahlt werden.

Du solltest deinen Leasinggeber wechseln, offenbar zieht man dich dort übern Tisch.

Oder kommt die Weisheit nur vom Hörensagen?

Zitat:

@Gummiwolf schrieb am 1. Februar 2016 um 22:28:54 Uhr:

Eine Frage, die mir in meinem eigenen Thread nicht beantwortet wurde und gut zum Thema passt.: Wenn ich als Leasingnehmer mit dem Fahrzeug einen Unfall habe - auch "nur" ein kleiner Blechschaden.

Wie ist dann vorzugehen?

Ist so ein Schaden der Leasinggesellschaft zu melden?

Was hat denn das hier mit dem Thema "Wie lange halten moderne Autos noch ungefähr" zu tun?

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Wie lange halten moderne Autos noch ungefähr?