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wie lange hält so ein Trecker eigentlich..??

Themenstarteram 10. Juni 2009 um 20:46

Hallo

wie langen halten die Traktoren heute so im Schnitt??

angesichts dieses Threads-->http://www.motor-talk.de/.../...recker-an-stunden-runter-t2301969.html hab ich mir mal eben die Frage gestellt;)

was kalkuliert man da,denn die Modelle sind ja heute durchaus hochgerüstete High Tech Maschinen mit Elektronic und Hydraulik vollgestopft bis zum Anschlag??

wieviele Betriebsstunden sollte möglich sein bis die Instandhaltung den Wert überschreitet??

halten die alten Modelle länger als die neuen??

mfg Andy

Beste Antwort im Thema

Ein SChlepper kann was ab - wenn er gepflegt wird!!

Pflege ist das A&O

Alte 600er Modelle der Marke Fendt gibts mit mehreren 10.000 Stunden , die ohne größere Probleme gelaufen sind.

Die letzten 900er Modelle von FEndt sind sowas wie unkaputtbar - auch unter ständiger Last.

Kenne einen, der hat nach 16.000! Stunden die Allradkupplung erneuert bekommen. Das war (außer von Wartungen) der erste Werkstattaufenthalt dieser Maschine.

Nur angemerkt - die Allradkupplung wird bei JEDER Bremsung geschaltet. Will nicht wissen wie oft die ihren Dienst getan hat in ihrer Zeit.

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Ich bin zwar kein Experte, aber ich glaube schon das die alten länger halten, als die neueren.

Allein schon was da an Technik verbaut wird.

Wolfgang

die haltbarkeit der einzelnen kompenenten und maschinen ist stark vom einsatzgebiet und der belastung (pflegeschlepper ... ackerschlepper ... oder wird der schlepper überwiegend zum transport eingesetzt ? ) abhängig ...

mal ein übertriebenes beispiel :

wenn man einen 5 schaarpflug zu verfügung hat und schweren boden pflügen muss ... wird ein jd 7530 mit ~200ps z.b eine höhere lebenserwartung haben als ein 6530 mit ~135ps der bei dieser arbeit mit diesem gerät am leistungslimit läuft.

Hallo,

ich stimme zu: ältere Modelle ohne einen Haufen Elektronik halten im Prinzip ewig - wenns dann irgendwann noch Teile und Leute gibnt die die reparieren können - ohne dass Ihnen der Laptop sagt was sie tun sollen.

Und ganz sicher ist die Frage der Beanspruchung und der Pflege wichtig.

Letztendlich ist es im professionellen Bereich eine Kostenfrage - alten Schlepper mit wahrscheinlich höheren Betriebs- und Wartungskosten fahren oder neuen, bei dem dafür Finanzierungskosten und Wertverlust höher sind - der Komfort und die Effizienz aber eben auch.

Gute Fahrt - frohes Schaffen..

 

am 12. Juni 2009 um 21:45

Ja, ja, ich habe u. a. einen alten Lanz mit 20 PS Bj 56 und der läuft immer noch tadellos. Aber auch mein MB Trac 800 ist schon über 20 Jahre und auch der läuft noch recht gut.

Theo

am 18. Juni 2009 um 22:23

kalkulatorische Lebnserwartung (afa bis 0) sind 10000 std.,je nach dem was man so reparieren oder instandsetzen möchte,hängt aber auch stark von pflege &wartung u. wie schon gesagt ,vom einsatzprofil ab

Ein SChlepper kann was ab - wenn er gepflegt wird!!

Pflege ist das A&O

Alte 600er Modelle der Marke Fendt gibts mit mehreren 10.000 Stunden , die ohne größere Probleme gelaufen sind.

Die letzten 900er Modelle von FEndt sind sowas wie unkaputtbar - auch unter ständiger Last.

Kenne einen, der hat nach 16.000! Stunden die Allradkupplung erneuert bekommen. Das war (außer von Wartungen) der erste Werkstattaufenthalt dieser Maschine.

Nur angemerkt - die Allradkupplung wird bei JEDER Bremsung geschaltet. Will nicht wissen wie oft die ihren Dienst getan hat in ihrer Zeit.

am 19. Juni 2009 um 14:07

Das ist ja alles schön und gut das der alte lanz immer noch läuft nur was heisst das eigendlich ?

wieviele betriebsstunden macht der im jahr denn so? fangen wir mal normal an 300! oder sind es 500! man sollte schon 1000 machen damit sich die maschine rentiert . lohnunternehmer die ihre maschinen gut auslasten schaffen zwischen 1500 und 2000 stunden im jahr. wiederum gibt es höfe wo ein schlepper nichtmal 200 macht . das heisst das der , der 2000 macht nicht auch gleich 10 mal länger hält .

Und wo macht er die stunden wie einige es schon erwähnten ist das auch sehr wichtig . dann kommt die pflege auch noch dazu . im grunde ist es nichts anderes als mit deinem pkw . wenn dir 1000 € die kiste nicht" mehr" wert ist ,, wer weiss anderen sind sie 5000 noch wert.

Eine ganz andere frage müsstet ihr eigendlich bei den mähdreschern stellen die ja meist nur 25 tage im jahr eingesetzt werden aber dann müssen sie auch laufen . dann sagt man meiner ist 25 jahre alt - nur wieviel getreide geht dir dann hinten über im gegensatz zu einem neuen?

also diskutieren kann man da lange drüber

Wer diskutiert hier denn?

Jemand frug wie lang sowas hält und andere sagen was dazu - schechte Laune?

am 20. Juni 2009 um 1:31

Im Grundegenommen sieht es bei Schlepper ähnlich wie Lkws aus. Die Wartung iste xtrem wichtig und natürlich die Pflege. Ahks schmieren Ölwechsel etc. evntl Hydraulik checkken.. dann kann so ein Treckker locker über 20 Jahre halten wenn nicht noch länger.. nur wird bei den neuren Modellen die Elektronik irgenwann Probleme machen

Grundsätzlich kann man bei guter Pflege von gut 12000-16000 Betriebsstunden ausgehen. Früher war es so, dass in dieser Zeit der Motor einmal überholt wurde, sprich neue Kolben, Laufbüchsen und Lager, ZK planen und neue Dichtungen. Wie es bei den neueren Schleppern ist, kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen.

Das ganze hängt aber auch vom Einsatz ab - schubweise Belastungen wie Großpackenpressen oder Großhacker zur Herstellung von Holzhackschnitzeln beanspruchen Motor und Getriebe um ein vielfaches mehr als gleichmäßige Belastung wie Pflügen oder Transportarbeiten. Weiteres Verschleißteil ist die Kupplung, die in einem Schlepperleben auch ein- bis zweimal erneuert werden muss, bei überwiegendem Frontladereinsatz auch öfters. Das gilt nicht für Schlepper mit Turbokupplung (u. a. sämtliche neuere Fendt außer Geräteträger und einige IHC, zB der 1455er). Bei neuen Schleppern mit Powershuttle oder im Ölbad laufenden Kupplungen sollte sich der Kupplungsverschleiß ebenfalls in Grenzen halten.

Dass die Elektronik die Lebensdauer des Traktors negativ beeinflusst, kann ich mir nur vorstellen, wenn bestimmte Teile (Sensoren, Steuergeräte etc.) nicht mehr lieferbar sind. Das Hauptproblem ist eher die hohe Komplexität und die Tatsache, dass man sich ohne Laptop mit Spezialsoftware und anderem Spezialwerkzeug nicht mehr selber helfen kann.

 

Hydraulik ist mit Ausnahme sämtlicher Dichtungen erfahrungsgemäß kaum anfällig für Störungen, sofern immer genügend Öl vorhanden ist.

Unser Fendt F380GTA, (80 PS Vierliter-KHD, Saugdiesel, Vierzylinder, luftgekühlt) der auf unserem Betrieb so gut wie alles im leichten bis mittelschweren Bereich erledigt, läuft etwa 800 Stunden im Jahr. Probleme mit der Zuverlässigkeit gab es bisher nie und Elektronik ist bis auf die digitale Anzeige von Fahrgeschwindigkeit, Zapfwellen- und Motordrehzahl eigentlich auch nicht vorhanden.

Der Gemeinschaftsschlepper (früher Case IH Maxxum 5150 Pro (132 PS), jetzt Steyr 6140 Profi, Baugleich mit Case IH Maxxum 140 Multicontroller, 140 PS), beides Sechszylinder-Turbodiesel von Cummins, leistet jährlich zwischen 500 und 600 Stunden bei der Nutzung durch drei Landwirte. Beim früheren Case gings ja noch, aber der Steyr ist halt wirklich so richtig vollgestopft mit Elektronik, da graust mir schon wenn irgendwas damit ist :rolleyes:

Der alte Fendt Farmer 2 (33 PS MWM Saugdiesel mit 2 Liter Hubraum und drei Zylindern), der für Futtertransport und -verteilung im Stall zuständig ist, hat in seinen 45 Dienstjahren und nach zwei Motor-Überholungen sicherlich die 20000-Stunden-Marke geknackt (Zähler ist leider kaputt), trotz etwas unsanfter Behandlung in früheren Jahren läuft er immer noch gut und absolut zuverlässig.

Im Stand muss man ihm aber etwas Handgas geben, sonst kann er trotz SAE 30er Motoenöl den Öldruck nicht mehr aufrecht halten :( liegt wohl daran, dass wir bei der letzten Überholung nur die Pleuellager getauscht und die alten Kurbelwellenlager dringelassen haben....

Edit:

Zitat:

Original geschrieben von Fendt926

Die letzten 900er Modelle von FEndt sind sowas wie unkaputtbar - auch unter ständiger Last.

Wie gesagt, es hängt stark davon ab, wie du dem Schlepper die Last abverlangst - ich kenne zB einen, der hat bei seinem 926 Vario, mit dem er seinen Großhacker antreibt, nach guten 9500 Stunden einen neuen Motor bekommen. Die ungleichmäßige, schubweise Belastung vom Großhacker ist für keinen Motor gut, egal wer ihn herstellt.

MfG

Mit dem Holzschredder stimmt sicherlich mit der Belastung.

Im "Dauereinsatz" greifen viele aber (zumindest beim Wiederkauf ein solchen Maschine) auf eine Bauart mit Motor "draufgebaut" zurück, da diese Arbeit nu wirklich pervers ist. Das stimmt!

Elektronik in Schleppern....kommt es zu Problemem mit Elektronik im Schelpper sind es 80% Kabelverbindungen.

Hier meinen einige Hersteller wirklich, dass ein SChlepper im Wohnzimmer sein Leben verbringt. Ich möchte mich hier nicht für ein Fabrikat start machen, aber was man da teilweise sieht ist einfach LACHHAFT.

Dazu kommt, dass viele einfach den Hochdruckreiniger "reinhalten" und sich wundern warum es nachher Ärger gibt.

Meistens stellt sich ja herraus das es nur "eine Kleinigkeit" war, bis er wieder lief.

An diesem Punkt zu sparen entspricht nicht meiner Vorstellung einer landwirtschaftlichen Zugmaschine.

Doch wer sich mal mit offenen Augen neue Schlepper anschaut wird vl genau so denken.

Über google bin ich auf diesen Thread gestoßen .... wenn ich mal zusammenfasse sind also 10.000 BS schon recht viel oder ?

bei den größeren fendt traktoren so 1995 bis 2000 .... welche genießen da denn so in punkto haltbarkeit den besten ruf ?

 

Zitat:

Original geschrieben von -> Neurocil <-

bei den größeren fendt traktoren so 1995 bis 2000 .... welche genießen da denn so in punkto haltbarkeit den besten ruf ?

Die 500er Serie (512,514...) waren sehr dankbare Schlepper. Sehr robust und auch schön zu fahren.

Zum Thema Haltbarkeit..

auf meinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb ist gerade ein John Deere 6400 mit 29000 Betriebsstunden abgebrannt. (2. Motor, 2. Getriebe aber noch die erste Voderachse!) Hat jeden Tag Futtermischwagen und Biogasanlage befüllt (30t täglich.)

Der JD 6420 hat aktuell auch schon 14000 Std. und darin steckt ja auch schon deutlich mehr Technik wie in den alten Dingern.

Bei guter Pflege schaffen auch die neueren Schlepper locker 10.000 Stunden und mehr.

Also mein Güldner G 45 S Baujahr 1968 hat jetzt echte über 12,250 BS allerdings würde der Motor mit 7000BS überholt

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