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Wie lange fährt Ihr Euer Auto, bis Ihr Euch ein neues kauft?
Hallo Zusammen!
Meine Frage steht ja schon als Überschrift da...
Mich würde es mal interessieren, wie oft Ihr Euch ein neues Auto kauft...
Ein Bekannter (schon immer, seitdem ich ihn kenne) fährt 5er BMW; hatte damals, als wir uns kennenlernten, einen 528i, dann kam das Facelift (im Jahr 2000), dann hatte er einen 530i; dann 2003 den "neuen" 5er, auch 530i, Facelift 2007, wieder einen neuen und jetzt hat er den ganz neuen...
WAHNSINN!
Ein anderer Kumpel, der hat´s mit SLK´s...
2004, der neue SLK, dann Facelift... Schwub, steht ein neuer da...
Wie macht man sowas, also finanziell?
Was mache ich falsch?
Ich habe jetzt mein 2. Auto!
Habe mir als Anfängerauto einen Vorführwagen gekauft; dann jetzt den GT... Aber wenn ein Facelift kommt, dann werde ich meinen nicht in "die Tonne" treten und mir den Neuen holen... Wäre zwar schön, aber... WIE MACHT MAN DAS DENN?
Habe mich damals auch nach Leasing informiert, aber war viel zu teuer! Also...
Was mache ich falsch?
Beste Antwort im Thema
"Was mache ich falsch?" sprach er, stieg in seinen niegelnagelneuen BMW 550i und brauste davon.... :D :eek: :D
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152 Antworten
Ich habe die Diskussion angefangen auf Seite 3, wo ich geschrieben habe, dass ich den HÄUFIGEN Wechsel von Autos auf NEUWAGEN als Indiz für Kaufsucht sehe. Das ist erstmal meine Meinung (die dem Chaosmanager nicht passt).
Er entgegnet, dass er 60tkm/a macht und deswegen alle 3 Jahre nen Neuwagen braucht (ist an sich erstmal absolut kein Argument wie ich später erklären werde). Ich sage ihm, dass er aufgrund seiner hohen Laufleistung die Autos bis zum Verschrotten fahren soll, damit sich der Wertverlust in Grenzen hält (bei 180tkm ist ein Auto lange nicht am technischen Ende! Aber wirtschaftlich nicht sehr viel wert). Ob die Zuverlässigkeit LEIDEN wird bis 560tkm ist nicht garantiert. Ich glaube nämlich, dass sehr viele Kinderkrankheiten an einem Auto in den ersten 100tkm beseitigt werden. Mein Wagen hatte z.b. die Kinderkrankheit mit dem defekten Türschloss Fahrer- und Beifahrerseite. Wenige Jahre später waren upgedatete Schlösser bei Mercedes zu kriegen, welche nun ewig halten.
Dann kam ein """""Gegenargument""""" von wobPower ganz unten Seite 3 „kein bock einen Wagen über 200tkm zu bewegen. PUNKT.“. Knallerargument, wissenschaftlich high fidelity. Aber ok.
Um dann etwas gezieltere Argumentationen zu fördern, damit wir vorwärts kommen, habe ich auf Seite 4 Beispiele genannt, wie eine Argumentation aussehen könnte (da bis dahin keinerlei Argumentation statt gefunden hat). Ich habe dabei, meiner Ansicht nach, Vernunftsargumente und Kaufsuchtargumente getrennt. Der Chaosmanager hat dies irgendwie nicht verstanden, diese „präzise Aufstellung von Argumenten“ und die Fehlinterpretation gegen mich gewendet (habe ich irgendwo gesagt, dass es eine Schwäche sei, viele km aus beruflichen Gründen zu fahren??). Er hat also (versehentlich) etwas erfunden, um mich abzuwürgen.
Dies wollte ich später aufklären. Und da ich nunmal der Meinung bin (was ich auch sein darf), dass Autowechsel häufig aufgrund von Kaufsucht erfolgt (allgemeingesprochen und nicht auf Chaosmanager bezogen), kam das Beispiel mit der Türklinke, damit ich klarstelle, dass das Auto auch nur ein OBJEKT ist und kein SUBJEKT. Ich erwartete natürlich Gegenargumente, wie von Anfang an.
Und dieses „Nenn mir einen. Es gibt keinen Grund.“ von mir ist eine Art Redewendung. Wenn du ein Argument genannt hättest, was du und sonst niemand bis dahin getan hat, würde ich es doch anhören. Ich bin doch so blöd und schreibe hier so lange im Forum, ich WILL es mir doch anhören.
Ein Argument von mir kam:
------(ab hier milk101)------
„Selten treten defekte auf, die den monatlichen Wertverlust auch nur nahe kämen. Kein Mensch in Deutschland weiss, wie sich ein gepflegtes Auto nach 200tkm fährt. Sie lügen sich gegenseitig in die Tasche, dass es "reif" ist für den schrott.“
Und das kann mir niemand widerlegen. Ich verstärke mein Argument der Kaufsucht um einen Gegner endlich zu finden, der DAGEGEN ARGUMENTIERT, aber da kommt nix!
--> "Du machst es Dir zu einfach, wenn Du Kaufsucht als einziges mögliches Motiv siehst ..."
Gegenargument???
--> "Das ist ein zu allgemeines Thema, da jeder sein Auto individuell bewegt und nutzt kann man hier nicht explizit pauschal sagen dann und dann isset so weit."
--> "... und komm' endlich mal davon ab, ständig von Deiner psychologischen Schwäche zu schreiben ... langsam nervt es."
--> "Wir hatten in 45 Jahren 39 Fahrzeuge auf mich bzw. meine Frau zugelassen. Das entspricht 1,15 Fz/Jahr. Davon 2 x 7er, 2 x S-MB, alle 5er. Also, bisher habe ich meinen
Auto-Enthusiasmus ausgelebt, hoffe es geht so weiter."
--> "Und den Konsum von Dingen, die man nicht unbedingt braucht, mit einer psychologischen Schwäche gleich zu setzen, zeugt von einem gewissen Schwarz-Weiss-Denken.
Man braucht das, worauf man Wert legt. Und das ist auch gut so. Das ist Individualität und Pluralismus.
Und so eine Gesellschaft liebe ich."
--> "Egal was wir hier aufführen, erläutern oder erklären, mit dieser o.g. Behauptung hatte er ja bereits jeden Grund u. jedes Argument von uns für einen verfrühten Autowechsel ausgeschlossen."
----(Ende milk101)----
So, bevor wir weiterschreiben, tu mir BITTE den Gefallen, und lies dir die markierte Passage mindestens drei mal laut vor.
Einzig der milk one o one :) nennt hier ein Argument mit den Reparaturkosten von 4000€ im Monat (ein Ansatz des Argumentierens, lange nicht das Ende).
"Eine Diskussion mit Dir zu führen ist hingegen etwas schwierig, da Du scheinbar von einer vorgefertigten Meinung herkommst."
Also darf man keine Meinung haben auf die man festhält bis ein Gegenargument kommt?? Ich dachte, das wäre Grundvoraussetzung, um nicht gegen Kollektivdenken zu argumentieren.
"Nach dem nochmaligen Durchlesen fand ich sie alles andere als präzise."
Hast du dir mal die Argumente der anderen reingezogen, wenn du von präzision sprichst??? Ich hab sie oben kopiert. Lies nochmal laut vor :)
Ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung vom Leasen, aber im Endeffekt zahlt man doch nur den Wertverlust in anderer Form ab, der sowieso immens ist, oder? Es macht wirtschaftlich Sinn sagst du? Ich würde gerne wissen, warum (ohne Ironie, ich wills echt wissen).
Du musst ja auch nicht alles bei BMW reparieren lassen, und ich hätte gerne gewusst, was da alles kaputt ging. Außerdem: Wenn die Reparaturen gemacht wurden, dann müsste man wieder 7 Jahre Ruhe haben, also erst recht nach der Reparatur behalten!!
Ich habe von Freunden gehört, dass sie sehr viele Probleme mit den neueren Golf 6 damals hatten wegen Turbo oder GTD. Ein Bekannter musste etwa 5 mal abgesachleppt werden zur FACHWERKSTATT :D. Ich wurde in meinen 211tkm bis jetzt nicht einmal abgeschleppt und die Fachwerkstatt hat der Wagen ebenfalls fast nie gesehen.
Also es kommen wenig Argumente, warum ein Wagen nach 3 Jahren ausfallen soll, und warum er vorher nicht (oder sogar öfter) ausfällt (Kinderkrankheiten).
"Lese ich hingegen Deine präzise formulierten Argumente, dann beschleicht mich das Gefühl, hier wird jeglicher Autokauf als Konsum hingestellt"
Von meinen beispielhaften Argumenten wurde halt (wie ich erwartet habe) der mit der Kaufsucht aufgegriffen und von der Rest der Mitglieder hat nur drauf rumgeritten. Es kam kein anderes logisches Argument! Übrigens IMMER NOCH NICHT :D bis auf deins mit der Reparatur, wobei das, wie oben gesagt, auch nur ein Ansatzargument ist.
"Es ist nur nicht ein jeder Dir sofort zur Seite gesprungen und hat Deine Meinung bejaht. Viele User waren so dreist und hatten eine andere Meinung. So etwas soll durchaus in einer Diskussion vorkommen"
ja….was soll ich dazu sagen…..nochmal drei mal laut vorlesen den oberen Bereich?? :D Mir zur Seite??? ALLE waren gegen mich erstmal, aber kein Problem, ich hab ja Rückrat. Andere Meinung, wie gesagt, wo hast du die denn gesehen??? Es ist nicht ein einziges mal vorgekommen, obwohl es das sollte und ich sogar darauf gewartet habe.
Zitat:
@Chriso_203 schrieb am 30. Mai 2015 um 20:43:34 Uhr:
Ich habe die Diskussion angefangen auf Seite 3, wo ich geschrieben habe, dass ich den HÄUFIGEN Wechsel von Autos auf NEUWAGEN als Indiz für Kaufsucht sehe. Das ist erstmal meine Meinung (die dem Chaosmanager nicht passt).
Diese Deine Meinung passt mir deshalb nicht, weil Du alles auf eine "Kaufsucht" reduzierst, obwohl ich Dir nahegelegt habe, dass Du Dich mal mit dem psychologischen Kaufverhalten von Verbrauchern befassen solltest. Im übrigen zeugt es von wenig Feingefühl, alle, die nicht Deiner Meinung sind, als "Süchtige" zu betiteln.
Zitat:
Er entgegnet, dass er 60tkm/a macht und deswegen alle 3 Jahre nen Neuwagen braucht (ist an sich erstmal absolut kein Argument wie ich später erklären werde).
Dies ist eine freie Interpretation Deinerseits - ich habe nicht geschrieben, dass ich alle 3 Jahre einen Neuwagen BRAUCHE. Ich habe geschrieben, dass ich nach drei Jahren wechsle (als Beschreibung einer Tatsache) - von "brauchen" war nicht die Rede.
Zitat:
Ich sage ihm, dass er aufgrund seiner hohen Laufleistung die Autos bis zum Verschrotten fahren soll, damit sich der Wertverlust in Grenzen hält (bei 180tkm ist ein Auto lange nicht am technischen Ende! Aber wirtschaftlich nicht sehr viel wert). Ob die Zuverlässigkeit LEIDEN wird bis 560tkm ist nicht garantiert. Ich glaube nämlich, dass sehr viele Kinderkrankheiten an einem Auto in den ersten 100tkm beseitigt werden.
Du willst doch nicht etwa behaupten, dass ein Auto im Lauf seiner Lebenszeit nur von Kinderkrankheiten heimgesucht würde? Allerdings habe ich niemals behauptet, dass ein Auto bei 180 tkm an technischen Ende sei. Trotzdem frage ich mich, weshalb ich das Auto Deiner Meinung nach länger fahren "soll" - hier lese ich einen subtilen missionarischen Eifer heraus (der an sich nicht zu verurteilen ist, aber Du als Missionar solltest einfach akzeptieren, dass ich es anders halte).
Dies nur als kurze Stellungnahme zu Deinen Ausführungen.
Zusammenfassend möchte ich wiederholen, was ich bereits geschrieben habe: Ich habe ein Problem, wenn man pauschal Suchtverhalten unterstellt und alles, was der eigenen Meinung widerspricht, mit psychologischer Schwäche zu erklären versucht. Das gebe ich unumwunden zu. Ferner habe ich - glaube ich - deutlich gemacht, dass das Kaufverhalten von Verbrauchern wesentlich komplexer ist, als Du es wiederholt sehr einseitig darzustellen versuchst.
Und noch etwas: Es ist für mich logisch, dass Du in einem Autoforum - erst recht bei einer emotionalen Marke wie BMW - auf eine andere Leserschaft triffst wie beispielsweise bei gutefrage.net.
Gruß
Der Chaosmanager
Schön zu sehen, wenn jemand nach einer solchen Aktion so ruhig u. vor allem komplett sachlich bleibt. Chapeau !
Zitat:
Diese Deine Meinung passt mir deshalb nicht, weil Du alles auf eine "Kaufsucht" reduzierst, obwohl ich Dir nahegelegt habe, dass Du Dich mal mit dem psychologischen Kaufverhalten von Verbrauchern befassen solltest. Im übrigen zeugt es von wenig Feingefühl, alle, die nicht Deiner Meinung sind, als "Süchtige" zu betiteln.
Dies ist eine freie Interpretation Deinerseits - ich habe nicht geschrieben, dass ich alle 3 Jahre einen Neuwagen BRAUCHE. Ich habe geschrieben, dass ich nach drei Jahren wechsle - von "brauchen" war nicht die Rede.
Du willst doch nicht etwa behaupten, dass ein Auto im Lauf seiner Lebenszeit nur von Kinderkrankheiten heimgesucht würde? Allerdings habe ich niemals behauptet, dass ein Auto bei 180 tkm an technischen Ende sei. Trotzdem frage ich mich, weshalb ich das Auto Deiner Meinung nach länger fahren "soll" - hier lese ich einen subtilen missionarischen Eifer heraus (der an sich nicht zu verurteilen ist, aber Du als Missionar solltest einfach akzeptieren, dass ich es anders halte).
--> Weil es günstiger und somit logisch wäre es länger zu fahren, wenn sonst kein anderer Grund kommt.
Dies nur als kurze Stellungnahme zu Deinen Ausführungen.
Zusammenfassend möchte ich wiederholen, was ich bereits geschrieben habe: Ich habe ein Problem, wenn man pauschal Suchtverhalten unterstellt und alles, was der eigenen Meinung widerspricht, mit psychologischer Schwäche zu erklären versucht. Ich habe - glaube ich - deutlich gemacht, dass das Kaufverhalten von Verbrauchern wesentlich komplexer ist, als Du es darzustellen versuchst.
Und wieder kein einziges Gegenargument!! Nur der Verweis auf das Buch. Vielleicht hättest du es zur Hilfe nehmen sollen wenn du es kennst und mich mit einigen der Gegenargumente, die AUßER der Kaufsucht, noch dafür sprechen, einen Wagen gegen einen 3 Jahre neueren zu tauschen, bei dem sich das Design kaum verändert hat, die Technik, Sicherheit, Qualität nahe gleich geblieben ist und dafür dann 30.000€ Differenz zu zahlen.
Ich habe es als Grundvoraussetzung angenommen, dass man logische Beweggründe haben muss, um so viel Geld auszugeben. Ich kaufe auch nicht ein paar Socken für 200€ ohne zu wissen, was daran besser sein soll. Und wenn mich jemand nach Argumenten fragt, warum ich die Socken gekauft habe, dann keine zu nennen.
Und wenn er dann sagt, Mensch der leidet doch unter Kaufsucht und kann nicht selber bestimmen, was er kaufen soll, zu antworten "ne komm hör auf zu nerven".
"Ich bin anderer Meinung" ist kein Argument. Es ist nur ein Satz.
Zitat:
@Chriso_203 schrieb am 30. Mai 2015 um 21:22:29 Uhr:
Und wieder kein einziges Gegenargument!!
Es war nicht meine Absicht, Gegenargumente ins Feld zu führen.
Aber lass' mich versuchen, Dir mal einen Aspekt näherzubringen (obwohl ich mir sicher bin, dass Du trotzdem mit Deiner (sorry) paranoiden "Kaufsucht" kommst:
Nehmen wir zum Beispiel den Autohersteller, der im Rahmen der Modellpflege den Normverbrauch um 0,3 l/100 km senkt. Es wird viele Verbraucher geben, die sich mit dem Kauf des modellgepflegten Autos befassen, weil sie der Meinung sind, damit Sprit zu sparen. Das Kaufverhalten von Verbrauchern ist oft irrational - denn wenn man genau rechnet, dann bringt dem Käufer dieser niedrigere Verbrauch bei 10 tkm p. a. einen Kostenvorteil von ca. 50 € im Jahr. Dafür gibt er jedoch ein vielfaches davon für die Neuanschaffung aus.
Der nächste potentielle Käufer bekommt Nachwuchs in der Familie. Deshalb "braucht" er unbedingt einen Kombi - oder noch besser: einen Van ... wieder ein sehr irrationales Verhalten, aber sehr weit verbreitet.
Wieder ein anderer lässt sich von einem Super-Schnäppchen (Verkaufsaktion, 0%-Finanzierung etc.) eines Herstellers verlocken ...
Dies sind nur ein paar Beispiele. Ich weiß, dass dies letztendlich alles Pseudokriterien sind. Vor einiger Zeit habe ich im Rahmen einer Vertriebsschulung, die ich referiert habe, gesagt, dass ich denke, dass die meisten Kaufentscheidungen im privaten Bereich emotional getroffen werden, aber rational begründet werden (gegenüber der Frau, den Nachbarn, den Kollegen etc.). Etwas eingeschränkt gilt dies m. E. sogar für gewerbliche Investitionsentscheidungen.
Zugegeben: Alles stark vereinfacht und auf wenige Punkte reduziert - aber nach meiner bescheidenen und unmaßgeblichen Meinung hat dies mit der von Dir proklamierten Kaufsucht nichts zu tun.
Gruß
Der Chaosmanager
PS: Sehr interessant ist übrigens auch das Kaufverhalten von Verbrauchern in Bezug auf Marken und in Bezug auf die Identifikation mit einer Marke.
Warum muss man logische Beweggründe haben?.
Die Firma, für die ich arbeite, leidet ebenfalls unter Kaufsucht: Sie stellt mir alle 36 Monate ein neues Auto.
Zitat:
@Ralf_530d schrieb am 30. Mai 2015 um 21:43:08 Uhr:
Warum muss man logische Beweggründe haben?.
Muss man überhaupt nicht und hat man in der Realität nach meiner Überzeugung auch nicht.
Gruß
Der Chaosmanager
Ich glaube es hat fast nur damit zu tun, denn genau die genannten Argumente werden von den Käufern auch genannt. Sie lügen sich dadurch den Neuwagenkauf als "notwendig".
Jeder, der bei gesundem Verstand ist, weiss, dass das alles Minusgeschäfte sind. Wenn er auch ausreichend Ablenkung hat, denkt er nicht über sowas nach. Aber wenn er öfter zuhause rumsitzt und im Internet stöbert, dann wird das Kaufverlangen erweckt. Ich spüre es doch auch bei mir und bin deshalb sehr kritisch mit der Auswahl meiner Käufe.
Du darfst das Wort Kaufsucht nicht auch zu extrem sehen. Es ist einfach eine kurzfristige kleine Befriedigung. Ich sage nicht, dass er nachts am Zittern ist, weil er den nächsten Wagen noch nicht bestellt hat.
Es hat auch was mit dem Nutzen der Intelligenz zu tun, sich mehr mit Themen auseinanderzusetzen. Zu gucken, was alles am weagen wartungsmäßig gemacht werden muss, welches Öl das beste ist und wo es am günstigsten zu finden ist. Wie welche freie Werkstatt arbeitet. Man "erarbeitet" sich den günstigen und effizienten Unterhalt des Wagens und spart dadurch Geld und das macht Spaß, wenn man es einmal lernt. Aber das ist eben viel zu weit weg für viele. Es würde mir und bestimmt vielen anderen Menschen auch nicht so viel Spaß machen, wenn man alles andauernd in der Vertragswerkstatt für sehr viel Geld machen lässt. Auch wenn man Geld hat, es ist irgendwie zu einfach alles einfach zu zahlen und machen zu lassen.
Und ich sehe so viele Kunden bei uns die so oft die Autos wechseln, wo es wirklich absolut nicht nötig ist (Türklinke alle 2 Jahre nötig?? ;) ), kein Familienzuwachs, nichts! Und dann kommen einige mit den kleinen Honda Jazzs oder Polos/Golfs und sagen zu mir "joa so viel Geld für nen Benz haben wir nicht wie du es hast". Und das bei meinem 13 Jahre alten Wagen mit Basismotorisierung. Die wissen nicht, was sie kaufen und wie es günstiger geht. Einfach Vorurteilen hinterher "was schön und teuer aussieht, muss es auch sein". Dementsprechend halten sie ihren Honda Jazz Neuwagen, der sehr viele Vielfache meines aktuellen Wertes kostet, für ein Schnäppchen. Mit solchen Leuten mit solch beschränkten Horizont kann man auch bei anderen Themen nicht weit kommen.
Zitat:
@Chaosmanager schrieb am 30. Mai 2015 um 21:46:45 Uhr:
Zitat:
@Ralf_530d schrieb am 30. Mai 2015 um 21:43:08 Uhr:
Warum muss man logische Beweggründe haben?.
Muss man überhaupt nicht und hat man in der Realität nach meiner Überzeugung auch nicht.
Gruß
Der Chaosmanager
Genau. Daraus folgert der Ein oder Andere dann, wenn keine logische Beweggründe vorliegen dann ist man der Kaufsucht erlegen.
Wenn das die Ableitung ist dann bin ich halt kaufsüchtig, habe schließlich 4 Autos und 4 Motorräder.;-)
Sehe es einfach als ein Hobby, Hobbys kostet nunmal viel Geld.
Der eine kauft jede Saison ein neues Rad, hier wird alle paar Jahre ein neues Auto gekauft.
Und wenn man auf der Geschäftsreise/Urlaubstour/etc. seinem Hobby nachgehen kann, dann ist doch alles prima.
Zitat:
@Chriso_203 schrieb am 30. Mai 2015 um 21:54:42 Uhr:
Es hat auch was mit dem Nutzen der Intelligenz zu tun, sich mehr mit Themen auseinanderzusetzen. Zu gucken, was alles am weagen wartungsmäßig gemacht werden muss, welches Öl das beste ist und wo es am günstigsten zu finden ist. Wie welche freie Werkstatt arbeitet. Man "erarbeitet" sich den günstigen und effizienten Unterhalt des Wagens und spart dadurch Geld und das macht Spaß, wenn man es einmal lernt.
Persönlich glaube ich allerdings, dass es mir mehr bringt, meine Intelligenz und meine Zeit in meinen Beruf einzubringen, da ich damit mehr verdiene, als ich jemals mit billigerem Öl oder der Suche nach einer günstigen Werkstatt sparen könnte ...
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
@Chaosmanager schrieb am 30. Mai 2015 um 21:06:55 Uhr:
Ferner habe ich - glaube ich - deutlich gemacht, dass das Kaufverhalten von Verbrauchern wesentlich komplexer ist, als Du es wiederholt sehr einseitig darzustellen versuchst.
Ach was. Alles ist schwarz/weiß und jeder muss in seine Schublade gesteckt werden. Hier ist deine. Sei froh, es gibt schlimmere. :D
Wenn ich mir zu dem Begriff "Kaufsucht" bzw. "Kaufzwang" (was scheinbar gleichbedeutend genutzt iwird) mal die Definition im Wikipedia durchlese, dann machen wir alle alles falsch. Wir müssen zitternd bei BMW rein, Auto kaufen dann zuhause in die Sammelgarage stellen. Im Sinn der Kaufsucht / Kaufzwang darf man die Gegenstände nicht wirklich nutzen, und schon gar nicht auf der Autobahn damit rumheizen.
„Kaufzwang“ auf @Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufzwang?wprov=sfti1
Aber die Rettung ist nah, wir müssen uns nur die passenden Psychopharmaka verschreiben lassen - oder einer Selbsthilfegruppe beitreten - schon geht die deutsche Autoindustrie Pleite.
Dadurch sind nur einige Millionen Arbeitsplätze bei dem größten und umsatzstärksten Industriezweig Deutschlands gefährdet - und schon haben wir Zeit und Muße für südländische Lebensweisen und Verhältnisse.
Fragt sich nur, wer Deutschland dann mit Milliarden von Euro stützt und den Müßiggang finanziert - wahrscheinlich Griechenland :D !
Also geben wir unserem griechischen Forums Mitglied recht, und wir haben unsere Ruhe :D :D :D
Sorry, aber bei soviel gequirltem Unsinn musste das jetzt mal sein !
Ahoi Chriso_203,
Chaosmanager hatte aber schon ein sehr gutes Argument geliefert. Er muss sich zu 100% auf seinen Wagen verlassen können, weil es 'ein Teil' seines Erwerbs darstellt. ...steht irgendwo weiter vorne... Von daher kann ich es als Argument vollkommen nachvollziehen.
Und noch was, ich kenne Chaosmanager nicht und stehe neutral zu ihm. Auch möchte ich ihn nicht verteidigen, das kann er selbst bestimmt am besten. Ich als objektiver Leser wollte nur mal aufzeigen, das Argumente gegeben wurden (Argumente, die ich nachvollziehen kann).
Ich bin Nutznießer von Leuten wie Chaosmanager, weil ich z. B. mir einen GT gekauft habe, der 3 Jahre alt war. Wenn es 'solche Leute' nicht geben würde und ich immer noch mein erstes Auto fahren würde, na dann Prost Mahlzeit, dann würde ich in einem 40PS Fiesta ohne Klima sitzen mit dem ich gerade im Urlaub nach Österreich gefahren wäre.
Viele Grüße - mg