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Wie kann ich einen Oldtimern am besten vor Korrosion schützen?

Themenstarteram 28. Mai 2015 um 15:42

Hallo,

ich habe eine Frage: Wie kann ich einen BMW 1602 am besten vor Korrosion schützen. Geschütz werden soll der Unterboden und die Hohlräume, Querträger usw. Die Hohlräume sind eisgestrahlt. Ich möchte aber nicht, daß das Material aus den Hohlräumen heraustropft. Daß Problem tritt ja bei den Korrosionsschutzfetten auf, da verbraucht man viel zu viel und meine Auffart und Garage sind dann versaut. Der Unterboden muss ebenfalls geschützt werden. Gibt es ein Produkt wo man den Unterboden noch sehen kann nachdem man ihn besprüht hat, am besten durchsichtig oder so.

Danke für Eure Hilfe!

Beste Antwort im Thema

Zu den Feuchtenestern sei gesagt, das Kondenswasser oft entsteht und diese Punkte kann man aber herausfinden, wenn man die Liste sich ansieht, wo der Hohlraumschutz hereingespritzt werden soll. Darauf achten, das ein Hohlraum auch immer einen Luftaustausch bekommt.Ich persönlich fahre meine Oldtimer und benutze Sie als Alltagsauto, die Schwachstelllen kenne ich und achte darauf.Was soll das Auto in der Scheune ich will Spass damit haben.Und wir werden gemeinsam alt. Und haben unsere Erinnerungen

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Im Korrosionsschutz Depot einmal nachfragen Dirk Schucht www.korrosionsschutz-depot.de

"Der Unterboden muss ebenfalls geschützt werden. Gibt es ein Produkt wo man den Unterboden noch sehen kann nachdem man ihn besprüht hat, am besten durchsichtig oder so."

Von WÜRTH gibt es einen Unterbodenschutz auf Paraffin-Basis, wahlweise in schwarz oder transparent.

Soll gut sein.

am 29. Mai 2015 um 7:40

schliesse mich dem Vorschlag von @Fratzmobil an, lass Dich im Korrosionsschutzdepot beraten

Sehr kompetent, sehr gute Beratung und die Produkte: top!

Wenn man einen Oldi restauriert, tut man gut daran konstruktive Schwächen auszumerzen, um das Ansammeln von Wasser von vorherein zu unterbinden... man kann auch bei den verwendeten Blechen auf Qualität achten...

Darüber hinaus hat man die Möglichkeit mit Schweißlacken schon direkt an der Schweißnaht Schutz aufzubringen...

Geht es um den Schutz von blanken Blech geht nichts über einen soliden Lackaufbau mit gutem Material...

Was dann den Schutz final angeht gibt es etliche Wachse und Fette, mit verschiedensten Stärken und Schwächen.

Meinen Commodore habe ich vor 10 Jahren komplett restauriert und habe 15kg Wachs in den Hohlräumen untergebracht- es läuft quasi nichts raus- dafür frische ich das auch alle 2-3 Jahre auf... bisher ist alles Rostfrei und ich bin zuversichtlich, dass es so bleiben wird...

Der beste Rostschutz ist den Wagen nur bei schönem Wetter zu fahren und sonst in der Garage zu stellen, im Winter , Regen und Dreckwetter bleibt der Oldie einfach stehen , so habe ich mir hunderte Euros in Korrosionsschutz einfach gespart , mein Oldie ist 30 jahre und es wurde faktisch NICHTS gemacht und er ist Rostfrei , außer die Schweller mit dem Hollraumwachs geschwemmt , sonst nichts und der Unterboden mit dem Hohlraumwachs gut eingesprüht , das war es. Selbst wenn der Oldie nur im Regen steht verottet der mit der zeit , weil Regenwasser sehr weich ist und in jede Ritze kriecht. Vorher wurde natürlich mit dem Kärcher jeder Krümel aus dem Radhaus und den Falzen gedampft , gibt Feuchtenester und damit ROST

Zu den Feuchtenestern sei gesagt, das Kondenswasser oft entsteht und diese Punkte kann man aber herausfinden, wenn man die Liste sich ansieht, wo der Hohlraumschutz hereingespritzt werden soll. Darauf achten, das ein Hohlraum auch immer einen Luftaustausch bekommt.Ich persönlich fahre meine Oldtimer und benutze Sie als Alltagsauto, die Schwachstelllen kenne ich und achte darauf.Was soll das Auto in der Scheune ich will Spass damit haben.Und wir werden gemeinsam alt. Und haben unsere Erinnerungen

am 1. Juni 2015 um 8:21

1. Wer arbeitet heute noch mit Bitumen UBS. Das Zeug blättert doch nach zwei Jahren wieder ab, bildet Risse an Ecken und Kanten, die dann als Kapillare wirken!!!! Nein! Der 1602 benötigt keinen 08/15 Korrosionsschutz.

 

Meine Erfahrung: Globo-Solutions bietet weiche und feste Korrosionsschutzsysteme an. Das UBS 651/4 ist ein geniales Material. Der Unterbodenschutz stinkt nicht (Der dicke Aktivkohlefilter vor der Nase fällt weg), ist grifffest und äusserst flexibel! Risse entstehen nicht. Auch das Abblättern gehört der Vergangenheit an. Auch das UBS 693 ist genial.

 

Zu Deiner Anmerkung Korrosionsschutzfett: Stimmt, daß tropft aus den Schwellern usw. wie Hulle. Ich habe ein Material, welche wahnsinnig in Ritze und Fugen eindringt. Nach dem Versprühen auch weich bleibt, aber das Zeug tropft nicht aus den Schwellern. Mein Spruch: Nicht verzagen, Globo fragen.

 

Ich bin echt zufrieden!

am 1. Juni 2015 um 8:22

Der Kontakt:

viktor.Schmidt@globo-Solutions.de

Will ich ja nicht verschweigen. Die haben alles!

Zitat:

@Lordoflight schrieb am 1. Juni 2015 um 08:22:55 Uhr:

Der Kontakt:

viktor.Schmidt@globo-Solutions.de

Will ich ja nicht verschweigen. Die haben alles!

.

Außer Linearmischer haben die nix anzubieten ! > > > http://globo-solutions.de/linearmischer.htm

Oder ich kann das Internetz nicht bedienen.

Themenstarteram 2. Juni 2015 um 11:41

Danke für Eure Beiträge. Ich habe mich an Globo-Solutions gewandt. Habe sofort eine Antwort bekommen. Die kennen sich ja richtig gut aus und haben mir weitergeholfen. Habe das AP 70/5 bald in den Händen. Werde über die Ergebnisse beim Verarbeiten berichten. (Super: Ich muss nicht rumpanschen und irgendwelche Fette aufheizen, Geräte temperieren, sich anschließend noch verbrennen usw.) Für den Unterboden nehme ich das 693. Durchsichtiger UBS mit sehr guten Korrosionsschutzeigenschaften. Das Zeug kann man bis 1500 µm auftragen und bildet einen wachsartigen grifffesten Film. Bin mal gespannt. Das ist auf jeden Fall besser als mit Bitumen meinen schönen, sauberen Unterboden zu versauen.

Freu mich drauf!

Zitat:

@Blutnase82 schrieb am 28. Mai 2015 um 15:42:19 Uhr:

Die Hohlräume sind eisgestrahlt. Ich möchte aber nicht, daß das Material aus den Hohlräumen heraustropft. Daß Problem tritt ja bei den Korrosionsschutzfetten auf, da verbraucht man viel zu viel und meine Auffart und Garage sind dann versaut.

Korrosionsschutzfett hat sich aber als am besten erwiesen. Und komischerweise gibt es auch Leute, die sich darüber beschweren, dass z. B. Mike Sanders Fett fast gar nicht kriecht, entsprechende Beiträge lassen sich auch bei MT finden. Tatsächlich ist es so, dass Fett im Sommer langsam kriecht, auch in Schwellern.

Die Langzeit-Rostschutztests, die in der Auto Bild und in der Oldtimer Markt veröffentlicht wurden, fanden völlig unabhängig voneinander statt. Der Test in der Auto Bild ging nach drei Jahren im Jahr 2002 zu Ende, der Test in der Oldtimer Markt nach fünf Jahren im Jahr 2013. Beide Zeitschriften gehören zu unterschiedlichen Verlagen. Aber in beiden Fällen waren Fette die Testsieger. Das deckt sich mit dem, was sich in etlichen Foren an Erfahrungen zum Thema findet und was auch meine eigene Erfahrung ist. Die Tests sind vielen Forenbeiträgen erwähnt und verlinkt worden, hier nochmal der Link zum Test der Oldtimer Markt und zum Test der Auto Bild. Wenn ich einen eisgestrahlten BMW 1602 zu schützen hätte, dann hätte ich mich bei der Hohlraumkonservierung an diesen Tests orientiert, die zwar nicht perfekt, aber doch ziemlich aussagekräftig sind. Und sooo schwer zu finden sind die nicht.

Wenn größere Mengen Fett aus den Ablauflöchern austreten oder diese sogar verstopfen, handelt es sich um einen Verarbeitungsfehler. Wenn kleinere Mengen austreten, ist das ein vergleichsweise kleiner Nachteil, im Vergleich zu den Vorteilen, die ein gutes Rostschutzfett bietet. Fett ist mit Bremsenreiniger leicht zu entfernen, also im Gegensatz zu Rost kein echtes Problem. Ein solches Fett bleibt dauerhaft kriechfähig, wird nicht spröde und kann nicht wie ein Wachs von Rost unterwandert werden. Im Gegensatz zu Ölen sind mit Fetten hohe Schichtdicken für lange Schutzzeiten möglich. Fett schneidet das Blech von Wasser und Sauerstoff ab, also von den Ursachen für Rost. Wachse landeten bei den Hohlraumschutz-Tests hinter den Fetten, die fehlende Dauerkriechfähigkeit ist ein deutlicher Nachteil von Wachsen.

Mit ein wenig Googeln findet man heraus, welches die bewährten Hohlraum-Produkte sind: TimeMax, Mike Sanders Korrosionsschutzfett, die unterschiedlichen Produkte von Fluid Film in richtiger Kombination und das spottbillige PX-11.

Zitat:

@Blutnase82 schrieb am 28. Mai 2015 um 15:42:19 Uhr:

Der Unterboden muss ebenfalls geschützt werden. Gibt es ein Produkt wo man den Unterboden noch sehen kann nachdem man ihn besprüht hat, am besten durchsichtig oder so.

Protewax wäre so ein Produkt. Klarer Bootslack ginge auch, sofern der Untergrund entsprechend vorbereitet wurde.

Globo-Solutions will ich nicht schlechtreden, weil ich von denen noch nichts benutzt habe. Aber ich wüsste gerne, was deren Produkte wirklich können. Ohne einen gewonnenen (!) Vergleichstest gegen TimeMax oder Mike Sanders Fett oder wenigstens gegen Wachse von Dinol und Teroson hätte ich nichts von denen gekauft. Bei den transparenten Unterbodenschutzwachsen würde mich interessieren, wie es sich ein Produkt von Globo-Solutions gegen das UBS 220 oder das Terotex Ultra hält.

Und den Tipp, sich Rat vom Korrosionsschutz-Depot zu holen, halte ich auch für gut. Eigentlich weiß man schon eine Menge, wenn man nur den KSD-Katalog als PDF runterlädt und durchstöbert. Leider hat der Tipp offenbar nichts gebracht. - Wenn ich schon viel Zeit und Geld in die Restauration eines Oldtimers investiert habe, dann verlasse ich mich bestimmt nicht auf die Antworten in einem einzigen Thread, sondern nehme mir mindestens zwei bis drei Stunden, um mich über das Thema umfassend im Netz zu informieren, und zwar in möglichst vielen Foren und Threads - um am Ende bei den Produkten zu landen, die von vielen Usern schon genutzt werden und über die Jahre für gut befunden wurden und die auch bei Tests vorne lagen.

MfG, Tazio1935

Kann mir bitte jemand erklären, warum die von mir so geliebten VCI Produkte zur Entrostung hier überhaupt keine Rolle spielen?

Ich finde die Wirkung beeindruckend. Und schonend sind sie auch noch, weil sie wirklich nur Rost entfernen und alles Andere - wie Farben, nicht korrodiertes Eisen, Gummiteile und Chrom - in Ruhe lassen.

Beispiel

Video mit Anwendung und Ergebnissen

Das Zeugs ist ohne Umweltauflagen und kann nach Gebrauch über den Ausguss entsorgt werden.

Säurefrei. Würde dieses Mädel ihre Hände in ein Säurebad tauchen?

Hallo Tazio Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben Finde ich klasse und Du bist auf die einzelne produkte eingegangen.Ich hatte ja den Tip gegeben sich mit dem Korrosionsschutzdepot D. Schucht auseinander zu setzen.Um eben nicht soviel zu schreiben. Früher als ich noch nichts von all diesen tollen Produkten wusste, habe ich Leinöl genommen und damit die Bleche behandelt. Erstaunliche Ergebnisse

sind lackfarbe mit Leinöl verdünnen. Owatrol Öl soll ja auch Leinöl enthalten. Ansonsten toll geschrieben.

Zitat:

@deville73 schrieb am 6. Juni 2015 um 15:40:33 Uhr:

Kann mir bitte jemand erklären, warum die von mir so geliebten VCI Produkte zur Entrostung hier überhaupt keine Rolle spielen?

Ich finde die Wirkung beeindruckend. Und schonend sind sie auch noch, weil sie wirklich nur Rost entfernen und alles Andere - wie Farben, nicht korrodiertes Eisen, Gummiteile und Chrom - in Ruhe lassen.

Beispiel

Video mit Anwendung und Ergebnissen

Das Zeugs ist ohne Umweltauflagen und kann nach Gebrauch über den Ausguss entsorgt werden.

Säurefrei. Würde dieses Mädel ihre Hände in ein Säurebad tauchen?

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Ob der gesagt hat, daß das Zeuch säurefrei ist, hab ich nicht verstanden aber z.B. kann man Zitronensäure trinken, Mädchen damit gefahrlos einreiben und auch Rost entfernen...der Rest sind Werbesprüche und teuer verkauftes Wasser !

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