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Wie gut funktioniert das Navi im G20/21?

BMW 3er G20
Themenstarteram 11. August 2019 um 9:21

Servus zusammen!

Ich kann demnächst meinen neuen Firmenwagen bestellen. Aktuell fahre ich einen Audi A4 Avant (B9). Vorher bin ich einen 320d F31 gefahren.

Ich liebe BMW, weil sie sich einfach super fahren. Da ich aber im Außendienst arbeite und täglich auf ein gutes Navi angewiesen bin, hatte ich mich damals entschieden zum Audi A4 zu wechseln. Das Navi Business des BMW war eine reine Katastrophe. Hat mich ständig direkt in Staus gelotst oder mich teilweise zu völlig falschen Orten gefahren, die 500m weg von der eigentlichen Adresse waren. Das ist mir alles beim A4 mit dem großen Navi und Google Earth Unterstützung nicht einmal mehr passiert. Die Navigation dort ist meiner Meinung nach gleichwertig zu einer Navigation via Google Maps und nahezu perfekt.

Gerne würde ich aber wieder das Fahrgefühl des BMWs haben ohne dabei auf die perfekte Navigation des Audis zu verzichten.

Daher meine Frage: wie zuverlässig ist das große Navi beim neuen G20/G21? Kommen Fehler, wie ich sie beim F31 erlebt hatte, dort auch noch vor? Reicht eventuell auch das kleine Navi vom BMW? Ich finde das digitale Tachoelement nicht gut gelungen...

Viele Grüße und danke vorab!

Beste Antwort im Thema

Hab’s rausgefunden. Nach Neustart des Fahrzeugs den Dreh Drücksteller nach vorne kippen und dann Zielführung fortsetzen auswählen

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Guten Morgen zusammen, eine Frage an die Profis hier. basiert das ganze System nicht auf OSM Karten. Sprich ein Algorithmus filtert Änderungen heraus welche Straßen innerhalb kürzester Zeit befahren oder nicht befahren wurden in Verbindung mit Mobilfunkdaten und örtlicher Polizei/Straßenmeistereien über vorliegende Straßensperrungen. Und unzähligen anderen Daten (die ich garnicht wissen möchte) müsste es doch dann möglich sein, ein immer wieder aktuelles Karten Update (in Echtzeit) zu liefern.

Zitat:

@KGH1980 schrieb am 28. Juni 2021 um 22:40:35 Uhr:

 

Was mir jetzt allerdings aufgefallen ist, das System kennt teilweise Tempolimits (inklusive Vorausschau), die definitiv nur temporär sind (Baustellen etc.), während andere Dinge, wie eben Dauersperrungen, nicht so gut funktionieren.

Das ist mir auch aufgefallen (bin gerade in Kroatien). Bereits vor Baustellen wurden mir oft angeboten die 80 km/h zu übernehmen und war positiv überrascht, aber an Stellen wo schon länger Beschränkungen gelten, wurde mir dann falsche Angaben angezeigt. Finde ich persönlich allerdings nicht so schlimm, weil ich die Geschwindigkeiten der Schilder nur als nette Empfehlung sehe ;)

Schlimmer finde ich die Routenansicht auf dem Navi, wenn man sich mal orientieren möchte - das ist schon eine goldene Zitrone wert.

„… goldene Zitrone *Daumenhoch* :D.

 

Sieht doch super übersichtlich aus… „ grün“ für alle „freie Straßen“ Grün und Weiß gestreift für deine aktuelle Route… Alles super übersichtlich :rolleyes::D.

Das ist wirklich eine Zitrone wert!

Hab das vor Monaten schon mal angemerkt, dass die „Übersichtlichkeit“ bei der Routenführung stark verbesserungsbedürftig ist.

 

Was interessieren mich grün markierte Straßen, die überhaupt nicht zu meiner Route gehören?!

 

Und dann noch in der Farbe „grün“. Dann wäre es einfach nur clever gewesen die Linie für die „Routenführung“ einfach in einer anderen Farbe zu programmieren.

Das ist alles sehr „unglücklich“ und „lieblos“ gestaltet.

Also ich handhabe das so dass ich das Ziel eingebe, das Navi die Strecke berechnen lasse und dann die Karte ausschalte. Für den weiteren Verlauf achte ich nur noch auf die Pfeile im HUD. Die Streckenführung selbst ist mir ziemlich egal.

Ich wurde noch nie auf irgendwelche Feldwege oder gesperrte Strassen geschickt. Kommt vermutlich auf die Region in welcher man rumfährt und die Voreinstellung (kürzeste, schnellste, ökonomischste) an.

Auf den Karteneinstellungen die hier manche (hauptsächlich aus dem Audilager) als vorbildlich bezeichnen würde ich (farbenblind) überhaupt nichts erkennen.

am 29. Juni 2021 um 9:45

Zitat:

@Jandreas69 schrieb am 29. Juni 2021 um 08:29:19 Uhr:

Guten Morgen zusammen, eine Frage an die Profis hier. basiert das ganze System nicht auf OSM Karten. Sprich ein Algorithmus filtert Änderungen heraus welche Straßen innerhalb kürzester Zeit befahren oder nicht befahren wurden in Verbindung mit Mobilfunkdaten und örtlicher Polizei/Straßenmeistereien über vorliegende Straßensperrungen. Und unzähligen anderen Daten (die ich garnicht wissen möchte) müsste es doch dann möglich sein, ein immer wieder aktuelles Karten Update (in Echtzeit) zu liefern.

Genauso sollte es eigentlich sein. TomTom Traffic war auf einem sehr, sehr guten Weg dahin, leider wird dieser Dienst mittlerweile wieder schlechter, weil die Probes rausfallen.

Ob man als Grundgerüst OSM nimmt oder was anderes, ist eigentlich egal. Wenn du OSM nimmst, unterwirfst du dich als Hersteller einer Public License, die bedingt, dass alle deine Änderungen ins OSM einfließen müssen. D.h. du musst deine Trafficinfos etc. öffentlich zugänglich machen, und das wollen die natürlich nicht. "Sind meine Daten, Ätsch", auch unter völliger Missachtung, dass die Daten so schlecht sind, dass niemand sie haben will.

Das mit Mobilfunkdaten war 2010 (?) mal ein Hype, hat aber nie richtig gut funktioniert. War auch getürkt bzw. ging nur mit ganz viel Interpretationsfreiheit. Das Problem ist, dass der Zellwechsel von Handys so transparent ist, dass das Netz diese Wechsel selbst gar nicht registriert. Gute Idee, praktisch nicht durchführbar aufgrund nicht vorhandener Schnittstellen und weil das auch viel zu viele Daten erzeugen würde.

Der Witz ist ja, dass Probes genug da wären für eine richtig gute Abdeckung. Ganz früher, 1990 bis 2000 ungefähr, hat die T-Systems für ihr TMC Pro ja u.a. 7er BMWs benutzt, die per SMS eine Info geschickt haben über den Verkehrsfluss. Die wurden aber intern abgerechnet und deswegen wurde nur ungefähr 1 % aller 7er, die das konnten, auch dafür genutzt. Heute ist das vom Datentraffic vollkommen egal, jeder BMW der letzten Jahre kann online, und jeder könnte melden "hier ist jetzt gerade ein Stau, der um diese Zeit nicht sein sollte" oder "hier fahren wir jetzt xx km/h" - und daraus könnte man ein sehr, sehr genaues Live-Bild des deutschen Straßennetzes machen, einschließlich "seit heute früh 7.10 Uhr fährt auf dieser Straße KEIN Auto mehr, setze sie auf "gesperrt"".

Das könnte noch viel genauer sein als TomTom Traffic früher. Leider fehlt es sowohl Here als auch BMW am Willen und an der Expertise, das technisch zu implementieren.

Die einzigen, die das heute KÖNNEN und auch MACHEN sind nach wie vor TomTom Traffic (wobei hier die Qualität aufgrund der sinkenden Probe-Zahl abnimmt) und Google. Auch Speeds (also Geschwindigkeiten von Node zu Node respektive von JP zu JP) in Abhängigkeit vom Wochentag und von der Uhrzeit hat nur TomTom und Google. Here wollte das mal machen, hat das dann aber gestoppt, weil die Probes (und die nötigen finanziellen Mittel) nicht da waren und kann es bis heute nicht.

Grundsätzlich müsst Ihr in eurer Diskussion unterscheiden zwischen Traffic-Daten und Maps-Daten.

Map ist vom Straßennetz her weitgehend egal, wirkliche Differenzen sehe ich das nicht, abgesehen immer noch von der Hausnummerngenauigkeit. Über die Maps könnte man aber auch eine tages- und uhrzeitabhängige Navigation implementieren bzw. das "Ich fahre lieber die Nebenstraße, weil die 12 Meter kürzer ist"-Problem vermeiden, aus o.g. Gründen kam das aber nie in here.

Die Traffic-Daten sind das, was euch stört. Das könnte man mit den richtigen Leuten und ein paar Millionen (wirklich nur ein paar) Euro auf einen richtig geilen Level bringen. Tut man aber nicht.

So wünsche ich mir eine Antwort! Wirklich top!

Da haben wir wieder das Problem des Profits.

Auf der einen Seite müsste man als Konzern investieren (lässt es aber scheinbar dermaßen eskalieren bis man sich wirklich dahinter klemmen muss!) aber auf der anderen Seite verlangt man dann Unsummen für ein nicht ausgereiftes System (BMW professionell) sehr sehr schade!

Aber da ist BMW keine Ausnahme.

Diese Verhaltensweise zieht sich wie ein roter Faden durch unsere ganze Wirtschaft. Hier gibt es nur ganz wenige Ausnahmen die das anderst handhaben.

” Map ist vom Straßennetz her weitgehend egal, wirkliche Differenzen sehe ich das nicht, abgesehen immer noch von der Hausnummerngenauigkeit. Über die Maps könnte man aber auch eine tages- und uhrzeitabhängige Navigation implementieren bzw. das "Ich fahre lieber die Nebenstraße, weil die 12 Meter kürzer ist"-Problem vermeiden, aus o.g. Gründen kam das aber nie in here.”

Das stimmt leider auch nicht. Die Maps von HERE sind teilweise entweder falsch klassifiziert oder das Navi Pro beim G20 falsch programmiert. Ich wohne zur Zeit in Kataloninen in Spanien. Auf eine Strecke, die ich sehr häufig fahre, versucht das Navi vom G20 immer zu einem Waldweg, den ich kenne weil ich den Weg zu Fuss mehrmals gegangen bin, zu lenken. Der Waldweg wäre vielleicht möglich mit Land Rover durch zu fahren, sicher nicht mit einem BMW. Das gleiche passiert jedes Mal wenn ich das Navi Pro des G20 benutze, in virlen Straßen und Wegen. Das Navi Pro von meinem Z4 funktioniert tadellos, das vom G20 ist unbrauchbar, weil die HERE Maps so schrottenschlecht sind.

Da muss BMW wirklich dringend Verbesserungen liefern!

Jukka

am 30. Juni 2021 um 8:10

Okay, das war scheinbar noch nicht klar genug für alle.

Das Problem ist, dass in Here die Speeds nicht gemäß den tatsächlichen Fahrwerten eingetragen sind, sondern mit "Richtwerten", die praktisch hundertprozentig den jeweils erlaubten Maximalgeschwindigkeiten entsprechen.

Sehr, sehr vereinfacht:

Sagen wir mal, wir haben einen Ort A und einen Ort B. Du willst von A nach B. Da gibt es jetzt die Straßen C und D.

C ist eine gut ausgebaute Straße, natürlich außerorts, es gibt auch keine Abzweigungen oder sowas, also gibts für die ganze Straße C exakt zwei Nodes (Node = Anfangs- und Endpunkt einer (Teil-)Strecke). Zwischen den Nodes ist in Here eine Geschwindigkeit eingetragen, die der örtlich zulässigen Höchstgeschwindigkeit entspricht, also beispielsweise 80 km/h.

D ist eine einspurige Straße mit LKW-Verkehr, weil da der örtliche Steinbruch liegt. D ist aber ein bisschen kürzer als C. D ist auch außerorts, also auch vom Startnode bis zum Endnode mit 80 km/h eingetragen. Auf D kannst du aber nie so schnell fahren wie auf C.

Weil für das Navi die Fahrt auf D ein wenig kürzer ist als auf C, nimmt ein auf Here basierendes Navigationssystem immer D.

Wenn der Navihersteller alle Verkehrsbeeinträchtigungen sehr exakt überall abbilden kann, dann weiß das Navi, dass C besser ist. Dafür bräuchte man aber mehr Probes, also Fahrzeuge, die regelmäßig ihre Geschwindigkeit für ihre Strecke oder zumindest Abweichungen von der erwarteten Geschwindigkeit melden. Ungefähr ein meldendes Fahrzeug alle zwei Minuten. (Handys und Radler sind da übrigens außen vor, weil die die Systeme lahmlegen. Für die automatische Erkennung von Staus in Innenstädten gibt es nichts schlimmeres als Radfahrer, die am Stau vorbeifahren, oder Fußgänger, die einen Stau imitieren.)

Wenn der Navihersteller Speeds in Abhängigkeit von tatsächlich gefahrenen Werten ins Kartenmaterial legt, weiß das Navi, dass C besser ist.

Wenn der Navihersteller Speeds in Abhängigkeit von Tag und Uhrzeit und den tatsächlich gefahrenen Werten hinterlegt, weiß das Navi, dass C im Berufsverkehr immer schneller ist als D, entscheidet sich nachts oder an Sonntagen aber für D.

Das Waldweg-Problem ist ganz typisch für Here. Das gibt es seit den Anfängen der Navigationssysteme, aber NUR mit diesem Kartenmaterial. Here bzw. früher Navteq hat damit angefangen, alle Straßen 1:1 vom gedruckten Kartenmaterial zu übernehmen und mit ihrer Richtgeschwindigkeit abzubilden. Der Waldweg ist genauso wie eine Bundesstraße außerhab, ergo also (aus Sicht des Navis) mit Tempo 100 zu befahren, also "gut" im Sinn von "den nehmen wir jetzt". Andererseits sind Waldwege aber Straßen unterster Kategorie, deswegen gibt es tatsächlich viele, die bis heute nicht von Navteq / Here tatsächlich befahren wurden, sonst wären die bereits deflagt, also als "unbrauchbar" ausgesondert. (Komplett rausnehmen kann man die nicht, weil sich sonst die Mountainbiker etc. wieder beschweren...)

Ergo: Here führt - speziell wenn man die richtige Abzweigung nicht genommen hat - gerne mal durch den Wald zur ursprünglichen Strecke, anstatt sofort was neues zu berechnen.

Das war bei TeleAtlas / Google / TomTom nie so. Da wurde zwar auch eine klassische Map als Grundlage benutzt, aber ins digitale Kartenmaterial, das in den Navis verwendet wird, haben es nur Straße geschafft, die tatsächlich mit Messfahrzeugen befahren wurden. Das war total klasse, die sind früher mit Wohnmobilen rumgekurvt, bei denen hinter den Alkovenfenstern um die 9 Kameras und hinten nochmals 4 Kameras mit so 1 oder 2 fps gefilmt haben. Das wurde dann alles nach Indien geschickt und dort ausgewertet und daraus das digitale Kartenmaterial gebastelt.

(Ich persönlich würde auch den Kill-Trigger (die Schwelle zwischen Wegwerfen der alten Strecke und Berechnung einer neuen) niedriger setzen oder zumindest variabel machen. Der ist aber bei BMW relativ hoch, wie ich selbst immer wieder merken muss.)

Auf jeden Fall ist das Navi von G20 unbrauchbar in Gegenden, die der Benutzer nicht kennt, und dafür die vom Navi gegebenen Routen blind folgen muss.

Ich als geburtiger Finne habe schon früher sehr schlechte Erfahrungen mit HERE Karten gesammelt, weil ich ab und zu mit Nokia Lumia unterwegs gewesen bin, glücklicherweise hatte ich auch schon damals andere Alternative, die dann den richtigen Weg gezeigt haben.

Leider hat BMW mit Audi und Mercedes den Fehler getan und HERE gekauft.

Jukka

Also vielleicht ist das kleine Navi in diesem Punkt besser (was schon komisch wäre). Aber ich wurde noch nie auf Feld-/Waldwege geleitet. Und da bin ich schon öfters in mir unbekannten Gegenden unterwegs, wo ich mich auf das Navi verlassen muss... :confused:

Zitat:

@Bartik schrieb am 30. Juni 2021 um 22:01:38 Uhr:

Also vielleicht ist das kleine Navi in diesem Punkt besser (was schon komisch wäre). Aber ich wurde noch nie auf Feld-/Waldwege geleitet. Und da bin ich schon öfters in mir unbekannten Gegenden unterwegs, wo ich mich auf das Navi verlassen muss... :confused:

Das alte Navi Pro aus dem Jahr 2010 in dem Zetti macht alles ordentlich. Das Navi von G20 macht sehr fremde Sachen, wie z.B. immer eine Parallelstraße für 700 Meter Streckenteil empfehlen - um ca. 10 Meter von Kreisverkehr zu Kreisverkehr zu kürzen… Das ist nicht zu verstehen.

Jukka

Hallo zusammen,

 

jetzt muss ich mal eine Lanze für das Navi im G20/21 brechen:

 

Ich habe nun meinen G20 seit Ende April und bin ca. 8 tkm damit vorwiegend vertrieblich unterwegs. Im Wesentlichen bereise ich die PLZ-Gebiete 59, 2 und 3, hier kann ich nichts negatives berichten.

 

Vorher hatte ich 3 Jahre lang den aktuellen XC 60 und war total genervt vom Navi, parallel lief immer Google Maps, das letzte Jahr habe ich das Volvo-Navi garnicht mehr genutzt.

 

Beim BMW war ich in den ersten 2 Wochen ebenfalls erst skeptisch und habe wieder parallel auf Google Maps gesetzt.

 

Meine persönliche Erfahrung:

Die Routenberechnung des BMW inkl. Ankunftszeit ist oft sehr ähnlich und verlässlich wie Google Maps. Bis dato hat mich das Navi noch nicht fehlgeleitet. Selbst Staus und Verzögerungen werden berücksichtigt, hier hat aber Google Maps die Nase vorn, das liegt sicher an den aktuelleren Daten, die dort zur Verfügung stehen.

 

Insgesamt muss ich sagen, dass ich Google Maps nur noch in ganz seltenen Fällen interessehalber zuschalte, um einen Vergleich zu haben.

 

Die Karten- und Routendarstellung ist verbesserungsfähig, da stimme ich zu, schaue aber eh vorwiegend aufs HUD, daher tangiert mich das weniger.

 

Beste Grüße

 

Martin

 

am 1. Juli 2021 um 5:02

Zitat:

Selbst Staus und Verzögerungen werden berücksichtigt, hier hat aber Google Maps die Nase vorn, das liegt sicher an den aktuelleren Daten, die dort zur Verfügung stehen.

Das ist jetzt aber Schönfärberei. Warum sollte Google aktuellere Daten als BMW haben?

Überleg mal, es fahren viele Hunderttausend BMWs mit Onlineverbindung in D herum, die ständig melden könnten, wo/wann die tatsächliche Geschwindigkeit niedriger ist als sie laut Kartenmaterial sein sollte. Das in eine Live Traffic-Abbild einzugießen und dieses wiederum zu verteilen ist nicht schwer. Wie gesagt, dazu braucht es nur Expertise, bisschen Geld und den Willen dazu.

Das bestätigt exakt, was ich geschrieben habe. BMW könnte einen richtig geilen Verkehrsinfodienst aufbauen, macht es aber nicht.

Google macht es. Die Frage ist, warum macht Google das? Google hat in erster Linie nichts davon, möchte aber nur eine möglichst maximale User Experience haben, damit die User künftig immer und so oft wie möglich Google Maps benutzen. Auch um innerhalb von Maps später mal bezahlten Content anzuzeigen, klar. Du bist in Hintertupfing und gehst auf "Restaurant", dann wird Google Maps irgendwann die Suchergebnisse staffeln in Abhängigkeit davon, was die Restaurants dafür bieten. Genauso wie bei normalen Google Ads.

Bei BMW ist das anders. Da hast du viel Geld dafür bezahlt, eine möglichst gute Driver Experience zu bekommen. Du ärgerst dich aber trotzdem über einen zweitklassigen Verkehrsinformationsdienst. Und das wirst du, denn du hast ja bereits nach zwei Wochen festgestellt, dass Google Maps besser ist. BMW weiß das auch, implementiert aber trotzdem keine besseren Verkehrsinformationen, weil die Kohle ja bereits verdient ist. Die o.g. Investition wäre eine, die nur mittel- bis langfristig was bringt.

Seltsamerweise ist Google eine der nachhaltigsten Firmen überhaupt. Google macht viel *******, aber sie sind auf "dieser User soll auch übermorgen noch unser User sein" ausgerichtet wie nur ganz wenige andere Firmen.

Sorry, aber meine Erfahrungen sind auch andere. Ich habe jetzt in 12 Monaten knapp 25.000 km gefahren und das Navi in meinem G21 hat mich noch nie falsch beraten oder gar im Stich gelassen. Ich bin sehr zufrieden damit.

Was auch ich kritisiere ist die Farbdarstellung der Navigation. Die war bei BMW schon seit jeher einfach schlecht und absolut unübersichtlich. Da ich aber fast ausschließlich über das hervorragende HUD fahre, nutze ich die Kartenansicht eigentlich nur für eine grobe Übersicht.

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