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Wie bekomme ich Notlaufprogramm /ASR (M119) nach Gasbetätigung per Hand wieder raus?

Themenstarteram 6. September 2007 um 21:28

Hallo zusammen, ich habe den wichtigen Hinweis:

"Bei Fahrzeugen mit ASR nicht vom Motorraum aus Gas geben, da in einem solchen Fall das Notlaufprogramm und die Fehlerspeicherung aktiviert werde. Fahrzeuge mit ASR sind an der ASR-Kontrolleuchte im Kombiinstrument zu erkennen"

übersehen.

Habe die Baterie abgeklemmt und einen Reset damit versucht. Nur ohne Erfolg. Was nun?:confused: bei Mercedes keinen Erfolg gehabt. Ein M119 ist denen zu exotisch und es würde zu teuer ein Teil nach dem anderen zu tauschen.

das Problem ist natürlich auch, dass der Motor gewechselt wurde und ertwas beim Umbau daneben gelaufen sein kann.

Wen soll ich noch fragen oder aufsuchen, der diesen Fehler eingrenzen kann?

Sollte ich vielleicht einfach nur den Motor bei Mercedes mal kompl neu einstellen lassen?

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25 Antworten

Hallo,

ich würde vor dem Ausbau der Drosselklappe, der mindestens beim ersten Mal etwas Zeit kostet, zunächst eine Kalibrierung wie folgt durchführen: in Zündstellung mindestens 30 Sekunden warten. Die Drosselklappe regelt dann und meldet die Werte an das Steuergerät. Das Geräusch der Drosselklappe ist zu hören. Erst danach ist dem Steuergerät die Leerlaufstellung (bzw. deren Widerstandswert) bekannt.

Wenn das Problem mit dem Drosselklappenpotentiometer zusammenhängt, wird eine vorübergehende Besserung wahrscheinlich auch dann eintreten, wenn die Drosselklappe durch Gaspedalbetätigung bei Zündstellung mehrfach voll auf und zu bewegt wird (weil dadurch die Leiterbahnen etwas gereinigt werden).

Schließlich lassen sich an der Steckverbindung die Widerstandswerte messen und mit den Werten vergleichen, die in den Werkstattunterlagen von Mercedes hinterlegt sind (leider nicht in der käuflichen WIS enthalten, in der aber das Problem auch erwähnt ist).

Viel Erfolg!

Noch zu erwähnen ist, daß man beim M119 das Saugrohr nicht ausbauen muß, um das Stellglied bzw. die Drosselklappe zu entfernen! Der Ein-und Ausbau hat aber trotzdem seine Tücken.

Noch ein Nachtrag, weil ich das Fehlerprotokoll erst jetzt gesehen habe. Dort ist doch der Leerlaufkontaktschalter als Fehler eingekreist. Dieser Schalter ist ein Bestandteil des in der Drosselklappe eingebauten Potentiometers, so daß doch ziemlich sicher feststeht, daß der Fehler eben von der Drosselklappe/EFP kommt.

Dieses Bauteil ist an sich sehr robust konzipiert. Das Problem ist nur, daß die Kabelisolierungen spröde werden können und eben auch die Abdichtung zum Potentiometerteil nicht dauerhaft dicht hält.

Themenstarteram 14. September 2007 um 21:25

das passt alles sehr genau!

Ich habe einfach mal 1. Versuch

Zitat:

Wenn das Problem mit dem Drosselklappenpotentiometer zusammenhängt, wird eine vorübergehende Besserung wahrscheinlich auch dann eintreten, wenn die Drosselklappe durch Gaspedalbetätigung bei Zündstellung mehrfach voll auf und zu bewegt wird (weil dadurch die Leiterbahnen etwas gereinigt werden).

durchgeführt und in der Tat eine Besserung ist eingetreten! Zwar geringfügig, da dieser Stellmotor oder Potentiometer ja nur wenige Milimeter mitläuft und sich dann ausklinkt / Notlauf ansagt. Nun ist es schwierig die Leiterbahnen auf diesem Wege zu reinigen..aber es geht schon ein Wenig! Ich höre ihn leise summen und dann klack, fliegt er raus, weil die Soll und Istwerte wohl nicht mehr stimmen, über den Wiederstand gemessen. Gut Gut..die Spur ist sehr heiß!! Happy :D

Zitat:

Dieses Bauteil ist an sich sehr robust konzipiert. Das Problem ist nur, daß die Kabelisolierungen spröde werden können und eben auch die Abdichtung zum Potentiometerteil nicht dauerhaft dicht hält

ich denke, Du meinst wie zuvor, die Abdichtung im Saugrohr zwischen der (Antriebs)Welle Drosselklappe und dem besagten Stellmotor der Drosselklappe / EFP, seitlich neben dem Saugrohr um den das ganze Spiel geht.

Also das war eine gute Schule!! aber....ich habe schon mit meinem Kollegen telefoniert, er ist ex KFZ-Mechaniker und wir werden unter Berücksichtigung von

Zitat:

ich würde vor dem Ausbau der Drosselklappe, der mindestens beim ersten Mal etwas Zeit kostet, zunächst eine Kalibrierung wie folgt durchführen: in Zündstellung mindestens 30 Sekunden warten. Die Drosselklappe regelt dann und meldet die Werte an das Steuergerät. Das Geräusch der Drosselklappe ist zu hören. Erst danach ist dem Steuergerät die Leerlaufstellung (bzw. deren Widerstandswert) bekann

Deiner Information an die Arbeit gehen. Es wird wohl erforderlich sein, so einiges drum herum zu demontieren um an das Stellglied, welches aber auch mal wieder schön tief verbaut sitzt, heran zu kommen. Ja und remontiert werden muß das ganze ja auch noch.

Bezüglich

Zitat:

Schließlich lassen sich an der Steckverbindung die Widerstandswerte messen und mit den Werten vergleichen, die in den Werkstattunterlagen von Mercedes hinterlegt sind (leider nicht in der käuflichen WIS enthalten, in der aber das Problem auch erwähnt ist).

der Angelegenheit ...hm..?? schaun wir mal, wenn wir so weit sind.

Nochmal Danke Danke!!!!!

werde berichten...

PS: (Foto) das ist der Übeltäter, richtig!?

Themenstarteram 15. September 2007 um 11:31

so wir starten:

also wo fangen wir denn an?

Ansaugtrichter muß nicht runter aber....

muß die kompl. Ansaubrücke runter?

welche Schritte sind denn erforderlich um an den Stellmotor ranzukommen?

Gruß Jörg

Hallo,

richtig, an der markierten Stelle befindet sich der Potentiometer.

Allerdings muß man eben die Drosselklappe ausbauen, um heranzukommen. Zum Ausbau der DK muß man zuvor "nur" den LMM abbauen und das Gasgestänge ausklinken. Vorsicht, daß die Rückholfeder dabei vorsichtig ausgehängt wird!

Um die Schlauchschellen an dem Gummistutzen zu lösen, empfiehlt sich ein flexibler Mutterndreher. Unter dem Gummistutzen liegen die vier Schrauben, mit der die DK befestigt ist. Da wenig Raum vorhanden ist und der Gummischlauch, der an der DK befestigt ist, im Weg ist, ergeben sich Schwierigkeiten. Die DK muß etwas verdreht werden und kann dann nach oben entnommen werden. Das Unterdruckrohr zu entfernen, kann das Ganz etwas erleichern. Vorsicht aber dabei, weil ein tückischer Dichtungsring aus Alu leicht auf nimmer Wiedersehen in die Tiefe des Motorraums entschwinden kann.

Viel Erfolg!

Themenstarteram 16. September 2007 um 19:15

HI,

sauber!!!

Danke Dir!!

Ich hatte gestern schon aufgegeben und dachte es müßte alles drum herum Demontiert werden. Nun gut, ich gehe wieder auf ein Neues ran. :D

Ein Glück das ich nicht schon angefangen hatte :eek:

Gruß Jörg

Themenstarteram 19. September 2007 um 23:33

Hallo noch mal,

habe nun in aller Ruhe die vier Schrauben des Ansautrichters lösen können, die Rückholfeder vorsichtig zur Seite legen können, das Gasgestänge zur Seite legen können und auch die zwei Schrauben des LMM gelöst (Kreuzschlitz). Bekomme den LMM aber nicht vom Ansaugtrichter gelöst. Er läßt sich zwar bis zu einem gewissen Grad mit dem kompl. Ansaugrohr (obere Hälfte) verdrehen, stoße aber dann mit dem Kunststoffgehäuse vom LMM an die Ansaugbrücke. Ich vermute, das die ges. obere Hälfte des Ansaugrohres nach einer 90 Grad Drehung erst vom unteren Teil, in dem die Drosselklappe sitz, abgezogen werden kann. Müßte wahrscheinlich ein Stück weiter drehen um den ersten Teil des Ansaugrohres heraus zu bekommen, mit sammt LMM (wenn das geht). Nun geht das wohl nicht so einfach und ich bekomme auch den kompl. Ansaugtrichter nicht in einem herausgezogen inkl. EFP-Stellglied.

Das ist ja schon ein Klotz der sich aus der Öffnung zwischen der Ansaugbrücke nicht herausziehen läßt.

Ist der LMM nur mit den zwei Kreuzschlitzschrauben befestigt, die rechts am Alu-Gehäuse untereinander sitzen?

Wenn das LMM raus ist, kann ich dann den oberen Teil des Ansaugtrichters weiter drehen und lösen von dem unteren Teil des Ansaugtrichters, an dem sich das EFP-Stellglied befindet?

Bitte Euch noch mal um Hilfe.

Vielen Dank im Voraus.

Hallo,

Ansaugtrichter und LMM ist nur ein einziges Bauteil, das lediglich mittels des Gummi/Kunststoffstutzens über die Schlauchschellen mit dem Stellglied verbunden ist. Deshalb kann ich momentan nicht nachvollziehen, welche 4 Schrauben des Ansaugtrichters gemeint sein könnten.

Der LMM läßt sich nach deutlichem Lockern der Schlauchschellen abziehen. Bei wamem Motor, an dem man sich gerade nicht mehr verbrennt, geht der Ausbau am leichtesten von der Hand.

Erst nachdem dieser Stutzen dann auch vom Stellglied gelöst sein wird, werden die 4 Schrauben sichtbar, mit denen das Stellglied am Motor festgeschraubt ist.

Zum besseren Verständnis: es sind drei Teile, die von oben nach unten der Reihe nach ausgebaut werden können:

- LMM (Alu-Gehäuse) mit schwarzem Kunststoffteil von dem das Steuerungskabel wegführt

- Gummi/Kunsstoffstutzen

- Stellglied/EFP

LMM ist mit Schlauchschelle an Gummistutzen befestigt. LMM muß nicht verdreht werden, um nach oben weggenommen werden zu können.

Gummistutzen ist mit weiterer, genau darunter liegender Schlauchschelle an EFP befestigt. Deshalb gleich beide Schrauben weit aufdrehen.

EFP ist mit vier Schrauben am Motor festgeschraubt. Diese 4 Schrauben sind von dem Stutzen verdeckt, können also erst nach dem Ausbau des Gummistutzens gelöst werden.

Viel Erfolg!

Themenstarteram 21. September 2007 um 22:27

Hallo,

Du hast Geduld und ich kann Dir folgen mit Erfolg.

(Gebe zu, dass ich mich da etwas zu zaghaft angestellt habe)

Aber stelle Dir vor, dass ich es geschafft habe, die vier Schrauben des ges. Ansaugtrichters mit Stellglied zu lösen,....:D...ohne den LMM (Trichter) ab zu ziehen. Das Ding saß so fest, ich dachte ich reiße ihn ab und konnte schlecht ansetzen.

 

:) Danke Dir.

Themenstarteram 11. Oktober 2007 um 22:24

V8 cruisen macht laune!!!;)

 

Vielen Dank für die Hilfe.

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