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Wertverlust eGolf300?
Hallo,
ich überlege im Moment einen eGolf neu zu kaufen. Ich würde 15% Rabatt bekommen, zusätzlich die 4000 Euro Umweltprämie. Damit würde ich bei einem Endpreis von 31.500 Euro liegen mit meiner gewünschten Ausstattung.
Wie seht ihr den Wertverlust über die Jahre?
Meine Gedanken sind, dass zB ein 2.0 TDi Golf 7 genausoviel kostet, also 31.500 Euro circa. Dieser verliert aber in den ersten zwei Jahren extrem an Wert, hab mal bei mobile.de geschaut. Diese TDI sind für dann ca. 20.000 Euro zu bekommen nach 1-2 Jahren und 15-25tkm.
Schaut man beim eGolf, kostet ein Jahreswagen immernoch mehr, als die 31.500 Euro, also scheint der reale Wertverlust sehr niedrig zu sein im Moment. Genau sagen, kann man es natürlich nie. Wer weiß, wie sich die ganzen Abgasnormen entwickeln. Davon hängt dann auch der Wertverlust ab. Dieses Problem wird man mit e Autos nie haben.
Andererseits schreitet die Batterietechnik immer weiter voran. Die ersten gebrauchten ID werden so Ende 2020-2021 verfügbar sein. Aber nicht jeder wird die Reichweite brauchen. Die Preise für den ID sollen ja ab 25.000 km losgehen, aber mit welcher Reichweite und auch Ausstattung weiss man nicht. Ich denke der eGolf wird einfach ein gutes eAuto bleiben, auch im Restwert, denn nicht jeder braucht eine riesen Reichweite im Alltag, da sollten die 200km real im EGolf auch ausreichen. Was denkt ihr?
Im Internet gibt es einige Berichte, dass eAutos Restwertriesen sind.
Beste Antwort im Thema
Vielleicht solltest du deinen Denkansatz ändern. Wofür benötigst du den Golf? Wenn dir die Fahrdaten für den täglichen Nutzen reichen und du keinen Bedarf hast, regelmäßig längere Strecken damit zu fahren, dann kauf ihn! Denn im Unterhalt ist er wesentlich günstiger als der Verbrenner.
Wenn sich irgendwann in deinem Leben dein Nutzungsverhalten ändert und du ein anderes Fahrzeug brauchst, schau dich nach einer Alternative um und verkaufe den E-Golf.
Wertverlust hin oder her, in direktem Vergleich ist der Elektro günstiger zu unterhalten als der Verbrenner.
Orientiere dich nicht an Eventualitäten, sondern was kurzfristig für dich am günstigsten ist.
34 Antworten
Zitat:
@cso-cso schrieb am 10. Oktober 2018 um 13:42:39 Uhr:
Zitat:
@xavair1 schrieb am 10. Oktober 2018 um 13:35:37 Uhr:
Das ist in der Rechnung schon berücksichtigt. Also Wertverlust, Kraftstoffkosten, Versicherung, Steuer, Wartung/Reparatur.
Wie kommst du dann darauf, dass dich der E-Golf 200.- mehr kostet? Deine Aufstellung würde mich interessieren.
Der Wertverlust eines Neuwagens ist immer teurer ald der eines 7 Jahre alten Autos. Ich habe einen neuen eGolf verglichen mit meinem alten Diesel
Zitat:
@Dr. Shiwago schrieb am 10. Oktober 2018 um 13:57:33 Uhr:
Zitat:
@xavair1 schrieb am 10. Oktober 2018 um 12:04:15 Uhr:
Mein Rabatt wären 15% auf Netto Listenpreis
15% Rabatt erstaunt mich bei einem Auto das angeblich kaum lieferbar ist.
Das ist so ;-). Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Zitat:
@xavair1 schrieb am 10. Oktober 2018 um 15:22:57 Uhr:
Zitat:
@cso-cso schrieb am 10. Oktober 2018 um 13:42:39 Uhr:
Wie kommst du dann darauf, dass dich der E-Golf 200.- mehr kostet? Deine Aufstellung würde mich interessieren.
Der Wertverlust eines Neuwagens ist immer teurer ald der eines 7 Jahre alten Autos. Ich habe einen neuen eGolf verglichen mit meinem alten Diesel
Ich dachte, dein Vorhaben ist, den 7 Jahre alten Golf durch ein Neufahrzeug zu ersetzen. So gerechnet ist es natürlich klar.
Es gibt verschiedene Modelle ;-). Neuen 1-2 Jahre alten G7 Diesel kaufen, alten G6 Diesel behalten und weiter fahren, oder eGolf300 bestellen. Das wird alles durchkalkuliert...und pro/contra gegenübergestellt.
Da habe ich erst einen guten Spruch gelesen:
Der Mensch schaut immer auf das, was er haben kann, nicht auf das, was er schon hat.
Zitat:
@xavair1 schrieb am 10. Oktober 2018 um 19:04:46 Uhr:
Da habe ich erst einen guten Spruch gelesen:
Der Mensch schaut immer auf das, was er haben kann, nicht auf das, was er schon hat.
Ist doch gut. Sonst gäbe es keinen Fortschritt!
Folgend meine Kostenrechnung über die nächsten 8 Jahre/160.000km.
eGolf neu, Golf 6 (jetziges Auto mit 150tkm), Golf 7 als 1-2 Jahre altem Jahreswagen mit 30.000 km.
Die Rechnung hat natürlich immer Unbekannte. Geht am Golf 6 doch früher was kaputt (Getriebe, Motor, Turbo, Updatefogeschaden) oder hält er besser als gedacht? Wie groß ist der Wertverlust eines heutigen e Autos?
Kann ich teilweise nicht nachvollziehen, insbesondere die 0€ Reparaturen beim e-Golf. Auch wenn kein Verbrenner drin ist, ist es doch ein Auto. Verschleiß an Bremsen, Stoßfängern etc. hast du da auch.
Zitat:
@CarstenH77 schrieb am 11. Oktober 2018 um 11:39:29 Uhr:
Kann ich teilweise nicht nachvollziehen, insbesondere die 0€ Reparaturen beim e-Golf. Auch wenn kein Verbrenner drin ist, ist es doch ein Auto. Verschleiß an Bremsen, Stoßfängern etc. hast du da auch.
Also ich würde ihn kaufen mit 5 Jahre Garantie/100tkm. Verschleiss hatte ich beim G6 bis heute nicht (außer Bremsen 1x selbst gemacht für 190 Euro und neue Starter-Batterie). Bei den Bremsen hatte ich mich sogar vermessen. Die hätten bis 160tkm locker gehalten. Fahre sehr vorausschauend. Aber klar, man könnte hier auch 100 Euro/Jahr von Beginn an zurücklegen. Aber irgendwelche Annahmen muss ich ja treffen. Beim Strom hab ich mit 22ct/kwh gerechnet. Wenn ich den mit Photovoltaik tanke, wären es nur 11ct/kwh. Wieviel ich aber schaffe den mit eigenem Strom zu laden, kann ich nicht vorgersehen. Habe da eher konservativ gerechnet. Also es ist und bleibt eine Rechnung mit vielen Unbekannten, aber als grobe Richtung ist die Berechnung mal ganz ok denke ich.
Zitat:
Also ich würde ihn kaufen mit 5 Jahre Garantie/100tkm. Verschleiss hatte ich beim G6 bis heute nicht (außer Bremsen 1x selbst gemacht für 190 Euro und neue Starter-Batterie). Bei den Bremsen hatte ich mich sogar vermessen. Die hätten bis 160tkm locker gehalten. Fahre sehr vorausschauend. Aber klar, man könnte hier auch 100 Euro/Jahr von Beginn an zurücklegen. Aber irgendwelche Annahmen muss ich ja treffen. Beim Strom hab ich mit 22ct/kwh gerechnet. Wenn ich den mit Photovoltaik tanke, wären es nur 11ct/kwh. Wieviel ich aber schaffe den mit eigenem Strom zu laden, kann ich nicht vorgersehen. Habe da eher konservativ gerechnet. Also es ist und bleibt eine Rechnung mit vielen Unbekannten, aber als grobe Richtung ist die Berechnung mal ganz ok denke ich.
Dann kauf ihn !
Zitat:
@CarstenH77 schrieb am 11. Oktober 2018 um 11:39:29 Uhr:
..., ist es doch ein Auto. Verschleiß an Bremsen, Stoßfängern etc. hast du da auch.
Die Bremsen sind an einem eAuto eine lustige Sache. Die Verschleißen kaum, Du musst eher damit rechnen das Du die Scheiben wegen Rost (also Nichtnutzung) tauschen musst.
Es gibt Teslas mit mehr als 300000KM und mehr als 50% Bremsbelagstärke.
Das nette dabei ist -> Nie wieder Bremsabrieb auf den Felgen, die sehen immer gut aus. Das ist auch bei meinem Golf GTE so.
Grüße,
Christian
Einmal ordentliche Bremsen drauf machen (ATE) hat beim Golf 6 190 Euro gekostet. Hab ich selbst gemacht. Mit OBDeleven sollte das beim Golf 7 auch kein Problem sein. Werde mir vorher von Erwin die Anleitung runterladen.
gute Aufstellung, dennoch etwas schöngerechnet. Das wären ja 6400 € Raparaturkosten für den G6, da muß schon einiges kaputtgehen.
Kannst aber auch dagegenrechnen was es dir wert ist ein neues Auto zu fahren und nicht mehr so tuckert wie ein Traktor...
Naja, die Teile die kommen können sind auch sehr teuer, selbst wenn nur alle 2 Jahre/40-50tkm eins davon hopps geht.
AGR 1300 Euro,
DPF reinigen inkl. Ein/-Ausbau ca. 700 Euro, Injektor ca. 1000 Euro pro Stck und ich hab 4,
ZMS 1200 Euro
Stossdämpfer komplett 700 Euro,
Federn/Lager 200-300 Euro pro Stck.,
andere Kleinigkeiten wie Wischergestänge, Fensterheber, Sensoren, elektrische Fehler,...
Das waren die Hauptpunkte meiner Überlegung.
Ich denke das Risiko eines Defekts ist durch das Update bei einigen Baugruppen größer geworden.
Ob VW diese dann aus Kulanz (=vertrauensbildende Maßnahme ersetzt, steht in den Sternen). Ich sage
ja nicht, dass ich mit 600 (nicht 800) Euro rechne, aber einplanen müsste man es mE schon. Es kann auch alles halten, es kann auch innerhalb 2-3 Jahren eins nach dem anderen kommen.
Ich weiss es doch auch nicht, was sinnvoller/wirtschaftlicher ist ;-)
Habe gerade gelesen, dass es Tauschprämien ab 01.November gibt. Oder gilt das nur für neue Diesel?
Da würde einiges zusammenkommen.
- Das wäre ja dann verhandelbarer Rabatt (was bekommt man da so?)
- Umweltbonus VW 2000 Euro
- Umweltbonus Bund 2000 Euro
- Tauschprämie 5000 Euro
Es wird immer interessanter ;-)
