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Werkstattprobefahrt Unfall unter Alkohol mit Personenschaden

Themenstarteram 8. Oktober 2019 um 0:28

Guten Abend,

ich habe schon öfters mal hier mitgelesen, aber mangels von Ahnung, mich nie angemeldet, um irgendwas zu schreiben. Jetzt ist eine Situation eingetreten, in welcher ich vll. keine hilfe erwarten darf, aber eine Richtung von Euch erbitte.

Mein Fahrzeug: Mercedes C- Klasse, W205, C- 220 BlueTec, T- Modell, 170 PS, Baujahr 2014, Zulassung auf mich 02/15; nicht geleast o. finanziert. Zeitwert ca. 15.000.- Euro

Versicherungen: Haftpflicht- Vers.; Teilkasko mit 150.- Selbstbet. ( Vollkasko im Dez. vergangenen Jahres gekündigt.

Das ist passiert:

Ich ( auf Dienstreise) hatte ein Geräusch beim Bremsen und bin in die nächst erreichbare ( empfohlene) Werkstatt gefahren. ( Dienstag) Das war ein kleinerer 1 Mann- Betrieb mit einer zusätzlichen Aushilfe. Sollte aber gut arbeiten.

Der Meister???? nahm das Fahrzeug sich sofort zur Brust und murmelte was von festen Bremsen. Dann fuhr er mit dem Wagen fort um eine Probefahrt zu machen. Als er nach 2 Stunden nicht zurück war, wurde ich etwas mehr als nur unruhig. Der (uralte) Aushilfsmechaniker meinte, dass der Chef ansonsten immer nach 10 Minuten wieder da sei. Da muss was passiert sein. Da ich vor Ort nichts machen konnte, fuhr ich mitr dem Taxi in die Pension zurück. Von dort telephonierte ich mehrfach mit der Polizei, zunächst ergebnislos. Am nächsten Tag, ( Mittwoch) wieder ein Telefonat mit der Polizei und ich erfuhr, dass man mich daheim schon versuchte zu erreichen. Mein Wagen sei in einem schweren Verkehrsunfall verunfallt. Der Wagen sei sichergestellt. Ich solle zur Dienststelle kommen. Mehr erfuhr ich zunächst nicht.

In der Polizeidienststelle teilte man mir mit, dass der Fahrer des Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss ( Nachfrage: wieviel? Antwort: Zu viel!) einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat, bei dem eine Frau verletzt worden sei. Mein Wagen wurde zur Untersuchung sichergestellt. Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass es sich evtl. um einen Totalschaden handeln könnte- man wird sehen.... Die verunfallte Frau ist wohl nicht lebensgefährlich verletzt, der Werkstattmeister, der meinen Wagen fuhr, ist aus dem Krankenhaus heimlich geflüchtet. Ich wurde gebeten, meine Haftpflichtversicherung des PKW zu benachrichtigen, da ja Ansprüche geltend gemacht werden. Die Polizistin riet mir, mehr privat, als dienstlich, einen Fachanwalt einzuschalten. Mit der Tgb.- Nr. und der Kope des Protokolls, verließ ich die Dienststelle wie benebelt.

Der Jurist in unserer Firma empfahl mir ( Donnerstag) einen Kollegen, der Fachanwalt für Versicherungsrecht und ... sei. Nur, der ist bis zum 20. Oktober im Urlaub.

Der Werkstattmeister ist anscheinend abgetaucht, jedenfalls ist die Werkstatt dicht. ( Donnerstag und Freitag bin ich dort gewesen). Am Samstag bin ich mit dem Zug Heim gefahren. Hier, gut 400 Km entfernt fühle ich micht total hilflos.

Meine Frage: Was muss ich noch tun, außer meine Haftpflicht- Versicherung zu informieren, was bereits geschehen ist) Muss ich da noch einen Gutachter beauftragen?

Bei der Polizei habe ich ein Protokoll unterschrieben, dass ich die Werkstatt mit der Fahrzeugreparatur beauftragt habe. Einen Beleg ( Auftrag) dafür habe ich aber nicht.

Ich sitze jetzt wie auf Kohlen... Kein Anwalt, keine konkreten Auskünfte, kein Auto.

Meine großte Angst ist, dass die Versicherung wegen Alkohol am Steuer nicht zahlt und ich alle Kosten tragen muss. Dann bin ich ruiniert. Mein Auto schreibe ich so langsam ab. Ich habe ja keine Kasko mehr.

Wäre wirklich nett, wenn Ihr mir schreiben könntet, wen ich noch zu informieren habe und wie das jetzt so etwas abläuft.

Herzlichen Dank und - Verzeihung- für den langen Text.

Sebastian

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34 Antworten

Hahahahahaha

man lernt doch nicht aus..............

Schöne Ferien zusammen noch.............

Ich geh mal davon aus dass es kein Fake ist und beschränke mich darauf zu sagen,dass Deine Versicherung natürlich zahlen wird, aber sich über einen evtl. Regress das Geld nicht von Dir, sondern vom Verursacher holen wird.

Und dieser ist ja namentlich bekannt, also kein Grund zur Sorge für Dich.

Wie das mit dem SFR allerdings gehandhabt wird, weiß ich auch nicht.

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 8. Oktober 2019 um 05:12:43 Uhr:

Ich geh mal davon aus dass es kein Fake ist und beschränke mich darauf zu sagen,dass Deine Versicherung natürlich zahlen wird, aber sich über einen evtl. Regress das Geld nicht von Dir, sondern vom Verursacher holen wird.

Und dieser ist ja namentlich bekannt, also kein Grund zur Sorge für Dich.

Wie das mit dem SFR allerdings gehandhabt wird, weiß ich auch nicht.

Den Sf-Schaden (Rückstufung) und den Sachschaden

kann der TE vom Verursacher ersetzen lassen.

Stellt sich nur die Frage,

ob der Meister zahlungsfähig ist,

oder im besten Fall eine Haftpflicht auf die Werkstatt hat.

Moin,

zum Rechtsanwalt:

Gibt es denn in deiner Nähe keinen anderen Rechtsanwalt?

Ich würde schleunigst einen aufsuchen, und nicht bis nach dem 20.10. warten!

VK gekündigt, da ist dann sicher auch keine RS Versicherung vorhanden?

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 8. Oktober 2019 um 05:12:43 Uhr:

Ich geh mal davon aus dass es kein Fake ist

so so.........

meldet sich extra an, sein "alter Ego" klingt nicht gerade hilfesuchend..........

5J alter 205er, Mann auf Geschäftsreise geht nicht zu Mercedes (bei der Netzdichte), nein....... die 1Mann Hinterhofklitsche musses sein..........

Die VK gekündigt und der empfohlene RA hat auch noch ewig Urlaub (dann nehm ich einen anderen, gibt genug davon)

in der Ferienzeit............

Du bist doch ein alter "Forumshase", wo ist deine Bauchgefühl?

Ich gehe davon aus, dass Du kein Faker bist, der aus Langeweile Fälle konstruiert und sich fühlt, weil er endlich im Mittekpunkt steht und andere mit Ihm agieren.

Zur Sache:

Am Heimatort einen Anwalt aufsuchen.

Mit der Handwerkskammer für das KFZ-Gewerbe im Zuständigkeitsbereich der Werkstatt Verbindung aufnehmen. Mit dem Gewerbeaufsichtsamt Kontakt aufnehmen. Mit dem Steuerberater der Werkstatt Kontakt aufnehmen. Eventuell den Aushilfsschrauber befragen wegen dem Umfeld, Dessen Identität ist auch wichtig als Zeuge bei den anliegenden juristischen Auseinandersetzungen die wohl unerlässlich sind.

Von einer dieser Stellen den KFZ-Werkstattversicherer erfahren und diesen von dem Vorfall unterrichten.

Eine KFZ-Werkstattversicherung für den Haftpflichtbereich hat jede Werkstatt sofern es keine " Schwarze Werkstatt " ist. Eine ordentliche Werkstatt hat darüber hinaus auch noch eine Kaskoversicherung.

Die zahlt auch für Schäden bei Probefahrten.

Ein Anwalt kann auch entsprechende Schadenersatzforderungen bzw. Strafanzeigen gegen den Werkstattinhaber stellen.

quadrigarius

Themenstarteram 8. Oktober 2019 um 11:10

Guten Tag,

da ich keinerlei Grund, Lust, Zeit und Nerven habe, mich irgendwie zu rechtfertigen, nur weil ich eine Anfrage in diesem Forum gestellt habe, bitte ich den Moderator, das Thema zu schließen. Ich habe genug zeitraubende Probleme , da benötige ich bestimmt keine Weiteren in einem Forum.

Für die hilfreichen Hinweise bedanke ich mich !

Noch ein Wort zum Anwalt: Unser Firmenjurist vermittelte mir freundlicherweise den Kontakt. Da trampelt man nicht einfach drüber weg. Recht hat er, wenn er meint, lieben einen richtig gut aufgestellten Anwalt, der richtig Erfahrung damit hat, als jemanden, den man nicht kennt und von dem man nichts weiß. Da sind 14 Tage Wartezeit alles wert.

Ich melde mich bei MT wieder ab. Ein Versuch wars ja wert!

Einen angenehmen Tag, Sebastian

schleuti und Mopedmongo haben deine Fragen vollkommen richtig beantwortet.

a) Deine Haftpflicht reguliert. Stellt sich natürlich die Frage, ob du die Alkoholisierung des Fahrers erkennen konntest/musstest. Gehe ich nicht von aus, aber auch dann wäre der Regress dir gegenüber begrenzt.

b) Bußgeld/strafrechtlich hast du nichts zu befürchten, es sei denn du hättest die Alkoholisierung des Fahrers....

c) Alle Schäden, die dir entstanden sind und künftig (SFR, Nutzungsausfall usw.) entstehen, kannst du vom Fahrer ersetzt verlangen. Das ist zumindest die Theorie. Ob der tatsächlich zahlungskräftig ist, ob der eine Versicherung für seinen Gewerbebetrieb hat, all das bleibt offen. Um die Höhe des Schadens zu belegen, wirst du auf ein Gutachten nicht verzichten können.

rauchenderkolben scheint schon Geschichte zu sein, Seite 404. ;)

Zitat:

@Ich kann alles schrieb am 8. Oktober 2019 um 09:47:50 Uhr:

Zitat:

@Mopedmongo schrieb am 8. Oktober 2019 um 05:12:43 Uhr:

Ich geh mal davon aus dass es kein Fake ist

so so.........

meldet sich extra an, sein "alter Ego" klingt nicht gerade hilfesuchend..........

5J alter 205er, Mann auf Geschäftsreise geht nicht zu Mercedes (bei der Netzdichte), nein....... die 1Mann Hinterhofklitsche musses sein..........

Die VK gekündigt und der empfohlene RA hat auch noch ewig Urlaub (dann nehm ich einen anderen, gibt genug davon)

in der Ferienzeit............

Du bist doch ein alter "Forumshase", wo ist deine Bauchgefühl?

Mit meinem Bauchgefühl bin ich aber auch schonmal auf selbigen gefallen. :)

Du aber scheinbar hier jetzt auch, den ein echter Troll hätte uns sicher noch länger bei Laune gehalten.

 

Edith: Was für ne Ferienzeit? Hier in Bayern ist jedenfalls Schule....

Alle, außer bayern, NRW, Sachsen u. Ba-Wü, :D

Bayern ist nicht der Nabel der Welt. ;)

Zitat:

@Franjo001 schrieb am 8. Oktober 2019 um 14:22:16 Uhr:

Alle, außer bayern, NRW, Sachsen u. Ba-Wü, :D

Bayern ist nicht der Nabel der Welt. ;)

Jedes der von dir aufgezählten Bundesländer befidnet sich im regulären Schulbetrieb...

Genau, schreibt er doch.

Außer den obigen hat der Rest Ferien:

https://www.schulferien.org/.../Ferien_2019_Oktober.html

Zitat:

@Franjo001 schrieb am 8. Oktober 2019 um 12:43:23 Uhr:

rauchenderkolben scheint schon Geschichte zu sein, Seite 404. ;)

Ja, Schon erstaunlich wie schnell und mit welcher Vehemenz hier Neulinge von selbsternannten Möchtegernpsychologen mit Bauchgefühl und einem stark ausgeprägten Selbstdarstellungstrieb vertrieben werden.

Respekt dafür.

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