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Wer kauft jetzt noch einen Insignia?
Hallo
nach den Nachrichten heute frag ich mich wer würde sich jetzt noch einen Insignia kaufen?
Ob ihr euch einen Insignia finanziell leisten könnt oder nicht ist erstmal egal.
Geht mir um eure Grundeinstellung zum Kauf beim Opelhändler.
Beste Antwort im Thema
@es.el:
Du bist nicht zufällig Maler von Beruf? Äh, ich meinte natürlich Schwarzmaler?
Mir ist noch nicht so ganz klar, was du hier mit deinen ständigen negative Aussagen gegenüber Opel erreichen möchtest. (Ich beobachte dich jetzt schon einige Monate. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, dass du einen Opel fährst. Aber da muss ja irgendwann mal was ganz schlimmes vorgefallen sein?!?! Anderes kann ich mir deine Beiträge hier nicht erklären ... rät jetzt indirekt auch noch zum Boykott von Opel-Modellen. *kopfschüttel*)
Eine Art Boykott gegenüber Opel wäre jetzt in dieser Phase mehr als kontraproduktiv. Dir ist wohl nicht so ganz klar, was da alles an Jobs hintendran hängt. Ein Ende von Opel hätte ganz böse Folgen und zwar für uns alle. (Aber bevor dies eintritt, sollte man erst einmal abwarten, wie es mit GM weitergeht. Stichwort: Rettungspaket. Danach kann man immer noch fröhlich "schwarzmalen".)
Wo kaufst du denn jetzt deine Autos? Bei Ford, BMW oder Mercedes? Es gibt genügend andere Hersteller, welche ebenfalls riesige Probleme haben. Machst du um diese jetzt etwa auch einen großen Bogen?
Und bitte tue mir einen Gefallen: Lass den Leuten den Spaß am neuen Insignia. Die ständige Miesmacherei hält ja keiner mehr aus. Danke.
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687 Antworten
Nochmal: Wir haben 2008, fast 2009.
2008 hat GM gegenüber dem Vorjahr über 11% verloren und damit mehr als doppelt soviel verloren wie der Gesamtmarkt gesunken ist. Mithin ist der Marktanteil von GM massiv eingebrochen.
Dabei war im GM-Verbund Opel überdurchschnittlich schlecht, hat also das negative Ergebnis in der Hauptsache zu verantworten (Opel macht ~85% der Einheiten im GM-Verband in Europa aus). Marken wie Chevrolet hingegen konnten ein noch stärkeres Absacken durch nur marginalen absoluten Verlusten und Gewinnen an Marktanteilen stützen.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
GM Europe Marktanteil 2006 in Russland: ca. 6,6 %
2007 in Russland: ca. 9,6 %
Marktwachstum 2007 in Russland (Neuwagen): + 23 % gegenüber 2006
Letzlich hat GM Europe als Markenverbund (Chevrolet; Opel, SAAB, Hummer,...) vom Marktwachstum ( 23 % entspricht = 100%...Basiswert) nur ca. 13% abbekommen, die restlichen ca. 87 % dieses starken Wachstums haben andere unter sich aufgeteilt, und die "anderen" sind "Einzelmarken".
Wenn GM bei einem zunehmenden Markt seinen Marktanteil verbessern konnte, so war die Absatzzunahme überproportional, also stärker als der Gesamtmarkt, nicht schlechter!
Ein Marktanteil von 9,6% zu 6,6% im Vorjahr bedeutet schon bei stagnierendem Markt ein Plus von 45%.
Wie Pica1981 aber ja eben gezeigt hat, hat sich der Gesamtmarkt von 2006 zu 2007 verdoppelt, womit der GM-Absatz entsprechend sich auch fast verdoppelt hat.
Aber wie gesagt, wozu diskutiren wir diese Zahlen aus der Geschichte? Reden wir lieber über 36% Absatzrückgang im November bei einem um lediglich 20% zurückgegengenen Gesamtmarkt in Deutschland. Opel hat gerade mal etwas mehr Autos verkauft wie VW allein vom Golf verkauft hat.
Da muss es einem um Opel schon bange werden.
Und als der neue Astra rauskam, wollte man damit den Golf vom 1. Platz vertreiben. Heute wird die Kapazität des Astra um 60% zurückgefahren.
Maxjonimus
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Nochmal: Wir haben 2008, fast 2009.
2008 hat GM gegenüber dem Vorjahr über 11% verloren und damit mehr als doppelt soviel verloren wie der Gesamtmarkt gesunken ist. Mithin ist der Marktanteil von GM massiv eingebrochen.
Dabei war im GM-Verbund Opel überdurchschnittlich schlecht, hat also das negative Ergebnis in der Hauptsache zu verantworten (Opel macht ~85% der Einheiten im GM-Verband in Europa aus). Marken wie Chevrolet hingegen konnten ein noch stärkeres Absacken durch nur marginalen absoluten Verlusten und Gewinnen an Marktanteilen stützen.
Richtig. Das ist umgekehrt genau das was ich in Russland beschrieben habe. Markt fällt und der Marktanteil auch. Und am Marktanteil sieht man dann leider die Performance, die für GM Europe dieses Jahr richtig schlecht war. Und das vor allem in Westeuropa, wo man Geld verdient. Denn die erneute Steigerung in Osteuropa war niedriger als der Verlust in Westeuropa. Allerdings ist auch das nur die halbe Wahrheit, denn der Markanteil in Europa setzt sich auch aus Marketmix-Effekten zusammen. D.h. ist man z.B. in einem Markt nicht vertreten, der dann zusammenbricht, erhöht sich der Europamarktanteil, obwohl man gar nicht besser war. Ist man in einem Markt sehr stark vetreten, hält den Marktanteil und dann bricht er zusammen, verliert man auf Gesamteuropa Marktanteil, obwohl man gleichgut war. Allerdings ist und bleibt die tatsächliche (schlechte) Performance von Opel, denn nur durch diese Marketmix-Effekte lässt sich der Verlust an Marktanteil nicht erklären.
***EDITIERT - Bezug entfernt (Schreddi) ***
Moin Andre
Mir kommt das auch so vor, das viele den tod von opel wollen und alles immer schlecht reden, und mit zahlen um sich rum werfen, die doch längst nicht alle stimmen, ist grausam. Es macht auch keinen spaß mehr hier mit zu schreiben, sonst hätte ich mich schon längst mal geäußert.
Ich bleibe Opel immer treu und egal was passiert, Opel wird nicht sterben. Solche guten autos können nur von Opel kommen. VW baut ja nur das gleiche, ist doch alles mist.
OPEL. Das Auto
LG Vectra C GTS
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
@pibaer,
im Ernst: GM Europe und Opel sind verschiedene "Sachen" und GM, GM Europe und auch Opel haben nur wenige positive Meldungen unters Volk zu bringen, so daß dann solche Pressemeldungen herauskommen. "Nebulös" und immer nur so dargestellt, daß man beim oberflächlichen Lesen "positive Gefühle" bekommt.
Marktanteil in Rußland 9,6 % ...GM Europe, also alle europäischen GM Marken zusammen. Ist ja wirklich nicht schlecht, aber eben-wie schon geschrieben, wuchs der russische Markt 2007 gegenüber 2006 um insgesamt 23 %, während GM Europe (GM/Opel produziert "billig" in Rußland und der Ukraine...) "nur" um 3% zulegen konnte. Dabei ist die Billigmarke Chevrolet sehr stark, aber die Chevis sind auch "billig", während "teure" Opel nicht so gefragt sind. GM hat selbst in Rußland ein Imageproblem...
Und nochmal: In Deutschland hatte GM Europe 2007 einen größeren Marktanteil als in Rußland...
Letzlich ist doch die entscheidende Frage: Was nützen die wenigen positiven Effekte, wenn GM grundlegend "am Ende" ist und das nicht erst seit 2007/2008...
Viele Grüße, vectoura
Ähm, eine Steigerung von 6,6% auf 9,6% - also um 3 PROZENTPUNKTE - ist für mich immer noch ein Zuwachs von ~45%:confused: Oder hab ich gestern einfach n ur zuviel gesoffen und bin noch nicht klar im Kopp?
Bevor hier die Validität meiner Zahlen angezweifelt wird. Sie stammen von der ACEA. Wenn die es nicht wissen, wer denn dann?
Zitat:
Ich verstehe ja, dass man gegen die unfehl- und uneinholbare VW-Qualität nicht mit sachlichen Argumenten angehen kann, weil es keine gibt.
Gibt es die gegen Aufpreis jetzt auch?
Dauertest-Ergebnis : Golf sah runtergeritten aus. Astra nicht.
Dauertest-Ergebnis : VW Truthahn schlechtestes Ergebnis seit Beginn der Tests
Meine eigenen Erfahrungen waren auch nicht besser ...
EDIT:
Oder sollte ich den Satz mißverstanden haben?
War vielleicht gemeint, daß es die Qualität nicht gibt?