- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Golf
- Golf 7
- Wer hat schon Erfahrungen mit dem 1,5 TSI 150 PS Motor
Wer hat schon Erfahrungen mit dem 1,5 TSI 150 PS Motor
Ich kann bald meinen neuen Golf mit dem neuen 1.5l TSI aus Wolfsburg abholen. Hat jemand inzwischen schon vor mir seinen 1.5l TSI in Empfang nehmen können und kann schon erste Erfahrungen mit mir und vielleicht anderen teilen?
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Erfahrungen 1.5l TSI im Golf 7' überführt.]
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@saxon5357 schrieb am 15. Juli 2018 um 22:44:54 Uhr:
Mit dem Motor hier zieht man nicht die Butter vom Brot. 150 PS - 250 NM - aber halt erst bei 5000 - 6000 Umdrehungen. Untenraus ein kraft- und saftloses laues Lüftchen. Und im Normalfall fährt man den Wagen halt unterhalb von 5000 Umdrehungen. Auf dem Datenblatt alles super, in der Praxis kann man sich bei wenig Autobahnfahrten gleich einen weniger PS-starken Golf kaufen, der zieht in unteren Drehzahlbereichen genauso gut.
Ausserdem ist dieses ständige raus und rein zappen in den 2-Zylindermodus einfach nur nervig, diesen Übergang merkt man leider doch, beim rausgehen mehr als beim reingehen, aber man merkt ihn.
Und kaum ist die Strasse etwas schlechter, dann poltert das Fahrwerk so steif und hölzern, als wenn man in einer Seifenkiste fährt, da schlägt alles voll durch, mit Geräuschen, als wenn man auf Pappbechern herum trommelt - einfach nur billig. 4er und 5er-Golf waren da wesentlich runder und komfortabler gefedert.
Quatsch, Quatsch und nochmal Quatsch!
Ähnliche Themen
1005 Antworten
Ich kann den meisten Ausführungen und Erfahrungswerten des @auto-hobbit nur absolut zustimmen.
Auch ich habe beispielsweise diese Anfahrschwäche, dass ich meist aus dem Stand unkontrolliert im 1.Gang loshoppele, der Wagen hin und herzuckt, das Spiel von Kupplung und Motor einfach nicht richtig zusammen spielt, es sehr schwierig ist, den richtigen (Schleif-)Punkt zu finden um den 1.Gang kommen zu lassen. Unterschiedliche Beifahrer haben mich auch schon desöfteren gefragt / kritisiert, ob ich wieder Fahranfänger sei, was einem schon nach über 30-jähriger Fahrpraxis peinlich aufstösst. Der Wagen scheint hier eine Schwäche zu haben. Ich vermute aber, dass der Motor inzwischen mehr auf DSG-Getriebe ausgelegt ist, wo er sich komfortabler gibt. Also gerade bei diesem Motor, der sich per HS eh bis ca.100 Stundenkilometer nicht sportlich fahren lässt, würde ich persönlich Anderen zum DSG raten, denn diese Motor-/Getriebe-Kombination erscheint mir perfekter zu harmonisieren.
Die Motorcharakerristik ist untenrum zäh, so als wenn die Drehzahl untenrum abgeregelt sei, und erst mit ansteigen über 4000 die volle Motorleistung anliegt, denn wie hier schon desöfteren angesprochen, so ab 100 Stundenkilometer bis zur Höchstgeschwindigkeit von rund 220 geht es dann erstaunlich drehfreudig nach vorne voran, was man leider bis 100 Stundenkilometer so gar nicht merkt - also nach hinten raus dann doch noch ein "Happy End". Das Problem ist nur, dass ich zu 95% in Stadt / Landstrassen unterwegs bin, wo bis 100 Stundenkilometer erlaubt sind, oft auch nur 70 Stundenkilometer, und hier gibt sich der Motor recht zäh und behäbig. Im 3. Gang bis 100 Stundenkilometer hochdrehen(so wie in den 0-100-Angaben getestet) geht natürlich auch, dann geht der Motor gut ab, aber man wird ja heutzutage überall angehalten möglichst untertourig zu fahren und das spiegelt ja nicht die Realität wieder, und bei niedrigen Drehzahlen wirkt der Motor zugeknöpft. Es geht sogar soweit, dass ich nicht mehr so überhole, wie bisher gewohnt, weil mir einfach das Vertrauen in die Motorleistung fehlt - ist vielleicht aber auch Gewohnheitssache, da mein bisheriger 140-PS-PD-Diesel einfach ab 1750 Umdrehungen den vollen Punsch parat hatte. Aber die Vergleiche mit Diesel sind nicht abwegig, da VW selbst damit Werbung betreibt, dass sich dieser Motor ähnlich anfühlt, was er vom Klang her auch irgendwie tut, auch wenns trotzdem relativ leise im Inneraum zugeht - von aussen kann ich bestätigen dass der Motor nicht zu den Leisetretern gehört. Schaltfaules mitschwimmendes Fahren auf Landstrassen ist nur dann möglich, wenn man dem Motor keine raschen Geschwindigkeitswechsel zumutet. Über 100 Stundenkilometer sieht das dann im positiven Sinne anders aus.
Das frühere bei Standgas durch die Stadt gleiten und genau zu wissen, der fährt sofort im Standgas im 3.Gang 20, im 4.Gang 30 und im 5.Gang 40, ist bei dem TSI-Motor leider auch total anders, weil der mehrere hundert Meter braucht um sich bei einer Geschwindigkeit dannn erst mal richtig einzupendeln - wenn ich beispielsweise früher bei 30 Stundenkilometer untertourig in den 5.Gang geschalten habe, dann ist der Motor innerhalb weniger Meter auf 40 Stundenkilometer hochgetuckert, und hat dann diese Geschwindigkeit auch gehalten, bei dem TSI-Motor will das einfach nicht funktionieren, der nähert sich über hunderte von Metern ganz langsam an.
Ausserdem reagiert der Motor immer leicht verzögert auf Gasbefehle, wie übrigens auch der Tacho. Wenn ich bei einer Ortschaft rasch von 80 auf 50 herunterbremse, kommt der Tacho erst verspätet 1 Sekunde hinterher - ich kann das irgendwie nicht ab, habe das Gefühl als wenn es quasi ein "Echo" wäre, merke deutlich dass es nicht in Echtzeit geschieht. Warum macht man so einen Krampf?
Ansonsten ist das Auto halt ein Auto, so wie viele andere Autos auch, ich sehe da im Moment von Motor oder Innenraum / Ausstattung keine grossen Unterschiede zur Konkurrenz - man kann sich derzeit vieles kaufen und fährt damit nicht schlechter als mit einem Golf(was der Golf 8 wieder ändern könnte), die Konkurrenz ist da derzeit ziemlich auf Augenhöhe, und meist etwas günstiger, gerade ausstattungsbereinigt, wo man sich von VW durchaus geschröpft fühlen darf, es aber auch wiederum ein gewisses Statussymbol darstellt, es sich leisten zu können von VW geschröpft werden zu können, ohne dabei Bauchschmerzen zu bekommen. Geht doch mal in einen Elektromarkt und vergleicht die Preise für Navi, Autoradio usw.... - das ist schon eine Frechheit was einem da von VW abverlangt wird. Wie schön für VW dass man heute alles verknüpfen kann, so dass man als Nicht-Elektronik-Freak darauf angewiesen ist, diese überteuerten Geräte mitzubestellen.
Vielleicht bin ich da eine grosse Ausnahme - aber ich kaufe Autos, weil ich damit fahren möchte, und wenn möglich mit etwas spass. Ich habe mir noch nie ein Auto gekauft, wegen Feinstaub / CO2-Emmisonen - dafür habe ich ehrlich gesagt viel zu wenig Technik-Verstand, um mich um sowas zu kümmern, und das hat für mein Autofahren auch gar keine Relevanz. Nicht dass ich dagegen wäre, dass so wenig wie möglich schädliche Abgase rausgeblasen werden, aber das muss doch im Hintergrund zwischen Politik und Autoherstellern erfolgen. Überspitzt - kann man eigentlich auch mal andersrum verklagen, dass wegen der dauernden Abgasabsenkung, meine Motorleistung-/ Charakterristik darunter leidet, man mir dadurch per Spassbremse eine grosse Freude am Autofahren nimmt, weil alles abgeregelt erscheint, und heutige Autos die pure Kraftübertragung einfach vermissen lassen. Andere scheinen ja betrogen worden zu sein, da die ihre Autos nicht kaufen um damit von A nach B zu kommen, sondern wegen CO2 / Feinstaubemmissionen, die mich noch nie interressiert haben - ich bin auch noch nie auf die Idee gekommen deswegen zu klagen, eher klage ich deswegen, weil mein Wagen die Leistung nicht bringt, die ich von ihm erwarte, was wiederum teilweise auf dieses Abgas-Filter-Zeugs zurückzuführen ist, ich da einen kausalen Zusammenhang sehe. Das ist jetzt überspitzt, aber ich sehe mich hier als Normal-Bürger nicht in der Pflicht, das muss die Politik mit der Autoindustrie im Hintergrund klären, was da zu machen ist, so wie auch mal irgendwann Partikelrussfilter und Katalysator eingeführt wurden, ohne mich um Erlaubnis zu fragen, oder dass ich nun mehr oder weniger Eigen-Beitrag dazu leisten kann.
Noch ein Wort zu Elektro-Fahrzeugen. Wenn man das tatsächlich flächendeckend rasch einführen möchte, dann müssen halt erst mal durchdachte Lösungen zur praktikablen Umsetzung dafür gemacht werden. Als normaler Bürger kann es doch nicht sein, dass ich ne Stunde laden muss, auch eine halbe Stunde ist da zu viel, wenn ich dann eh wieder nur 200 km vorwärts komme, und dann wieder ne halbe Stunde brauche usw...... Wenn ich da wie bisher mal ne Ausflugsfahrt in die Alpen machen möchte, und meine 1100 km in 20 Stunden runterspule, das wäre ja gar nicht mehr möglich. Da müssen ja dann tragbare geladene Batterien in der Grösse eines früheren Autoradios her, die man sich immer wieder in Supermärkten / Geschäften kauft, und die alten auf Pfandbasis dagegen eintauscht, so wie im Getränkehandel. Ich sehe aber im Moment keinen Fortschritt in der Technik, klar die Reichweiten werden etwas grösser, die Batterien werden verbessert, alles schön und gut, aber ich würde fürs Tanken für weitere 300 km höchstens 10 Minuten warten wollen, also 5 Minuten länger als ich heute fürs tanken brauche, für alles darunter kommt Elektro für mich auf dem Lande nicht in Frage. Ausser ich stecke das Ladekabel daheim in den Stecker, ich bin aber skeptisch ob dadurch auf Dauer die Hausleitungen nicht überlastet werden. Ausserdem wird wohl mit dem Tanken / Batterien eine Industrie Geschäfte machen wollen. Ich frage mich eh, warum man Elektroautos nicht mit selbstladenden Sonnenkollektoren ausstattet an Dach und Motorhaube, oder auch um das ganze Auto herum, das wäre ja mords umweltfreundlich - aber leider verdient dann Keiner was am aufladen / tanken.
Das mit der Kupplung liegt sicherlich an der Kupplung und nicht an einer Motorabstimmung. Der 1,4l 250NM hatte durchaus ähnliche Eigenschaften.
Zum Rest kann ich mangels Erfahrung nicht viel sagen. Es scheint ja auf der einen Seite schon so zu sein, es berichten ja doch mehrere so.
Trotzdem wundert es mich, denn bei den Sachen hatte der 1,4l keine Probleme und auch der 1,5l 130PS verhält sich hier tadellos.
Für 300km @ 140km/h Strom in 10min zu laden entspricht 3 x 25kWh/100km ×6 = 450kW Ladeleistung, also 9x soviel wie bisherige Schnelllader liefern können.
Hey Leute,
habe den VW Golf 7 mit 1,5 TSI und 150 PS als Dreitürer seit einem Jahr und habe vorher einen Golf 7 1,4 TSI mit 122 PS als Dreitürer über 4 Jahre gehabt.
Die Motoren fühlen sich sehr ähnlich an was aber nicht stimmt. Der 1,4 TSI hat von 100-200kmh ca. 6 Sek länger auf 200kmh Gebraucht als der 1,5 TSI, bei Beschleunigung im 6. Gang von 100kmh auf gerader Fläche. Also doch recht massiv. Audi A6 mit 204PS schaffen es nicht wegzukommen höchstens 150m genauso wenig Golf GTD bis 230kmh. Verbrauch ist beim 1,4 TSI ca. 6,5l gewesen und beim 1,5 TSI nun bei 7,5l bei gleicher Fahrweise. Das ACT macht manchmal komische Sachen gerade bei Drehzahlen um die 1500 kann es schon mal passieren das man auf Gerader Strecke über ca. 10Sek alles 2 Sek dann von Zwei in Vierzylinder Betrieb wechselt. Man merkt es zwar nur aufgrund der Anzeige aber dennoch komisch. VW meint schneller oder langsamer fahren.... Ölverbrauch ca. 0,6l. auf 15 TKM.
Was mich stört ist die Kupplung, man darf kein Gas geben beim Anfahren, und ansonsten ist das Auto auch sehr empfindlich was die Kupplung angeht, das Drehmoment kommt ziemlich schnell wenn man Gas gibt.
Motor hört sich an wie ein Diesel und wurde schon mehrfach darauf angesprochen. Haben noch einen 1,2 TSI von VW und der hört sich ganz anders an, viel leiser.
Konnte den neuen 1,0 T-Roc mit 115ps fahren und finde das bis 110kmh kein wirklicher Unterschied zu spüren war, bei "normaler" Fahrweise ab da trennen sich die Motoren massiv.
Fazit, guter Motor, Verbrauch ist für 150 PS ok. Hatte mal einen 320i mit 170 PS und dagegen sind 7,5l ein Traum, auch geht der Motor viel besser als die BMW E90 4 Zylinder Benziner Gurken. Aber das nur am Rande.
So kann ich mir das mit dem ACT kaum vorstellen.
Das kann ich mir auch nicht vorstellen, wir haben den 1.5er als Variant und verbrauchen bei normaler Fahrweise zwischen 6,2 und 6,5 Liter.
naja, wenn man liest, dass der gtd nicht so richtig wegzieht, kein wunder bei dem sportwagen mit dem 1.5tsi...der verbrauch
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 20. Juni 2018 um 18:26:17 Uhr:
So kann ich mir das mit dem ACT kaum vorstellen.
Das macht das ACT auch nur wenn man es dazu bringt ;) Im normalen Alltag wird es nicht zu solchen Situationen kommen, oder nur selten.
Und zum Verbrauch, ich kann den auch mit 5,7l fahren aber im echten Alltag sind es nunmal 7,5l. Da ist Landstraße bei 70kmh, wie Autobahn und volle Leistung dabei.Wenn ich die 150PS nicht abrufen würde, hätte es ja auch ein anderer Motor getan. Von daher ein guter Schnitt für MICH. Ich will nur aufzeigen das der 122PS Motor weniger Verbrauch hatte, Kraft kommt nun mal von Kraftstoff, 50NM und fast 30 PS kommen nicht aus dem nichts.
Und ich hab nie gesagt das der Golf sportlich ist, in Kombination als Dreitürer ist er gut Motorisiert. Der 4. Gang dreht bis fast 200kmh. Das finde ich perfekt, für so ein Durchschnittsauto, aber das kann ja jeder anders sehen.
Aber um bei dem Motor zu bleiben, der ist schon richtig Klasse. Mehr braucht man im Golf nicht.
Da muss ich @110kw recht geben - klar kann man den Motor auch mit geringerem Verbrauch mit extrem sanftem Gasfuss fahren, aber für was hat man sich dann für 150 PS entschieden? - Der Durchschnittsverbrauch liegt bei mir derzeit bei 6,8 l, und das bei 80% Landstrasse, 10% Stadt, 10%Autobahn - gelten die Ortschaften auf der Landstrasse eigentlich als "Stadt" oder als "Landstrasse"? - Ich finde diese Verbrauchsangaben der Hersteller mittlerweile als ärgerlich, sind von der Realität Welten entfernt. Der Verbrauch von 1,0 - 110 PS soll bei 4,7 - 4,9 liegen, der vom 1,5 - 150 PS bei 4,9 - 5,0. Tatsächlich braucht man in der Realität im Schnitt knapp 1 Liter mehr als im schwächeren Vergleichsmotor, das weiss aber VW doch auch, da muss man seine potentiellen Käufer doch nicht so hinters Licht führen. Ich finde es nicht mehr zeitgemäss mit Mond-Verbräuchen zu werben, die jeglicher Realität entbehren - denn die 5,0 Liter sind nur sehr schwer zu schaffen, bei meinem vorherigen 140 PS-PD-Diesel habe ich den Normverbrauch von 5,4 Liter real manchmal sogar leicht unterboten, im Schnitt hatte ich dort 5,8 Liter, was wesentlich näher an der Realität dran war.
Zitat:
@110kw schrieb am 20. Juni 2018 um 15:31:15 Uhr:
Hey Leute,
habe den VW Golf 7 mit 1,5 TSI und 150 PS als Dreitürer seit einem Jahr und habe vorher einen Golf 7 1,4 TSI mit 122 PS als Dreitürer über 4 Jahre gehabt.
Die Motoren fühlen sich sehr ähnlich an was aber nicht stimmt. Der 1,4 TSI hat von 100-200kmh ca. 6 Sek länger auf 200kmh Gebraucht als der 1,5 TSI, bei Beschleunigung im 6. Gang von 100kmh auf gerader Fläche. Also doch recht massiv. Audi A6 mit 204PS schaffen es nicht wegzukommen höchstens 150m genauso wenig Golf GTD bis 230kmh. Verbrauch ist beim 1,4 TSI ca. 6,5l gewesen und beim 1,5 TSI nun bei 7,5l bei gleicher Fahrweise. Das ACT macht manchmal komische Sachen gerade bei Drehzahlen um die 1500 kann es schon mal passieren das man auf Gerader Strecke über ca. 10Sek alles 2 Sek dann von Zwei in Vierzylinder Betrieb wechselt. Man merkt es zwar nur aufgrund der Anzeige aber dennoch komisch. VW meint schneller oder langsamer fahren.... Ölverbrauch ca. 0,6l. auf 15 TKM.
Was mich stört ist die Kupplung, man darf kein Gas geben beim Anfahren, und ansonsten ist das Auto auch sehr empfindlich was die Kupplung angeht, das Drehmoment kommt ziemlich schnell wenn man Gas gibt.
Motor hört sich an wie ein Diesel und wurde schon mehrfach darauf angesprochen. Haben noch einen 1,2 TSI von VW und der hört sich ganz anders an, viel leiser.
Konnte den neuen 1,0 T-Roc mit 115ps fahren und finde das bis 110kmh kein wirklicher Unterschied zu spüren war, bei "normaler" Fahrweise ab da trennen sich die Motoren massiv.
Fazit, guter Motor, Verbrauch ist für 150 PS ok. Hatte mal einen 320i mit 170 PS und dagegen sind 7,5l ein Traum, auch geht der Motor viel besser als die BMW E90 4 Zylinder Benziner Gurken. Aber das nur am Rande.
das mit dem T-Roc 115 PS vs. 150 PS kann ich so mal gar nicht bestätigen. Meine Schwester fährt so einen 1,0er T-Roc und wir einen 1,4er 150 PS Golf Variant. Das sind Welten, sowohl im Durchzug als auch beim Beschleunigen allgemein. OK, der 1,0er läuft gut, aber ist absolut kein Vergleich zum 150 PS TSI. Wenn überhaupt, dann wäre er mit dem 1,4er 125 PS verlgleichbar wegen identischem Drehmoment.
Zitat:
@110kw schrieb am 20. Juni 2018 um 23:55:28 Uhr:
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 20. Juni 2018 um 18:26:17 Uhr:
So kann ich mir das mit dem ACT kaum vorstellen.
Das macht das ACT auch nur wenn man es dazu bringt ;) Im normalen Alltag wird es nicht zu solchen Situationen kommen, oder nur selten.
Und zum Verbrauch, ich kann den auch mit 5,7l fahren aber im echten Alltag sind es nunmal 7,5l. Da ist Landstraße bei 70kmh, wie Autobahn und volle Leistung dabei.Wenn ich die 150PS nicht abrufen würde, hätte es ja auch ein anderer Motor getan. Von daher ein guter Schnitt für MICH. Ich will nur aufzeigen das der 122PS Motor weniger Verbrauch hatte, Kraft kommt nun mal von Kraftstoff, 50NM und fast 30 PS kommen nicht aus dem nichts.
Und ich hab nie gesagt das der Golf sportlich ist, in Kombination als Dreitürer ist er gut Motorisiert. Der 4. Gang dreht bis fast 200kmh. Das finde ich perfekt, für so ein Durchschnittsauto, aber das kann ja jeder anders sehen.
Aber um bei dem Motor zu bleiben, der ist schon richtig Klasse. Mehr braucht man im Golf nicht.
Ich könnte das ACT nicht mal dazu bringen. Beim 1,5 130PS ist es sogar viel träger als noch beim 1,4l. In manchen Situationen gut, in vielen fehlt es. Werde es reklamieren!
Und man sollte bei den NEFZ Angaben sicher nicht von werben sprechen. Das sind Pflichtangaben, die eben so sind, wie sie nach Norm geprüft worden sind.
Der ACT kann eben sparsamer als der 122/125PS, oder halt schneller. Ist doch gut!
@ saxon5357
Zitat:
Noch ein Wort zu Elektro-Fahrzeugen. ...
Deine Wunschliste ist lang, aber unrealistisch weil die Technik das ( bis jetzt ) nicht hergibt.
Das was Elektroautos mittlerweile können ist durchaus erwähnenswert.
Den Elektrowagen welcher einen Akku in Bierflaschengröße hat , aber damit 1000 km fährt und das noch möglichst bei 150 Dauergeschwindikeit oder mehr , den wirst Du und wir nicht erleben.
Elektrochemische Speicher mit so hohen Energiedichten werden nicht machbar sein. Es sei denn man will mit der Bombe an Bord leben.
Unsere individuellen Wünsche hinsichtlich Mobilität werden wohl in Zukunft Abschied von Eigenschaften, Wünschen und Machbarkeiten nehmen müssen die wir gewöhnt sind wenn wir weiter auf einem halbwegs bewohnbaren Planeten leben wollen.
Daran werden sich jene welche kaum Ansprüche haben leichter gewöhnen wie wir .
Letztendlich wird der Grundsatz " lieber langsam und bescheiden mobil als gar nicht " Bedeutung gewinnen.
In den Bereichen wo diese "NEFZ"-Pflicht-Angaben gemessen werden, erscheinen die Verbräuche aber schon effektiver, als in anderen Drehzahl-Bereichen - man kann da technisch schon darauf hinarbeiten bei welchen Motordrehzahlen ein Motor besonders effektiv arbeitet, und es nicht nur dem blanken Zufall überlassen. Wenn es nicht so wäre das man hier mit allen möglichen legalen Tricksereien nachhilft, dann wäre NEFZ und Realität ja auch nicht so weit auseinander!
Zu Elektroautos - gerade weil mein Wünsche im Moment noch ein Stück weit weg von der Realität sind, kommt so ein Fahrzeug für mich nicht in Frage - ausser als Spielerei als Zweitfahrzeug auf das ich nicht angewiesen bin. Warum sollte man von einer ausgereiften Technik mit guten Verbrauchswerten und weitläufigen Reichweiten auf genau das Gegenteil wechseln, ausser dies ist wesentlich günstiger, und von daher attraktiv, was bisher jedoch nicht der Fall ist, die Politik dies aber natürlich mit allerlei Massnahmen vorschreiben kann, wenn sie es denn wirklich möchte. Die Wirtschaft hatte bei bisher zu geringer Nachfrage natürlich gar keinen Grund gross in Elektro-Mobilität einzusteigen, denn jeder Betrieb setzt auf Rendite, und bisher war mit Elektro-Mobilität nichts zu verdienen. Und wenn es nach dem freien Markt gehen würde, dann würde Keiner an Verbrennungs-Motoren rütteln, da dieses Konzept eben absolut ausgereift ist, und ihm derzeit kein anderes auch nur annährend das Wasser reichen kann. Man denke nur an Vertreter, Manager, Dienstleistungsfirmen, Handwerker..... usw., denen man die Arbeitszeit-/ Anfahrt-Zeit bezahlen muss, die diese beim Stromladen auf den Rasthöfen rumstehen. Ich wäre nicht begeistert, wenn beispielsweise mein Fernseher/Internet/Telefon nicht läuft, mein Kabel-Anbieter mir aus 200 km Entfernung seinen Handwerker schickt, der womöglich sogar 2 X Strom laden muss, und ich dann 2 Anfahrts-/Arbeits-Stunden zu je 60 Euro extra bezahlen soll, nur weil der mit einem Elektro-Auto unterwegs ist. Ein Elektro-Auto können sich doch derzeit nur Leute erlauben, die entweder nur in der Stadt unterwegs sind, nur ganz wenig fahren, oder es sich sich zeitlich erlauben können, immer mal wieder ne Stunde laden zu können. Ich finde das alles eh alles sehr unausgereift, Klimaneutral Autofahren funktioniert eh nie, und in 5 Jahren kommen dann wieder Studien, dass Elektro-Autos doch nicht ganz so umweltfreundlich sind, wie erhofft. Ich sehe in diesem ganzen Klima-/Umwelt-Gedöns eh nicht den grossen Sinn, die sollten mal dort anpacken wo es wirklich was bringt, nämlich an der Ursache des Problems - der Autofahrer wird diese Probleme sicherlich nicht lösen können, der dient doch nur als Attrappe, um vorzugaukeln, dass was getan wird - klar leistet auch der Autofahrer seinen relativ bescheidenen Anteil an der Gesamtlösung, nur bringen wird das real herzlich wenig. Offensichtlich wurde doch vorher noch nie von irgendjemandem kontrolliert was da aus den Auspuffrohren tatsächlich rausgeblasen wird, sonst hätte ja mal irgendwann vorher, schon mal irgendwann auf der Welt auffallen müssen, dass da nicht das rauskommt, was rauskommen soll - das ist doch ein Versagen unserer Regierung - wobei ich auch nicht glaube dass sich weltweit all zu viele Länder-/Regierungen für diese Abgas-Thematik überhaupt interessieren. Im Grunde genommen, ist das für die Wirtschaft doch auch schon wieder ein Geschäft, Katalysatoren/Russfilter/Partikelfilter herstellen / einbauen / reparieren zu dürfen, die der Kunde eigentlich fürs normale Fahren überhaupt nicht braucht.
Dies hier ist der Top-Motor des normalen Golf, die Verkaufszahlen sprechen auch eine positive Sprache, hier auch am regen Forums-Interesse zu erkennen. Durch die Umwelt-Prämie sind viele frühere Diesel-Fahrer(auch Fremdmarken) auf diesen Motor umgestiegen, und auch wenn durch den Rabatt derzeit nicht der grosse finanzielle Gewinn anfällt, so gewinnt doch die Marke VW wieder an Renomee, denn zukünftig fahren wieder umso mehr VW auf den Strassen herum, was die Marke insgesamt stärkt, auch deren Auslastung der Werkstätten natürlich. Dies ist auch ein Verdienst, dass man bei VW mit der Umweltprämie einigermassen ehrlich umgegangen ist, wo man bei einigen Fremdmarken doch über den Tisch gezogen wurde, bei denen der reale Rabatt-Preis ohne und mit Umweltprämie gerade mal um die 1000 € ausgemacht hat. Ich muss sagen, man hat diesen starken 150-PS-Benzin-Motor, der ja von seiner Charakterristik durchaus einige Diesel-Anleihen in sich trägt, zum genau richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht - ich bin mir nicht so sicher ob diese Motorengeneration ursprünglich nicht erst für den Golf 8 geplant war, aber man wegen des höheren Aufsehens und weil man ja weiss dass Kunden am allerliebsten neue Motoren kaufen, diese Motorengeneration dann aus taktischen Gründen zum Facelift-Update vorgezogen hat. Im Nachhinein muss man sagen, konnte VW in Deutschland durchaus geschickt Vorteile aus der eigenen Diesel-Affäre ziehen - das muss man erst mal schaffen, und verdient meinen Respekt.
Naja, ob dieser "starke" 150 PS TSI tatsächlich Diesel-Gene hat, wage ich zu bezweifeln. Ich hatte vorher einen Bora 130 PS Pumpdüse und der hat ganz anders auf Gasbewegungen reagiert als der TSI. Beim PD ist immer etwas gekommen, auch im Bereich des Turbolochs, während beim TSI zunächst mal garnichts passiert. Damit habe ich immer noch Probleme beim Anfahren, trotz DSG und Fahrprofilwahl.
Zu den Verbrauchsangaben muß man endlich mal akzeptieren, dass der Hersteller nur die Angaben nach NEFZ machen muß, nicht mehr. Würde er reale Verbräuche angeben und die anderen nicht, wäre er schön blöd. Allerdings sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, wie die Traumwerte zustande kommen, wer die noch glaubt ist selbst schuld.
Da die Motor/Getriebekombination komplett auf den albernen NEFZ ausgelegt ist, der kaum Leistung abfordert, ist logisch, dass der Wagen letztendlich zwei vollkommen verschiedene Leistungsverhalten hat. Das hat uns der NEFZ eingebrockt, der Kunde zählt bei dieser Geschichte überhaupt nicht, der muß einfach mit den Auswirkungen leben.
Manny
Diesel-Gene war ja bestimmt auch auf die aktuellen Dieselfahrzeuge bezogen, die die Leistung eher gleichmäßig abgeben. Die Pumpedüse-Diesel hatten halt diesen Punch, wenn auch nur für einen minimalen Drehzahlbereich.