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Wer hat nach Bekanntwerden des VW-Abgasskandal noch vor, einen Passat B8 zu kaufen?
mich würde mal interessieren wer von euch ernsthaft nach dem Abgas Beschiss der nun auch Benziner umfasst und sogar Porsche und Audi erreicht hat noch einen VW freiwillig kaufen will?
Beste Antwort im Thema
Ein sehr überflüssiger Thread.:rolleyes:
Was soll das hier - im Passat Unterforum - werden? Anderen Leuten ihre Entscheidung schlechtreden, weil man die eigene für allgemeingültig hält?
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419 Antworten
Zitat:
.... Aber 95% aller deutschen Autofahrer könnten heute gut elektrisch fahren, auch die ein oder zwei Fahrten im Jahr in den Urlaub wären gut möglich....
Vom Streckenprofil geht es vielleicht bei vielen. Wenn ich aber sehe, wie viele Leute keine Garage haben, wo Laden die denn ihr Auto zu Hause? Ladesäulen wie früher Parkuhren? Selbst wenn eine Säule von zwei genutzt werden kann, steht immer noch alle 12m so eine Ding auf dem Gehweg.
Und es gibt noch ein anderes Problem: Ein Kollege hat einen Freund, der bei einer Hausverwaltung arbeitet. Die betreuen ein Luxus-Mehrfamilienhaus mit 8 Parteien. Die wollten alle auf Stromer umsteigen und er sollte die Lademöglichkeiten in der Tiefgarage organisieren. Laut Energieversorger ist das nicht möglich. 2-3 würden gehen, aber 8 Fahrzeuge ist unmöglich.
Ich lache hart. Ein Energieversorger, der bisher noch nichts von Lastmanagement und Erfordernissen von Destination Chargern gehört hat.
Und ja, wenn alle von heute auf morgen auf E-Autos umstiegen, hätten wir tatsächlich Probleme. Aber die Infrastruktur wächst momentan gefühlt schneller als die Anzahl an Fahrzeugen. Mir soll es recht sein, so kann ich oftmals derzeit kostenlos Strom "tanken", was bei stärkerer Nachfrage nicht mehr so sein wird.
Zitat:
@mobafan schrieb am 7. August 2017 um 16:24:52 Uhr:
Ich lache hart. Ein Energieversorger, der bisher noch nichts von Lastmanagement und Erfordernissen von Destination Chargern gehört hat.
Und ja, wenn alle von heute auf morgen auf E-Autos umstiegen, hätten wir tatsächlich Probleme. Aber die Infrastruktur wächst momentan gefühlt schneller als die Anzahl an Fahrzeugen. Mir soll es recht sein, so kann ich oftmals derzeit kostenlos Strom "tanken", was bei stärkerer Nachfrage nicht mehr so sein wird.
EnBW schafft es jedenfalls dort nicht.
Und eine Lösung ist für Straßenparker im Moment auch nicht in Sicht. Also nur E-Autos für Garagenparker?
Mir stellt sich wirklich die Frage, ob das E-Auto wirklich auch nur ansatzweise ein Massenphänomen werden kann. Es ist nicht umweltfreundlicher, physikalisch ist ein Betankung nicht im Ansatz so schnell wie beim Verbrenner und günstiger zu produzieren ist es bei weitem nicht.
Warum wird es trotzdem so propagiert? Ich weiß es nicht....
Vielleicht wäre es besser, zu Hause elektrisch zu heizen und dafür die Brennstoffe Benzin und Diesel für den effektiveren Einsatz zu trimmen (5-Tank-Motor, Wassereinspritzung, etc. - es gibt Ansätze). Die Energiemenge in "klassischen" Treibstoffen ist in jedem Fall leichter mobil zu transportieren, als in der leicht in e-Energie umwandelbaren Form. Selbst Erdgas in Stahltanks ist leichter pro kG (Gesamtgewicht) und Reichweite als die bekannten Batterieformen.
Gruß, HUK
Es wird so laufen wie anedazumal mit der Nachtspeicher Heizung, erst gelobt als sauber und sparsam, und im Nachhinein Frist sie ein Arm.
Ich will die Stromrechnung nicht zahlen müssen.
Zitat:
@hortho00 schrieb am 7. August 2017 um 16:46:57 Uhr:
... EnBW schafft es jedenfalls dort nicht. ...
Ich mutmaße eher, die Kosten für die Anpassung der vorhandenen Infrastruktur werden von Niemandem getragen.
Daher dann das "Nein".
Gehen tut das aber mit Sicherheit.
Zitat:
@mobafan schrieb am 7. August 2017 um 14:55:49 Uhr:
Zitat:
@Andy_bln schrieb am 5. August 2017 um 13:56:01 Uhr:
E-Autos sind einfach keine Alternative, da es so gut wie keine öffentlichen Lademöglichkeiten gibt.
Das sagen nur Leute, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben. Die Ladeinfrastruktur wird gerade massivst ausgebaut, auf Autobahnen dürfte bis Ende des Jahres sogar Flächendeckung erreicht werden. Und moderne E-Autos haben inzwischen Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten, die die Fahrt zwischen zwei normal langen Pausen ermöglichen. Nein, ein Vertretertyp, der mit 250km/h von Hamburg nach München flitzen will und dabei keine Pausen länger als 5 Minuten machen will und damit sich und andere extrem gefährdet, wird kein passendes E-Auto finden. Aber 95% aller deutschen Autofahrer könnten heute gut elektrisch fahren, auch die ein oder zwei Fahrten im Jahr in den Urlaub wären gut möglich.
Was problematisch ist: Reine E-Autos gibt es bislang nur entweder als Kleinfahrzeuge (die größten sind hier Golf und Ioniq) oder sind Arschteuer (Tesla). Ein ePassat Variant mit CCS-Schnelllader wäre mein Auto gewesen, aber den gibt es weder für Geld noch gute Worte. Deswegen ist es bei mir eben der GTE geworden.
Also ich könnte mein E-Auto, wenn ich denn eins hätte, genau in der Mitte zwischen meiner Arbeit und meiner Wohnung laden. Da gibt es eine Ladesäule für zwei KFZ. Und die sind dann bestimmt schon von den Anwohnern dort belegt.
Was nützen mir ein paar Ladepunkte an Autobahnen, wenn ich nicht zu Hause laden kann? Soll ich 100 km auf der Autobahn fahren, dort laden und dann wieder zurück nach Hause?
Abgasprobleme gibt es in Städten und nicht auf der Autobahn. Also sollen doch bitte mal ein paar Ladestationen in den Städten errichtet werden, in Wohngebieten und den Innenstädten. Überall dort, wo Leute zur Miete wohnen.
Die Luft verschmutzen die Leute, die in den Städten unterwegs sind und nicht die Vertreter, die heute hier und morgen dort sind. Die paar Hansel können auch weiter Diesel fahren. Es würde schon genug bringen, wenn alle Zweit- und Drittwagen elektrisch wären, weil das die Stadtflitzer und Stadtverpester sind!
Das stimmt, absolut richtig. Dann sollte man abet konsequent alle verbrenner aus den metropolen verbannen mit übergangsfristen für firmen und gewrrbetreibende.....
Zitat:
@mobafan schrieb am 7. August 2017 um 14:55:49 Uhr:
Zitat:
@Andy_bln schrieb am 5. August 2017 um 13:56:01 Uhr:
E-Autos sind einfach keine Alternative, da es so gut wie keine öffentlichen Lademöglichkeiten gibt.
Das sagen nur Leute, die sich mit dem Thema nicht beschäftigt haben. Die Ladeinfrastruktur wird gerade massivst ausgebaut, auf Autobahnen dürfte bis Ende des Jahres sogar Flächendeckung erreicht werden. Und moderne E-Autos haben inzwischen Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten, die die Fahrt zwischen zwei normal langen Pausen ermöglichen. Nein, ein Vertretertyp, der mit 250km/h von Hamburg nach München flitzen will und dabei keine Pausen länger als 5 Minuten machen will und damit sich und andere extrem gefährdet, wird kein passendes E-Auto finden. Aber 95% aller deutschen Autofahrer könnten heute gut elektrisch fahren, auch die ein oder zwei Fahrten im Jahr in den Urlaub wären gut möglich.
Was problematisch ist: Reine E-Autos gibt es bislang nur entweder als Kleinfahrzeuge (die größten sind hier Golf und Ioniq) oder sind Arschteuer (Tesla). Ein ePassat Variant mit CCS-Schnelllader wäre mein Auto gewesen, aber den gibt es weder für Geld noch gute Worte. Deswegen ist es bei mir eben der GTE geworden.
Zu den 95%, das passt so glaube ich nicht, bei der Nutzung auf der Autobahn sind Täglich mindestens 50% Vertreter und Servicetechniker unterwegs hinzu kommen die LKWs.
Zitat:
@cki77 schrieb am 7. August 2017 um 17:38:50 Uhr:
Warum wird es trotzdem so propagiert? Ich weiß es nicht....
Weil sich der Dieselmotor gerade selbst zerstört (bzw. die betrügerischen Methoden der Autokonzerne), die deutschen Autobauer bei Vollhybriden 20 Jahre Entwicklungsrückstand haben und der reine Benziner zu viel CO2 Ausstößt.
Die deutschen Autohersteller warten eben erstmal ab. Die werden schon etwas in der Schublade haben. Es wird wohl auf Plug in Hybride hinaus laufen. Vielleicht mit Erdgas / Synthesegas. Aber auch für Plug in braucht es eine Ladeinfrastruktur.
Braucht der keine Batterien?
Bernd.
Klar brauchen die auch welche, nur halt mit weniger Kapazität, somit kann man dann den % Wert vielleicht um den Faktor 3-5 anheben an möglichen Autos. Also immer noch bei weiten keine 100%.
Es ist in der Tat sinnlos, hier über E-Mobilität zu diskutieren. Denn eingefahrene Meinungen lassen sich nicht einfach ändern. Ich frage mich nur, was ihr macht, wenn ab ca. 2030 keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden dürfen. Und das wird kommen (vielleicht auch etwas später; die Frage ist nur wann und nicht ob). Und die Entwicklung schläft nicht. Aber jetzt EOD zu diesem Thema.