- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- Wer hat jetzt wirklich Schuld?
Wer hat jetzt wirklich Schuld?
Habe eine Dringende Frage an Euch
habe folgenden Sachverhalt.
Heute Früh stand auf einmal die polizei vor meiner Tür ich solle kurz mit auf die Inspektion kommen.
Die haben mir erklärt das ich gestern in einem Unfall verwickelt gewesen sei, ich selbst habe aber nichts bemerkt.
Er hat mir die akte vorgelesen, es soll sich so abgespielt haben, ich habe eine Kolone Autos überholt, mich vor AUTO A eingereiht, weil mir ein LKW entgegen kam und habe danach stark abgebremst, sodass das AUTO A das hinter mir gefahren ist eine Notbremsung einführen hat müssen, da es sich bei ihm nicht mehr ausgegangen wäre ohne mein Auto zu beschädigen hat er nach links verissen, drehte sich und das AUTO B das hinter ihm gefahren ist fuhr ihm seitlich an. Ich selber habe aber davon nichts mitbekommen, das es so war. es wurde nur mein Kenzzeichen aufgeschrieben. War überrascht als die Polizei vor meiner Tür stand. Die polizei meint jetzt das ich an allem Schuld sei usw. das die beschädigungen an beiden Autos meine Versicherung bezahlen soll Schaden ca. um die 3000€.
ist das so?? Was kommt da auf mich zu? ist das Fahrerflucht? Komme aus Österreich und ist auch in Österreich passiert.
Beste Antwort im Thema
Eine Frechheit ist eigentlich eher dein Verhalten. Einscheren und sofort voll in die Eisen gehen, kann man dir als Schneiden auslegen...
Ähnliche Themen
210 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hartz4Fahrer
Sehe ich nicht so.
Und damit bist du der Einzige hier. Das muss natürlich nichts bedeuten, aber nunja...
Gemäß der Schilderung vom TE ist aktuell Fakt, dass folgende Situation war: Fahrzeug A gerät aufgrund massivem Bremsmanövers vom TE ins schleudern, Fahrzeug B kann nicht ausweichen und verursacht dadurch eine Kollision.
Dies wäre nicht passiert, wenn der TE nicht plötzlich abgebremst hätte. Somit ist er kausal verantwortlich.
Ob das ganze als Kettenreaktion hätte vermieden werden können, wenn A und B sich anders verhalten hätten, ist erstmal irrelevant. Der TE ist Auslöser, A + B könnten es verhindert haben und könnten somit eine Teilschuld bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von MartinSHL
Zitat:
Original geschrieben von Hartz4Fahrer
Sehe ich nicht so.
Und damit bist du der Einzige hier
Wenn der eine Richter es auch so sieht, dann reicht es aus.
Ich würde sagen sei froh darüber, dass man dich nicht wegen fahrlässiger Tötung anklagt
Dieser Unfall könnte auch fatale folgen haben so wie du es beschreibst
Zitat:
Original geschrieben von aLpi82
Dieser Unfall könnte auch fatale folgen haben so wie du es beschreibst
die frage, ob jemand verletzt wurde - was dann eine zusätzliche anzeige nach sich zieht - hat der te ja bis jetzt nicht beantwortet...
Ich frage mich die ganze Zeit, was der TE gemacht hätte, wenn kein Gegenverkehr gekommen wäre - den Linksabbieger von der Bahn gefegt?
Ich kann rücksichtslose Kolonnenspringer die darauf hoffen, dass alle anderen bremsen und Platz machen nicht ausstehen!
Wenn man eine Kolonne überholt sollte man vorausschauend fahren und nur in eine grosse Lücke einscheren damit falls es zum Bremsmanöver kommen sollte genügend Platz ist. Ist das nicht möglich muss man halt abwarten.
Ausserdem sollte man schnell überholen! Wer mit 80-90 kmH überholt hängt ewig daneben...
Viel Spass beim warten auf den blauen Brief.
Mir ist bis jetzt auch noch nicht wirklich klar geworden, welcher Grund hier überhaupt vorlag, der den TE dazu veranlaßt hat, trotz unklarer Verkehrslage diesen Überholvorgang überhaupt einzuleiten.
Zitat:
Original geschrieben von bits1011
Ich frage mich die ganze Zeit, was der TE gemacht hätte, wenn kein Gegenverkehr gekommen wäre - den Linksabbieger von der Bahn gefegt?
Ob es ein Links- oder Rechtsabbieger gewesen sein soll, wissen wir nicht - der TE hält sich mit seinen Aussagen von Anfang an sehr bedeckt. Er ergänzt scheibchenweise:
Erst überholt er und bremst sich in die Lücke hinein.
Dann überholt er, schert ein und muss wegen eines Abbiegers bremsen.
Dann überholt er, schert ein und muss 100 bis 200 Meter später wegen eines Abbiegers bremsen. (Spätestens bei dieser Version kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es zu dem geschilderten Unfall kommen konnte.)
Überholgeschwindigkeit 80 bis 90 km/h?!
Da brauchts schon Nerven, eine Kolonne (wie langsam kroch die denn eigentlich?) mit dieser Geschwindigkeit zu überholen - warum eigentlich nicht schneller?
Ich fürchte, hier wird einiges aus einem sehr subjektiven Blickwinkel geschildert, aber es gibt ja noch genügend andere Zeugen.
Gruß vom bösen Dieter
Zitat:
Original geschrieben von Dieter47
Da brauchts schon Nerven, eine Kolonne (wie langsam kroch die denn eigentlich?) mit dieser Geschwindigkeit zu überholen - warum eigentlich nicht schneller?
Dafür kämen mehrere Gründe in Frage:
- fehlende Motorleistung
- Unsicherheit
- mangelnde Erfahrung
- Angst, wegen drastischer Überschreitung der zHG belangt zu werden
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Mir ist bis jetzt auch noch nicht wirklich klar geworden, welcher Grund hier überhaupt vorlag, der den TE dazu veranlaßt hat, trotz unklarer Verkehrslage diesen Überholvorgang überhaupt einzuleiten.
Eine unklare Verkehrslage ist nicht zu erkennen.
Nach späteren Aussagen tauchte am Ende des Überholvorgangs ein LKW in rund 200m Entfernung auf.
Dies stellt per se kein Grund dar, um den Ü-Vorgang abzubrechen.
Womit von hinten nicht zu rechnen ist, ist ein plötzlicher Linksabbieger. Hätte er diesen "von der straße gefegt", gäbe es für den Linksabbieger i.d.R. eine ordentliche Mitschuld wegen Verletzung der Rückschaupflicht.
Zitat:
Original geschrieben von MartinSHL
Nach späteren Aussagen tauchte am Ende des Überholvorgangs ein LKW in rund 200m Entfernung auf.
Dies stellt per se kein Grund dar, um den Ü-Vorgang abzubrechen.
Das hängt IMHO davon ab, wieviele Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Erkennens des entgegenkommenden LKW noch zu überholen waren.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Das hängt IMHO davon ab, wieviele Fahrzeuge zum Zeitpunkt des Erkennens des entgegenkommenden LKW noch zu überholen waren.
Offensichtlich keine mehr, da er - so wie ich es verstanden habe - die gesamte Kolonne bereits überholt hatte, mit Ausnahme des erst später auftauchenden Linksabbiegers.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Zitat:
Original geschrieben von Dieter47
Da brauchts schon Nerven, eine Kolonne (wie langsam kroch die denn eigentlich?) mit dieser Geschwindigkeit zu überholen - warum eigentlich nicht schneller?
Dafür kämen mehrere Gründe in Frage:
- fehlende Motorleistung
Einige Autos waren schon überholt, da sollte er eigentlich auch mit einem schwachen Maschinchen schon auf Schwung gekommen sein. Außerdem verführt mangelnde Motorleistung nicht unbedingt zum Kolonnenspringen.
Zitat:
- Unsicherheit
Wer sich unsicher fühlt, ist kein Kolonnenspringer.
Zitat:
- mangelnde Erfahrung
Zum Gasgeben braucht es (wie man leider sehr oft feststellen kann) überhaupt keine Erfahrung.
Zitat:
- Angst, wegen drastischer Überschreitung der zHG belangt zu werden
Solange nichts anderes zu lesen ist, gehe ich von 100 km/h aus. Aber wer kümmert sich eigentlich bei solchen Überholmanövern um Beschränkungen (solange es sich in Geschwindigkeitsbereichen bis 120 bewegt)?
Gruß vom bösen Dieter
@Dieter47
Hast du denn eine Antwort auf die von dir selbst aufgeworfene Frage?
Zitat:
Original geschrieben von MartinSHL
Womit von hinten nicht zu rechnen ist, ist ein plötzlicher Linksabbieger. Hätte er diesen "von der straße gefegt", gäbe es für den Linksabbieger i.d.R. eine ordentliche Mitschuld wegen Verletzung der Rückschaupflicht.
Wohl nicht, wenn der Abbiegende seine Absicht recht- bzw. frühzeitig und eindeutig kundgetan hat, der Hintermann des Abbiegenden problem- und gefahrlos zum Stehen kommen konnte und der Überholende zudem unmittelbar davor eine Kolonne überholt hat. Aber das sind natürlich jede Menge Wenns und Abers und null Fakten…