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Wer hat eigene Erfahrungen mit einem Telematik-Tarif?
Meine Tochter, Fahranfängerin, 22 Jahre alt hat seit einer Woche einen Telematik-Tarif bei der Württembergischen durch den sie nur etwa 60% vom Normaltarif bezahlt; also etwa 62 Euro pro Monat für einen Golf IV mit 75 PS. Die Telematik Daten werden mit Hilfe einer Handy-App gesammelt. In Kooperation mit Vodafone wird der Fahr-Score an die Württembergische übermittelt.
Wer hat Erfahrungen mit diesem oder ähnlichen Telematik-Tarifen? Welchen Fahr-Score muss man erreichen um in dem günstigen Tarif zu bleiben? Wird der Fahr-Score als fair empfunden?
Laut Württembergische und Vodafone "registriert die App die Handy-Nutzung während der Fahrt und lässt dies ebenfalls in die Bewertung einfließen." Hier frage ich mich ob man TomTom oder andere Navi Apps ohne Punkteabzug verwenden kann. Was gilt als "Handy-Nutzung während der Fahrt"?
(Bitte antwortet nur wenn Ihr eigene Erfahrungen mit einem Telematik-Tarif gemacht habt. Ich möchte hier nicht das für und wieder von Telematik und Überwachung im Allgemeinen diskutieren. Ich sehe das durchaus kritisch, aber solche Erörterungen finden sich zur Genüge. Was schwieriger zu finden ist, sind Erfahrungen von Nutzern der Telematik mit ihren Versicherungen.)
Beste Antwort im Thema
Das würde erklären, warum man neuerdings immer mehr fahrende Hindernisse auf der Straße hat. Auf meiner tägliche Arbeitsstrecke habe ich regelmässig immer Leute vor mir die nur noch mit maximal 45 Km/h durch die Gegend gondeln.
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3418 Antworten
Zitat:
@PeterBH schrieb am 10. Oktober 2023 um 20:07:39 Uhr:
Schon komisch, dass starkes Beschleunigen auf dem Beschleunigungsstreifen quasi geahndet wird.
Man soll ja nicht stark beschleunigen!
Dann beschreibe doch bitte, wie man auf eine Autobahn optimal auffährt.
Gruß
Uwe
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 10. Oktober 2023 um 23:24:53 Uhr:
Dann beschreibe doch bitte, wie man auf eine Autobahn optimal auffährt.
Gruß
Uwe
Zärtlich... Geschmeidig...
Zitat:
@PeterBH schrieb am 10. Oktober 2023 um 20:07:39 Uhr:
Schon komisch, dass starkes Beschleunigen auf dem Beschleunigungsstreifen quasi geahndet wird.
Kann ich nicht bestätigen. Keine Probleme auf den beschleunigungstreifen. Kommt aber eventuell auch auf das Auto drauf an wie schnell es beschleunigen kann
Zitat:
@John__Wick schrieb am 10. Oktober 2023 um 23:20:02 Uhr:
Zitat:
@PeterBH schrieb am 10. Oktober 2023 um 20:07:39 Uhr:
Schon komisch, dass starkes Beschleunigen auf dem Beschleunigungsstreifen quasi geahndet wird.
Man soll ja nicht stark beschleunigen!
Ein Beschleunigungstreifen ist zum beschleunigen da. Du musst da innerhalb weniger Meter definitiv am besten über 80kmh am besten min. 100kmh drauf haben. Darfst ja auch sogar schneller als die angezeigte Geschwindigkeit fahren.
Geschmeidig und zärtlich hat da definitiv nichts zu suchen.
Zügig ist da angesagt.
ich habe bei keinem Sensor Ereignisse beim Auffahren auf die AB, alles KFZ mit über 250 PS und Automatik. Ich denke dass es die Gleichmäßigkeit ist, die dazu führt dass es keine Ereignisse gibt, seit 4 Jahren.
Richtig, persönliches Empfinden spiegelt nicht immer die Realität wieder.
Mein Bonus von 30% steht jetzt auch fest ab 01.01.2024
Dann ca. 180€ insgesamt für Vollkasko ist nett :)
Mein Tipp für den Beschleunigungsstreifen : Schaut wie lang der ist und nutzt ihn bis zum letzten drittel aus. Ich sehe so viele, die direkt nach der Auffahrtskurve auf die AB-Spur fahren. Bei den meisten Streifen kommt man auch ohne starkes beschleunigen problemlos auf 100kmh.
Meine Auffahrt die ich fast jeden Tag benutze: scharfe 45 Grad Kurve, Geschwindigkeit von allen max. 40 km/h. Dann eine sehr lange Beschleunigungsspur die zur Abfahrt im Autobahnkreuz wird, erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 kmh. Egal ob ich im Kreuz abfahre oder mich einordne für geradeaus, ich habe nie ein Ereignis, weder für die Kurve, noch für die Beschleunigung.
Bei der Beschleunigung auf der Autobahn benutze ich die gesamte Auffahrtspur, wie es in der Fahrschule gelehrt wird. Dadurch kann man eine bessere Übersicht über die Verkehrssituation auf der Autobahn haben und die gesamte Länge für die Beschleinigung benutzen.
Ich nehme am VHV Telematik-Programm teil und habe oft Schwierigkeiten in den scharfen Kurven an den Ein- und Ausfahrten der Autobahn. Dort bekomme ich definitiv einen Punktabzug, wenn ich mit etwa 60 km/h unterwegs bin. Deshalb sollte man unter 50 km/h bleiben, auch wenn das in jeder Situation nicht immer optimal ist.
Außerdem interessiert es mich sehr, was bei der HUK gesagt wird, dass man dort bis zu 30% Rabatt erhalten kann. Mein Fahrstil ist sehr umsichtig, dennoch habe ich maximal 21% erreicht. (siehe Foto) Das könnte daran liegen, dass ich auf dem Land lebe und die Landstraßen oft in schlechtem Zustand sind. Auch die Fahrtzeit führt zu einem zusätzlichen Punktabzug, den man natürlich nicht immer kontrollieren kann.
@Bamsy Bin auch bei der VHV...
Du fährst gut; das sieht man. Tempo und Fahrstil sind bei mir exakt identisch.
Die anderen beiden Faktoren sind aber nicht persönlicher Natur und lassen sich de facto nicht/kaum ändern. Man fährt ja nur, wenn man fahren muss. Arbeit etc.
@Bamsy
Was meint die VHV mit der Straße und Zeit?
ich habe jetzt hier die letzten Seiten nicht mehr mitgelesen, da ich aktuell keinen Telematiktarif bei der HUK24 habe, nur normalen Tarif. Aber für den Erstwagen wäre es zukünftig preislich interessant.
Im ersten Jahr wäre es ja eh egal, da bekommt man die 5% Nachlass und dann.... selbst wenn es nur 10% sind, nehme ich die doch mit, oder nicht? Ich verstehe es nach wie vor nicht, dass sich einige nicht eingestehen können, dass sie eben nicht die 100%-Sicher-Fahrer sind.
Mal sehen, wie lange meine Nerven ein erneutes Mitlesen hier vertragen.
Auf den vorigen Seiten hatte jemand direkt nach Erfahrungen zum VHV-Telematik-2-Tarif gefragt: den hatte ich auch schon und ich muss sagen, dass er ggü den HUK-Telematiktarif:
a) wesentlich transparenter / nachvollziehbarer in der App ist
b) alle Fahrten aufgezeichnet / gewertet hat (keine fehlenden Fahrten wie bei der HUK)
c) gefühlt etwas "humaner" bewertet als die HUK
d) auch das laufende Jahr rabattiert wird, sobald man die vorgegebene Zeit gefahren ist
c) 10% Nachlass ab Start, anstelle 5% bei der HUK
@Bamsy
Ja, so wie du das Auffahren auf die Autobahn beschreibst und das es dann auch mal ein Ereignis oder Punktabzug gibt, sehe ich als realistisch an.
Wenn man hier mal fragt, wie die Leute es machen, keinen Punktabzug beim Auffahren auf der Autobahn zu bekommen, bekommt man leider etwas ausweichende Antworten, so z.B.:
Zitat:
Bei den meisten Streifen kommt man auch ohne starkes beschleunigen problemlos auf 100kmh.
…und wie sieht es bei den anderen aus?
oder:
Zitat:
Dann eine sehr lange Beschleunigungsspur die zur Abfahrt im Autobahnkreuz wird, erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 kmh.
…und wie sieht es aus, wenn es keine lange Beschleunigungsspur ist?
Der Klopfer der Antworten ist dann diese hier:
Zitat:
Zitat:
Dann beschreibe doch bitte, wie man auf eine Autobahn optimal auffährt.
Zärtlich... Geschmeidig...
So eine ausweichende Antwort ist natürlich sehr hilfreich. ;)
Solche Antworten zeigen doch, natürlich gibt es viele Autobahnauffahrten, bei denen ist das Auffahren auch meistens ohne Punktabzug möglich, aber es gibt auch in vielen Fällen die anderen Auffahrten und man kann sich als Autofahrer ja nicht schnell eine optimale Auffahrt hinbauen, sondern muss leider die benutzen, die da nun mal so ist.
Daher nochmal die Frage, wie macht man es in solchen Fällen, auf die Autobahn aufzufahren, ohne dass es einen Punktabzug gibt?
Da nun hier immer die unkritischen Fälle als Beispiel genommen wurden, drehe ich mal den Spieß um und wähle als kritisches Beispiel: Klick mich (Quelle: Google-Maps)
Oben rechts ist die Auffahrt. Diese geht direkt auf die rechte Spur der Autobahn. Das ist aber kein Problem, denn diese rechte Spur ist nicht befahren. Für denn Fall der Fälle muss man aber trotzdem sehr langsam fahren, kann also vorab in der Kurve keinen Schwung holen. Nun kommt man auf die rechte Spur, die aber in 50 m endet. Auf der Autobahn ist nun ein Limit von 80 km/h.
Nun, nochmal die Frage aber konkret zu diesem Beispiel: Wie macht man es hier, auf die Autobahn aufzufahren, ohne dass das Telematiksystem ein Ereignis registriert oder es gar Punktabzüge gibt.
@John__Wick
Du siehst, deine Antwort „zärtlich und geschmeidig“ hilft da wenig weiter, daher erhoffe ich mir gerade von dir ein konkrete und hilfreiche Antwort.
Nun, könnt ihr natürlich sagen, klar gibt es Einzelfälle, da geht das nicht. Mein Beispiel ist aber aus Berlin und diese Auffahrt nutzen viele Autofahrer und Berlin hat viele solche Autobahnauffahrten. In anderen Großstädten wird es vermutlich nicht anders aussehen. Wir reden hier also keinesfalls von einem Einzelfall.
Es kann doch wohl nicht sein, dass alle Autofahrer, die so eine Auffahrt nutzen möchten, durch das Telematiksystem abgestraft werden, oder etwa doch?
Gruß
Uwe
Ich fahre auch schon seit Jahren mit Telematik. Anfangs habe ich mich zusammengerissen, bis ich festgestellt habe, dass es mit einer normalen Fahrweise auch den vollen Rabatt gibt.
Auf der Auffahrt passe ich mich der Verkehrssituation an, ist alles frei gehts gemütlich drauf, wenn es die Situation bedarf, dann auch mal mit Kickdown.
Festgestellt habe ich, dass sich Ereignisse auf längeren Strecken weniger stark auswirken, als auf kurzen. Da ich regelmäßig um die 100km abspule, kommt am Ende meist der volle Rabatt für Fahrt raus.
Mit dem Ansatz habe ich in den letzten zwei Jahren jeweils die 30% bekommen und in diesem bin ich auch so gut wie dran.
