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Wer hat Altagserfahrungen mit einem Elektrorad oder Elektroroller

Themenstarteram 11. November 2007 um 22:26

Hallo,

ich suche Erfahrungswerte von Elektrofahrrädern und Elektrorollern. Wer hat welche? Interessant wäre

die Alttagstauglichkeit, Kosten und Haltedauer für Batterien.

Gruß

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32 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Bert Benz

Vermutlich die derzeit besten verfügbaren schnellen Elektroroller, leider relativ teuer:

http://www.vectrix.de/products/

Auch sehr interessant: Der Vectrix 1 Li+ hat einen Li-Ionen-Akku und ist für 1500 Zyklen ausgelegt, der Vectrix 2 (45km/h) hat einen Bleiakku und der wird nur bis zu 300 Zyklen angegeben. Wieso sollte man also heute noch Bleidinger in Traktionsakkus verbauen obwohl die LiFePo´s somit mittlerweile um die Hälfte billiger sind (Zyklenzahl einberechnet)?

Seit es eben die kleinen und großen Roller gibt, gehen mir die stinkenden, lärmenden Billigzweitakter sowas von auf den Zeiger, die können geräuschmäßig jeden Brummi in den Schatten stellen.

Da die Stinkedinger (china-Massenprodukte) leider auch noch längere Zeit deutlich billiger als die E-Modelle sein werden, stimmt die reine "Kostenrechnung" auch nicht. Wozu einen 4000€ Roller mit 1,20€ auf 100km kaufen, wenn es denn ein 999,-€ Stinker mit 4€/100km auch macht. ROI E-Roller nach rund 100.000km sprich nie !!!

Da muß ganz schnell ein City-Schmerzensgeld her, besser die Plaketten-Ausnahmeregelung für "Kleinkrafträder" gehört eh abgeschafft.

 

Der Link funktioniert nicht.

Ich habe durchaus nichts gegen Elektroroller. Aber zu den Preisen?

Was mir weniger gefällt ist der Kostenvergleich. Da stellt man dem Roller ein fast doppelt so teures Auto gegenüber, obwohl es auch welche gibt, die bedeutend weniger kosten als der Roller.

Ein richtig gutes Elektrorad, das bis 45km/h unterstützt bekommt man für 3000€, weniger als die Hälfte vom Roller ;-) Und es verbraucht nur etwa eine kWh auf 100km

Immer schneller mit dem Fahrrad? (45 km/h sind nicht genug!)

Dann dürfen solche Meldungen nicht wundern:

"...vor allem die Anzahl der Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt waren, ist geradezu sprunghaft angestiegen: um 40,6 Prozent."

Risiko auf zwei Reifen

mmh die Kausalität müsste man mal genauer anschauen. aber klar schneller ist in der Regel auch mit mehr Risiko verbunden. Vor allem wenn noch niemand daran gewöhnt ist, das Radler so schnell sind. Meist sind aber ehrlicher weise eher die Autos zu schnell und auch schuld am Unfall Das sagt jedenfalls regelmäßig die Statistik der Polizei (in ca 3/4 der Fälle so viel ich weiß).

im o.a. Bericht ist es etwa 1/2.

Bei diesen Radfahrergeschwindigkeiten wird m.M. der rechtsabbiegende Autofahrer schlechtweg überfordert. Wieviel Zeit bleibt ihm da noch, den Radfahrer zu registrieren? Er muß sich ja auch noch auf den übrigen Verkehr konzentrieren. Früher hatte der Radfahrer eine gewisse Aufmerksamkeitspflicht. Von der ist er heute zulasten der Autofahrer (aber zu seinem eigenen Risiko) befreit.

 

edit:

(bei 45 km/h legt der Radfahrer in 2 sec 25 m zurück, oftmals abgedeckt von Fußgängern und Alleebäumen)

Also wer mit einen schnellen E-Rad fährt, muss auf die Fahrbahn, da sind Radwege innerorts tabu. Die Rechtsabbieger-Situation sollte daher nicht so oft auftreten.

45km/h mit dem Rad ist extrem schnell, die Regel ist eher eine Geschwindigkeit um die 30. Das ist ja auch das Tempo, das von Autos zunehmend gefordert ist.

Der Vorteil, den man auf einem e-Rad hat, ist das man mit dem Pkw-Verkehr "mitschwimmen" kann, also nicht wie auf einem Rad immer langsamer ist und daher sehr häufig überholt wird.

Ja, früher war eben vieles anders (manche sagen: besser). Man baute Radwege, um den Frisch(?)luftfanatikern eine sichere Verkehrsfläche zu bieten. Als Gegenleistung verlangte man vom Radfahrer zu warten, bis es der Verkehr zuließ, wenn er den Radweg verlassen wollte.

 

Und wie ist das heute? Wenn kein Platz für einen Radweg ist, dann malt man links und rechts einen Streifen auf die Straße und tut so, als ob man damit zusätzlich Platz und Sicherheit für den Radfahrer geschaffen hätte. Zuvor sorgt man mit diversen "Rückbau"-Maßnahmen dafür, dass ein Überholen von Radfahrern möglichst garnicht erst stattfinden kann. Und jetzt sollen sich die Autofahrer wünschen, dass die Radfahrer schnell genug sind, um im Verkehr "mitschwimmen" zu können?

 

Das glaube ich nicht. Vielmehr glaube ich, dass sich die Autofahrer wünschen, dass die Radfahrer auf die Öffis umsteigen und ihre sportlichen Ambitionen nicht auf der Straße ausleben. Für die Alternativen gäbe es da als Alternative z.B. Laufen, Wandern, Liegestütze...

 

Ich weiß jetzt nicht, wie das in Deutschland geregelt ist. Bei uns in Österreich dürfen sich 2-Rad-Fahrer an stehenden Kolonnen "vorbeischlängeln" (natürlich nur wenn's geht, blah, blah..)

 

Dazu ein ÖAMTC-Experte:

"Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass das früher verbotene Vorfahren zwischen oder an Kolonnen vorbei, immer noch verboten ist."

 

Damit der geneigte 2-Radler nach dem Vorfahren auch genügend Platz zum stehen hat, gibt es an vielen Kreuzungen vor der Haltelinie (also näher zur Kreuzung) noch extra eine Haltezone, in der sich die Radfahrer quer über den Fahrstreifen aufstellen und erholen dürfen. Das ist eine sichere Angelegenheit für die Radler, weil die Autos ja erst fahren können, wenn das Rudel die Fahrbahn wieder frei gegeben hat (soferne dann noch grün ist).

Wie es allerdings um die Sicherheit bestellt ist, wenn sich die Kolonnen während der Vorbeischlänglerei wieder in Bewegung setzen, ist eher ungewiss.

Ganz gewiss ist aber: für die toten Radfahrer (bis Ende Mai hatten wir heuer in Ö schon 20), spielt es absolut keine Rolle, wer die Schuld am Unfall hatte.

 

Apropos gesund fürs Herz:

Ärztekammer-Präsident Walter Dorner (derStandard.at):

"Aus ärztlicher Sicht ist es absolut zu begrüßen, dass immer mehr Leute in die Pedale treten", sagte Dorner. "Aber es kann nicht sein, dass am Ende der Kardiologe nichts mehr zu tun hat, aber dafür die Unfallchirurgie übergeht." (APA)

eCar Fun,, ich denke dass die baulich getrennten Radwege eher der Versuch waren, den Autos bzw. den stark motorisierten die alleinige Nutzung der Fahrbahnn zu sichern. Nett zu den Radlern zu sein war damals glaube ich nicht Thema.

Und es zeigt sich ja, dass diese Sorte Radwege nicht sicherer sind, als wenn Radfahrerinnen und Radfahrer auf der Fahrbahn sind. Die meisten toten Radfahrer in Berlin werden bspw. von rechts abbiegenden LKW getötet die auf Radwegen fahren, die auf dem Gehweg sind. SIe sind da einfach schlechter sichtbar als auf der Fahrbahn.

Die anderen Maßnahmen die Du nennst, bspw. Fahrbahnverengungen, diese breiten Radaufstellstreifen an Ampeln oder Radfahrtseifen auf der Fahrbahn sind Sachen mit Stärken und Schwächen, aber in vielen Fällen eher ein Schritt nach vorne als zurück.

Also letztlich: Ich glaube ich stimme dir voll zu wenn es darum geht, dass Fahrräder genügend, sicheren Platz bekommen müssen, denke aber es war früher eher schlechter als besser.

Ich habe auch dem Zitat des Kardiologen nichts hinzuzufügen, daher ist es sicher wichtig, dass Radler selbst eine realistische Einschätzung Ihres Risikos haben, wie man das halbwegs gering halten kann, habe ich hier mal aufgeschrieben:

http://www.eradhafen.de/2011/03/sicher-e-rad-fahren/

Einen Sache noch; in aller Regel zeigt sich das mehr Radverkehr auch mehr Sicherheit für Radler bedeutet, dass hat in Ö bspw. der VCÖ nachgewiesen...

Beste Grüße!

Der VCÖ hat gar nichts nachgewiesen.

 

Ein erklärtes Ziel des VCÖ sind "...Straßen, auf denen Menschen und nicht Autos Vorrang habenen...".

Schön. Von mir aus.

 

Aber deshalb darf man Statistiken nicht durch die grüne Brille betrachten und ich nehme mir die Freiheit, sie selbst zu interpretieren.

 

VCÖ-Experte DI Martin Blum:

Im Vergleich zum Jahr 2000 kamen im Vorjahr um 48,4 Prozent weniger Radfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben. Und das obwohl im Vorjahr etwa doppelt so viel Rad gefahren wurde wie vor zehn Jahren.

Und daraus zieht er den Schluss:

Die Verkehrssicherheit beim Radfahren steigt, je mehr mit dem Fahrrad fahren.

 

Wie bitte?

Wo ist denn da die Kausalität?

 

Die Sicherheit der Radfahrer ist gestiegen, weil sich das Angebot an Radwanderwegen und Radzielen in Wald und Flur gegenüber dem Jahr 2000 vervielfacht hat, und die Leute, die Spaß am Radfahren haben, im Vergleich zu damals unendlich viele Möglichkeiten haben, dies im Einklang mit der Natur und abseits von den Gefahren des Straßenverkehrs zu tun.

Wie viele Rad-Begeisterte haben 2000 ihr Rad ins/aufs Auto gepackt, um eine der schönen (österreichischen ;) ) Radtouren zu erreichen und wie viele sind es heute?

Wie viele haben damals ihren Kopf mit einem Helm vor tödlichen Verletzungen geschützt und wie viele sind es heute?

 

Die Behauptung des VCÖ: "Die Verkehrssicherheit beim Radfahren steigt, je mehr mit dem Fahrrad fahren." kann nicht bedeuten, dass der Radfahrer deshalb sicherer im Straßenverkehr unterwegs ist. Es sei denn, man schickt so viele Radfahrer auf die Straße, dass sie den übrigen Verkehr blockieren.

 

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich in meiner Jugendzeit ein Rennrad hatte und ich deshalb das Fahrrad nie als Fortbewegungsmittel, sondern immer nur als Sportgerät betrachtet habe. Deshalb möge man mir nachsehen, dass mich eine Elektro-Unterstützung zum Radfahren etwas seltsam anmutet. Aber gut, wer´s braucht...

 

Zu guterletzt möchte ich aber schon noch sagen, dass ich auch nichts gegen Radfahrer auf der Straße habe. Und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, bete ich regelmäßig zu Gott, dass er mich keinen übersehen lässt, der bei Nacht und Nebel unbeleuchtet im dunkelgrauen Lodenmantel meine Wege kreuzt.

Das ist halt die Sicht aus Österreich. ;)

In Holland und Dänemark sieht man das etwas anders. In Külsheim/Nord-Baden auch.

Da wurde nicht "Rennrad" gefahren sondern das Fahrrad war Transportmittel, sowhohl auf der Hauptstrasse als auch auf den Landstrassen zu den Nachbardörfern. Grosskopfete fuhren NSU Quickly :D

Um so mehr Radler es gibt um so besser gewöhnen sich die Kraftfahrer daran. :cool:

Der Mann hat recht:

"Die Verkehrssicherheit beim Radfahren steigt, je mehr mit dem Fahrrad fahren."

Jeder Radfahrer ist schliesslich ein Kraftfahrer weniger der einen Radler über den Haufen fahren kann. Das sind doch ganz einfache statistische Zusammenhänge. ;)

Gruss, Pete

Wenn bei euch die Radler mal kreuz und quer, natürlich ohne einen Blick nach hinten, über die Highways zacken wirsd Du das vielleicht auch mal anders sehen.

Und dass sich alle in den USA so nach deutschen Nachkriegsverhältnissen sehnen würde mich eigentlich wundern.:p

P.S. Das NSU-Quick (Rennausführung!) war mein erstes Fahrzeug nach dem Fahrrad.

Zitat:

Original geschrieben von Noris123

Wenn bei euch die Radler mal kreuz und quer, natürlich ohne einen Blick nach hinten, über die Highways zacken wirsd Du das vielleicht auch mal anders sehen.

Und dass sich alle in den USA so nach deutschen Nachkriegsverhältnissen sehnen würde mich eigentlich wundern.:p

P.S. Das NSU-Quick (Rennausführung!) war mein erstes Fahrzeug nach dem Fahrrad.

Ach, die Wohlfahrt gibt allen Gutscheine für ne Harley, die schwimmen dann im Verkehr mit. ;)

Die Freizeit Radler verbrauchen ja mehr Benzin als die Fussgänger weil sie erst 20km mit dem SUV (und Rad) zum Park fahren...

Habe aber auf der Arbeit zwei Radfahrer und einen Rollerfahrer, da gehts aber um fehlenden Führerschein, nicht die Umwelt.

Trotzdem denke ich das die Österreicher immer so wunderbar melancholisch pessimistisch sind, so eine Art Alpiner Kunstform. ;)

Gruss, Pete

Etwas gegen Festtags-Fettpölsterchen und unnötige

Energieverluste ;) :

- http://www.ebike-news.de/tag/rekuperation

- http://www.byke.ch/deu/elektro-fahrrad/antriebssystem/

Frohe Weihnachten !!!

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