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Welches Training?

Themenstarteram 13. März 2016 um 14:17

Hey,

Ich wollte ein Motorradtraining im Raum Niedersachsen machen.

Nur gibt es so viele;

Welche könnt ihr für den Anfang empfehlen?

ADAC Basis training? Schräglagentraining? Kurventraining? Doch etwas anderes?

Grüße

Beste Antwort im Thema

Es gibt Leute, die reden wie man fährt und es gibt Leute, die fahren einfach.

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Geht halt nichts über Naturtalente wie Dich und mich.

:D

Zitat:

@JR_Newman schrieb am 15. März 2016 um 13:33:14 Uhr:

Hallo,

ich bin gerade auch am überlegen ein Wiedereinsteiger Training zu machen. Ich bin ein paar Jahre kein Motorrad mehr gefahren und vor einem halben Jahr mit einem Roller wieder angefangen. Vor zwei Wochen dann die Q gekauft. Jetzt bin ich am überlegen ob ADAC oder BMW Training. Hat schon einer Erfahrung gemacht?

Mich interessiert auch ob der Umgang mit dem ABS trainiert wird. Einfach so mal das ABS erproben will ich nicht unbedingt ohne Instrukteur machen.

Gruß JR

Ja Abs wird Trainiert! Auch ohne Abs wird geübt.

 

Auch richtige Haltung, Blickführung, Lienienwahl und eben vertrauten Umgang mit der Maschine.

 

Die Übung mit dem Holz oder Kies in der Kurve habe ich im intensiv Training geübt.

 

Im Grunde kann ich immer ein Training empfehlen. ADAC hat zwar ein Programm. Aber je nach Trainer und der zu trainierenden Gruppe lässt sich das Training flexibel gestalten.

Mein erstes Training war auch ein Anfänger Training. Hier haben die ADAC Trainer zwei Gruppen gemacht. Die mehr Erfahrenen und die weniger Erfahrenen. Da hab ich eben auch mal meine erste vollbremsung mit Abs aus 100 kmh erlebt.

Das überholen aus einer weiter hinten gelegenen Position immer gefährich ist, egal mit welchem Fahrzeug fällt wohl eher unter Basiswissen. Und Kurven in denen Rollsplit überraschend liegt konnte man nicht einsehen und sollte somit nicht mit 40 Grad Schräglage schön volle Lotte gefahren werden. Aber Naturtalente können halt alles. Ist halt die Gefahr an Hausstrecken und daher mag ich Frühling eher als Sommer. Bessere Sicht.

Versteh das das Problem am Training nicht. Es bürgern sich nunmal immer gerne kleine Fehler ein. "Hat man schon immer so gemacht" muss nunmal nicht automatisch optimal sein. Mal checken lassen schadet sicherliich nix. Auch schadet es eben nix, wenn man noch keine gefährliche Situation hatte, mal zünftiges Bremsen zu trainieren. Wer bremst schon rein aus Jux mal aus 180 auf 0 runter? Eben, macht kaum einer. Wer hat überhaupt schonmal sein Bike in den Regelbereich gebracht und dann noch dran gedacht irgendwas auszuweichen? Ich hab bisher noch kein Motorrad ABS in den Regelbereich gebracht. Ausser am Hinterrad aber das zählt jetzt nicht wirklich. Mal die mentale Barriere überwinden und mal komplett reinlangen ist sicherlich mal nicht schlecht.

Klar, nix gegen Praxiserfahrung. Aber so viele Kilometer schrubbt nunmal nicht jeder.

Cool sind auch die Leute, die dann zum Training kommen, weil Frau / Familie das doch nahegelegt haben, aber bei jedem konstruktiven Verbesserungsvorschlag direkt ablehnen und eben argumentieren, sie fahren ja schon 20/30/40 Jahre und haben das schon immer so gemach und in ihrem Alter gewöhnt man sich da eh nicht mehr um.

Hatten wir auch einen dabei. Denke mal sein Lerneffekt lag tatsächlich bei null.

Gut ist auch immer "Fahr doch schon 20/30/40 Jahre unfallfrei also kanns nicht schlecht sein". Das oftmals ein Unfall aufgrund hoher Rücksicht oder guter Reflexe anderer Verkehrsteilnehmer nicht entstand ist egal.

Zitat:

@Marodeur schrieb am 15. März 2016 um 16:06:26 Uhr:

Das überholen aus einer weiter hinten gelegenen Position immer gefährich ist, egal mit welchem Fahrzeug fällt wohl eher unter Basiswissen. Und Kurven in denen Rollsplit überraschend liegt konnte man nicht einsehen und sollte somit nicht mit 40 Grad Schräglage schön volle Lotte gefahren werden. Aber Naturtalente können halt alles.

Was soll der Spruch mit dem Naturtalent? Die Erfahrungen kommen mit der Zeit (viele tausend Kilometer über viele Jahre). Für die Landstraße reichts. Schick mich auf die Rennstrecke und ich seh kein Land.

Ich will die Kurse auch gar nicht schlecht reden. Nur denk ich eben, daß viele der Teilnehmer der Meinung sind, daß sie nach einem eintägigen Training weitreichende Kompetenzen erworben haben.

Mit einem Eintagestraining, zusammengekniffenen Arschbacken und 2000km pro Saison ist die Sache aber nicht erledigt. Was dann zählt sind monate-/jahrelange Vertiefungsübungen in Eigenregie. Schließlich müssen erstmal Automatismen gebildet werden bzw. schlechte Gewohnheiten abgelegt werden. Wir könnten ja mal Wetten abschließen, wie schnell man nach solchen Trainings wieder in den alten Trott verfällt.

Aber das gute Gewissen nach so einem Kurs ist natürlich unbezahlbar. :D

Zu den genannten Beispielen:

1.) Wenn vor einem zwei Autos fahren, man selbst ordnungsgemäß blinkt und dann überholen will, kann man zwar mit einem Fehlverhalten des vor einem fahrenden Fahrzeugführers rechnen, es ist jedoch nicht automatisch vorprogrammiert und deshalb ist die Situation auch nicht pauschal gefährlich. Aber es kommt eben doch ab und an vor. Was schlägst du vor? Sollte man solche Überhol-Manöver deiner Meinung nach unterlassen, weil man ja im "Basiswissen" (woher du das auch immer hast) schon lernt, das sowas gefährlich ist?

2.) Siehst du kleine Rollsplitsteinchen schon von weitem? Dann handelt es sich entweder um eine größere Fläche oder du hast verdammt gute Augen. Oder du fährst zu langsam. Oftmals sieht man die Steinchen aber erst unmittelbar bevor man drüber fährt und da es sich in Schräglage (es müssen nicht zwingend 40° sein) schlecht bremst, sollte man wissen wie man reagiert. Deshalb meine Frage, ob solche Situationen (aus dem Alltag) bei solchen Kursen trainiert werden.

Aber ist gibt immer die besseren Menschen (zumindest die in der Theorie), die schon etliche Trainings besucht haben und deshalb gegen alle Gefahren gewappnet sind. Außerdem fahren sie immer ordnungsgemäß nach STVO, pflegen einen defensiven Fahrstil und fühlen sich wohl, weil sie mit dem Strom schwimmen. Weiter so.

 

15000km Jahresfahrleistung.

Davon 14500km zur Arbeit und zurück, die restlichen 500km bei schönem Wetter zum nächsten Moppedtreff.

Jahre und Kilometerleistungen sagen eher wenig über irgendwelche Fähigkeiten aus.

@Sentenced7

Ja, die Situation mit rollsplitt oder Bitumenstreifen wird (mindestens in Hannover) trainiert.

Hierbei wird das Hinterrad in Schräglage durch eine hydraulikplatte versetzt. Ziemlich intelligente Anordnung das ganze, da nicht wirklich was passieren kann (es sei denn, die nimmst vor Schreck die Hände vom Lenker).

Das überholen einer Kolonne hat naturgemäß ein bisschen was von russischem Roulette. Sollte man halt im Hinterkopf haben, wenn man eine Kolonne überholt.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 15. März 2016 um 16:39:22 Uhr:

15000km Jahresfahrleistung.

Davon 14500km zur Arbeit und zurück, die restlichen 500km bei schönem Wetter zum nächsten Moppedtreff.

Jahre und Kilometerleistungen sagen eher wenig über irgendwelche Fähigkeiten aus.

Stimmt. Die 2x 33km (schätz ich jetzt einfach mal) pro Tag auf direktem Weg in die Arbeit werden einen in den meisten Fällen nicht besonders fordern. Folglich bleibt auch der Lerneffekt aus.

Glücklicherweise gibts auch Leute, die Motorradfahren nicht als Mittel zum Zweck sehen, sondern als Fahrspaß und Herausforderung. Da schauen die gefahrenen Kilometer meist anders aus.

 

 

Es gibt Leute, die reden wie man fährt und es gibt Leute, die fahren einfach.

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 15. März 2016 um 16:35:58 Uhr:

 

Was soll der Spruch mit dem Naturtalent? Die Erfahrungen kommen mit der Zeit (viele tausend Kilometer über viele Jahre). Für die Landstraße reichts. Schick mich auf die Rennstrecke und ich seh kein Land.

Rennstrecke ist wohl auch von keinem "normalen" Sicherheitstraining das avisierte Ziel. Es geht eher darum, sich die sehr hohen Reserven bewusst und damit nutzbar zu machen. Das geht in kontrollierte Umgebung nunmal viel entspannter (und mit gutem Trainer, man muss schon vertrauen zum Instruktor haben, sonst wirds nicht viel bringen). Nach dem Training kommt dann der wichtige Punkt den du ja auch selbst ansprachst:

Ich will die Kurse auch gar nicht schlecht reden. Nur denk ich eben, daß viele der Teilnehmer der Meinung sind, daß sie nach einem eintägigen Training weitreichende Kompetenzen erworben haben.

Mit einem Eintagestraining, zusammengekniffenen Arschbacken und 2000km pro Saison ist die Sache aber nicht erledigt. Was dann zählt sind monate-/jahrelange Vertiefungsübungen in Eigenregie. Schließlich müssen erstmal Automatismen gebildet werden bzw. schlechte Gewohnheiten abgelegt werden. Wir könnten ja mal Wetten abschließen, wie schnell man nach solchen Trainings wieder in den alten Trott verfällt.

Aber das gute Gewissen nach so einem Kurs ist natürlich unbezahlbar. :D

Natürlich muss man immer wieder BEWUSST üben. Wichtig ist (für mich) bei diesen Trainings das Feedback. Ich seh mich ja beim fahren nicht von aussen und kann somit auch schon banale Haltungsfehler die ggf. aber sehr viel ausmachen nicht wahrnehmen (sonst würde ich sie ja nicht machen). Der Instruktor aber kann das. Im Vorgespräch hatte aber selbst der gesagt, dass die Leute die nur 3000km p.a. fahren wohl nie auf das Level kommen von denen die regelmässiger fahren, einfach weil die Gewohnheit fehlt.
Zu den Schreckensszenarios will ich jetzt gar nix schreiben, kennt sicher jeder der mal etwas forcierter unterwegs war. Umhauen wird einen eh immer das, was man überhaupt nicht aufm Schirm hatte.

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 15. März 2016 um 16:35:58 Uhr:

Zitat:

@Marodeur schrieb am 15. März 2016 um 16:06:26 Uhr:

Das überholen aus einer weiter hinten gelegenen Position immer gefährich ist, egal mit welchem Fahrzeug fällt wohl eher unter Basiswissen. Und Kurven in denen Rollsplit überraschend liegt konnte man nicht einsehen und sollte somit nicht mit 40 Grad Schräglage schön volle Lotte gefahren werden. Aber Naturtalente können halt alles.

Was soll der Spruch mit dem Naturtalent? Die Erfahrungen kommen mit der Zeit (viele tausend Kilometer über viele Jahre). Für die Landstraße reichts. Schick mich auf die Rennstrecke und ich seh kein Land.

Ja mei, bissl Sarkasmus kommt mir manchmal halt aus. Bist ja auch kein Kind von Traurigkeit wenn ich so ans KTM Forum denke daher dachte ich du verkraftest das schon. Also sorry. ;)

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 15. März 2016 um 16:35:58 Uhr:

Ich will die Kurse auch gar nicht schlecht reden. Nur denk ich eben, daß viele der Teilnehmer der Meinung sind, daß sie nach einem eintägigen Training weitreichende Kompetenzen erworben haben.

Mit einem Eintagestraining, zusammengekniffenen Arschbacken und 2000km pro Saison ist die Sache aber nicht erledigt. Was dann zählt sind monate-/jahrelange Vertiefungsübungen in Eigenregie. Schließlich müssen erstmal Automatismen gebildet werden bzw. schlechte Gewohnheiten abgelegt werden. Wir könnten ja mal Wetten abschließen, wie schnell man nach solchen Trainings wieder in den alten Trott verfällt.

Klar, die Gefahr ist natürlich da. Da ists natürlich generell die Frage ob man zu diesem Kurs mit der Einstellung geht das er eh nur bestätigen soll das man gut fährt oder wirklich auch den Willen mitbringt sich bei Bedarf was neues anzugewöhnen. Aber es ist halt schon einmal ein Anfang wenn man drauf hingewiesen wird was man denn eigentlich genau falsch macht weil man selbst es eben nicht merkt. Fällt man dann in seinen Trott zurück kommt eventuell doch mal wieder die Erinnerung hoch das da doch was war und reisst sich mal wieder am Riemen oder übt. Manchen ist natürlich nicht zu helfen.

Ich hab jetzt z.B. keine Ahnung was bei mir gemeckert wird. Bin auch gespannt wie mein Vater abschneidet.

 

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 15. März 2016 um 16:35:58 Uhr:

Zu den genannten Beispielen:

1.) Wenn vor einem zwei Autos fahren, man selbst ordnungsgemäß blinkt und dann überholen will, kann man zwar mit einem Fehlverhalten des vor einem fahrenden Fahrzeugführers rechnen, es ist jedoch nicht automatisch vorprogrammiert und deshalb ist die Situation auch nicht pauschal gefährlich. Aber es kommt eben doch ab und an vor. Was schlägst du vor? Sollte man solche Überhol-Manöver deiner Meinung nach unterlassen, weil man ja im "Basiswissen" (woher du das auch immer hast) schon lernt, das sowas gefährlich ist?

Basiswissen mein ich nicht das es vermittelt wird sondern damit mein ich eher den "gesunden Menschenverstand" das dies eben gefährlich ist. Hab auch schon PKW in Kurven 5 andere überholen sehen. Einfach auf gut Glück. Hirn war da wohl grad im Energiesparmodus.

Ich schau mir bei sowas den Vordermann meist extremst genau an. Ändert er den Abstand? Fährt er irgendwie Aggro? Seh ich den Kopf bewegen zum "schauen" ob was kommt? Dauert dann eventuell halt ein paar Sekunden länger bevor ich mir da 2 schnappe. Habs da normal nicht so eilig wie bei einzelnen.

Ja, kam natürlich auch schon vor das sich da jemand kurzfristig überlegte auch zu überholen. Da lobe ich mir auch oft die Power auf dem Zweirad das man schnell vorbei ist. 100% sicher ist man da nicht. Aber eben das sollte einem eben aufgrund des gesunden Menschenverstandes auch klar sein. Man sieht jeden Tag und überall Blinkmuffel, Handytelefonierer, etc. Und grad wenn man selbst 2 schnappen will sollen plötzlich alle 100% korrekt fahren und blinken?

Zitat:

@Sentenced7 schrieb am 15. März 2016 um 16:35:58 Uhr:

2.) Siehst du kleine Rollsplitsteinchen schon von weitem? Dann handelt es sich entweder um eine größere Fläche oder du hast verdammt gute Augen. Oder du fährst zu langsam. Oftmals sieht man die Steinchen aber erst unmittelbar bevor man drüber fährt und da es sich in Schräglage (es müssen nicht zwingend 40° sein) schlecht bremst, sollte man wissen wie man reagiert. Deshalb meine Frage, ob solche Situationen (aus dem Alltag) bei solchen Kursen trainiert werden.

Naja. Kommt jetzt wirklich auf die Menge an. Da kann man viel drüber diskutieren. Klar bin ich in (nicht ganz so viel) Schräglage über Steinchen drüber. Mit diesen Schleuderplatten kann man zumindest mal das "blöde Gefühl" wenns einen versetzt nachvollziehen. Ich mag das auch nicht aber ist eben sicherlich auch eine gewisse Gewöhnung. Wobei die Frage ist man sich daran wirklich gewöhnt.

Was die Reaktion bei größeren Flächen angeht kommts sicherlich auch wieder auf den Einzelfall an. Ob Aufrichten was hilft z.B. Unglücklichste Kombination ist sicherlich mit Gegenverkehr.

 

EDIT:

Und im großen und ganzen versuche (!) ich einen situationsabhängigen Fahrstil zu pflegen. Allein auf weiter Flur wird schon mal die Sau rausgelassen. Bei einzelnen PKW, etc. versuche ich es nicht zu übertreiben und sobald mehrere PKW, Landwirtschaftliche Fahrzeuge, Kreuzungen mit wartenden Fahrzeugen, etc. im Spiel sind versuche ich dran zu denken einen defensiven Fahrstil zu pflegen. Klappt im Eifer des Gefechts natürlich auch nicht immer und hatte dementsprechend auch schonmal Glück im Übereifer. Hoffentlich ziehe ich auch meine Lehren draus. Wenn das bedeutet künftig noch etwas mehr mit dem Strom zu schwimmen ist das halt so.

am 15. März 2016 um 16:19

Zitat:

@tw125 schrieb am 15. März 2016 um 16:45:55 Uhr:

 

Das überholen einer Kolonne hat naturgemäß ein bisschen was von russischem Roulette. Sollte man halt im Hinterkopf haben, wenn man eine Kolonne überholt.

Seit wann sind 2 Fahrzeuge eine Kolonne??

So Naturtalente könnten eigentlich einem egal sein... Wenn man nicht zu seinen "Verkehrsteilnehmer" gehören würde und somit potentiell gefährdet ist.

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