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Welches Öl für Diesel Motoren Stand 2020

BMW 5er F11
Themenstarteram 1. April 2020 um 6:46

Hallo,

Bevor es die ersten hier reinschreiben, " suchmaschine" "hilft weiter" schreiben , Sorry bin nicht an alten Informationen von früher interessiert. Es hat sich viel verändert und deshalb interessiert mich die jetzige Meinung.

 

Welches Öl würdet ihr für die Diesel Maschinen bevorzugen. Stand 2020

Zur Zeit fahre ich 530 D 258 Ps, beim Kauf würde Service mit 5W30 gemacht, denke ich (BMW Händler) , habe aber keine unterlgen erhalten. Bin kein Freund von 30.000 intervalle n, und werde das Öl bei 15.000 wechseln lassen.

Jetzt meine Frage :

soll ich bei 5W30 bleiben oder gehe ich lieber zu 0W40 , 5W40

 

5W30 ist bei Minus Temperaturen besser , aber wir hier in Deutschland haben in den letzten Jahren kaum noch - Temp. Unter 20 Grad. Dafür werden die plus Temperaturen weiterhin steigen und das 5W30 kommt in der Hitze an die " Grenze".

Welcher Öl- Hersteller hat noch ne LL4 Freigabe für 0W40 oder 5W40

Aktuell konnte ich nix finden.

Würde mich über hilfreiche Informationen freuen.

Danke

 

 

 

 

IMG_2020-04-01_08-57-53.jpeg
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Beste Antwort im Thema

Die Antworten werden sich im Jahr 2020 auch nicht ändern, die einen nehmen das, die anderen schwören auf was anderes. Alles eine Glaubenssache denn überprüfen kann es letztendlich keiner, deshalb erkenne ich nicht die Sinnhaftigkeit, die sich im 2020 geändert haben soll.

Ich wechsel alle 10k und nehme das billige Mannol 5w30 LL04 für 4-4,50 Euro pro Liter. Mein Motor ist ein 530d-M57N2TÜ und hat jetzt 430k auf der Uhr und alles noch original (Kette, turbo etc)

Nutze das Öl seit ca 200k.

Das ist aber nur meine einzelne Meinung und wie weit sie dich nun weiter bringt, steht in den Sternen denn ein andere würde sagen, auf keinen Fall das billige Öl, nimm das teure Castrol oder was weiß ich und das 0w40 oder oder oder, ich glaube das es alles Unsinn ist, wichtig ist es die Intervalle zu kürzen und das wars. Aber was weiß ich schon ich habe keinen Doktor Titel in Öl-Erforschung

Und übrigens Mannol hat auch keine wirkliche Freigabe, wenn ich mich nicht täusche. Ist mir aber egal. Ist eh alles nur Marketing Geldmacherei. Es gibt 5 Hersteller die dieses Öl fördern und genau 4 Hersteller auf der Welt die die additive dazu fördern, der Rest kauft ein und puncht, also ist das boogie aus welchem Fass ihr etwas abfüllt, kommt meist eh alles aus einer Produktion.

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Zitat:

@Westgate schrieb am 4. April 2020 um 17:02:49 Uhr:

https://www.ebay.de/itm/282390140294

 

vom Preis her ist das doch sehr gut und 7 Liter auch ausreichend für den 530d? Oder benötige ich mehr als 7 Liter, finde verschiedene Angaben, 7,2 Liter andere schreiben 6,5 Liter

Also wenn das Öl nicht für den 530d passt dann weiß ich auch nicht mehr.

 

Ich versteh das ganze "hin und her" vieler hier auch nicht.

 

Jedoch bin ich auch ein Verfechter von 30tkm beim Ölwechsel, ich wechsle immer jedes Jahr das Öl, als Maschinenbautechniker kann ich da nicht anders.

 

BMW Öl wenns mal wo im Angebot ist (auch Ebay), passenden Filter dazu. 20min Arbeit und fertig. Hab jedoch eine Hebebühne/Grube, Ölablasstelle und Werkzeug alles selbst.

 

So komm ich für den Ölwechsel mit Original Teilen auch 60-80€.

 

Hab keinen Goldmotor verbaut, 5W30 LL04 rein und fertig.

Auch wenn es bei uns in den Alpen mal -20° im Winter hat... sowas kann jeder Motor mal ab und ist ja nicht auf Dauer...weiters jage ich mit dem Teil auch nicht auf der Nordschleife umher.

 

Zitat:

@Westgate schrieb am 04. Apr. 2020 um 17:2:49 Uhr:

vom Preis her ist das doch sehr gut und 7 Liter auch ausreichend für den 530d? Oder benötige ich mehr als 7 Liter, finde verschiedene Angaben, 7,2 Liter andere schreiben 6,5 Liter

Kommt auf den Motor drauf an.

530d N57D30OL(TÜ) (258PS) : 6,5l

530d N57D30OL (245PS) : 7,2l

Zitat:

@Rojan92 schrieb am 4. April 2020 um 16:51:31 Uhr:

Manche hier tun so, wie wenn das komplette Auto auseinander fällt, wenn man ja die 30.000km Intervalle einhält und nicht nach Minimum 10.000km nen Ölwechsel durchführt. Lasst mal die Kirche im Dorf.

Bei mind. 50/60.000km pro Jahr müsste man alle 2 Monate in ner Werkstatt vorstellig werden. Das wäre mir zu krass...

Klar wenn man alles selber macht ist das kein Thema. Wer macht das denn alles selber? Die Wenigsten.

Wer 60 tkm jährlich fährt, der muss auch höhere Betriebskosten einrechnen und gerade dann wären frühere Ölwechsel mehr als angebracht.

Und Edit: Bei MacOil kostet ein Wechsel mit Shell Öl und Mann-Filter auch bloß 80-90 €. Wenn das schon zuviel ist, wäre der Drahtesel angebrachter.

Also ich komm für einen Ölwechsel mit Originalfilter auch auf ca. 80 € und da der Sprit wesentlich mehr kostet, kommt’s mir darauf nicht an.

Für eure Frauen darf‘s doch auch einmal ne Rose unterm Jahr sein oder beschränkt ihr das auch auf‘s Nötigste? :)

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 4. April 2020 um 18:43:03 Uhr:

Wer 60 tkm jährlich fährt, der muss auch höhere Betriebskosten einrechnen und gerade dann wären frühere Ölwechsel mehr als angebracht.

Das sehe ich überhaupt nicht so.

Solche Aussagen sind mir viel zu pauschal.

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 5. April 2020 um 10:35:07 Uhr:

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 4. April 2020 um 18:43:03 Uhr:

Wer 60 tkm jährlich fährt, der muss auch höhere Betriebskosten einrechnen und gerade dann wären frühere Ölwechsel mehr als angebracht.

Das sehe ich überhaupt nicht so.

Solche Aussagen sind mir viel zu pauschal.

denke ich auch, mal mit Überzeichnung nach oben, wie lange könnte ein Auto wohl am Stück fahren ( aufs ÖL bezogen) wenn er einmal angemacht wurde und dann dauerfährt. Denke da käme man einige 10tausende weit bei geringer Ölbelastung ( so bei 120 KM/h )

ist doch alles Ansichtssache, wer noch nie einen Motor von innen gesehen hat nach Betrieb über Jahre mit 30000km. Serviceinterval der wird die Sache mit 15,000 km Ölwechsel nicht verstehen. Daher wozu die Streitigkeiten deswegen!?

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 5. April 2020 um 10:35:07 Uhr:

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 4. April 2020 um 18:43:03 Uhr:

Wer 60 tkm jährlich fährt, der muss auch höhere Betriebskosten einrechnen und gerade dann wären frühere Ölwechsel mehr als angebracht.

Das sehe ich überhaupt nicht so.

Solche Aussagen sind mir viel zu pauschal.

BMW hat mit dem neuen Homologationsverfahren für die LL-Freigaben offenbar alle Freigaben mit 0W-40 einkassiert.

Nachdem sich ja an den meisten Ölen erst einmal nichts geändert hat, bedeutet das doch wohl offenbar, dass BMW selbst seinen 30.000er Intervallen bei diesen dünnen (meist PAO-)Ölen mit Viskoverbessern nicht traut.

Es ist dasselbe mit den Getriebeölwechseln. Der Hersteller (ZF) verweist selbst darauf, dass die Öle einem Verschleiss unterliegen und nach ca. 100.000 km gewechselt gehört, BMW sagt "lebenslang".

Aus (ingenieur-)technischer Sicht ist der ZF-Hinweis gleichfalls nachvollziehbar und schon aus tribologischen Gründen eher dem Konstruktionshersteller, als irgendeiner Marketingabteilung zu folgen.

Jetzt gibt es hier im Forum ausreichend Erfahrungsberichte (darunter ein sehr ausführlicher Bericht von mir), dass man schon seitens des Schaltkomforts einen merkbaren Unterschied erfährt. Dennoch kommen einige User mit ihren festgefahrenen Meinungen, das sie ja schon selbst 200.000, 300.000 Kilometer fahren und das Getriebe noch hält. Was will man denn solch erkenntnisresistenten Menschen sagen? Ob es hält oder nicht, steht doch gar nicht im Raum, sondern wie man sein mechanisches Gerät möglichst ideal pflegt und vorbeugend instandhält!! Und das gilt für Motor und Getriebe gleichermaßen.

Während meiner Tätigkeit habe ich für einen großen, namhaften Automobilzulieferer im Bereich Automotive-Powertrain&Steering im Product Development für Getriebelagerstellen gearbeitet, daher sind mir doch schon gewisse Vorkenntnisse beschieden, um sagen zu können, dass dat Sinn wirklich macht. Zudem investiert dieser große Produzent selbst sehr hohe Summen in die vorbeugende Instandhaltung.

Ich habe ja auch selbst jüngst mehrfach angebracht, dass nach einer Gebrauchtölanalyse mein letztes 5W-40 von Shell schon nach 8.000 km ohne größere Belastung, ohne signifikanten Kraftstoffeintrag und als Benziner seine Eigenschaften so verschlechtert hatte, dass es die 40er-Grenze gerissen hat und zu einem 5W-30 mutiert ist. Und bei Dieselmotoren hast du bauartbedingt noch einen höheren Russeintrag.

Wenn du also mich widerlegen möchtest, dann fahre dein Öl doch bitte bis zum LL-Ende und leiste dir dann eine Ölanalyse bei Oelcheck und lass uns an den Resultaten teilhaben!?

Der Eigentum steht verfassungsrechtlich glücklicherweise unter einem ganz besonderen Schutz (Art. 14 GG), daher steht es euch (fast grenzenlos) frei mit euren teuren Gerätschaften so umzugehen, wie es euch beliebt - zumindest was die Wartungen anbetrifft.

Wenn jemand mit entsprechender Sachkenntnis sachlich dazu beitragen kann, bin ich immer gerne bereit mein Wissen und meinen Standpunkt zu prüfen und ggfs. zu revidieren, aber solange das nur auf subjektiven Eindrücken und Erfahrungen fußt, ist hier eher Skepsis meinerseits angesagt.

Und wenn jemand 60.000 km im Jahr fährt, dann zahlt er schon weit über 500 EUR im Monat für Sprit, braucht alle 1-2 Jahre neue Bremsbeläge, ggfs. Scheiben und hat 2x im Jahr ohnehin einen Ölwechsel. Sicherlich läge der normierte Verschleiss pro gefahrenem Kilometer höher, als bei dem, der nur Kurzstrecke und 5.000 km im Jahr fährt, aber er fährt auch dafür wesentlich weitere Strecken - daher ist der absolute Verschleiss pro Jahr doch wohl zweifelsfrei größer, als bei einem, der 5.000 oder 9.000 km fährt, oder wird auch schon das in Zweifel gezogen?

Und wer 60.000 km im Jahr fahren muss - das sind ca. 250 km pro Arbeitstag, dem ist die Zuverlässigkeit seines Fahrzeuges besonders wichtig. Schon aus diesem Grund ist es wohl klüger seine Wartungen nicht auf´s Mindeste auszulegen, sondern vorbeugend zu warten und lieber kürzere Ölwechselintervalle zu fahren.

Ich verweise nochmals auf erfahrene User hier auf MT, die mehr offene Motoren gesehen haben, wie du und ich, und die ihre Rückschlüsse hier fotografisch kund getan haben. Wer das nicht hören möchte oder sich klüger wähnt, der darf doch gerne seine Baumarktplörre nutzen und stolz darauf sein, dass er 20 Euro pro Ölwechsel gespart hat. Ich denke es ist meiner Ausführung zu entnehmen, wie sprachlos ich bin, dass man gerade hier beim F1x über solche Kleinbeträge diskutieren muss. Und das gilt auch für die verkürzten Intervalle bei 60tkm/Jahr - hier würden bei MacOil gerade mal ca. 160 EUR mehr anfallen. Wer sich das bei 60.000 km nicht leisten kann zwei weitere Ölwechsel durchzuführen, bei dem habe ich persönlich die Befürchtung, dass er auch bei den Reifen spart...

VG

Christian

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 5. April 2020 um 11:27:04 Uhr:

Wenn du also mich widerlegen möchtest, dann fahre dein Öl doch bitte bis zum LL-Ende und leiste dir dann eine Ölanalyse bei Oelcheck und lass uns an den Resultaten teilhaben!?

Hast du den Link von mir in dem Beitrag oben denn mal geklickt?

Wenn ich bei 300.000km alle 10.000km nen Ölwechsel durchführen lasse, dann sind das 30 Werkstatt Besuche.

Wenn ich mich an die 30.000er Intervalle halte, dann sind das nur 10 Besuche.

 

30:10, das ist ein krasser Unterschied. Und ja, da gehe ich lieber schick Essen für das Geld als alle 2 Monate ne Werkstatt zu besuchen. Und ja bei den Reifen würde ich auch sparen um geil Essen zu gehen.

 

Jetzt noch was, wie viele Personen gibt es denn, die ihre Autos >300.00km fahren? Richtig, das sind die Wenigsten.

Klar, wenn du deinen Wagen 300/400.000km fährst, dann mach das, dann ist das bestimmt ne gute Idee. Aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

 

Ja es gibt eben solche und solche Fahrer und das was du von dir gibst ist schön und gut für dich aber was ich einfach nicht mag an dieser Gesellschaft ist, dass man den Leuten immer Angst einjagen muss und das Meiste einfach nur pauschalisiert. Als Beispiel siehe dein Beispiel „...bei den Reifen spart.“

wer beruflich 60tkm pA fährt, hat idR etwas geleastes unter dem Hintern. Die Jungs fahren aktuell eher G3x als F1x, richtig?

wer mit dem eigenen Hobel diese Km pA abreitet, wird bei 30€Cent je Km durchaus die 100,-€ für einen Ölwechsel übrig haben.

So nicht, ist irgendeine Variable in der individuellen Kalkulation falsch oder derjenige gibt nicht allzuviel um sein Fahrzeug...

jeder wie er mag...

Zitat:

@Rojan92 schrieb am 5. April 2020 um 12:07:59 Uhr:

Wenn ich bei 300.000km alle 10.000km nen Ölwechsel durchführen lasse, dann sind das 30 Werkstatt Besuche.

Wenn ich mich an die 30.000er Intervalle halte, dann sind das nur 10 Besuche.

30:10, das ist ein krasser Unterschied. Und ja, da gehe ich lieber schick Essen für das Geld als alle 2 Monate ne Werkstatt zu besuchen. Und ja bei den Reifen würde ich auch sparen um geil Essen zu gehen.

Jetzt noch was, wie viele Personen gibt es denn, die ihre Autos >300.00km fahren? Richtig, das sind die Wenigsten.

Klar, wenn du deinen Wagen 300/400.000km fährst, dann mach das, dann ist das bestimmt ne gute Idee. Aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Ja es gibt eben solche und solche Fahrer und das was du von dir gibst ist schön und gut für dich aber was ich einfach nicht mag an dieser Gesellschaft ist, dass man den Leuten immer Angst einjagen muss und das Meiste einfach nur pauschalisiert. Als Beispiel siehe dein Beispiel „...bei den Reifen spart.“

Sehe ich genauso. Im ferneren Ausland fahren sie teilweise mit demselben Öl doppelt und dreifach so lang wie das offizielle Longlife und die Kisten haben alle eine halbe Million bis Million km. Kommt evtl. noch auf den Fahrstil drauf an... ;) Ich bleibe bei meinem herumgeschleiche bei BMW Longlife. In 5-10 Jahren sind die Kisten eh verboten.

Zitat:

@Rojan92 schrieb am 5. April 2020 um 12:07:59 Uhr:

Wenn ich bei 300.000km alle 10.000km nen Ölwechsel durchführen lasse, dann sind das 30 Werkstatt Besuche.

Wenn ich mich an die 30.000er Intervalle halte, dann sind das nur 10 Besuche.

30:10, das ist ein krasser Unterschied. Und ja, da gehe ich lieber schick Essen für das Geld als alle 2 Monate ne Werkstatt zu besuchen. Und ja bei den Reifen würde ich auch sparen um geil Essen zu gehen.

Jetzt noch was, wie viele Personen gibt es denn, die ihre Autos >300.00km fahren? Richtig, das sind die Wenigsten.

Klar, wenn du deinen Wagen 300/400.000km fährst, dann mach das, dann ist das bestimmt ne gute Idee. Aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Ja es gibt eben solche und solche Fahrer und das was du von dir gibst ist schön und gut für dich aber was ich einfach nicht mag an dieser Gesellschaft ist, dass man den Leuten immer Angst einjagen muss und das Meiste einfach nur pauschalisiert. Als Beispiel siehe dein Beispiel „...bei den Reifen spart.“

Machst du die Rechnung mit 10 mal bei BMW Öl wechseln? Denn das entspricht ~270€ bei Discountern alle 15tkm ca 90€. Das sind 2700€ vs 1800 UND du hast den Intervall halbiert. Nur mal so zum Vergleich...

Themenstarteram 5. April 2020 um 11:22

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 5. April 2020 um 11:27:04 Uhr:

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 5. April 2020 um 10:35:07 Uhr:

Das sehe ich überhaupt nicht so.

Solche Aussagen sind mir viel zu pauschal.

BMW hat mit dem neuen Homologationsverfahren für die LL-Freigaben offenbar alle Freigaben mit 0W-40 einkassiert.

Nachdem sich ja an den meisten Ölen erst einmal nichts geändert hat, bedeutet das doch wohl offenbar, dass BMW selbst seinen 30.000er Intervallen bei diesen dünnen (meist PAO-)Ölen mit Viskoverbessern nicht traut.

Es ist dasselbe mit den Getriebeölwechseln. Der Hersteller (ZF) verweist selbst darauf, dass die Öle einem Verschleiss unterliegen und nach ca. 100.000 km gewechselt gehört, BMW sagt "lebenslang".

Aus (ingenieur-)technischer Sicht ist der ZF-Hinweis gleichfalls nachvollziehbar und schon aus tribologischen Gründen eher dem Konstruktionshersteller, als irgendeiner Marketingabteilung zu folgen.

Jetzt gibt es hier im Forum ausreichend Erfahrungsberichte (darunter ein sehr ausführlicher Bericht von mir), dass man schon seitens des Schaltkomforts einen merkbaren Unterschied erfährt. Dennoch kommen einige User mit ihren festgefahrenen Meinungen, das sie ja schon selbst 200.000, 300.000 Kilometer fahren und das Getriebe noch hält. Was will man denn solch erkenntnisresistenten Menschen sagen? Ob es hält oder nicht, steht doch gar nicht im Raum, sondern wie man sein mechanisches Gerät möglichst ideal pflegt und vorbeugend instandhält!! Und das gilt für Motor und Getriebe gleichermaßen.

Während meiner Tätigkeit habe ich für einen großen, namhaften Automobilzulieferer im Bereich Automotive-Powertrain&Steering im Product Development für Getriebelagerstellen gearbeitet, daher sind mir doch schon gewisse Vorkenntnisse beschieden, um sagen zu können, dass dat Sinn wirklich macht. Zudem investiert dieser große Produzent selbst sehr hohe Summen in die vorbeugende Instandhaltung.

Ich habe ja auch selbst jüngst mehrfach angebracht, dass nach einer Gebrauchtölanalyse mein letztes 5W-40 von Shell schon nach 8.000 km ohne größere Belastung, ohne signifikanten Kraftstoffeintrag und als Benziner seine Eigenschaften so verschlechtert hatte, dass es die 40er-Grenze gerissen hat und zu einem 5W-30 mutiert ist. Und bei Dieselmotoren hast du bauartbedingt noch einen höheren Russeintrag.

Wenn du also mich widerlegen möchtest, dann fahre dein Öl doch bitte bis zum LL-Ende und leiste dir dann eine Ölanalyse bei Oelcheck und lass uns an den Resultaten teilhaben!?

Der Eigentum steht verfassungsrechtlich glücklicherweise unter einem ganz besonderen Schutz (Art. 14 GG), daher steht es euch (fast grenzenlos) frei mit euren teuren Gerätschaften so umzugehen, wie es euch beliebt - zumindest was die Wartungen anbetrifft.

Wenn jemand mit entsprechender Sachkenntnis sachlich dazu beitragen kann, bin ich immer gerne bereit mein Wissen und meinen Standpunkt zu prüfen und ggfs. zu revidieren, aber solange das nur auf subjektiven Eindrücken und Erfahrungen fußt, ist hier eher Skepsis meinerseits angesagt.

Und wenn jemand 60.000 km im Jahr fährt, dann zahlt er schon weit über 500 EUR im Monat für Sprit, braucht alle 1-2 Jahre neue Bremsbeläge, ggfs. Scheiben und hat 2x im Jahr ohnehin einen Ölwechsel. Sicherlich läge der normierte Verschleiss pro gefahrenem Kilometer höher, als bei dem, der nur Kurzstrecke und 5.000 km im Jahr fährt, aber er fährt auch dafür wesentlich weitere Strecken - daher ist der absolute Verschleiss pro Jahr doch wohl zweifelsfrei größer, als bei einem, der 5.000 oder 9.000 km fährt, oder wird auch schon das in Zweifel gezogen?

Und wer 60.000 km im Jahr fahren muss - das sind ca. 250 km pro Arbeitstag, dem ist die Zuverlässigkeit seines Fahrzeuges besonders wichtig. Schon aus diesem Grund ist es wohl klüger seine Wartungen nicht auf´s Mindeste auszulegen, sondern vorbeugend zu warten und lieber kürzere Ölwechselintervalle zu fahren.

Ich verweise nochmals auf erfahrene User hier auf MT, die mehr offene Motoren gesehen haben, wie du und ich, und die ihre Rückschlüsse hier fotografisch kund getan haben. Wer das nicht hören möchte oder sich klüger wähnt, der darf doch gerne seine Baumarktplörre nutzen und stolz darauf sein, dass er 20 Euro pro Ölwechsel gespart hat. Ich denke es ist meiner Ausführung zu entnehmen, wie sprachlos ich bin, dass man gerade hier beim F1x über solche Kleinbeträge diskutieren muss. Und das gilt auch für die verkürzten Intervalle bei 60tkm/Jahr - hier würden bei MacOil gerade mal ca. 160 EUR mehr anfallen. Wer sich das bei 60.000 km nicht leisten kann zwei weitere Ölwechsel durchzuführen, bei dem habe ich persönlich die Befürchtung, dass er auch bei den Reifen spart...

VG

Christian

Chris ,danke für die ausführliche Antwort.

 

Ich merke hier schreibt jemand der richtig viel Ahnung von der Sache hat und mich würde gern deine Meinung zu meiner Frage hören.

 

BMW Öl 5w30 und 15.000 raus?? Oder doch besser auf Ravenol rup 5w40 umsteigen und auch alle 15.000 wechseln.

Was ist besser bei den sommerlichen Temperaturen so um 40 Grad( ok nicht in Deutschland, aber italien oder Frankreich)

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 5. April 2020 um 11:27:04 Uhr:

Zitat:

@miata&e46 schrieb am 5. April 2020 um 10:35:07 Uhr:

Das sehe ich überhaupt nicht so.

Solche Aussagen sind mir viel zu pauschal.

BMW hat mit dem neuen Homologationsverfahren für die LL-Freigaben offenbar alle Freigaben mit 0W-40 einkassiert.

Nachdem sich ja an den meisten Ölen erst einmal nichts geändert hat, bedeutet das doch wohl offenbar, dass BMW selbst seinen 30.000er Intervallen bei diesen dünnen (meist PAO-)Ölen mit Viskoverbessern nicht traut.

Es ist dasselbe mit den Getriebeölwechseln. Der Hersteller (ZF) verweist selbst darauf, dass die Öle einem Verschleiss unterliegen und nach ca. 100.000 km gewechselt gehört, BMW sagt "lebenslang".

Aus (ingenieur-)technischer Sicht ist der ZF-Hinweis gleichfalls nachvollziehbar und schon aus tribologischen Gründen eher dem Konstruktionshersteller, als irgendeiner Marketingabteilung zu folgen.

Jetzt gibt es hier im Forum ausreichend Erfahrungsberichte (darunter ein sehr ausführlicher Bericht von mir), dass man schon seitens des Schaltkomforts einen merkbaren Unterschied erfährt. Dennoch kommen einige User mit ihren festgefahrenen Meinungen, das sie ja schon selbst 200.000, 300.000 Kilometer fahren und das Getriebe noch hält. Was will man denn solch erkenntnisresistenten Menschen sagen? Ob es hält oder nicht, steht doch gar nicht im Raum, sondern wie man sein mechanisches Gerät möglichst ideal pflegt und vorbeugend instandhält!! Und das gilt für Motor und Getriebe gleichermaßen.

Während meiner Tätigkeit habe ich für einen großen, namhaften Automobilzulieferer im Bereich Automotive-Powertrain&Steering im Product Development für Getriebelagerstellen gearbeitet, daher sind mir doch schon gewisse Vorkenntnisse beschieden, um sagen zu können, dass dat Sinn wirklich macht. Zudem investiert dieser große Produzent selbst sehr hohe Summen in die vorbeugende Instandhaltung.

Ich habe ja auch selbst jüngst mehrfach angebracht, dass nach einer Gebrauchtölanalyse mein letztes 5W-40 von Shell schon nach 8.000 km ohne größere Belastung, ohne signifikanten Kraftstoffeintrag und als Benziner seine Eigenschaften so verschlechtert hatte, dass es die 40er-Grenze gerissen hat und zu einem 5W-30 mutiert ist. Und bei Dieselmotoren hast du bauartbedingt noch einen höheren Russeintrag.

Wenn du also mich widerlegen möchtest, dann fahre dein Öl doch bitte bis zum LL-Ende und leiste dir dann eine Ölanalyse bei Oelcheck und lass uns an den Resultaten teilhaben!?

Der Eigentum steht verfassungsrechtlich glücklicherweise unter einem ganz besonderen Schutz (Art. 14 GG), daher steht es euch (fast grenzenlos) frei mit euren teuren Gerätschaften so umzugehen, wie es euch beliebt - zumindest was die Wartungen anbetrifft.

Wenn jemand mit entsprechender Sachkenntnis sachlich dazu beitragen kann, bin ich immer gerne bereit mein Wissen und meinen Standpunkt zu prüfen und ggfs. zu revidieren, aber solange das nur auf subjektiven Eindrücken und Erfahrungen fußt, ist hier eher Skepsis meinerseits angesagt.

Und wenn jemand 60.000 km im Jahr fährt, dann zahlt er schon weit über 500 EUR im Monat für Sprit, braucht alle 1-2 Jahre neue Bremsbeläge, ggfs. Scheiben und hat 2x im Jahr ohnehin einen Ölwechsel. Sicherlich läge der normierte Verschleiss pro gefahrenem Kilometer höher, als bei dem, der nur Kurzstrecke und 5.000 km im Jahr fährt, aber er fährt auch dafür wesentlich weitere Strecken - daher ist der absolute Verschleiss pro Jahr doch wohl zweifelsfrei größer, als bei einem, der 5.000 oder 9.000 km fährt, oder wird auch schon das in Zweifel gezogen?

Und wer 60.000 km im Jahr fahren muss - das sind ca. 250 km pro Arbeitstag, dem ist die Zuverlässigkeit seines Fahrzeuges besonders wichtig. Schon aus diesem Grund ist es wohl klüger seine Wartungen nicht auf´s Mindeste auszulegen, sondern vorbeugend zu warten und lieber kürzere Ölwechselintervalle zu fahren.

Ich verweise nochmals auf erfahrene User hier auf MT, die mehr offene Motoren gesehen haben, wie du und ich, und die ihre Rückschlüsse hier fotografisch kund getan haben. Wer das nicht hören möchte oder sich klüger wähnt, der darf doch gerne seine Baumarktplörre nutzen und stolz darauf sein, dass er 20 Euro pro Ölwechsel gespart hat. Ich denke es ist meiner Ausführung zu entnehmen, wie sprachlos ich bin, dass man gerade hier beim F1x über solche Kleinbeträge diskutieren muss. Und das gilt auch für die verkürzten Intervalle bei 60tkm/Jahr - hier würden bei MacOil gerade mal ca. 160 EUR mehr anfallen. Wer sich das bei 60.000 km nicht leisten kann zwei weitere Ölwechsel durchzuführen, bei dem habe ich persönlich die Befürchtung, dass er auch bei den Reifen spart...

VG

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