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Welches Motorrad war eine totale Gurke?

Themenstarteram 15. Juli 2015 um 13:04

Zum gefühlten 100. "Welches von den drei Motorrädern soll ich mir kaufen"-Thread, mit den immer gleichen Antworten:

- Mach 'ne Probefahrt.

- Sind alle drei gut, nimm die, die Dir am besten passt und Dir gebraucht günstig zur Verfügung steht

- Zusätzlich empfehle ich die Yamasuki XY 0815 Z, die ist auch super.

stelle ich mal eine andere Frage:

"Welches Mopped war totaler Mist und ist überhaupt nicht zu empfehlen?"

Der Sinn der Frage ist der, dass die meisten Moppeds eigentlich gut sind und wenn man einen gewissen Motorradtyp ausgewählt hat, man an sich markenübergreifend aus dem Vollen schöpfen kann.

Vereinzelt gibt es sicher aber schon Fehlentwicklungen, die man dann doch nicht abschnappen sollte. Vielleicht hilft es ja, wenn man diese Gurken vorher gezielt ausschliessen kann und dann aussucht, was übrig bleibt.

Natürlich kann man auch an ein Montagsmotorrad geraten sein und andere sind/waren glücklich mit diesem Mopped. Dann bitte die Kritik nicht persönlich nehmen, es hat niemand Eure Mutter oder Freundin beleidigt, es geht um Motorräder.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@BMW K100RS16V schrieb am 17. Juli 2015 um 20:07:51 Uhr:

aha-- du liest das was ich schreibe?

das ist ja SUPER - dann hast du es doch schon gelesen WAS ich meine - gell...

gähn....

die Yamaha XJ 600 Diversion - der ersten beiden Baujahre - also 1991 und 1992 sind solche Gurken - von vorne bis hinten - erst mit den Modifaktion wurden dieses Mistvieach fahrbahr...

Klar Alex, ich lese, was Du schreibst. Du schreibst mal das eine mal was anderes. Bis jetzt nehme ich auch ernst was Du schreibst.

Aber ich lerne.

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An der Seca (war nicht die blaue, das war eine silberne, die blaue war auf XJ 650 umgebaut, also Tacho/DZM und runde Lampe und die habe ich nur instand gesetzt, nicht gefahren) haben mich die Rasselbremsen, der nicht wegzubekommende shimmy-Effekt und das Instrumenten-"Brett" (Scheibe gebrochen) genervt. War das digital ? Ich weiß das gar nicht mehr. Das war 1998. Die silberne Seca war meine erste "richtige" Restauration

Noch zu der XJ 550 (ich glaube von 1984 oder so) Auf die war ich auch stolz. Damit sie aber so wurde, musste eine weitere 550er dran glauben. Die Schalldämpfer der roten waren total verrostet. Das hat sie mit der XJ 750 gemeinsam gehabt. Dafür waren die günstig zu haben. Die rote 550er habe ich für 500 Euro ersteigert, die weiße 750er für 250 in Reutlingen gekauft.

Und dann habe ich für 200 eine 550er mit neuen Nachbau - Töpfen aber defektem Motor bekommen.

So konnte ich die kleine 550 aufbauen. Ein absoluter Hingucker.

Frau sammler hat auch mitgeholfen...

Ich habe noch ein paar Bilder für Dich...

Mlna0038
Mlna0039
Mlna0040
+5

Die ist Dir wirklich gelungen und Frau Sammler geht ja auch akribisch zu Werke, ich nehme an, dass der nächstkleinere Pinsel Einzelborste ist...

Die 550 ist halt wie die 650 eine Naked in richtig klassischer Optik. Rundscheinwerfer, durchgehende Sitzbank, die aufgeklappt wird, ein richtiges Heck.....ich hatte mich gerade kürzlich nochmal ein bisschen umgeschaut, ob ich nicht doch noch mal.......aber das Angebot wird naturgemäß kleiner - verbastelt, schlecht umgebaut, einfach kaputt, wenn eine mal in gutem Zustand zu sein scheint ist die Preisvorstellung entsprechend. Wer da noch eine schöne, gepflegte hat behält sie dann eher.

Die Kawapausen treten auf, wenn man die auf Touren fährt. Tag für Tag im Sattel.

Und meist problemlos zu beheben. Dauern selten länger als eine Stunde. Gerissene Züge,

Korrodierte Schalter, durchgebrannte Sicherungen, festgegangene Bremsen, Radlager...so dass "Kawapause"

bei uns zum Wortschatz gehört. Aber ich sehe schon, das Thema ist konfliktbeladen.

Denn dem "einen sin Uhl, dem annern sin Nachtigall".

Man kann sehr wohl mit einem Motorrad gute Erfahrungen gemacht haben, während der Kollege mit einer Maschine

desselben Typs nur Ärger hatte. Baujahr, Lieferantenwechsel, Serienstreuung und Nutzungsart spielen dabei die Hauptrollen.

am 17. Juli 2015 um 23:51

Na ich wollte dich jetzt nicht anpöbeln oder so, aber ich kannte weder den Begriff, noch ist mir das bei meiner Kawa bisher unter gekommen.

Mir ist mal der Kupplungszug zur Hälfte gerissen, aber die 50 km nach Hause hat sie mich noch gebracht. ;)

Achja und in den fast 90 tkm die sie jetzt alt ist, ist mal ne Blinkerlampe kaputt gegangen, da war dann auch Pause angesagt, allerdings stand sie da schon in der Garage und ich hatte zufällig Ersatz rumfliegen :D

Aber son Moppet ist ja auch nur ein Mensch. Manche Menschen machen Pausen, andere nicht. ;)

Meiner Kleinen rechne ich ihre Ausdauer aber auch hoch an, da musste die bisher 9 tkm und fast ein Jahr alte Honda öfter zurück in den Stall. Aber immerhin wegen Garantie und Rückruf.

Nene, schon klar, das habe ich auch nicht so verstanden.

Ist ja legitim, dass man sein Mopped verteidigt.

Und gerade in deinem Fall: 90 TKm und null Pause.

Denn für kaputte Blinker und nur halb gerissene Züge wird keine Pause eingelegt,

das wird morgens vor dem Losfahren erledigt. Respekt.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 18. Juli 2015 um 00:43:08 Uhr:

Die Kawapausen treten auf, wenn man die auf Touren fährt. Tag für Tag im Sattel.

Und meist problemlos zu beheben. Dauern selten länger als eine Stunde. Gerissene Züge,

Korrodierte Schalter, durchgebrannte Sicherungen, festgegangene Bremsen, Radlager...so dass "Kawapause"

bei uns zum Wortschatz gehört.

Konfliktgeladen sehe ich das nicht. Aber die Behauptung ist nicht belastbar. Du weißt, TDI, ich bin ein Freund von Beweisen statt Behauptungen.

Ich muss auch nicht "mein" Motorrad verteidigen, ich bin nicht markengebunden. Ich nehme alles. Guzzi, Ducati, BMW, Honda, Kawasaki, Yamaha, Suzuki, KTM usw. Sogar Aprilia. Da sind mir die Eigenheiten der Marken durchaus zu einem großen Teil bekannt. Derzeit habe ich 13 Motorräder. Eine BMW, vier Kawasaki, 4 Honda, 2 Yamaha, eine KTM und eine Miele.

Ich kenne Dich als seriösen MT'ler, der nicht einfach grundlos einen Spruch raushaut.

Daher habe ich akribisch ermittelt und auch herausgefunden, woher ihr das Wort "Kawapause" kennt.

Ich bin zigtausende Kilometer auf Kawasakis gefahren. Tagestouren bis 800 km in brütender Hitze entlang der frz. Atlantikküste und mehrmals über die rdgA.

Und zwar vollkommen pannenfrei. Und ich habe bereits geschrieben, wie viele Kawas ich bereits mein eigen nannte. Die älteste war eine Z 650 B, um 1980 gebaut.

Zudem ist keiner der von Dir aufgezählten Defekte markenspezifisch oder konstruktionsbedingt. Weder Schalter, noch Seilzüge, Sicherungen oder Radlager stellt Kawasaki selbst her.

Das hört sich eher nach einem schlampig oder gar nicht gewarteten Motorrad an, und dann geht jedes kaputt.

Seilzüge, die man regelmäßig schmiert (es sei denn Teflon-Innenbeschichtung) und die korrekt verlegt sind, reißen nicht. Sicherungen, die die richtige Amperezahl haben und denen man nicht zusätzliche Verbraucher zumutet oder ein Kabel blank ist, halten. Wenn sie durchbrennen, machen sie genau das, wofür sie vorgesehen sind, der Fehler liegt aber nicht an der Sicherung. Lenkungslager gehen kaputt, wenn sie zu straff sind, Radlager bei nicht fluchtenden Rädern usw.

Bremskolben sitzen fest, wenn man die Flüssigkeit nicht wechselt und sich Kristalle bilden, oder wenn sie einfach verdreckt sind und nicht gewartet wurden.

Wie das aussieht, kann man hier sehr gut erkennen. Abgesehen davon, dass auch die Bremsen nicht von Kawasaki hergestellt werden, sondern von Nissin oder Tokico. Selbst wenn (früher) noch Kawasaki drauf steht.

Auch den korrodierten Schalter kann ich sehr eindrücklich widerlegen. Die Bilder zeigen den linken Lenkerschalter einer ZZR 600, die mehr als 6 Jahre im Freien vor sich hingammelte. Die Schalter waren zwar von Insekten (irgendeine Fliegenart, die solche Kokons hat) bewohnt, aber nicht korrodiert. Das hat mich verwundert. Nachdem die "Bauwerke" entfernt waren, reichte ein Spritzerle Kontaktspray, die Schalter waren wieder wie neu.

Da die "Kawapause" angeblich so berühmt ist, habe ich mal gegoogelt. Ich fand einen Beitrag, da machte einer eine Pause, um einen Kaffee zu trinken. Wieso er das Bild "Kawapause" nannte, habe ich auch herausgefunden, das war in Stettin und polnisch "Kawa" heißt "Kaffee"

Ich denke, daher kennst Du dieses Wort. Das heißt schlicht "Kaffeepause" ;)

Kann ja mal vorkommen... :D

 

 

100-2014
100-2016

Nachtrag:

Ich habe nochmal nachgedacht, weil ich über den Satz "dauerte meist eine Stunde" grübelte.

Das passt natürlich zur Kaffeepause, aber in einem speziellen Fall doch zur Kawa. Aber nur zu ganz bestimmten.

Weder ein gerissener Seilzug, noch Bremse noch ein korrodierter Schalter, wenn es ihn denn gäbe, erledigen sich von selbst.

Aber:

GPZ und GPX 600 und 750, in wenigen Fällen auch die 900er blieben zuweilen liegen, weil sich der Igniter verabschiedete, wenn er warm wurde, in einem Fall, der GPZ 1100 von Yami59 ist mir das von einem Zündimpulsgeber bekannt, dessen Widerstand bei Erwärmung anstieg und so die Zündung ausfiel.

Nachdem das jeweilige Bauteil abgekühlt war (je nach äußeren Voraussetzungen durchaus eine Stunde) lief das Motorrad wieder 30 - 50 km.

tec-doc hat mal geschrieben, bei den GPZ/GPX - Modellen gehöre ein Ersatz-Igniter (oft als CDI bezeichnet) zum Bordwerkzeug.

Als ich mit meiner alten ZX10 Tomcat auf Tour war, hatte ich einen Ersatz-Igniter dabei. Dire Tomcat habe ich schon lange nicht mehr, den Igniter habe ich noch. Ich habe ihn nie gebraucht.

Das Bauteil wurde im Übrigen auch nicht von Kawasaki produziert. Sondern von Mitsubishi.

So.

10 Uhr 15.

Zeit für eine Kawapause. :D

Das Wort Kawapause kommt nicht irgendwoher, sondern es ist so entstanden:" Was ist denn jetzt schon wieder?"

"Nix besonderes. Kawapause..." Motor aus und eine rauchen.

Wir fahren mit Z1R, Z900, Z 650, Z 750 Twin, Z 750 Four, ZRX 1100 und GTR 1000. Und in einer Woche so zwischen 3 und 4000 Km.

Die Z1R, die Z900 und die Z750 Vierzylinder fahren mittlerweile in den ewigen Jagdgründen. Kann sein, dass die schlampig gewartet werden,

da bin ich mir sogar recht sicher :D.

Fakt ist, dass die Yamaha-Fraktion keine Yamaha-Pausen kennt (Ausser der zehner schlüssel für die Bremsenentlüftung der XS 850: nur ein paar sekunden) .

Und dass die BMW-Probleme keine Pausen sind,

sondern manchmal mit dem ADAC enden. Meine Honda ist immer gefahren: Bis ihr Kardan und Hi-Rad-Getriebe brach. Das war dann auch keine Pause,

sondern mehr ein Urlaub von 2 Monaten.

Liegts am Fahrercharakter? Liegts an den Maschinen? Jedenfalls sind die Kawas bei uns für kurze, aber häufige Schraubereien am Strassenrand bekannt.

edit

Ich hab das lieber gelöscht, was ich darauf geantwortet habe. Führt nicht weiter und bringt nur Streit.

Sag mir lieber, wie ich das Kabelproblem an der Scheiß Honda löse.

Die macht gerade Pause...

Kann ich leider nicht. Würde aber gern...;)

Edith: Der TE soll doch noch mal sagen, was er von der Honda Clubman hält..;)

Themenstarteram 18. Juli 2015 um 10:43

Der TE kann Dir sagen, was er von der Honda XBR hält:

Nämlich nix. Die XBR ist sozusagen die Basis der Clubman. Die Clubman und XBR sind mittlerweile auch gesuchte Moppeds, besonders die sehr seltene Clubman, gut finde ich die trotzdem nicht.

Meine XBR sprang nach längerer Standzeit schlecht an und die Anlasserbatterie war total unterdimensioniert. Als Folge musste ich sie sehr häufig schweißtreibend antreten.

Und irgendwann nach 40000km war die ZKD undicht.

Und das Öl wechseln konnte man kaum komplizierter machen.

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 18. Juli 2015 um 12:43:14 Uhr:

Meine XBR sprang nach längerer Standzeit schlecht an

Das haben leider fast alle etwas größeren Viertakt-Eintöpfe mit Vergaser-Gemischaufbereitung gemeinsam.

Auch NX 650. :rolleyes:

am 18. Juli 2015 um 13:05

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 18. Juli 2015 um 12:58:33 Uhr:

Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 18. Juli 2015 um 12:43:14 Uhr:

Meine XBR sprang nach längerer Standzeit schlecht an

Das haben leider fast alle etwas größeren Viertakt-Eintöpfe mit Vergaser-Gemischaufbereitung gemeinsam.

Auch NX 650. :rolleyes:

Aha! Also alles Gurken. :D

Von mir aus...wenn Du meinst. :cool:

Freund Vulkanistor weiß weshalb. Wir haben uns darüber unterhalten, als er die NX bei mir abholte. Mir hat es twinspark 2000 erklärt, so dass sogar ich das begriffen habe. Hat auch mit "modernen" Kraftstoffen zu tun, aber mit "Alles Gurken" kann man es sich in der Tat auch erklären.

Kann auch Vierzylinder betreffen, wenn es Vergasermodelle sind. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich Dir mal das WHB der ZR7S zukommen lassen, in besseren Zeiten... :rolleyes:

Da sind Keihin CVK32 verbaut. Eine Achillesferse von Kawasaki, nicht nur bei den kleinen unter 1000 ccm.

Auch hier kann man sein blaues Wunder erleben, aber das konnte Kawasaki noch nicht wissen, als man diese Motoren mit Vergasern konstruiert hat.

Aber ich komme dem TDI näher. Das kann auch mal zu einer Kawapause führen, wenn die Gute kein Gas mehr annimmt. Zu einer längeren sogar, je nach eigenen Fähigkeiten.

Die Elektrik der "Scheiß Honda" funktioniert jetzt wieder.

Die kleine NX war unschuldig, wenn der sammler zu doof ist, eine Karre richtig zusammenzubauen....

Hoffentlich ist nicht mehr kaputt gegangen, als der Akku, wobei der sich offensichtlich sogar erholt hat.

Man lernt eben nie aus.

Und ich mach gerade eine polnische "Kawapause". Frau sammler hat Kaffee und Kuchen serviert. Ich mache gerade den Service am SLK meiner Tochter und musste mal nachschauen, wie man die Intervallanzeig zurücksetzt.

Themenstarteram 18. Juli 2015 um 18:13

Ob eine XBR oder Clubman generell eine Gurke ist weiss ich nicht. Deswegen habe ich sie nicht erwähnt, was ja als Thread Eröffnung geeignet wäre. Meine XBR war jedenfalls eine.

Aber der Tdibiker als Schlitzohr weiss ja, was ich von meiner ehemaligen XBR halte (habe ich schon öfters hier erzählt), und deswegen wird er rein zufällig die Clubman in Verbindung mit mir erwähnt habe ;)

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