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Welches Motorrad hat den besten Wetterschutz direkt vom Band?
Hallo aus dem Großraum Berlin,
vor wenigen Tagen musste ich mit meinem Honda Pantheon 125 ccm Roller einen kapitalen Motorschaden bei nur 35.000 Km erleiden.
Ich bin finanziell abhängig von einer sparsamen Fortbewegungsart, da ich etwas abgelegen wohne. Fahre ca. 15- 20 000 Km/ Jahr ganzjährig bei Wind und Wetter. Bisher viel städtischen und Landstraßenverkehr. War bisher einmal mit dem Roller in Polen, weitere längere Reisen sollen aber in Zukunft zuverlässig und flott bewältigbar sein. Berlin/ Portugal und ähnliches.
Den Wetterschutz des Rollers und das Sofafeeling kamen vor allem den vielen Shuttleaktionen zugute,...KInder hin und her fahren, Wochenendeinkäufe für 4 Köpfe verschwanden mühelos im Heimfach und in das Topcase, Schule hierhin, Musikschule dorthin, Leichtathletik in den Nachbarort etc. etc. Viele Mittelkurze aber auch längere Strecken in die City bis zu 30 Km einfach sind, waren die Regel. Der alte Mercedes stand dann meist und ich war glücklich darüber nicht für jeden Pfurz 1,5 Tonnen mit Super Plus tanken zu müssen.
Erster Gedanke war, dass ich auf jeden Fall einen größeren Motor brauche,...Burgmann An 400 oder gar 650? Hmmm,...hohe Anschaffungskosten und wohlmöglich massive Unterhaltskosten. Habe diese beiden threads gelesen und muss sagen, dass ich sie obschon kontrovers und nicht allgemeingültig als recht informativ empfand.
http://www.motor-talk.de/.../...d-was-ist-guenstiger-t1582675.html?...
http://www.motor-talk.de/.../...o-punktet-der-roller-t1578557.html?...
Inzwischen bin ich fast geneigt ein Motorrad zu erwerben, dass mir hinsichtlich meiner Ansprüche entgegenkommt. Jemand hat mir eine Honda Deauville empfohlen. Bei näherer Betrachtung erscheint mir das eine gute Empfehlung zu sein. Ob der Wetterschutz hierbei so wirklich klasse ist weis ich nicht, da ich Anfänger in Sachen Motorradmodelle und Verwandte bin.
Honda transalp oder European scheinen auch interessant zu sein.
Vielmehr Räder kenne ich aber auch nicht und diese auch nur von Nachlesen und Bilderchens anschauen.
Mein Budget ist klein und somit wird es wohl wieder eine gebrauchte sein müssen. Ein schwieriger Grad mit 3,5-4 K Euronen.
Hier habe ich vor wenigen Stunden einen thread begonnen, falls es jemand interessieren sollte. http://www.forum.an650.de/.../...-650-oder-zum-sparen-doch-400-er.html
Vielleicht gibt es von euch den einen oder anderen Markenneutralen Tip zu hören, denn ein Burgmannforum ist vielleicht nicht unbedingt der richtige Ort dafür.
Freue mich auf die Tips und Erfahrungsberichte. Danke jetzt schon
Grüße
Beste Antwort im Thema
Ich fahre seit 35 Jahren Zweirad und bin neben vielen Motrorrädern nach div. Helixen auf Burgman 400 umgestiegen. Habe diesen dann wieder gegen ein Motorrad eingetauscht. Nun tut es mir (beinahe) leid.
Bezüglich des Wetterschutzes gibt es m.E. keine echte Alternative zum Helix. Der Helix ist halt ein Konstruktion aus den 80ern mit allen Vor- und Nachteilen. Die Technik ist sehr robust und die Motoren scheinen unkaputtbar. Liebhaber verlangen allerdings für gepflegte Fahrzeuge Phantasiepreise. Der Burger ist beim Wetterschutz dem Helix etwas unterlegen aber sonst ein problemloser Motorradersatz mit Tourerqualitäten.
Gebraucht kann man schon für 2500 EUR etwas sehr gepflegtes bekommen. Die 33 PS reichen für flotte Fahrweise allemal und meine längste Tour war 617 km an einem Tag über 12 Pässe. So viel zum Komfort
Auf dem Motorrad hatte ich den besten Wetterschutz bei meinem Honda Goldwing Gespann mit Windjammer Verkleidung. Durch den Boxer-Motor hatte ich sogar im Winter warme Füsse, bei Regen wurden die Stiefel aber im Gegensatz zum Roller trotzdem nass. Was für das Gespann gilt kann natürlich auch das Solomopped für sich in Anspruch nehmen. Bedenke aber dass die preiswerten Kisten in aller Regel schon vor 25 oder mehr Jahren das erste Mal Asphalt unter die Räder bekommen haben. Dafür gibt es genug Wings die 300.000 km auf der Uhr haben. Trotzdem ist ein so schweres Teil nicht für alle Einsatzzwecke geeignet. Tourer sind für Langstrecken ausgelegt und in engen Gassen oder im Stadtverkehr nicht optimal.
Derzeit fahre ich eine Suzuki VX 800, ein Nakedbike ohne Wetterschutz, das ich allerdings mit einer Lenkerverkleidung etwas aufgepeppt habe. Das Motorrad war sehr preiswert und ist total problemlos und nach fast 4000 km seit Mai bin ich richtig begeistert. Trotzdem werde ich das Teil im Frühjahr gegen einen Burger 650 eintauschen, weil Rollerfahren mittlerweile einfach mehr meiner Philosophie entspricht (da passt allerdings auch eine Goldwing hinein)
Beim Motorradkauf solltest du auch darauf achten, dass der Antrieb in aller Regel mehr Pflege braucht. Kardantourer mit entsprechender Verkleidung sind oft teuer und bei entsprechend hohen Laufleistungen möglicherweise anfällig. Reparaturen und Ersatzteile für ältere Modelle sind oft teuer oder schwer zu bekommen. Es kommt also auch darauf an ob Du etwas Alltagstaugliches suchst oder eher ein Spassgerät für die Freizeitgestaltung. Der 400er Burger ist der beste Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit mit Stauraum, Wetterschutz und Zuverlässigkeit bei geringen Betriebskosten. Ein Motorrad mit gutem Wetterschutz unter normalen Umständen auch nicht zum Schnäppchenpreis zu bekommen und erfordert oft mehr Wartungs- und Pflegeaufwand. Dazu sind die Tourer nicht so wendig wie ein Roller, haben aber das bessere Fahrwerk.
Ich empfehle Probefahrten - am besten bei Regen - dazu eine Prioritätenliste und dann eine möglichst emotionslose Entscheidung (was beim Motorradkauf natürlich schwierig ist)
Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung und denke dran - man kann immer mal wieder wechseln.
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87 Antworten
Da wäre mir der Preis zu hoch für den KM-Stand. Ansonsten ein schönes Bike, wenn man die K mag.
Zur K12RS: Die erste Serie hatte so ihre Probleme, die aber in der Regel alle auf Garantie/Kulanz beseitigt worden sind. Das grosse Pfund der K12 ist ihr Motor, der einem Automatikgetriebe schon sehr nahe kommt. Mir hätte völlig ein Dreiganggetriebe gereicht. 1 zum Anfahren, 3. zum Pässe blasen und im Schleichverkehr, 6. für alles andere.
Aber: Eine K12RS ist teuer im Unterhalt und der Wetterschutz ist auch nicht überzeugend. Fährt man mit hoher Scheibe, ist es so schweinelaut und turbulent bei hohem Tempo, so dass ich und viele andere auch wieder auf die niedrigere Scheibe zurückgerüstet haben. Da liegt der Helm zwar voll im Wind, dafür ist wenigstens Ruhe.
Die K11RS da sieht gut aus. Empfinde ich jetzt auch nicht als zu teuer, den Kurs. Was mich an den 11ern immer gestört hat, ist der schmale Serienlenker. Weiß aber nicht, ob es da mal eine Alternative oder Abhilfe seitens BMW gegeben hat.
Zitat:
Original geschrieben von 2radfan
pe ist immer fein wegen wetterschutz,ansonsten ein schwerer eisenhaufen mit geselligen trinksitten und den entsprechenden unterhaltskosten:)
Ja, ist ein schwerer Eisenhaufen (325 Kg) der sich aber dank niedrigem Schwerpunkt ziemlich zackig und leichtfüssig um die Kurven prügeln lässt. Wenn sie erstmal rollt, spürst Du das Gewicht nicht mehr. Für die Stadt ist das Mopped allerdings nichts - zu schwer beim rangieren.
Was sind bei Dir gesellige Trinksitten? In aller Regel braucht die PE runde 6 Liter/100Km, je nach Einstellung der Vergaser. (meine braucht im Schnitt 5.7 bei zügiger Fahrweise). Die Unterhaltskosten halten sich dank Kardan und einer extrem hohen Grundqualität der Bauteile in einem sehr engen Rahmen. Der Motor ist so gut wie unkaputtbar. Die Kiste ist locker für 200.000Km gut. Hab schon welche mit deutlich über 300.000Km gesehen.
Ich hatte vorher einen neuen (!!) Burgman 400. Den hab ich zwei Jahre und 40.000Km gefahren. Der hat wesentlich höhere Werkstattkosten verursacht als meine jetzige 1996er Pan European die beim Kauf schon 8 Jahre alt war und 60.000Km runter hatte. Allein schon wenn ich mir Schrauben und Gewinde so anschaue - die waren beim Burgman schon nach zwei Jahren rostig und schwergängig. Die von der PE sehen heute (nach 12 Jahren und 100.000Km) noch aus wie neu.
Wenn also ein Tourer für den Threadsteller in Frage kommt, dann sollte er die PE auf jeden Fall mal fahren und näher begutachten. Hab hier auch so gut wie alle Vergleichstests der PE als JPG auf der Festplatte rumliegen. Bei Interesse PN.
ciao
Tja, das mit dem schmalen Lenker bei der 11 finde ich auch etwas bedauerlich. Keine Ahnung ob es da etwas breiteres dafür gibt. 80 mille auf dem Zähler sind immerhin 80 Mille. Andererseits sieht die Maschine auf den ersten Blick recht sauber aus, ist 2 Jahre (mehr Evolution) jünger und hat Händlergarantie dazu,...na ja schon mal nicht schlecht als nette Zugabe.
Stehe seit gestern Nacht zwischen den Stühlen zweier Angebote.
Das eine ist hier zu betrachten
Das andere kennt Ihr ja schon
Mit dem Besitzer der blauen Tourer habe ich gestern 1 Std. lang angenehm und sogar recht lustig geplauscht. Sehr vertrauenswürdig. Die geringe Laufleistung rührt daher, dass dem Meister ein Pleuelschaden am ersten Motor ereilte, quasi ein Sechser im Lotto. Motor soll absolut trocken und Staubfrei sein u.perfekt laufen.
Beim zweiten Angebot habe ich bisher noch nicht angerufen, will ich erst, wenn ich weis wieviel ich da noch evt. herausschlagen könnte. Müsste vor allem mehr über den Wartungsstand erfahren. Die etwas kleineren Cases kann ich verkraften. Die schwarze Farbe gefällt mir wesentlich besser als das Matchbox Blau und auch das leicht abgeänderte Styling an der Verkleidung um den Sitz herum siht IMO besser aus. Das Polster scheint für den Fahrer auch einen etwas stärker herausgearbeiteten Höcker zu haben und die Ramenelemente bzw. die Hinterradschwinge ist anstatt schwarz in poliertem Alu abgesetzt. Das Moped macht insgesamt einen optisch aufgeräumteren Eindruck auf mich.
Allerdings bringt mich die höhere Laufleistung als bei der blauen in Entscheidungsnot. Wie seht ihr das?
Was die PE anbetrifft, so soll erinnert werden, daß ich zwar seit 1980 die Klasse 1 innehabe, jedoch so gut wie nie Motorrad gefahren bin und erst jetzt gerade mal von einem 125er Roller auf etwas umsteige vor dem ich gelinde gesagt trotz allen Mutes reichlich Respekt habe.
Die Agilität im Berliner Stop und Go Verkehr sehe ich mit der K und erst recht mit der PE nicht wirklich gewährleistet.
Zum Einkaufen in den 4 Km entfernten Ort zu fahren ist nicht gerade eine paneuropäische Reise auch wenn ich wie gesagt weitere Strecken fahre und auch mal die eine oder andere weitere Reise beabsichtige. Das Verhältnis wird wohl eher 98% Alltagsfahrten.
Möchte der PE nicht zu Nahe kommen, habe noch nie eine bewusst gesehen oder gar gefahren (Motorräder nicht wirklich mein Hauptinteresse oder Hobby). Könnte auch falsch liegen,...auf Bilderchens jedenfalls sieht sie schon recht groß und schwer aus.
Nochmal zurück zu den beiden K 1100 Angeboten. 81.598 km die eine, 27000km die andere
Wie würdet Ihr euch zwischen diesen beiden Angeboten entscheiden? Wiegt der Unterschied zwischen den beiden in Km Laufleistung so schwer, dass man der blauen den Vorzug geben sollte oder würde ich noch genug verlässlichen Fun auf der schwarzen Schönheit haben. Die K sollen ja bei vernünftiger Fahrweise ewig halten.....
Wie hoch maximal dürfte die Schwarze kosten eurer Meinung nach? Bitte versucht es nicht allzu wissenschaftlich zu sehen, eher so mal aus dem Gemüt heraus. Über die Unwägbarkeiten und der Unmöglichkeit einer Ferndiagnose weis man ja eigentlich.
Möchte Eure Meinung noch möglichst vor meinem Anruf beim Händler hören...schießt mal aus der Hüfte ;)
Danke jetz schon
Zitat:
Original geschrieben von WastlundRicky
Was die PE anbetrifft, so soll erinnert werden, daß ich zwar seit 1980 die Klasse 1 innehabe, jedoch so gut wie nie Motorrad gefahren bin und erst jetzt gerade mal von einem 125er Roller auf etwas umsteige vor dem ich gelinde gesagt trotz allen Mutes reichlich Respekt habe.
Die Agilität im Berliner Stop und Go Verkehr sehe ich mit der K und erst recht mit der PE nicht wirklich gewährleistet.
Zum Einkaufen in den 4 Km entfernten Ort zu fahren ist nicht gerade eine paneuropäische Reise auch wenn ich wie gesagt weitere Strecken fahre und auch mal die eine oder andere weitere Reise beabsichtige. Das Verhältnis wird wohl eher 98% Alltagsfahrten.
Möchte der PE nicht zu Nahe kommen, habe noch nie eine bewusst gesehen oder gar gefahren (Motorräder nicht wirklich mein Hauptinteresse oder Hobby). Könnte auch falsch liegen,...auf Bilderchens jedenfalls sieht sie schon recht groß und schwer aus.
Gut, Deine Vorbehalte sind jedenfalls nicht einfach zu entkräften ;)
Im Ernst. Bei Deinem Anforderungsprofil und der geringen Erfahrung, die Du mit Motorrädern hast, ist die PE wohl tatsächlich zu heftig. Vielleicht kommt die Luft auf mehr ja nach und nach.
Gruss
Jürgen
Hallo,
ich selbst fahre eine K 1100 LT.
Denke mal, der Wetterschutz ist besser als bei der RS, da man die Scheibe elektrisch verstellen kann.
Bei der RS ist sie fest montiert.
Außerdem ist der Lenker sehr angenehm, gut zu fahren.
Ich bin auch öfter in der Stadt unterwegs und komme gut zurecht, auch mit dem Gewicht.
Bin selbst 180cm groß.
Wobei ich mir manchmal schon eine leichte Enduro wünsche für den Stadtverkehr, und ich denke mal, in Berlin ist mehr los als in Kaiserslautern.
Aber jede Fahrt mit der K macht einfach Spass!!!
Für dich als Preisvergleich:
Habe meine letztes Jahr beim Händler gekauft, mit einem Jahr Gewährleistung.
63 000km
Koffer und Topcase lackiert
Scheckheftgepflegt vom Vorbesitzer
2800,-
Aus meiner Sicht ein guter Preis
Und im flyingbrick-Forum gibt es absolut kompetente Hilfe, auch wenn der Ton manchmal etwas rauher ist.
MfG,
Michael
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Gut, Deine Vorbehalte sind jedenfalls nicht einfach zu entkräften ;)
Im Ernst. Bei Deinem Anforderungsprofil und der geringen Erfahrung, die Du mit Motorrädern hast, ist die PE wohl tatsächlich zu heftig. Vielleicht kommt die Luft auf mehr ja nach und nach.
Gruss
Jürgen
Ja das kann sein. Ich weis aber auch sehr wohl, daß mit den Mopeds nach der Ära K 1100 die Möglichkeiten eines sparsamen Selbstheimwerkers ausgeschöpft sind. Da ich vermutlich nicht genauso schnell reich werrde wie die computerisierte Fahrzeugtechnik voranschreitet, sind Motorräder vom Schlage der letzten Baureihe BMW K mittelfristig wie langfristig nicht rentabel. Die 1100 Serie ist da vermutlich weit weniger kostenintensiv und auch für normal begabte Schrauber keine Unmöglichkeit. Na ja, mal schauen ob ich da richtig liege und ob es mir mit einer K 1100 gelingt von einer Amortisierungspahase letztendlich in eine längerandauernde Sparphase zu gelangen.
Eins ist gegenüber einbem Roller ein sicherer Aspekt: Mit hohen Geschwindigkeiten abzusteigen tut sicher mehr Aua als bei niedrigeren,...oder man merkt schlagartig gar nix mehr.
In diesem Sinne gute Fahrt für alle.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Ich hatte vorher einen neuen (!!) Burgman 400. Den hab ich zwei Jahre und 40.000Km gefahren. Der hat wesentlich höhere Werkstattkosten verursacht als meine jetzige 1996er Pan European die beim Kauf schon 8 Jahre alt war und 60.000Km runter hatte. Allein schon wenn ich mir Schrauben und Gewinde so anschaue - die waren beim Burgman schon nach zwei Jahren rostig und schwergängig. Die von der PE sehen heute (nach 12 Jahren und 100.000Km) noch aus wie neu.
Wenn also ein Tourer für den Threadsteller in Frage kommt, dann sollte er die PE auf jeden Fall mal fahren und näher begutachten. Hab hier auch so gut wie alle Vergleichstests der PE als JPG auf der Festplatte rumliegen. Bei Interesse PN.
ciao
Über die Betriebskosten einer PE kann ich nichts sagen, denke aber dass eine Honda im Allgemeinen seehr zuverlässig ist aber Werkstatt- und E-Teilkosten happig.
Bezüglich des Burgers gab es bei mir auf 25.000 km keinen einzigen außertourlichen Werkstattaufenthalt, über Rost konte ich nicht klagen und nach rund 30000 km war immer noch der erste Riemen drauf. Lediglich die Gabel hat gefühlsmäßig etwas nachgelassen. Reifen sind preiswert (ca, 55 EUR incl.Montage), Spritverbrauch liegt bei 4 l/100 km und das alles bei einem Urmodell mit dem kleinen Helmfach. Wertverlust war minimal! MIr tut es leid dass ich plötzlich geglaubt habe ich müst mehr Dampf haben. Ich bin mit dem Motorrad auf Langstrecken nun nicht schneller unterwegs.
Zitat:
Original geschrieben von uwbiker
Bezüglich des Burgers gab es bei mir auf 25.000 km keinen einzigen außertourlichen Werkstattaufenthalt, über Rost konte ich nicht klagen und nach rund 30000 km war immer noch der erste Riemen drauf. Lediglich die Gabel hat gefühlsmäßig etwas nachgelassen.
Auch ich hatte den Urburger mit kleinem Helmfach. Der Verbrauch war OK, rund 5 Liter liefen da durch. Wir waren aber auch oft zu zwei und mit Gepäck unterwegs. Insgesamt war ich mit der Haltbarkeit aber nicht zufrieden.
- Ölverlust am Motor
- defekte Hinterradfelge (Material zu weich)
- ständig klappernder Auspuff wegen loser Prallbleche, Ersatz nach 24tkm und nach 35tkm
- hoher Verschleiss am Riemen und an der Reibscheibe (Verkanten auf der Welle)
- hoher Bremsenverschleiss
- unterdämpfte Gabel
- Handbremse ständig nachzustellen
- defekte Schraubenköpfe und Gewinde
Auch wenn mir der 400er insgesamt gut gefallen hat, wäre das Teil als Gebrauchtkauf (nix Garantie) ein Geldgrab gewesen. Trotzdem schlimm genug, dass bei einem Neufahrzeug so viel kaputt gehen kann.
Zitat:
Original geschrieben von uwbiker
Ich bin mit dem Motorrad auf Langstrecken nun nicht schneller unterwegs.
Bis auf wenige Ausnahmen (Pässe hochfahren) gehts mir genauso. Allerdings ist es entspannter, mit 30-60% Gas zu fahren als ständig mit 100% geöffneter Drosselklappe ;)
Für den Stadtbereich und auf der Landstrasse als reines Fortbewegungsmittel mit ordentlich ist der 400er (und auch andere Roller dieses Kalibers) allerdings kaum zu toppen. Gäbe es bei uns Wechselkennzeiche wie in der Schweiz, hätte ich neben meiner PE auf jeden Fall weiterhin einen 400er Burgy :)
Zitat:
Original geschrieben von uwbiker
Ich bin mit dem Motorrad auf Langstrecken nun nicht schneller unterwegs.
Objektiv kaum schneller, aber zumindest subjektiv. ;-)
Meine Standard-Geschäftsreisestrecke (284km, keine Autobahn) habe mich mit 3, 10 und 37 PS mit jeweils mitlaufendem Navi gemacht (Ampelstopps, "Innenstadt-penalty" und Umleitungen usw. sind in der Gesamtzeit eingerechnet):
3 PS 7:00 Stunden:Minuten, Kfz-Strassen wurden kilometermäßig neutral umfahren, dafür Innenstadtgewurschtel mit schätzungsweise 30 Minuten Zeitpenalty).
10 PS 5:04, Kfz Strasse benutzt, grosse 8km Umleitung kostet mindestens 5 Minuten.
37 PS 4:31, Kfz Strasse benutzt.
Beim Vergleich von 10 zu 37 PS ist die magere Ersparnis von 11% Reisezeit bei 270% mehr Aufwand eigentlich erschreckend wenig.
Ich glaube nicht, daß man auf der Strecke mit einem (auch noch so guten) Motorrad unter_Beachtung_der_StVO unter 4:00 kommt. Denn 100km/h (auf wenigen Kilometern 120 erlaubt) fährt der grosse Roller auch spielend, blieben nur hier und da mal ein paar Sekunden bei der Beschleunigung.
Hmm, die Blaue hat ja auch schon 94.000 runter. Lediglich der Motor ist neuer. Die K´s haben ein sep. Getriebe. Ist das mitgetauscht worden?
Fahrwerk verschleißt auch und nach knapp 100tkm kann man schon mal über was neues nachdenken. Gerade im Zweipersonenbetrieb. Die einschlägigen Verdächtigen (Wilbers/Öhlins) bieten da schöne Dämpfer, angepasst an den Fahrer und längenverstellbar an.
Zur 1100LT: 1998, als die noch im Programm war, bin ich mit Münchner Freiheit, BMW-eigener Reiseveranstalter, eine knappe Woche in den Alpen gewesen. Ich war sehr überrascht, wie man mit dem optisch schweren Teil doch genauso rumheizen kann, wie mit den anderen BMW´s. Man sitzt nur bequemer und hat Musik dabei. :cool:
Die PE bin ich auch mal mit Frau auf einer 2500km-Tour gefahren. Steht der LT in nichts nach, außer dass ich die LT bei geringen Geschwindigkeiten einfacher zu handhaben fand. Merkwürdig war der Saugeffekt der Scheibe. Bei 200 muste man sich mit Kraft abstützen, weil man an die Scheibe gesaugt wurde. Ist aber AFAIK im Rahmen der Modellpflege durch eine geänderte Scheibe erledigt worden. Und die PE hat kein Bordradio. Und keine elektr. Scheibe. nix zum Spielen unterwegs...;)
Zitat:
Original geschrieben von mitch1973
Hallo,
ich selbst fahre eine K 1100 LT.
Denke mal, der Wetterschutz ist besser als bei der RS, da man die Scheibe elektrisch verstellen kann.
Bei der RS ist sie fest montiert.
Außerdem ist der Lenker sehr angenehm, gut zu fahren.
Jawohl, eine K für K Town! Die Scheibe bei der LT finde ich gut, allein von der Idee her. Kann man denn bei der RS so etwas nachrüsten oder zumindest eine größere Transparente installieren?
Zitat:
Original geschrieben von mitch1973
Wobei ich mir manchmal schon eine leichte Enduro wünsche für den Stadtverkehr, und ich denke mal, in Berlin ist mehr los
Tja mit dem flinken Durchschlängeln auf engem Raum ist es mit einer großen Karre vorbei dann.
Zitat:
Original geschrieben von mitch1973
Für dich als Preisvergleich:
Habe meine letztes Jahr beim Händler gekauft, mit einem Jahr Gewährleistung.
63 000km
Koffer und Topcase lackiert
Scheckheftgepflegt vom Vorbesitzer
2800,-
Aus meiner Sicht ein guter Preis
Klingt für mich als Laie im Vergleich zu den Zahllosen Annoncen, die ich studiert habe auch gut
Zitat:
Original geschrieben von Lewellyn
Hmm, die Blaue hat ja auch schon 94.000 runter. Lediglich der Motor ist neuer. Die K´s haben ein sep. Getriebe. Ist das mitgetauscht worden?
Weis ich nicht, habe ich nicht gefragt. Die Kupplung ist aber laut Aussage neu.
Zitat:
Original geschrieben von Lewellyn
Zur 1100LT: 1998, als die noch im Programm war, bin ich mit Münchner Freiheit, BMW-eigener Reiseveranstalter, eine knappe Woche in den Alpen gewesen.......... :cool"
Die Übersetzung der RS ist mir aber als Sparfuchs lieber. Auf Bergfahrten und mit ner Mama auf dem Soz. kommt die kurze Achse aber bestimmt besser.
Hallo,
mal ne Frage am Rande, wenn Du mit deinem Roller bei Wind und Wetter und auch noch mit deinen Kindern durch die Gegend düst, was Tragt ihr dann für eine Kleidung???
Ich meine der beste Wetterschutz ist eine vernünftige Kleidung.
Mit guter Textilkleidung, Winddicht, Wasserdicht und Atmungsaktiv, hast Du auf jedem Motorad mit einer halbwegs brauchbaren Verkleidung ausreichenden Wetterschutz.
Wenn man natürlich mit Jeans und Seidenblouson fährt, sollte man der Sicherheit zuliebe (vor allem die der Kinder) besser mit dem Auto fahren.
Die linke Hand zum Gruß
Bernd
Zitat:
Original geschrieben von Transentreiber
Hallo,
mal ne Frage am Rande, wenn Du mit deinem Roller bei Wind und Wetter und auch noch mit deinen Kindern durch die Gegend düst, was Tragt ihr dann für eine Kleidung???
Ich meine der beste Wetterschutz ist eine vernünftige Kleidung.
Mit guter Textilkleidung, Winddicht, Wasserdicht und Atmungsaktiv, hast Du auf jedem Motorad mit einer halbwegs brauchbaren Verkleidung ausreichenden Wetterschutz.
Wenn man natürlich mit Jeans und Seidenblouson fährt, sollte man der Sicherheit zuliebe (vor allem die der Kinder) besser mit dem Auto fahren.
Die linke Hand zum Gruß
Bernd
Meine Kids hatten schon mit 2 Jahren eine eigene Motorradkleidung!