Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
1. Ja, nur wenn es Öl"normen" gibt, die ausschließlich von NoNameÖlen erfüllt werden, wird es ein wenig verdächtig... 🙄2. Wirklich jeder? 😁
Ach ja... das Tier heißt übrigens "Google"...
1. Ich sagte nicht: ausschließlich. Es gib einfach solche. Namen darf ich nicht nennen, ich bin schließlich Beamter.
Alle Öle, die die Norm erfüllen oder überschreiten, sind tauglich.
Es gibt solche, die die Norm eben gerade so erfüllen, und solche, mit denen du den Test ein zweites Mal durchführen könntest, und sie bestehen ihn immer noch, aber das steht in keiner Norm.
Der Buchhalter kauft natürlich das Öl, das (unabhhängig, wie gut es den Test erfüllt hat, Hauptsache es hat) das, was am billigsten ist.
2. Korrektur: jeder, der Internet hat (und hier mitliest und postet).
3. Bei mir heißt es Gugel!
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
Ich warte immer noch drauf, dass Du mir ein 0w-60 ergoogelst, bei dem man keinen Lachkrampf bekommt, wenn man nur den Text dazu liest. Meine Frage "Wirklich Jeder?" hast Du übrigens falsch verstanden...😉
Und das hohle Beamtengefasel, und dass Du keine Namen nennen darfst, ist wirklich lächerlich.
@all - aber speziell@Kurt:
was hälst Du hiervon:
http://www.trabold.de/hp2.htm
Nach der Suchfunktion die ~60te Trabold-Erwähnung ...
Zitat:
Original geschrieben von Sixgunner
@all - aber speziell@Kurt:was hälst Du hiervon:
www.trabold.de/hp2.htm
Nix,findet sich aber alles bei MT,einfach mal die Suchfunktion testen.
Dieses Filtersystem ist mittlerweile so teuer das man gleich einen Ölwechsel machen kann.Irgendendeiner hats das mal ausgerechnet.
Solche Systeme machen erst Sinn wenn dabei regelmässig die Ölgüte gemessen wird,aber das kostet jedesmal so viel wie ein kompletter Ölwechsel.
@Kurt
Zum Thema Bedienungsanleitung und Gewährleistung.Da gibt es einen schönen Satz der so oder ähnlich sicher in jeder Anleitung stehen wird.
Zitat:
Irrtümer und
Auslassungen vorbehalten.
Vor Jahren war auch mal ein Streitfall im Fernsehen wo eine Frau vergeblich den Schaden durch einen gerissenen zahnriemen einklagen wollte.In der BE stand noch ein Wechselintervall von 90000km und er ist kurz vorher gerissen,Wartung immer in freien Werkstätten.
Vor Gericht hat sie verloren da der Hersteller intern den Wechselintervall auf 60000km verkürzt hat und da sie bei gut 70000km die letzte Inspektion machen lassen hat wäre der Motor nicht kaputtgegangen wenn die selbst dann erst wieder in eine Vertragswerkstatt gegangen wäre,dort hätte es bermerkt werden müssen.
Laut diesem Gericht sind Bedienungsanleitungen nicht bindend da sie von der technischen Entwicklung nach kurzer Zeit überholt sein können und es keinem Hersteller möglich ist alle Kunden auf sämtliche Änderungen hinzuweisen.
Noch was zu den Viskositätsangaben in den Anleitungen.
Zitat:
Öl nachfüllen: Steht kein Öl der Spezifikation WSS-M2C913-B verfügbar,
muss SAE 5W-30 (vorzugsweise), SAE 5W-40 oder SAE 10W-40 verwendet
werden, dass entweder die Spezifikation ACEA A1/B1 (vorzugsweise) oder
ACEA A3/B3 erfüllt
Aber was ist mit den 0W30 die eine Freigabe nach WSS-M2C913-B haben,darf man die trotz Freigabe gar nicht verwenden?😁
Fazit,das Chaos geht so weit das sie selbst nicht mehr wissen was sie freigegeben haben.Und da glauben noch einige das die Hersteller die Anleitungen mit Sorgfalt erstellen.
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Zitat:
Original geschrieben von Kick-Mac
Zitat:
Zitat:
Original geschrieben von Kick-Mac
Beim Kaltlauf würde ich den erhöhten Verbrauch darauf zurückführen, dass die Kolben sich noch nicht genügend ausgedehnt haben um den Brennraum richtig abzudichten. Da ein 0W-XX bei Kälte dünner ist als andere Viskositäten dringt damit eben Öl über die Zylinderwände in den Brennraum. Zumindest solange, bis die Kolben eine ausreichende Wärmeausdehnung haben um den Brennraum abzudichten.Zitat:
@all: wenn jemand eine erklärung, oder auch nur eine theorie für den treibstoff- und ölverbrauch mit 0wXX ölen und dem wahrscheinlich darauf basierenden verbot hat - be my guest.
Wäre dem so, ist Öl, das bei Kälte Dünnflüssig bleibt unerwünscht und die Zähigkeit der anderen Öle würde beim abdichten des Brennraumes helfen.Die Frage wäre dann, wie hoch dieser Ölverbrauch sein wird?
Eigentlich dürfte damit auch nur der Teil des Öls verbraucht werden, der durch Spriteintrag verunreinigt wurde. Vielleicht würde man so das übrige Öl sauber halten können?Das ist jetzt aber nur eine Vermutung von mir...😉
zum dichten dienen aber die Kolbenringe und nicht der Kolben an sich . die lagern federnd in den Ringnuten und liegen somit an .
das einzige was sein könnte das über den Pump effekt bei ausgelutschten Ringnuten bei der auf und abwärtz Bewegung durch Höhenspiel sich hinter den Ringen reinpumpt.
Aber da der Ölfilm nie ganz von den Abstreifringen aus dem Hohnkreuzschliff abgestreift wird verbraucht ein Motor auch Öl. Wäre auch fatal dann würdest du die Zylinderwand abrasiv bearbeiten😁
ein Motor der kein öl verbraucht gibt es nicht . das ist dann eher Benzin und Kondensat Eintrag und Verbrennungsrückstände .
Hmm,
aber was versteht man unter "Kein Ölverbrauch"
Mein VR6 hat 1L auf 15.000KM verbraucht. Das Öl: Mobil 1 0W40 .
Das ist bei mir: KEIN NENNENSWERTER ÖLVERBRAUCH!
Zitat:
Original geschrieben von das-weberli
Hmm,
aber was versteht man unter "Kein Ölverbrauch"
Mein VR6 hat 1L auf 15.000KM verbraucht. Das Öl: Mobil 1 0W40 .Das ist bei mir: KEIN NENNENSWERTER ÖLVERBRAUCH!
Tja gute frage mein 1,8 90 Ps hat keinen messbaren ölverbrauch und das auch nicht wenn ich ca 8000 km mit dem Öl gefahren bin und dann mal schell 500 Km zu nem kumpel nach Hamburg fahre und wieder zurück das sind dann 1000 km. Da kann man eingetlich davon ausgehen das mit Kondenswasser nicht mehr zu rechnen ist . Gut den Spriteintrag bekommst du nie ganz raus allerdings habe ich aber auch nie einen Ölstand über Max der ist immer exakt gleich . Nehme auch das M1 was aber damit nix zu tun hat das war vorher auch schon so und bis jetzt bei allen meinen Autos so .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Nix,findet sich aber alles bei MT,einfach mal die Suchfunktion testen.Zitat:
Original geschrieben von Sixgunner
@all - aber speziell@Kurt:was hälst Du hiervon:
www.trabold.de/hp2.htm
Dieses Filtersystem ist mittlerweile so teuer das man gleich einen Ölwechsel machen kann.Irgendendeiner hats das mal ausgerechnet.
Solche Systeme machen erst Sinn wenn dabei regelmässig die Ölgüte gemessen wird,aber das kostet jedesmal so viel wie ein kompletter Ölwechsel.@Kurt
Zum Thema Bedienungsanleitung und Gewährleistung.Da gibt es einen schönen Satz der so oder ähnlich sicher in jeder Anleitung stehen wird.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Vor Jahren war auch mal ein Streitfall im Fernsehen wo eine Frau vergeblich den Schaden durch einen gerissenen zahnriemen einklagen wollte.In der BE stand noch ein Wechselintervall von 90000km und er ist kurz vorher gerissen,Wartung immer in freien Werkstätten.Zitat:
Irrtümer und
Auslassungen vorbehalten.
Vor Gericht hat sie verloren da der Hersteller intern den Wechselintervall auf 60000km verkürzt hat und da sie bei gut 70000km die letzte Inspektion machen lassen hat wäre der Motor nicht kaputtgegangen wenn die selbst dann erst wieder in eine Vertragswerkstatt gegangen wäre,dort hätte es bermerkt werden müssen.
Laut diesem Gericht sind Bedienungsanleitungen nicht bindend da sie von der technischen Entwicklung nach kurzer Zeit überholt sein können und es keinem Hersteller möglich ist alle Kunden auf sämtliche Änderungen hinzuweisen.Noch was zu den Viskositätsangaben in den Anleitungen.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Aber was ist mit den 0W30 die eine Freigabe nach WSS-M2C913-B haben,darf man die trotz Freigabe gar nicht verwenden?😁Zitat:
Öl nachfüllen: Steht kein Öl der Spezifikation WSS-M2C913-B verfügbar,
muss SAE 5W-30 (vorzugsweise), SAE 5W-40 oder SAE 10W-40 verwendet
werden, dass entweder die Spezifikation ACEA A1/B1 (vorzugsweise) oder
ACEA A3/B3 erfüllt
Fazit,das Chaos geht so weit das sie selbst nicht mehr wissen was sie freigegeben haben.Und da glauben noch einige das die Hersteller die Anleitungen mit Sorgfalt erstellen.
Was hat 5W-30, 5W-40 oder 10W-40 mit ACEA A1/B1 oder A3/B3 zu tun?
Öle gleicher Spezifikation können durchaus verschiedene Visk-Klassen haben.
15W-40 statt 5W-40 verwenden ist weit nicht so schlimm, wie B1 statt B3. Heißt nur, daß man den kalten Motor gefühlvoll warmfahren muß (sonst soll!).
Übrigens: in meinen Motor kommt nichts, das nicht mindestens zusätzlich die E3 erfüllt.
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
1.Könntest du Bitte die Zitate auf das kürzen was für den Zusammenhang nötig ist?
Zum Thema.Die Viskosität hat erst einmal nichts damit zu tun ob es ein A1/B1 oder A3/B3 ist.
Aber du hast gemeint das die Hersteller wissen was sie in die BA schreiben,das dem nicht so ist zeigt Ford.Oder hast du da was gefunden das ein namentlich freigegebenes 0W30 erlauben würde?5W30 ist fast ein Muß und gnädigerweise darf man auch 5W40 oder 10W40 nachfüllen.Aber was ist mit dem 0W30 das die Freigabe von Ford hat?Strenggenommen darf man es nicht verwenden wenn man sich an die BA halten würde da dort nicht erwähnt.
Fazit,die eine Hand lässt liegen was die Andere ignoriert.😁 Eben Ölchaos im Hause Ford.Wobei das bei Anderen auch kaum besser aussieht.
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Ich warte immer noch drauf, dass Du mir ein 0w-60 ergoogelst, bei dem man keinen Lachkrampf bekommt, wenn man nur den Text dazu liest. Meine Frage "Wirklich Jeder?" hast Du übrigens falsch verstanden...😉Und das hohle Beamtengefasel, und dass Du keine Namen nennen darfst, ist wirklich lächerlich.
Jeder kann gugeln, der eine I-Net-Verbindung hat.
Ich habe auch einfach nur "0W-60" eingegeben, und dann kamen eben gut 4000 Treffer, viele davon Verkäufer.
Ein befreundeter Laborant bei der ÖMV erzählte mir heute, daß sie vor ca. 10 Jahren ein 0W-60 im Programm hatten (technisch wohl machbar), aber wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit wieder aufgegeben haben.
Technisch machbar (lt. ÖMV) sind VIs bis über 400, im Motoröl-Sektor aber weder verlangt noch gebräuchlich (bei Hydraulikölen sehr wohl). Ich kann dann wohl die V40 und die V100 messen, aber dann den VI nicht bestimmen, da alle unsere Berechnungsprogramme bei spätestens 350 aussteigen. (Angabe im Laborbericht: >350).
Und das mit der dienstlichen Verschwiegenheitspflicht von Beamten ist nicht nur in Österreich hohles Gerede! Anderswo gibt es auch Beamte! Abgesehen davon bin ich als Mitarbeiter eines akkreditierten Laboratoriums schon allein deshalb zur vertraulichen Behandlung von Kundendaten und Analysenwerten verpflichtet, die man irgendwie auf einen Auftraggeber zurückführen könnte, egal, ob ich nun Beamter bin oder nicht.
Das heißt, ich kann zwar erzählen, daß es so oder anders ist, aber ich darf weder Kundendaten noch Namen nennen. Im Extremfall sitze ich sonst mit einer Arschbacke im Häfen (Knast), ganz zu schweigen von meiner sehnlich erwarteten Pension.
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
http://web2.cylex.de/.../854418-x-4961139.asp
Auf der Seite nach "Super Race Tec" suchen.
@ Kurt: Evtl. habt Ihr in der Ostmark ein anderes Google als wir hier, aber bei mir wird da kaum ein Shop angezeigt, der 0W-60 im Angebot hat, außer dem oben geposteten........
5W-60 hatte ich mal gefunden, das ist von einem japanischen Mineralölkonzern, hier aber scheinbar nicht zu bekommen.
P.S.: Warum eigentlich ÖMV? OMV, oder?
Zitat:
Original geschrieben von Kurt Radowisch
Jeder kann gugeln, der eine I-Net-Verbindung hat.
Ich habe auch einfach nur "0W-60" eingegeben, und dann kamen eben gut 4000 Treffer, viele davon Verkäufer.LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
Deiner Logik folgend, können auch Schimpansen Auto fahren. Ich bin sicher, dass man einem beibringen kann, eines in Gang zu setzen.
Vielleicht solltest Du mal einigen Deiner Links folgen, um zu sehen, welchen Unsinn Du hier als recherchierte Fakten präsentierst.
Und um technische Machbarkeit geht es hier nicht. Mit entsprechendem Aufwand und unbegrenztem Budget ist so ziemlich alles möglich.
Zitat:
Original geschrieben von brainstormer
http://web2.cylex.de/.../854418-x-4961139.aspAuf der Seite nach "Super Race Tec" suchen.
@ Kurt: Evtl. habt Ihr in der Ostmark ein anderes Google als wir hier, aber bei mir wird da kaum ein Shop angezeigt, der 0W-60 im Angebot hat, außer dem oben geposteten........
5W-60 hatte ich mal gefunden, das ist von einem japanischen Mineralölkonzern, hier aber scheinbar nicht zu bekommen.
P.S.: Warum eigentlich ÖMV? OMV, oder?
Nein, denn es heißt Österreichische Mineralöl VerwaltungssgmbH und nicht Osterreichische ...
Nur Leute mit ZX-Tastatur dürfen OMV schreiben. :-)
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
Ja, für Leute mit ZX-Tastatur, die im I-Net Probleme mit dem Ö hatten.
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net