Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
@alfred39baTu dir kein Zwang an ich wünsche dir nix böses nur irgtentwann wirst du einen Motor erwischen der es eben nicht so gut verträgt solange es gut geht freut es mich ja für dich .
Ich jedenfalls breche mir keinen ab dabei 1 x im Jahr für nur 29 € nen Öw mit anständigem Öl zu machen .
Momentan 170000 km in 12 Jahren nicht die gerinsten Probleme und von ölverbrauch auch keine Rede .
Darf man den fragen welches 0815 Öl du verwendest ? Marke ? Und nartürlich was es kostet ?
Gruß Hunter
Ich geh zu ner freien Autowerkstatt (Kette) da kostet der Wechsel komplett 29.99 , die füllen (angeblich) 10W40
teilsyntehtisch von LiquiMoli rein. So steht es jedenfalls auf dem Ölfass.
Hallo Oelexperten,
Kann mir jemand sagen ob es ein Vollsyntehtisches 10W40 für PKW's gibt?
Für Motorräder gibt es das zb. von Shell.
Gruss Andreas
Zitat:
Original geschrieben von alfred39ba
Ich geh zu ner freien Autowerkstatt (Kette) da kostet der Wechsel komplett 29.99 , die füllen (angeblich) 10W40Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
@alfred39baTu dir kein Zwang an ich wünsche dir nix böses nur irgtentwann wirst du einen Motor erwischen der es eben nicht so gut verträgt solange es gut geht freut es mich ja für dich .
Ich jedenfalls breche mir keinen ab dabei 1 x im Jahr für nur 29 € nen Öw mit anständigem Öl zu machen .
Momentan 170000 km in 12 Jahren nicht die gerinsten Probleme und von ölverbrauch auch keine Rede .
Darf man den fragen welches 0815 Öl du verwendest ? Marke ? Und nartürlich was es kostet ?
Gruß Hunter
teilsyntehtisch von LiquiMoli rein. So steht es jedenfalls auf dem Ölfass.
Ach so und ich dacht du machst das als sparfuchs selber weil du geschrieben hast du macht alles 2 Jahre ein ÖW !
Na ja für das Geld bekomme ich mein M1 der Filter kostet mich 4 € den rest mache ich selber für mich völlig indiskutabel .
Und wenn ich jetzt das Highstar hohle ( 20 % Aktion ) für 10,99 und das in deinen Lupo fülle tue ich dem Auto was wesentlich besseres du zahlst hir mal wider mehr geld für eigentlich schlerteres Öl aber das ist hier leider immer so die Leute wollen schlau sein sind es aber doch nicht wirklich
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von techhandelde-Auto
Hallo Oelexperten,
Kann mir jemand sagen ob es ein Vollsyntehtisches 10W40 für PKW's gibt?
Für Motorräder gibt es das zb. von Shell.Gruss Andreas
Nein gibt es nicht ! Wozu soll es auch gut sein ?
Und nein wir müssen nicht heute noch die 1000 Seiten der Threds mit unsinn zumüllen .
Gruß Hunter
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Zitat:
Original geschrieben von Sascha20
@ HunterVolle Zustimmung.
@Alfred
Mich würde mal interessieren, was du für dein tolles 0815 10w40 bezahlst.
Wenn du hier mal ein bisschen lesen würdest, wüsstest du, dass ein gutes Öl nicht teuer sein muss.
Aber das ist wohl zu viel verlangt. Hauptsache mal ein paar Stammtischparolen ablassen.
Ich hab von 1987 bis 1998 einen Audi 80 Beziner gehabt. der hat am Schluss 230 000 km drauf
gehabt (Verkauft an einen Polen) das Auto hat immer nur 15W40 Öl, als nur mineralisch, bekommen.
Bei dem Auto hab ich auch nicht jährlich das Öl gewechselt.
Ist wirklich so - könnt Ihr glauben oder nicht.
Gruss
Alle Öle bilden mit Wasser Emulsionen. Mehr als einige Zehntelprozente lösen sich nämlich nicht.
Esteröle ein bißchen mehr.
Ungelöstes Wasser schwebt in mehr oder weniger feinen Tröpfchen im Öl herum - je feiner, desto besser. So eine Mischung nennt man eine Emulsion. (Auch Milch ist eine.)
Je feiner die Tröpfchen, um so weniger neigen sie zum Absetzen, und um so leichter bekommt man sie dort hin, wo man sie haben will, nämlich beim Ölwechsel raus - oder sofern vorhanden in einen Zentrifugalfilter. Normale Filter (Haupt- oder Nebenstrom) lassen Wasser durch.
Jeder kann das zu Hause beim Mayonnaise machen probieren: Öl und Wasser kurz schütteln: Die Tropfen sind groß und trennen sich schnell, das Wasser setzt sich unten ab.
Wenn man aber mit dem Mixer oder Pürierstab gründlich durchfährt, hält die Emulsion viel länger.
Mischt man dem Wasser noch etwas Haushaltsreiniger zu (Achtung: dann kann man die Majo nicht mehr essen!), hält die Emulsion tagelang. (Für eßbare Mayonnaisen werden in der Lebensmittelindustrie eßbare Emulgatoren verwendet.)
Im Motor wird ja auch das Öl mit dem Wasser zwischen Kolbenringen und Zylinderwand, bzw. zwischen den Lagerschalen gründlich gemischt.
Irgendwann trennt sich aber jede Emulsion durch Stehen, darum sollte man das Öl ja auch nur frisch gelaufen und heiß wechseln.
Motoren, die lange stehen, setzen unten in der Ölwanne etwas Wasser ab. Ganz unten richtig flüssiges, das meistens aus Kondenswasser während der Stehzeit kommt, darüber eine schwarzgraue Emulsion, die das Kondenswasser von den Kaltstarts (Verbrennungswasser) enthält. So lange diese Wassermenge nicht mehr als 2 oder 3 % ausmacht, stört sie nicht weiter. Das muß das Öl abkönnen.
Wir hatten aber auch schon einen richtigen Wassereinbruch aus dem Kühlkreislauf durch Undichtigkeit, da lagen unten in der Ölwanne 200 Liter Wasser, und darauf 800 Liter Öl, fein säuberlich getrennt, weil die Maschine zum Glück nicht gelaufen ist. Aufgefallen ist es, weil der Ölstandsmesser um Häuser zu viel anzeigte.
Die Theorie, daß luftgekühlte Motoren durchwegs höhere Öltemperaturen in der Ölwanne erreichen, kann ich nicht bestätigen. Meine Käfer mußte ich schon im Gebirge scharf wetzen, damit die Öltemperatur 110°C erreichte, normal waren etwa 80 bis 90.
Beim JX-Motor vom T3-Bus sind 110°C schon Standard, im Gebirge können es schon mal 140 auch werden.
Ob das damit zusammenhängt, daß der Käfer ja immer gebläsegekühlt (Ölkühler im Luftstrom) ist, hingegen der Bus ja indirekt über den Wasserkreislauf vom Fahrtwind gekühlt wird (Ölkühler im Kühlwasser) und den Ventilator nur einschaltet, wenn bei hoher Motorbelastung der Fahrtwind fehlt, kann ich nicht sagen.
LG Kurt Radowisch, Wien
k.radowisch@a1.net
Zitat:
Original geschrieben von alfred39ba
Ich hab von 1987 bis 1998 einen Audi 80 Beziner gehabt. der hat am Schluss 230 000 km draufZitat:
Original geschrieben von Sascha20
@ HunterVolle Zustimmung.
@Alfred
Mich würde mal interessieren, was du für dein tolles 0815 10w40 bezahlst.
Wenn du hier mal ein bisschen lesen würdest, wüsstest du, dass ein gutes Öl nicht teuer sein muss.
Aber das ist wohl zu viel verlangt. Hauptsache mal ein paar Stammtischparolen ablassen.
gehabt (Verkauft an einen Polen) das Auto hat immer nur 15W40 Öl, als nur mineralisch, bekommen.
Bei dem Auto hab ich auch nicht jährlich das Öl gewechselt.
Ist wirklich so - könnt Ihr glauben oder nicht.Gruss
Hi gut alte Motoren sind ja auch extrem anspruchslos aber davon abgesehen habe wir hier im Forum auch so einen der das so macht wie du bzw er treibt das noch schlimmer und hat Fotos von seinem Motor eingestellt beim wechseln der Ölwanne .
Sorry aber die Pic sprechen Bänder so würde mein Motor nie aussehen wollen egal ob er läuft oder nicht .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Ach so und ich dacht du machst das als sparfuchs selber weil du geschrieben hast du macht alles 2 Jahre ein ÖW !Zitat:
Original geschrieben von alfred39ba
Ich geh zu ner freien Autowerkstatt (Kette) da kostet der Wechsel komplett 29.99 , die füllen (angeblich) 10W40
teilsyntehtisch von LiquiMoli rein. So steht es jedenfalls auf dem Ölfass.Na ja für das Geld bekomme ich mein M1 der Filter kostet mich 4 € den rest mache ich selber für mich völlig indiskutabel .
Und wenn ich jetzt das Highstar hohle ( 20 % Aktion ) für 10,99 und das in deinen Lupo fülle tue ich dem Auto was wesentlich besseres du zahlst hir mal wider mehr geld für eigentlich schlerteres Öl aber das ist hier leider immer so die Leute wollen schlau sein sind es aber doch nicht wirklich
Gruß Hunter
Ich zahl für Ölwechsel knapp 30 Euro in zwei Jahren.
Das sind pro Jahr nicht mal 15 Euro - und mach mir nicht mal die Hände schmutzig.
Ich glaub schon das ich ein Sparfuchs bin.
Und jetzt verrate ich die noch was - es ist mir völlig wurscht was für ein Öl da rein kommt.
Das ist meine Erfahrung aus 30 Jahren und 10 Autos, mir ist noch nie ein Motor verreckt.
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von Sascha20
und von 15 Euro die du im Jahr sparst, kaufst du dir also Extras für dein neues Auto, soso.
Nein natürlich nicht.
Ich meinte natürlich die Einsparung gegenüber VW Werkstätten.
Was die verlangen brauche ich ja nicht im Einzelnen aufzuführen,
weiss jeder selber.
In 11 Jahren ist das ein hübsches Sümmchen - wenn mann richtig nachrechnet
langt es vielleicht sogar für nen ATM.
Schöne Grüsse
Zitat:
Original geschrieben von Ignis 4x4
...herrlich, Psycho-Hunter auf dem heiligen Kreuzzug mit dem göttlichen M1, zu geil...😁
Göttlich und wieder ein von 0 Ahnung geplackter Beamte schreibt irgentwas in Forum das er auch mal was sagen kann den zum eigentlich Thema was schreiben ist ja nicht nicht drin .
Alleine das du von M1 Kreuzug spricht wo ich grade das Highstar empfohlen habe lässt mich schwer daran zweifeln ob bei dir im Kopf noch alles soweit ok ist 🙄 Nimms mir aber nicht übel ich tus auch nicht kannst ja schlieslich nichts dafür das du bist wie du bist .
Wie auch wenn man nur die Post wegbringt 😁
PS : Sei aber doch so lieb und bring nicht immer so viel OT in den Therad währe ein schöner zug von dir in Zuckunft .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von alfred39ba
Nein natürlich nicht.
Ich meinte natürlich die Einsparung gegenüber VW Werkstätten.
Was die verlangen brauche ich ja nicht im Einzelnen aufzuführen,
weiss jeder selber.
In 11 Jahren ist das ein hübsches Sümmchen - wenn mann richtig nachrechnet
langt es vielleicht sogar für nen ATM.Schöne Grüsse
Diese Einsparung hat dann aber nichts mehr mit gutem oder schlechten Öl zu tun, sondern mit der Dienstleistung ansich.
Ich wage mal zu behaupten, dass hier die Mehrheit den Ölwechsel nicht bei Vw machen lässt (von Neuwagen in der Garantie mal abgesehen), sondern selbst Hand anlegt. Somit tendiert deine Einspraung gegenüber sehr guten Ölen und Ölwechseln in Eigenregie, gegen null. Vom geringeren Benzinverbrauch ganz zu schweigen.
und mittlerweile sind wir auf Seite 925 und es haben immernoch nicht alle verstanden das ist nicht darum geht, welche Unmengen an verschiedenen Ölen AUSREICHEND sind sondern welche WENIGEN aus verschiedenen Gründen besonders empfehlenswert sind - sei es weil sie das mutmaßliche "Non-Plus-Ultra" des technisch Machbaren sind oder weil sie ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis haben oder sonstige VORTEILE gegenüber den ausreichenden Produkten.
Stattdessen werden hier Erfahrungen wiedergegbenen die damit nichtmal peripher etwas zu tun haben. Um Beispielsweise einen VAG EA827 "zugrunde" zu richten muß man in Sachen "Schluderei mit dem Öl" zu extreme Geschütze auffahren - den älteren Usern sagt vielleicht der Begriff "Gammel-Golf" vom ams noch etwas.....50.000km ohne JEDE Wartung, und das ganze mit einem Mehrbereichsöl wie es Anfang der 80er Stand der Technik war....naja, mancheiner kippt sich sowas ja gerne heute noch in den Motor.....muß man so eine (nach heutigem Stand der Technik) "Brühe" nicht langsam schon mit der Lupe suchen????
der 1.4er von VW in Lupo, Polo und Co. ist übrigens auch so ein nur böswillig sauer zu fahrender Motor (ok, von den Frsotempfindlichkeiten mal abgesehen).
Ein bekannter von mir fährt einen 2.3er Audi - gilt ja ebenfalls als Unzerstörbar - WEIT jenseits der 400.000km - mit 15W-40 Tourig Hightech....hat auch erst soweit ich weiß bei ca. 400tkm neue Schaftis bekommen....allerdings werden hier auch die Intervalle penibel eingehalten und ein Ölkühler genutzt, da die Temperaturen, die Audis "Schnellkocher" so erreicht für (hochwertiges) mineralisches Öl auf Dauer doch etwas ungesund sind....(ich fahre dafür ohne Ölkühler, aber mit "Synthetik"😉
Wie gesagt - solche im Prinzip "überflüssigen" Erfahrungen kann wohl jeder liefern.....denkt mal dran um was es in diesem Thread geht.....es geht um VORTEILE.....