ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

106410 weitere Antworten
Ähnliche Themen
106410 Antworten

Kaltstarts ( also wirklich kalt 0°C und drunter ) sind auch deswegen nicht so gesund denke ich, weil alles ein bisserl klemmt. Stichwort "Wärmeausdehnung".

Nochmal 20K Unterschied machen über die Kolben-ø u.ä schon wieder ein paar mü. die zwicken :)

Viele Grüße,

Torsten

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Hat jemand Erfahrung mit Addinol oder Aviaticon 0w-40?

http://cgi.ebay.de/...NameZWD1VQQtrksidZp1638.m118.l1247QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/...egoryZ30892QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Zum Aviaticon noch ein paar Daten:

Hersteller Finke Mineralölwerk

Visko-Index 182

Pourpoint -42 Grad Cels.

Visko 100 Grad 14,0

Visko 40 Grad 87,0

Zum Addinol habe ich leider keine Daten finden können.

Hintergrund der Frage ist, dass mein "Stammöl" meguin 5-40 vollsyn allmählich in unattraktive Preisregionen driftet und ich wenig Einsehen habe,

statt vorher 70€ nun 100€ oder mehr zu zahlen.

In dem Nachschlagewerk

"Viscosity Index Tables For Celsius Temperatures"

ASTM Data Series Publication DS 39 B

American Society For testing And Materials 1975

Seite 584

finde ich für obgenannte Viskositätswerte einen Viskositätsindex von 166

LG Kurt Radowisch, Wien

k.radowisch@a1.net

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld

 

und wenn man den Wagen immer nur warm (per Standheizung, optimiert) startet?

Gute Frage aber da der Sprit ja nur an den Kalten Zylinderwänden kondensiert und nicht an den warmen und die Gemischaufbereitung nicht so Fett ist wie bei nem Kaltstart sollte das das Prob eigentlich verkleinern ! Ob du dann aber keine Spritverdünnung mehr hast also null durch die Standheizung bin ich überfragt da müsten anderen Experten drann aber ich denke ganz auf null kommst du da auch nicht .

Denn es stell sich ja eine Frage , wassertemp duch Standheizung ich sage jetzt mal ne Hausnummer ca 60 Grad aber das Öl in der Ölwanne nimmt ja nirgens Teil an dem Kreislauf und bleibt kalt in der Wanne zurück stelt sich die Frage was ist wenn du den Motor startest und das Kalte Öl die warmen Zylinderwände trifft obs da nich auch ne Kondensation gibt ?? Oder habe ich da ein Denkfehler drinne ??

Hast du ne Standheizung ?? Was mich da mal interessieren würde vieviel Grad Wassertemp hast du denn oder was kannst du max erreichen wenn sie länger läuft ??? Sind volle 90 Grad den möglich ? Hatte noch nie ne Standheizung und mich auch noch nicht damit befasst .

Gruß Hnter

Treibstoffverdünnung kannst du mit einer Standheizung zwar verbessern, ganz wegbringen wirst du sie kaum. Es sind nämlich die Hochsieder des Benzins, die im Öl verbleiben (ca. 140 bis 210 Grad), und die kondensieren auch an Zylinderwänden, die 60 Grad haben.

Die Standheizungen mit Kühlwasservorwärmung, die ich kenne, wärmen nicht das ganze Kühlwasser, sondern nur den Teil, der im Heizungskreislauf ist (ca. 50 bis 60 Grad). Ein kleines Magnetventil und eine kleine elektrische Wasserpumpe und eventuell ein Kurzschluß-Rohrstück (Einbausatz!) sorgen für Zirkulation in den richtigen Bahnen. (Wenn du den ganzen Motor vorheizt, verlierst du sehr viel Wärme über die Außenflächen wie Kühler und -schläuche, das wäre ja unwirtschaftlich). Außerdem läßt man noch über eine Kunstschaltung das Windschutzscheibengebläse auf kleiner Stufe laufen, damit die Scheibe enteist wird. (Wie gut ist deine Batterie?)

Wenn du dann den Motor startest, tritt die Hauptzirkulation in Kraft und natürlich wird das Kühlwasser, da ein Teil ja schon vorgeheizt ist, schneller warm, was gut ist für den Motor.

In meinem Fahrzeug ist eine Standheizung, die mit dem Motor gar keine Verbindung hat, die heizt nur die Innenraumluft vor. Die Fahrzeugheizung schalte ich erst dann ein, wenn das Kühlwasser warm ist. Das geht viel schneller, wenn die Heizung aus ist, da ich relativ viel Wasser außerhalb des Motors spazieren fahre (Motor hinten, Heizung vorne und viel Schlauch dazwischen).

Die Standheizung läuft über eine eigene Batterie, die nur bei laufender Lichtmaschine am Netz hängt. Über diese Batterie läuft alles, was man im stehenden Auto braucht. Wenn die leer ist, ist sie eben leer, starten kann ich trotzdem.

Außerdem betreibe ich die Standheizung über einen Extratank. Erstens darf man hier ohne Bedenken roten Diesel einfüllen. Auch Leuchtpetroleum oder Schwerbenzin kann verwendet werden.

Zweitens hat mir der Hersteller der Standheizung alle Höllenstrafen angedroht, wenn ich ihm einmal ein Gerät zur Reparatur bringe, das mit Biodiesel betrieben wurde. 5% Beimengung gehen gerade noch, was darüber liegt ist angeblich nicht gut für den Brenner. Und ich fahre gelegentlich Rapsöl pur.

Eine Standheizung solltest du auch im Sommer alle paar Wochen eine halbe Stunde laufen lassen, damit der Treibstoff (besonders beim Benziner) in den Leitungen nicht alt wird (Ausscheidung von harzartigen Bestandteilen, sog "Gum"). Aus eben diesem Grund soll man auch den Reservekanister nicht jahrelang spazieren fahren, sondern spätestens alle drei Monate in den Tank leeren und neu füllen.

Beim Diesel ist das nicht so tragisch, aber allgemein habe ich festgestellt, daß die kurze Haltbarkeit von KFZ-Benzin weithin unbekannt ist.

LG Kurt Radowisch

k.radowisch@a1.net

am 12. Februar 2008 um 11:40

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

 

[...cut...]

keit, desto besser funktioniert die hydrodynamische Schmierung“

Da hätte ich ne Frage dazu habe das vom Doc auch mal gelesen finde es aber nicht mehr . Was die Mittleren Kolbengeschw. betrifft , aber wann kann man sagen ist diese den hochgenug ? Ich meine wenn mein Auto im Standgas

[...cut...]

Gruß Hunter

Soweit ich mich erinnere, ist nicht das Problem, wenn die Kolben "laufen", sondern immer dann, wenn ein Totpunkt erreicht wird, weil da ja JEDER Kolben dann steht und in die andere Richtung "kippt". Dort müssen dann die Additive ran.

Find den Beitrag aber auch nicht mehr so schnell.

Grüße

Schmudi

 

edit:

hier ein und noch ein link zum thema kolbengeschwindigkeit:

http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...

http://www.motor-talk.de/.../welches-motoroel-t230315.html?...

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Ich stell meine Frage von vor ein paar Seiten noch einmal rein, im Zuge der unabwendbaren 0w-20-Diskussion ja etwas unter gegangen:

"Hat jemand Erfahrung mit Addinol MV046 0-40 oder Aviaticon 0w-40

http://cgi.ebay.de/...egoryZ30892QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/...NameZWD1VQQtrksidZp1638.m118.l1247QQcmdZViewItem

 

 

 

Zum Aviaticon noch ein paar Daten:

 

Hersteller Finke Mineralölwerk

Visko-Index 182

Pourpoint -42 Grad Cels.

Visko 100 Grad 14,0

Visko 40 Grad 87,0

 

Zum Addinol habe ich leider keine Daten finden können.

 

Hintergrund der Frage ist, dass mein "Stammöl" meguin 5-40 vollsyn allmählich in unattraktive Preisregionen driftet und ich wenig Einsehen habe,

statt vorher 70€ nun 100€ oder mehr zu zahlen.

Das Aviaticon hat keine Freigaben - es hat schon welche, aber unter einem anderen Namen. Anbei das Addinol-Datenblatt.

Hallo Imclehmann,

 

kann Deinen Link zum Datenblatt nicht öffnen. Bekomme dann von Motor-Talk den Fehler 404 (Seite kann nicht geöffnet werden) angezeigt.

 

Gruß CVM. 

 

Edit:

Ist erledigt, jetzt klappt es auf einmal.

Zitat:

Das Aviaticon hat keine Freigaben - es hat schon welche, aber unter einem anderen Namen. Anbei das Addinol-Datenblatt.

Ah, super, schonmal danke für das Addinol-Datenblatt!

Von Finke hatte ich mir mal eines zu dem 0-40er Öl zuschicken lassen, daraus geht nicht hervor, dass es die Freigaben lediglich unter anderem Namen hat, woher weißt Du das?

Wem das Meguin zu teuer geworden ist, der sollte sich mal nach dem Alpine RS 0W-40 auf Ebay umschauen.

 

Ein 0W-40er mit der Spezifikationen ACEA A3/B3/B4-API SM/CF und echten Herstellerfreigaben: MB-Blatt 229.3, BMW-Longlife-01, VW-Norm 503.01 für 21 EUR/5 Liter .....

 

PS: Ach ja, man munkelt das es dem, vom Sterndocktor als "gut" bezeichneten, Castrol RS 0W-40 entspricht.

Würde von den Daten her aber nicht so ganz passen:

Castrol:

Dichte bei 15°C DIN ISO 3675 kg/m³ 838

Flammpunkt (COC) DIN ISO 2592 °C 220

Viskosität bei 40° C DIN ISO 3105 mm²/s 76

Viskosität bei 100° C DIN ISO 3105 mm²/s 12,8

Viskositätsindex DIN ISO 2909 - 171

CCS -20°C DIN 51377 cP 5850

Sulfatasche DIN 51575 M% 0,73

TBN DIN 3771 mgKOH/g 6,6

Mitan (Alpine):

SAE-Klasse DIN 51 511 - 0W- 40

Dichte bei 15°C DIN 51 757 g/cm3 0,841

Viskosität bei 40°C DIN 51 562 mm2/s 80

Viskosität bei 100°C DIN 51 562 mm2/s 13,5

Viskositätsindex (VI) DIN ISO 2909 - 173

Flammpunkt COC DIN ISO 2592 °C 228

Pourpoint DIN ISO 3016 °C <- 54

Sulfatasche DIN 51 575 g/100 g 1,1

 

Zum Vergleichen: Meguin vollsyn. 5-40

Viskosität bei 40 °C DIN 51562 mm²/s 92

Viskosität bei 100 °C DIN 51562 mm²/s 14,8

Viskositätsindex DIN ISO 2909 168

Flammpunkt DIN ISO 2592 °C 220

Pourpoint DIN ISO 3016 °C - 45

Asche, Sulfat DIN 51575 g/100g 1,25

 

Kannst Du mir mal den Link des Castrol Datenblatts posten? 

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Zitat:

Das Aviaticon hat keine Freigaben - es hat schon welche, aber unter einem anderen Namen. Anbei das Addinol-Datenblatt.

Ah, super, schonmal danke für das Addinol-Datenblatt!

Von Finke hatte ich mir mal eines zu dem 0-40er Öl zuschicken lassen, daraus geht nicht hervor, dass es die Freigaben lediglich unter anderem Namen hat, woher weißt Du das?

...aktuelle trans aktuell (DEKRA Betriebsstoff-Liste)...

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann

...aktuelle trans aktuell (DEKRA Betriebsstoff-Liste)...

Hallo Imclehmann,

 

ja nicht zu viele Infos preisgeben. Du meinst doch sicher die 'trans aktuell spezial 14', DEKRA Betriebsstoff-Liste 2008, welche im November 2007 erschienen ist.

 

 

An alle

 

Diese Schriftenreihe, welche jährlich neu erscheint, ist allerdings sehr informativ u. a. zum Thema Schmierstoffe, Kühlerschutzmittel, Bremsflüssigkeiten ...

Aus meiner Sicht sehr empfehlenswert. ;)

 

Einzelausgaben-Bestellung ist möglich unter

 

- Telefon: (07 11) 1 82 - 12 29

- e-mail: ahofacker@motorpresse.de

 

Gruß CVM.

Danke für die Info!

@wvn: http://129.35.64.91/.../38CB518640B1300CC12571C0004C81EB?OpenDocument

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Wem das Meguin zu teuer geworden ist, der sollte sich mal nach dem Alpine RS 0W-40 auf Ebay umschauen.

Ein 0W-40er mit der Spezifikationen ACEA A3/B3/B4-API SM/CF und echten Herstellerfreigaben: MB-Blatt 229.3, BMW-Longlife-01, VW-Norm 503.01 für 21 EUR/5 Liter .....

PS: Ach ja, man munkelt das es dem, vom Sterndocktor als "gut" bezeichneten, Castrol RS 0W-40 entspricht.

Kann mir kaum vorstellen das das stimmen soll . Wer munkelt denn sowas ??

Über Mitan und Alpine wurde hier schon oft gesprochen und Alpine kommt definitiv von Poweroil und Mitan soweit ich weis auch ist nicht all zu lange her wo hir darüber diskutiert wurde unteranderm warst du auch an der Diskusion beteidigt und das Poweroil wo Mitan und Apine und die Kauflandkette dazugehören der letzte schrott ist wiisen wir in dem Therad bereits seid Seite 1 von Heiza !!

Aber auch sehr viele anderen habe hier mit Probs bei der verwendung mit Poweroil und Alpine berichtet .

Die Behauptung das hinter dem Alpine RS das Castrol stecken soll halte ich mal stark an den Haaren herbeigezogen !!!

 

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Danke für die Info!

@wvn: http://129.35.64.91/.../38CB518640B1300CC12571C0004C81EB?OpenDocument

Danke, damit erklärt sich die Sache.

Das ist das "Edge", ich sprach von dem Vorgänger, dem "normalen" (Vorgänger) RS 0W-40 (ohne Edge).

Auf die Schnelle gesucht:

ich zitiere:

Das 0W-40er v. Castrol gehört zu den besseren mit LL-01-Freig. Mit dem neuen Mobil 1 kann es aber nicht mithalten. Beim Mobil 1 ist sowohl das Grundöl wie auch das Additiv-Paket nochmal deutlich hochwertiger. Nur zwei Beispiele: Das 0W-40er Castrol hat einen VI von 173. Deshalb ist esl auch fast noch ein 0W-30er. Der 40er Bereich geht v. 12,5 bis unter 16,3mm2/s bei 100Grad. Castrol = nur 12,9. Ist also gerade noch so in den 40er Bereich rein gerutscht.

http://www.motor-talk.de/.../...syntetik-oder-mineral-t454919.html?...

Hier spricht Sterndocktor auch vom 0W-40er Castrol (VI mit 173) welches zwar nicht so gut wie das Mobil 1 ist, insgesamt aber zu den besseren Ölen mit BMW LL-01 gehört ...

 

Deine Antwort
Ähnliche Themen