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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
hast du den :D mal gefragt, was man alternativ nehmen könnte, wenn das estheröl gerade nicht vorhanden ist?
Alternativ kann 5W-30 genommen werden, was aber beim nächsten Ölwechsel gegen 0W-20 getauscht werden sollte. Das ist aber nicht die Aussage der Händlers, sondern steht in der Betriebsanleitung. Die Händler werden vermutlich einfach das 5W-30 einfüllen, weil wahrscheinlich kein Händler ein 0W-20 im Angebot hat. Soweit ich weiss, ist dieses Öl auch nur für die neuen Dual-VVT-i Motoren im Auris 1.6 und im Yaris TS vorgesehen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen, mineralölbasierten Ölen hat das Esteröl offensichtlich so gut wie keinen Kraftstoffeintrag während des Wechselintervalls. Außerdem wird auf die Verwendung von Viskositätsindexverbesseren vollständig verzichtet. Die Viskosität des Esteröls verändert sich daher während des Wechselintervalls nicht. Warum und weswegen das so ist, kann ich aber auch nicht erklären, weil mir das nötige technische Wissen fehlt. Ich weiss nur, dass es so ist. ;)
Ich werde mein öl jetzt immer da kaufen!
http://ssl.delti.com/reifendirekt-at/Motoroel.html
ich bin ja aus Ö aber denke die würde auch nach Deutschland Versenden.
Zitat:
Original geschrieben von schranz-master
ich bin ja aus Ö aber denke die würde auch nach Deutschland Versenden.
Das denke ich auch, zumal die in Hannover sitzen...:D
@ Aygo Club
Erklär uns Unwissenden mal, wie das Esteröl den Spriteintrag verhindert? Brüllt es den Sprit an, der ihm entgegenkommt, sodass der gleich wieder kehrt macht? :confused:
Vielleicht solltest du einfach mal akzeptieren, daß sich die Ingenieure bei der Verwendung von 0W20 in den Motoren was gedacht haben, auch wenn es nicht in deinen beschränkten Horizont passt, oder ist das schon ein Anflug von Größenwahn bei dir und deinen übrigen Glaubenskriegern hier? Selbst dein Guru hat ja zugegeben, daß das 0W20 von der Stabilität des Schmierfilms sehr gut ist, der Rest von ihm zu diesem Thema war eh nur reine Spekulation, ohne die jeweiligen Motoren und Dichtungen wirklich zu kennen.
Solltest du aber als Konstrukteur im Motorenbau tätig sein und diesbezüglich Kompetenzen nachweisen können, würden mich objektive, sachliche Fakten interessieren, ansonsten würde nicht nur ich es begrüßen, wenn du das BMW-Forum vollmüllst, wo sich dein Guru jetzt rumtreibt. Das gilt auch für die sonstigen Glaubenskrieger hier, die unkompetent, unkritisch und unreflektiert immer die selbe Leier runterbeten. Schade nur das die Mod´s hier nix taugen und der Riesenfred gehaltlos immer länger wird.
Unser Haustroll hat wieder was zu melden!? :rolleyes:
Zitat:
Erklär uns Unwissenden mal, wie das Esteröl den Spriteintrag verhindert? Brüllt es den Sprit an, der ihm entgegenkommt, sodass der gleich wieder kehrt macht? :confused:
Das weiss ich selbst nicht, weshalb das so ist. Aber Esteröle haben nunmal die Eigenschaft, ihre Viskosität während des Wechselintervalls nicht zu verändern. Warum und wieso müsste man einen Ölchemiker fragen. ;) Wahrscheinlich wird es wohl so sein, dass evtl. eindringende Kraftstoffmengen sich nicht mit dem Esteröl verbinden, bzw. gleich verdampfen. Jedenfalls ändert sich im Gegensatz zu Mineralölen nicht die Viskosität. Das hat natürlich auch mit dem nicht vorhandenen VI-Verbesserern des Fuchs 0W-20 zu tun. Andere auf Mineralöl basierende Öle wie z.B. 0W-40 oder 5W-50 benötigen zur Erreichung der großen Viskositätsspanne jede Menge VI-Verbesserer. Aber gerade diese Zusätze sind sehr empfindlich und "verschleissen" während des Wechselintervalls, sodass aus einem 0W-40 u.U. ein 0W-30 werden kann.
Diese "Gefahr" der Ölverdünnung besteht also beim Fuchs 0W-20 nicht, was das Öl ja gerade interessant macht. Man hat über den gesamten Zeitraum der Verwendung immer eine gleichbleibende Ölqualität und somit einen idealen Schutz der Bauteile. Und dafür, dass das Öl im Sommer nicht zu heiß wird, werden die Toyota-Ingenieure sich schon was einfallen lassen haben. Lt. Handbuch kann man das 0W-20 bei Außentemperaturen bis zu 40 Grad fahren.
Hallo Leute,
hab da mal ne kurze Frage:
Ist das ÖL im nachfolgenden Angebot das selbe wie auf oilportal.
Da beim Buchtangebot einige Freigaben anders sind als bei oil...
http://cgi.ebay.de/...yZ30892QQrdZ1QQssPageNameZWD1VQQcmdZViewItem?...
Vielen Dank schon mal und Ciao
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Zitat:
Erklär uns Unwissenden mal, wie das Esteröl den Spriteintrag verhindert? Brüllt es den Sprit an, der ihm entgegenkommt, sodass der gleich wieder kehrt macht? :confused:
Das weiss ich selbst nicht, weshalb das so ist. Aber Esteröle haben nunmal die Eigenschaft, ihre Viskosität während des Wechselintervalls nicht zu verändern. Warum und wieso müsste man einen Ölchemiker fragen. ;) Wahrscheinlich wird es wohl so sein, dass evtl. eindringende Kraftstoffmengen sich nicht mit dem Esteröl verbinden, bzw. gleich verdampfen. Jedenfalls ändert sich im Gegensatz zu Mineralölen nicht die Viskosität. Das hat natürlich auch mit dem nicht vorhandenen VI-Verbesserern des Fuchs 0W-20 zu tun. Andere auf Mineralöl basierende Öle wie z.B. 0W-40 oder 5W-50 benötigen zur Erreichung der großen Viskositätsspanne jede Menge VI-Verbesserer.
Da liegst Du leider falsch. Auch moderne PAO-Öle (0w-40 sind keine Mineralöle!) behalten Ihre Viskosität, genau wie Dein 0w-20. Die eingesetzten VI-Verbesserer sind stabil, und es ist auch nicht "jede Menge" davon nötig. Hierbei ist aber immer nur vom Öl selbst die Rede, nicht von einer Öl/Wasser/Benzin Mischung. Gegen Spritverdünnung ist jedes Öl machtlos, und ein 40er hat hier naturgemäß mehr Reserven als ein ohnehin schon sehr dünnes 20er. Ich habe aber auch keine Zweifel, dass Dein Motor 4 Jahre überlebt, und an der eigentlichen Qualität des Fuchs Öles auch nicht. Das ganze wird erst zum Thema, wenn Du den Wagen längst nicht mehr hast. "Esterresistente" Dichtungen gibt es nicht, es gibt nur Ester, die weniger aggressiv sind als andere.
Ich möchte euch bitten , nicht so auf Aygo Club rumzuhacken und ihn als beratungresistenten Ignoranten darzustellen. Er hat umfangreich recherchiert und sich nach allen Seiten abgesichert......
Ich bin an seinen (Langzeit-) Erfahrungen sehr interessiert..danke für deinen Mut und deine Hartnäckigkeit.
Berichte einfach..wenn dir danach ist.
Nachdem die Fa Öl- Schüler (Gebietsgroßvertretung und -gerade entdeckt- auch Einzelhändler mit Abholmarkt für Fuchs hier in Freiburg/Ebringen/Südbaden)
in einem von Aygo erwähnten Link berichtete, den gesamten Pkw- Vertriebsfuhrpark in 1998 problemlos auf dieses Fuchs 0W20 umgestellt zu haben, sehe ich das Risiko für Aygo als minimal an.
Möglicherweise erfüllt dieses zinkfreie Motoröl Prüfnormen, welche es noch gar nicht gibt, sondern es in Zukunft möglicherweise A6/B6 od C4 mal heißen....? nur mal so laut gedacht....
Bitte mehr Respekt untereinander......
Man könnte ja jemand von der Fuchs AG bitten, hier ein Statement loszulassen......
Wie wäre das...? Müßte ja in Ihrem und unserem Interesse sein.......
EDIT: puhhhh, den Link gefunden:
http://www.motor-talk.de/.../fuchs-titan-gt1-0w-20-t591820.html?...
Mit Spritverdünnung hatte ich bei meinen Autos noch nie Probleme, weil ich einfach keine Kurzstrecken fahre. Ich fahre praktisch immer mindestens 20 km am Stück, meistens aber noch mehr. Und dazu kommt dann ab und zu am Wochenende eine 2 oder mehrstündige Tour. Daher wird sich wahrscheinlich ohnehin kaum Wasser im Öl ansammeln können. ;) Ich hab jedenfalls keinerlei Bedenken, dass dem Motor mit dem 0W-20 irgendwas passieren könnte. Die Maschine läuft wirklich super mit dem Zeug. Selbst beim Kaltstart hört es sich so an, als wenn der Motor schon sofort komplett durchölt wäre. Auch beim Ausdrehen marschiert der wie nen Uhrwerk. Das Fuchs GT1 hat mit Sicherheit eine hervorragende Qualität, auch wenn die Viskositätsklasse zunächst etwas Abendteuerlich erscheint.
Außerdem ist es ja auch interessant, mal etwas Neues und unbekanntes auszuprobieren. ;)
Ein 0W40 hat zwar sehr entfernt Erdöl als Grundstoff aber selber nicht mehr viel mit dem zu tun. Erst vor ein paar Seiten stand das PAOs aus Rohbenzin gewonnen werden.. die Grundstoffe werden dabein in aufwendigen Verfahren komplett umgemodelt um sie so zu haben wie man will.
Diese Grundöle sind äußerst scherstabil und verädern sich innerhalb sinnvoller Interavalle nicht. Je nach Visko Lage werden VI Verbesserer benötigt aber weitaus weniger als bei mineralischen oder HC Ölen weil der Viskobereich der vollsynt. Grundöle schon sehr hoch ist. Da seit einigen Jahen ein regelrechtes Wettrüsten bei den Wartungsintervallen stattfinder bin ich mir sicher, daß einige Hersteller zu Esterölen gegangen werden wenn diese z.b. das Problem der Spritanreicherung gelöst hätten..denn beim Benziner ist die Verdünnung durch Sprit wohl der Knackpunkt während bei Dieseln ja theoretisch bis zu 50.000km möglich sind..der Sinn ist wieder ne andere Sache. Bei nem hochwertigen nicht-Erster Öl spielt die Ausdünnug bzw. Abscherung meiner Meinung nach in der Praxis keine große Rolle. Daß die 20er Öle aus Amerika kommen haben wir ja schon öfters gehört und auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen, die Fahrprofile dort sind komplett anders... dort fährt man auf der Autobahn mit Tempo 120 und Tempomat, die Motoren drehen entsprechend niedrig und die Temperaturen sind moderat... dort brettert niemand nachts Hamburg-München mit langen Strecken Bodenblech wie es bei uns üblich ist. Wer mal ein bisschen in amerikanischen Foren stöbert wird auch merken daß dort aus denselben Gründen die Motoren wahnsinnige Laufleistungen erreiche ohne Überholung. Und auch was den Spareffekt angeht hätten die Hersteller bei uns doch schon reagiert, es wird doch um jedes zehntel gekämpft..warum hat dann sogar VW die Bremse gezogen und ist von den extremen Wasserölen weg ? Weil viele Motoren hoch sind und weil sich die Kunden massiv über die hohen Ölverbräuche beschwert haben.
Zitat:
Original geschrieben von Smileymanni
Ich möchte euch bitten , nicht so auf Aygo Club rumzuhacken und ihn als beratungresistenten Ignoranten darzustellen. Er hat umfangreich recherchiert und sich nach allen Seiten abgesichert......
Ich hoffe Du meinst nicht meinen Beitrag, kann mich nicht entsinnen, das getan zu haben. Aber angesichts des Zeitstempels wohl nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Smileymanni
Nachdem die Fa Öl- Schüler (Gebietsgroßhändler hier in Südbaden) in einem von Aygo erwähnten Link berichtete, den gesamten Pkw- Vertriebsfuhrpark in 1998 problemlos auf dieses Fuchs 0W20 umgestellt zu haben, sehe ich das Risiko für Aygo als minimal an.
In 1998 gab es DIESES Öl sicher noch nicht. Mehr will ich dazu aber gar nicht sagen.
@ turbokraft
Wenn es die selbe Bezeichnung hat, wird es auch das gleiche sein. Bei dem Verkäufer hab ich auch mal gekauft, keine Beanstandung.
Moin,
interessant ist, dass die Firma Fuchs selbst auf ihrer Homepage diese 0W-20-Rennsuppe für keinen einzigen handeslsüblichen PKW empfiehlt, auch nicht für Toyota!
Es heißt nur: Ideal für den Rennsport, Freigaben, ACEA-Einstufung oder zumindest eine API-Klasse existieren nicht.
Warum wohl?
Gruß
Frank
@ Jan0815
Das dürfte denselben Grund haben wie bei den Anbietern diverser Mittelchen die sie selbst angeblich seit Jahren mit positiven Rückmeldungen vertreiben und wenn man dann fragt ob sie es im eigenen PKW verwenden kommen Ausflüchte.
Fazit,kein Autohersteller verwendet die Suppe,nicht mal Ford und die stellen gewiss keine hohen Anforderungen und Fuchs hat keinerlei Klassifizierungen vorgenommen und empfielt das Öl auch nicht für Strassenautos.Alleine das sollte jedem klarmachen das dieses Öl nicht für normale PKW vorgesehen ist.
Ich bedauere nur den Käufer des Gebaruchtwagens wenn der dann möglicherweise die Schäden beheben lassen darf.
Stellt sich für mich auch die Frage nach dem Sinn eines solchen Öles in einem Serienauto für denn Alltag. Mag es im Rennen darum gehen, jedes PS zu suchen ist das sonst Quatsch. Schon bei den 30er Ölen mit abgesenkter HTHS war kaum ein Verbrauchsunterschied zu guten "normalen" Ölen festzustellen. Ein Nieschenprodukt.
Shell hat vor 2 oder 3 Jahren ein 5W-20 rausgebracht das aber sang und klanglos wieder verschwunden ist