Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
hallo,
ich danke für die beiträge! 😁
denke habt beide nicht ganz unrecht mit eurer vermutung. auch ist mir bewußt, dass ich mir eine total überteuerte plüre gekauft habe. 😎
allerdings halte ich die frage für berechtigt (und interessant).
grüße aus dem hohen norden,
von einen der einen elch fährt und kein drehzahlfanatiker ist (außer natürlich, wenn die power abgerufen werden muss).
@Ostseeblitz
Der Preis ist eine Sache. (Selber schuld 😉 )
Aber mit "Plörre" liegst du etwas daneben. Im Mid/Low-Saps-Bereich gehört das Castrol Edge 0W-40 wohl mit zu den besten (wobei da das Angebot an vollsynthetischen Produkten eh sehr dünn ist).
Ich würde da keine Sekunde an Trauer verschwenden, dass es kein M1 ist (den Preis wieder mal außen vor). Passt schon.
Gruss
Hallo Sternendocktor,
mit Freude konnte ich schon den einen oder anderem Threat verfolgen in dem du dich zum Thema geäußert hast. Man bekommt leider von 10 Leuten 10 Unterschiedliche Antworten. Deshalb vertraue ich dir mal, weil du dich anscheinend sehr intensiv mit dem Thema befasst hast.
Meine Frage wäre:
Ich habe im Mai 2006 eine Audi Coupe Bj 10/95 mit 95000 km ll gekauft. Der Motor ist ein 2,6 6 Zylinder. Mkb: ABC. Das Auto hatte Scheckheft von Audi bis 2002 und 70000km. Dannach wurde Öl von einem Bekannten des Vorbesitzers immer gewechselt. Das Auto hat nun 140.000 km gelaufen. Fahre also recht viel. Ich habe immer das Castrol 5w40 Vollsynt. eingefüllt. Jetzt habe ich letzte mal gesehen, als ich den Oleinfüllstutzen aufgemacht habe an den Teilen die man sehen kann ein schmieriger Dreck klebte. Mit einem Taschentuch und etwas Druck bekam man den ab. Mann konnte dann an einigen Teilen wieder die Audi Ringe sehen. Dieser Dreck, ist das die vielbesagte Ölkohle? Ich mache regelmässig nach 15.000 km einen Ölwechsel. Ist das dann noch normal? Mein Plan für den nächsten Wechsel: Vorher Motorclean rein und dann Mobil1 0W40. Was hältst du davon.
Meinungen von anderen Dr. nehme ich auch gerne engegen.
Vielen Dank schon mal
Gruß
Patrick
@ martins42
denke ich auch bzw. ich bin mir sicher, dass das für mich "reicht". auch - um mich als pfennigfuchser zu outen - ist der literpreis genau dem m1 0w-40 gleichwertig. war weiter oben eher sarkastisch und selbstironisch gemeint.
denke, dass ich mitlerweile semiprofesionell (nach lesen dieses themas und dank des sternendoc´s) an jedem stammtisch auftrupfen kann. mir war das thema bisher öl nie so wichtig. aber ich fahre halt privat sehr viel udn liebe mein auto sehr und hoffe, neben der fahrweise auch durch benutzung des "richtigen" öls die liebe noch lange lange jung zu halten. 😁
zurück zum thema: "veraltete" empfehlungen.
grüße aus´m norden
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Die Frage, ob die Empfehlung für das M1 noch aktuell ist
wurde durch den User Goldfinger in einem Forum so beantwortet:
"Das 0W-40er Mobil 1 braucht keinen Nachfolger, weil das ständig
verbessert wird. Seit es das gibt, wurde das bereits mehrmals
grundlegend verändert. Letzte Änderung der Formulierung (was
allerdings nur eine kleine war), liegt nur ca. 6 Monate zurück.
Seither sehen auch die Aufkleber auf den Gebinden anders aus -
sind jetzt mehr goldfarben..."
Hier die Quelle
@martins42
Konntest oder wolltest du die Frage nicht beantworten?
Bist doch dort auch aktiv.
Zitat:
Original geschrieben von jw61
Die Frage, ob die Empfehlung für das M1 noch aktuell ist
wurde durch den User Goldfinger in einem Forum so beantwortet:
"Das 0W-40er Mobil 1 braucht keinen Nachfolger, weil das ständig
verbessert wird. Seit es das gibt, wurde das bereits mehrmals
grundlegend verändert. Letzte Änderung der Formulierung (was
allerdings nur eine kleine war), liegt nur ca. 6 Monate zurück.
Seither sehen auch die Aufkleber auf den Gebinden anders aus -
sind jetzt mehr goldfarben..."
Hier die Quelle
@martins42
Konntest oder wolltest du die Frage nicht beantworten?
Bist doch dort auch aktiv.
Welche Frage? Die ob eine Empfehlung für das M1 veraltet sein könnte?
Die Frage ist in gewisser Weise sinnlos und wird auch nicht davon beantwortet, dass das M1 kontinuierlich weiterentwickelt wird (was ich erstmal glauben will).
Natürlich kann zumindest grundsätzlich irgendein Anbieter irgendwann eine Formulierung finden die besser als die vom M1 ist. Wobei man bei dem "besser" schon wieder nach den Kriterien fragen muss. Z.B. im Gesamtpaket inklusive Abgasnachbereinigung/DPF gibt es heute schon Öle die "besser" als das M1 sind.
Und wenn diese neue Formulierung patentiert wird kann Mobil da auch das Nachsehen bekommen, weil sie's dann nicht nachahmen können.
Ist übrigens eine der Risiken die ich in diesem Thread sehe. Hier sind dank der Arbeit von SD diverse veraltete Stammtischweisheiten endlich mal vom Tisch, aber nur mit dem Ergebnis, dass ein neuer Absolutismus entstanden ist. Aber mit solchen Überlegungen dringe ich hier anscheinend eh zu niemanden so recht durch.
Ciao
Zu den alten Freigaben auf den M1 Kanistern in Baumärkten gibt es eine einfach Erklärung, die Kanister sind auch wirklich alt. Sah letztens M1 Kanister mit Produktcode von 2005 im Regal stehen. Ich meine wundern brauchen die sich nicht das dort niemand 5l M1 für €69.- kauft. Hab letztens beim großen E 4x4l also 16l für €117.- incl. Versand+500ml WD40 Spray als Geschenk bekommen. Das ist gerade mal die Hälfte des Preises im Baumarkt und Produktcode G77 von Juli 2007 also schon die neuste Ausführung mit den goldfarbenen Aufkleber. Von den M1 inet Händlern ist opaplette auch ein empfehlenswerter M1 Händler.
Zitat:
Original geschrieben von CoupeV6
... Dieser Dreck, ist das die vielbesagte Ölkohle?...
Was fürn Dreck? War das vielleicht brauner Schaum?
Ölkohle ist schwarz und hart.
Zitat:
Original geschrieben von CoupeV6
Hallo Sternendocktor, ...
Den gibt's hier nicht mehr. Er hat sich schon Angfang 2007 von der "Droge" MT losgerissen 😉 und sperren lassen.
Zitat:
Original geschrieben von CoupeV6
... Ich habe im Mai 2006 eine Audi Coupe Bj 10/95 mit 95000 km ll gekauft. Der Motor ist ein 2,6 6 Zylinder. Mkb: ABC. Das Auto hatte Scheckheft von Audi bis 2002 und 70000km. Dannach wurde Öl von einem Bekannten des Vorbesitzers immer gewechselt. Das Auto hat nun 140.000 km gelaufen. Fahre also recht viel.
Viel? 70.000 km in 5 Jahren (2002 -2007) machen 14.000 km / Jahr. Das bekommt man durchaus auch mit Kurzstrecken zusammen.
Zitat:
Original geschrieben von CoupeV6
Ich habe immer das Castrol 5w40 Vollsynt. eingefüllt. Jetzt habe ich letzte mal gesehen, als ich den Oleinfüllstutzen aufgemacht habe an den Teilen die man sehen kann ein schmieriger Dreck klebte. Mit einem Taschentuch und etwas Druck bekam man den ab. Mann konnte dann an einigen Teilen wieder die Audi Ringe sehen. Dieser Dreck, ist das die vielbesagte Ölkohle? Ich mache regelmässig nach 15.000 km einen Ölwechsel. Ist das dann noch normal? Mein Plan für den nächsten Wechsel: Vorher Motorclean rein und dann Mobil1 0W40. Was hältst du davon. ...
Das Castrol dürfte als 5W-40er kein vollsynthetisches Öl sein. Das ist aber auch egal. Wichtig ist insbesondere die Erfüllung der für deinen Motor vorgeschriebenen VW/Audi-Öl-Norm.
Hier gab es schon einige Ölempfehlungen in der 5W-40er Viskositätsklasse von Sterndocktor, in der z. B. das Öl "Fuchs Titan Supersyn 5W-40" vorkam, was auch kein - im klassischen Sinne - vollsynthetisches Öl, aber trotzdem zu empfehlen ist. In diesem Beitrag findest du eine Zusammenfassung von empfehlenswerten Ölen, die die VW-Norm 502 00 erfüllen und teilweise noch mehr können. Die sollten auch für deinen Motor reichen (aber geforderte Norm in deiner Betriebsanleitung beachten!).
Mit allen Ölen wirst du aber diesen "schmierigen Dreck" in der Öleinfüllöffnung erkennen können - mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger. Denn dieser gelb-bräunliche Schleim dürfte wahrscheinlich eine Öl/Wasser-Emulsion sein, die durch Kondenzwasser an der kältesten Stelle des Motors (innen), also unter der Zylinderkopfhaube, hervorgerufen wird. Das fällt insbesondere dann an, wenn der Motor bzw. insbesondere das Öl selten richtig durch und durch heiß wird - und das auch öfter mal über mehrere hundert km bleibt. Wenn du deine 14.000 km / Jahr über 350 Tage verteilst, bist du pro Tag nur 40 km unterwegs. Wenn das eine Strecke ist, geht das im Winter ja noch. Aber schon wenn du das auf 3 Fahrten aufteilst, wird das Öl nie richtig warm (also über 80 °C) und folglich können eingelagertes Kondenzwasser und Kraftstoff nicht mehr richtig verdunsten. (Die möglichen Folgen kannst du dem diesen Beitrag anhängenden Bericht der Auto-Bild aus dem Jahr 2002 entnehmen.)
Die Entstehung dieses Schleims kann man in der kalten Jahreszeit oft nicht verhindern. Und er ist auch nicht wirklich und sofort schädlich. Vielleicht reicht es ja auch schon, die Anzahl der Kaltstarts zu reduzieren und dafür Fahrten zusammenzulegen, oder auf die eine oder andere Kurzstrecke zu verzichten.
Gegen das M1 und das Motor-Clean ist, bei korrekter Anwendung und wenn der Motor noch nicht so zugesetzt ist, dass er innen wie ein Flöz aussieht, nichts zu sagen. Habe es selbst bei meinem Vento (siehe Sig.) so gemacht und es bis heute nicht bereut (siehe meine Erfahrungsberichte hier nach @Sniffi38 und hier).
Schönen Gruß
Wie wird das Motor-Clean von Liqui Moly richtig angewendet?
Und wie arbeite dieser Stoff? Ist es schädlich den Motor damit länger laufen zu lassen?
Das Zeug gibt es immer in 500ml was für 5l Öl reichen soll. Ist es schädlich das Zeug auf weniger zB. 3,5l zu kippen?
Habe nachdem das Öl abgelassen war immer mit einen Heissluftfön den Rest rausgeblasen.
Ist das empfehlenswert?
Nene... 2006 bis jetzt 45000 km.
Hab mich vielleicht umständlich ausgedrückt.
Und es war auch 5w30 von Castrol. Auf jeden Fall stand Vollsyn. drauf.
gelblicher Ölschlam ist es nicht.... eher wie angetrocknete dunkle erde.
ein bisschen ÖlKohle gibt es wohl in jeden Motor. Wie es dazu kommt hast du sicher schon in den Beiträgen von Sterndoctor gelesen. Allerdings scheinen diese 30er Öl garnicht so gut zu sein. bzw gibt es da schlechte Erfahrungsberichte. (ein paar Seiten zurück blätter)
Ein Schelm, der behaupte ich wär selber lese-faul *gggg* 🙂😛
***********************************************************
Links Zylinder mit Öl-Kohle nach 190.000 km
Rechts Zylinder sauber dank Wassereinbruch 🙂 -> neue Kopfdichtung Zylinderkopf geplant.
Zitat:
Original geschrieben von GaNjAmAn
Links Zylinder mit Öl-Kohle nach 190.000 km
Rechts Zylinder sauber dank Wassereinbruch 🙂 -> neue Kopfdichtung Zylinderkopf geplant.
Hört man ja immer wieder das Zylinder mit Wassereinspritzung sauber werden 😉
Zitat:
Original geschrieben von GaNjAmAn
ein bisschen ÖlKohle gibt es wohl in jeden Motor. Wie es dazu kommt hast du sicher schon in den Beiträgen von Sterndoctor gelesen.
[...]
Aber nicht unter dem Ventildeckel. Und Ölkohle wischt man auch nicht mit dem Lappen weg.
Vermute eher Ölschlammbildung.
Gruss
Werden dann wohl mal wirklich Motorclean reinmachen und Mobil1 0W40 reinschütten.
Wundert mich schon das bei ne Fahrleistung über 20000 km (davon 80% Autobahn)
sich Ablagerungen bilden.