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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 30. August 2022 um 09:12:04 Uhr:

Zitat:

@dave0506 schrieb am 29. August 2022 um 22:48:51 Uhr:

Das wundert mich etwas das die 504 00 und 507 00 für Rußpartikelfilter ausgelegt ist.

Ich hatte diesbezüglich Castrol angeschrieben und die meinten es wäre das richtige Öl.

Hast du evtl auch eine Empfehlung für ein 5w40? Ein 0w möchte ich ungern nutzen, da der Motor eh schon am Schwitzen ist. Ich befürchte, das ich es damit nur verstärke.

Mit dem von dir genannten Öl wäre kein LL Wechsel möglich, richtig?

Was ist von Meguin zu halten? Wichtig wäre mir ein vollsynthetisches Öl

.

Deine Angaben zum PKW sind nicht ausreichend.

Ist es ein Benziner oder 2,5 TDI mit 150PS oder 180PS.

Weiterhin fehlen Angaben zum BJ, Fahrprofil und Kilometerleistung.

Ist der Motor aus der Serie mit dem anfälligen Ölpumpenantrieb. (kapitale Motorschäden)

Wird das Zahnriemen-Wechselintervall eingehalten.

Leichtlauföle dienen zur Reduzierung der Verlustleistung über Flüssigkeitsreibung.

Üblicherweise sind die für Ölwechsel im Festintervall ausgelegt, die Freigabe VW 50200 ist für Benzinmotore.

Longlifeöle ermöglichen längere Ölwechselintervalle.

Longlifeöle reichern sich über die Betriebszeit mit Ölfilter gängiger Feinstverschmutzung.

Diese wirkt mit der Zeit wie läppende Feinstabtragung und erzeugt Ablagerungen im Schmiersystem.

Öl-Schwitzender Motor.

Man kann, wenn kein Dichtungsschaden vorliegt,

mit Valvoline Maxlife 5W40 das Problem in den Griff bekommen.

https://sharena21.springcm.com/.../...6e23-e0ec-e811-9c1b-ac162d889bd1

https://www.motointegrator.de/.../...oel-valvoline-maxlife-5w40-1l?...

Hi,

es handelt sich um den 193 PS Benziner mit derzeit 288000km runter. Profil eher normal, selten mal straffer.

Zahnriemen wurde bisher wohl immer erledigt. Keine Ahnung ob der Ölpumpenantrieb anfällig ist. Höre ich das erste mal. Wechselintervall würde ich gerne auf festes umstellen.

Gruß Dave

 

Zitat:

@dave0506 schrieb am 30. August 2022 um 21:16:52 Uhr:

Hi,

es handelt sich um den 193 PS Benziner mit derzeit 288000km runter. Profil eher normal, selten mal straffer.

Zahnriemen wurde bisher wohl immer erledigt. Keine Ahnung ob der Ölpumpenantrieb anfällig ist. Höre ich das erste mal. Wechselintervall würde ich gerne auf festes umstellen.

Gruß Dave

#

@dave0506

Schwitzender Motor, wenn kein Dichtungsschaden vorliegt, kann man mit LecWec bei geeigneten Dichtungen das Schwitzen reduzieren.

https://www.ebay.de/itm/362961901071?...

Shell Helix Ultra 5W40 lizensiert mit VW 50200 & MB 229.5

Beim Motoröl muß man aufpassen, oft werden alte Lagerbestände abverkauft.

Deshalb aufs Etikett achten, ob es das Neue oder das Alte ist.

Bild im Link zeigt die neue Formulierung, erkennbar weil mit API SN Plus

https://www.amazon.de/.../?...

 

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 1. September 2022 um 10:31:01 Uhr:

Zitat:

@dave0506 schrieb am 30. August 2022 um 21:16:52 Uhr:

Hi,

es handelt sich um den 193 PS Benziner mit derzeit 288000km runter. Profil eher normal, selten mal straffer.

Zahnriemen wurde bisher wohl immer erledigt. Keine Ahnung ob der Ölpumpenantrieb anfällig ist. Höre ich das erste mal. Wechselintervall würde ich gerne auf festes umstellen.

Gruß Dave

#

@dave0506

Schwitzender Motor, wenn kein Dichtungsschaden vorliegt, kann man mit LecWec bei geeigneten Dichtungen das Schwitzen reduzieren.

https://www.ebay.de/itm/362961901071?...

Shell Helix Ultra 5W40 lizensiert mit VW 50200 & MB 229.5

Beim Motoröl muß man aufpassen, oft werden alte Lagerbestände abverkauft.

Deshalb aufs Etikett achten, ob es das Neue oder das Alte ist.

Bild im Link zeigt die neue Formulierung, erkennbar weil mit API SN Plus

https://www.amazon.de/.../?...

Würde eine Ölspühlung vorm Ölwechsel Sinn ergeben? Meine Kurbelgehäuseentlüftung ist schon ziemlich versifft mittlerweile.

Haben die Öle eine reinigende Eigenschaft? Der Motor verbraucht leider auch etwas Öl.

Mein Gedanke war einmal zu spülen mit so einem Reiniger den man zum Öl zu gibt, Öl ablassen, neu befüllen und zusätzlich so ein Öl stopp rein ala LIQUI MOLY. Was ist davon zu halten?

Hatte bei meinem ehemaligen A4 bestens funktioniert. Aber: Es funktioniert nur wenn du auch Ablagerungen hast. Richtig "frei" bekommst du diverse Teile wie Kolbenringe leider nicht mehr. Bei meinem A4 hatte das damals ca 1l alle 2500 km auf 1l alle 5000 km gedrückt (ca 90 tkm) und bis 250 tkm ists wieder auf 1l alle 2500 km gestiegen. Und nein, das waren am Ende KEINE Ablagerungen.

Die Kurbelgehäuseentlüftung kann man tauschen. Ist die durch, ziehts wegen Unterdruck eh Öl. Siehe https://youtu.be/8rsN9gn2Io8?t=674 wie man die Diagnose stellen kann.

Zitat:

@dave0506 schrieb am 1. September 2022 um 18:20:20 Uhr:

 

Würde eine Ölspühlung vorm Ölwechsel Sinn ergeben? Meine Kurbelgehäuseentlüftung ist schon ziemlich versifft mittlerweile.

Haben die Öle eine reinigende Eigenschaft? Der Motor verbraucht leider auch etwas Öl.

Mein Gedanke war einmal zu spülen mit so einem Reiniger den man zum Öl zu gibt, Öl ablassen, neu befüllen und zusätzlich so ein Öl stopp rein ala LIQUI MOLY. Was ist davon zu halten?

Einige Motore schwitzen nach dem Einsatz von Motorspülungen stärker als vorher. Da Dichtungen, die mit Motoröl benetzt, an den Schnittstellen über die Motorspülungen gereinigt wurden, dringen die Motorspülungen, da niederviskoser als das Motoröl, in die Schnittstellen ein.

Kenne die Kurbelgehäusebelüftung an deinem Motor nicht. Da diese den Innendruck im Motor regelt muß diese um zu funktionieren, sauber und ohne Defekt sein. (Membrane ohne Riss) Nur dann scheidet sie Öldämpfe aus dem Blow by Gas ab.

Siehe: wie wird Blow-By verhindert?

https://www.kfz.net/autolexikon/blowby/

M.M.n ist Lecwec das beste zur Pflege von undichte Dichtungen (Simmerringe).

Motoröle mit der Spezifikation ACEA A3/B4 reinigen gut, am besten ist wenn diese nach 10000km gewechselt werden.

Denke am besten ist es

Kurbelgehäusebelüftung reinigen & instantsetzen.

Öl & Öl-Filter wechseln.

https://www.motointegrator.de/produkte/VALVOLINE-Maxlife-5W40.html

Beobachten der farblichen Veränderung am Ölmeßstab.

Das Shell Ultra 5W40 ist da mit GTL Grund-Öl sehr reinigungsaktiv.

https://www.amazon.de/.../?...

DLC Beschichtungen (Diamond-Like Carbon).

https://...ftermarket.schaeffler.com/.../master

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 1. September 2022 um 20:45:32 Uhr:

Zitat:

@dave0506 schrieb am 1. September 2022 um 18:20:20 Uhr:

 

Würde eine Ölspühlung vorm Ölwechsel Sinn ergeben? Meine Kurbelgehäuseentlüftung ist schon ziemlich versifft mittlerweile.

Haben die Öle eine reinigende Eigenschaft? Der Motor verbraucht leider auch etwas Öl.

Mein Gedanke war einmal zu spülen mit so einem Reiniger den man zum Öl zu gibt, Öl ablassen, neu befüllen und zusätzlich so ein Öl stopp rein ala LIQUI MOLY. Was ist davon zu halten?

Einige Motore schwitzen nach dem Einsatz von Motorspülungen stärker als vorher. Da Dichtungen, die mit Motoröl benetzt, an den Schnittstellen über die Motorspülungen gereinigt wurden, dringen die Motorspülungen, da niederviskoser als das Motoröl, in die Schnittstellen ein.

Kenne die Kurbelgehäusebelüftung an deinem Motor nicht. Da diese den Innendruck im Motor regelt muß diese um zu funktionieren, sauber und ohne Defekt sein. (Membrane ohne Riss) Nur dann scheidet sie Öldämpfe aus dem Blow by Gas ab.

Siehe: wie wird Blow-By verhindert?

https://www.kfz.net/autolexikon/blowby/

M.M.n ist Lecwec das beste zur Pflege von undichte Dichtungen (Simmerringe).

Motoröle mit der Spezifikation ACEA A3/B4 reinigen gut, am besten ist wenn diese nach 10000km gewechselt werden.

Denke am besten ist es

Kurbelgehäusebelüftung reinigen & instantsetzen.

Öl & Öl-Filter wechseln.

https://www.motointegrator.de/produkte/VALVOLINE-Maxlife-5W40.html

Beobachten der farblichen Veränderung am Ölmeßstab.

Das Shell Ultra 5W40 ist da mit GTL Grund-Öl sehr reinigungsaktiv.

https://www.amazon.de/.../?...

Hi,

Ich hatte die Kurbelgehäuseentlüftung ja teilweise offen da ich die Ventildeckeldichtungen an meinem V6 erneuert hatte. Da war halt schon schmodder drin. Auch am Ventildeckelanschluss selbst habe ich richtige Brocken raus geholt mit nem Schlitzschraubendreher.

Ob sie richtig dicht ist kann ich nicht genau sagen, ich vermute nein. Zum einen habe ich einen Unterdruck bei laufenden motor (merkt man gut wenn man den Öldeckel öffnen will bzw abheben will bei laufenden Motor. Zum anderen zischt etwas leicht nach beim Abstellen des Motors. Ich wollte mir mal eine Nebelmaschine zulegen und mal schauen ob ich etwas finde. Leider ist beim V6 sehr wenig Platz und man kommt nicht überall ran.

Ich habe sowohl leichten Ölverlust außen (daher der Wechsel der VDD, hoffe ist jetzt weg) als auch Ölverbrauch beim fahren.

Meinst du also das es nicht sinnvoll wäre eine Spühlung zu machen? Ich habe überall an der Nockenwelle usw leicht bräunliche Verfärbungen.

Mein Gedanke war deshalb eben eine Spühlung, neu befüllen mit einem 5w40 und zusätzlich ein Ölstopp einfüllen.

Lg

Hallo an alle,

ich hab eine A6 4F aus 2007 mit dem 2.7er Motor mit PDF. Der MKB ist BBP. Nun steht ein Ölwechsel an. Weil das Fahrzeug schon 260.000 km runter hat, möchte ich ihm nur Gutes tun. dazu die Frage:

Welches Öl würdet ihr verwenden wenn ihr folgendes Fahrprofil hättet?

- 30 % Kurzstrecke, Stadtverkehr

- 50 % Langstrecke, Stadtverkehr

- 20 % Langstrecke, Autobahn

Der Intervall wird 15.000 km beibehalten. Laut OEM ist die Ölnorm VW 507 00. Auf Nachfrage beim Service-Center empfehlen diese 5w30 LL von Castrol. Der vorherige Ölwechsel mit Aral Supertronic 5w30 LL durchgeführt worden.

Soll ich dieses Öl weiter fahren oder ich ein Wechsel der Ölmarke und Viscosität ratsam? Wenn ja, welche Marke und welche Viskosität?

Vielen Dank im Voraus an alle die sich an der Beantwortung der Anfrage beteiligen.

Grüße

P.S. Sollten noch Infos benötigt werden, nicht scheuen, einfach fragen.

Wichtig ist die ACAE Norm C3, o.ä. Hauptsache mit C, wegen dem DPF, da das Öl aschearm ist.

5w 40 würde ich nehmen gibt's aber als C, glaub ich nicht so oft. 5w 30 machst auch nix falsch.

Gruß jaro

7043 Seiten über Motoröl. Ein Witz

ACEA Norm/Spezifikation und API und SAE nach Bedienungsanleitung beachten und gut. Freigaben durch Kfz-Hersteller sind Blödsinn.

7043 Seiten und immer noch so ein Unsinn...

Zitat:

@Zebrone schrieb am 5. Oktober 2022 um 10:34:29 Uhr:

Hallo an alle,

ich hab eine A6 4F aus 2007 mit dem 2.7er Motor mit PDF. Der MKB ist BBP. Nun steht ein Ölwechsel an. Weil das Fahrzeug schon 260.000 km runter hat, möchte ich ihm nur Gutes tun. dazu die Frage:

Welches Öl würdet ihr verwenden wenn ihr folgendes Fahrprofil hättet?

- 30 % Kurzstrecke, Stadtverkehr

- 50 % Langstrecke, Stadtverkehr

- 20 % Langstrecke, Autobahn

Der Intervall wird 15.000 km beibehalten. Laut OEM ist die Ölnorm VW 507 00. Auf Nachfrage beim Service-Center empfehlen diese 5w30 LL von Castrol. Der vorherige Ölwechsel mit Aral Supertronic 5w30 LL durchgeführt worden.

Soll ich dieses Öl weiter fahren oder ich ein Wechsel der Ölmarke und Viscosität ratsam? Wenn ja, welche Marke und welche Viskosität?

Vielen Dank im Voraus an alle die sich an der Beantwortung der Anfrage beteiligen.

Grüße

P.S. Sollten noch Infos benötigt werden, nicht scheuen, einfach fragen.

Wenn du bei der 50700 bleiben willst, dann wäre das Shell Helix Ultra AV-L 0W-30 eine gute Wahl.

Wenn du Probleme mit Ölverdünnung hast....dann würde ich auf die 50700 pfeifen...und ein 0/5W-40 mit MB 229.51 nehmen...zb. das Aral Supertronic 0W-40.

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 5. Oktober 2022 um 11:46:28 Uhr:

....

ACEA Norm/Spezifikation und API und SAE nach Bedienungsanleitung beachten und gut. Freigaben durch Kfz-Hersteller sind Blödsinn.

Wenn der Zahnriemen im Öl läuft, ist die Wahrscheinlichkeit eines Riemenrisses sehr hoch, wenn die Hersteller-Freigaben nicht beachtet werden.

Motorschäden z.B. an den 1.2 Liter PSA Benzinern sind deshalb sehr häufig. Bei Ford gibt es ähnliche Beispiele.

Solche Pauschalaussagen erzeugen deshalb Risiken.

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 5. Oktober 2022 um 11:46:28 Uhr:

7043 Seiten über Motoröl. Ein Witz

ACEA Norm/Spezifikation und API und SAE nach Bedienungsanleitung beachten und gut. Freigaben durch Kfz-Hersteller sind Blödsinn.

Die Ölfrage ist emotional da viele von uns unbewußt einer Prägung aus der Kindheit unterliegen zu dem einen oder anderen Hersteller zu tendieren. Ich habe eigentlich immer nur PAO Ölen gefahren, die zu den Fahrzeugen gepaßt haben. Mehr braucht es eigentlich nicht, wenn man auch mit über 400.000 km ohne Probleme mit dem Motor mobil bleiben will.

Emotional wird es erst, wenn du einen im Öl laufenden Zahnriemen hinrichtest. Weil dann ist niemals derjenige Schuld, der dieses Öl ausgesucht hat. Never.

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