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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von VR612V

 

 

Tach zusammen,

 

nachdem dieser Thread "ein klein wenig" unübersichtlich geworden ist, wollte ich einfach mal in die Runde fragen, ob ich mein 0W40 von Mobil1 weiter fahren soll, oder doch lieber auf 5W40 oder sogar 10W40 umsteigen soll.

Hier kurz ein paar Daten zu meinem Wagen:

 

- Golf 3 VR6 Baujahr 97 (ab Werk 10W40)

- 112 tkm

- Ölverbrauch ca. 1l/3000km mit dem 0W40

 

Mit dem 10W40, dass der Vorbesitzer benutzt hat, hatte meiner defintiv weniger Öl verbaucht, ich tippe mal so auf 1l/5000km. Kann ich aber nicht so genau sagen, da ich das nicht dokumentiert habe.

Ansich ist das ja nur eine Frage des Geldes, allerdings würde mich interessieren, ob der erhöhte Ölverbrauch durch das dünne 0W40 nicht auch andere Nachteile mit sich bringen kann? Zum Beispiel Öl in den Brennkammern? Ist es denn für die Dichtungen nicht schädlich wenn da jetzt seit der Ölumstellung, das Öl ständig durch gedrückt wird? Was man nicht alles seinem Motor Zuliebe macht ;)

 

Vielen Dank schonmal im voraus!

Dein Motor ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein 10W-40er eben nicht jedem Motor

ausreichenden Verschleissschutz und Dichtungspflege bietet.

 

1. Wie dir hier bereits empfohlen wurde, würde ich das Intervall zunächst einmal zu Ende fahren.

 

2. Wenn die Dichtungen nur spröde und verhärtet, aber noch nicht rissig sind, hilft Ölleck-Stop von Wynns,

entweder sofort oder erst nach dem nächsten Ölwechsel.

 

3. Vor dem nächsten Ölwechsel unbedingt Motorspülung mit Motorclean von LM machen, das hätte dir

schon einiges an Ölverbrauch eingespart.

 

4. Alternativ zum M1 OW-40 würde ich anschließend das 5W-50 einfüllen. Durch die höhere Viskosität

sollte der Ölverbrauch nochmal zurückgehen.

 

Die Erfolgsaussicht für diese Empfehlung hat der SD mit 90% angegeben.

Ich wünsche dir, das es für deinen Motor noch nicht zu spät ist.

Berichte auf jeden Fall hier über deine weiteren Erfahrungen.

 

Was für die Zukunft klar sein sollte, im nächsten Motor konsequent so früh

wie möglich ein "gescheites" Öl verwenden.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

 

Nach einer Reihe wenig erfreulicher Beiträge hat er dazu aufgefordert ihn zu sperren was dann auch geschah.Das er trotzdem noch als Mitglied geführt wird?

Alle seine 1583 Beiträge sind hier noch nachlesbar, er hat ja nicht nur in diesem Thread geschrieben.

Sehr empfehlenswerte Lektüre, (fast) immer hilfreich und kompetent, kein Vergleich zu dem infantilen

Geschreibsel was hier so manch anderer Experte von sich gegeben hat...

Zitat:

Original geschrieben von Enzo F

@Martins42:

Dein Problem mit dem fliegenden Wechsel vom LM MP zu M1 dürfte sich so erklären,

daß das Additivpaket "SuperSyn" beim M1 ca. 2002-2003 kam, evt. erst 2004 ( kann sich jemand da genauer äußern? ). Zuvor gab es ähnlich leistungsfähiges eben nur im MP,

aber eine Dose von dem Zeug ist recht teuer. Warum soll man ein mittelmäßiges Öl teuer aufpeppen, wenn es für insgesamt weniger Geld besseres gibt? Das Bessere ist immer des Guten Feind! Auch die dem MP zugeschriebene Langzeitwirkung ist etwas fraglich, dieses Argument wird von Marktschreiern dermaßen strapaziert, daß es bei mir zumindest nur noch Mißtrauen auslöst. Auch hier, immer das richtige Öl benutzen, braucht man nicht zu panschen. Auch das Argument der austarierten Additivpakete ist doch nachvollziehbar, man kann mit MP eben nicht nur die EP-Eigenschaften pushen, da ist auch anderes drin und wenn man das zu einem recht guten Öl gibt, mit entsprechenden Additiven, so kann es ungünstig werden. Nur wo nix ist, ist es sinnvoll, was dazuzugeben.

So, wird es Licht?

Viele Grüße,

Torsten

Hallo Torsten,

danke für den Versuch eine konstruktiven Erklärung. Wäre an sich auch plausibel was du schreibst, aber da bleibt trotzdem bezogen auf diverse "Publikationen" von SD so einiges offen:

* Es gab auf jeden Fall eine lange Überschneidung in der Verfügbarkeit des M1 Supersyn mit der damaligen MP-Promotion.

* Die Fragwürdigkeit der Langzeitwirkung hätte zumindest einen Tribologie-Experten von Anfang an klar sein müssen. Ist aber trotzdem von SD als positives Feature eindeutig hervorgehoben worden.

* SD hat "damals" eindeutig die Unbedenklichkeit der Additivzugabe von MP für das Gesamtpaket hervorgehoben! Nichts von wegen Balance etc. Auch nicht gerade typisch für einen Tribologie-Experten.

Das ganze findet sich unter anderem auf www.db-forum.de, Suchen nach "Motor Protect", die Beiträge sind von 2004 und jünger.

Der Aspekt "das Bessere ist der Feind des Guten" und Kostenüberlegungen sind ja nicht neu, aber um die geht es auch nicht.

Sondern darum, dass die jetzt genannten Gründe die per se gegen das MP sprechen einem Tribologieexperten auch schon vor 3 Jahre bekannt waren. Trotzdem hat er anders argumentiert!

Dazu kommen weitere Dinge wie eben z.B. die Unlogik in seiner Argumentation bzgl. der DPF-Tauglichkeit von MP vs M1 .

In der Sache ist was nicht stimmig. Entweder wusste er es damals nicht besser - was eventuell schlecht für seine div. Jünger wäre (vielleicht sollte ich das mit dem 2T-Öl im Diesel auch mal wieder lassen ;) ) - oder er hatte irgendeine Motivation, die Darstellung der Fakten etwas zu beschönen - was vielleicht noch schlechter wäre.

Und dass er bei gezielten Nachfrage auf solche Unstimmigkeit stets auf die rethorische Ebene auswich verbessert das Bild nun auch nicht.

Wie auch immer. Nein, wirklich hell ist es in der Sache nicht geworden. Aber danke für den Versuch.

Gruss

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Schyschka

Hi möchte auch mich mal einbringen und habe ein paar Fragen, vielleicht könnt ihr mir helfen!

Ich fahre nen VW Bora Mj. 2001 mit 6 Gang Schaltgetriebe Motoröl ohne Longlife

1. Frage zum Getriebeöl

im Etzold steht was von 2,3 Liter beim 115PSler und allg. die Spezifikation G50 als SAE 75 W 90??? VW hat doch mal eine Änderung bei der Flüssigkeit gehabt oder??? Bei Ölherstellerseiten wird oft 1,9 Liter angegeben manchmal 2 Liter wieviel benötige ich???

auf der Neuhausseite steht dazu folgendes:

er hat 2 Probleme zum Getriebe mit 6 Gang:

- VW-Schaltungen sind oft sehr hakelig, aber beim 6-Gang-Getriebe lassen sich der 1. und 2. Gang bei Kälte extrem schwer schalten.

Lösung: neues überarbeitetes Öl (ET-Nr. G 052 171 A2)

- Bei langsamer Kurvenfahrt treten Brummgeräusche auf. Austausch von Getriebe oder Antriebswellen brachte keine Abhilfe. Nach Austausch des Getriebeöls war das Problem behoben.

Lösung: anderes Getriebeöl (ET-Nr. G052 726 A2) einfüllen lassen

das zweite Problem habe ich bei mir in Kroatien in den Bergen auch bemerkt, oft war ich zu Untertourig (1200 U/min) unterwegs bei großer Steigung und das Getriebe wurde was lauter und brummte.

Hat jmd nähere Infos warum der Wechsel aufs G052 726 A2 Öl Abhilfe schafft??? Und wenn ich nicht das VW Getriebeöl nutzen will, welche z.B. von Castrol oder anderer Hersteller bringt Abhilfe????

Da hätte ich hier einen interessanten Beitrag für dich, in dem es um Erfahrungen mit Getriebeöl für dieses Getriebe geht.

Zur Menge: Beim 6-Gang-Getriebe unseres Variants (siehe Sig.) betrug der Ölinhalt 2,3 l.

Zitat:

Original geschrieben von Schyschka

2. Frage zum Motoröl

ich nutze seit dem letztem Ölwechsel das Motul Specific 505.01 ist laut denen ein 5W40 100% Synthetisch, ist das Öl ok??? Ich konnte bei den letzten 15.000km kein Nachteil bemerken, Ölverbraucht bis jetzt unter 1 Liter, ich habe nen 5 Liter Kanister gekauft und fülle ab und zu daraus was nach, in diesem ist noch was drin. Also verbraucht der Motor sehr wenig!

Siehe dazu diesen Beitrag (gar nicht lange her ;)) oder auch diesen Beitrag (und den dort folgenden).

Ein vollsynthetisches Öl mit einer Freigabe nach VW-Norm 505 01 gab und gibt es meines Wissens nach nicht (und nur Motul behauptet von seinem Specific 505.01 5W-40, dass es "voll"-synthetisch wäre) - insbesondere, weil ein 5W-Öl nicht nur mit einem aufwändiger herzustellenden, vollsynthetischen Grundöl zu realisieren ist. Da tut es eben auch das preisgünstigere HC-Öl mit einem entsprechenden Additiv.

 

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

So Leute, ich habs jetzt mal getestet und bin vom Baumarktöl auf Markenöl umgestiegen. Hat mich ca. 70 € gekostet.

Beobachtbare Verbesserungen:

Keine.

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Hi

Na sowas , ich weis ja nicht was du jetzt erwartet hast ? Was fürn Öl httest du den voher drinne und was hast du jetzt im Motor ?

Gruß Hunter

Davor: "Gut & Billig", das billigste, was es gibt, jetzt Castrol. Beide 10 W 40.

Das war jetzt aber nicht ernst gemeint, oder? Welche Wunder erwartest du denn vom Umstieg auf ein 10W-40er HC-Öl eines Markenherstellers, das evtl. sogar schon vorher, aber eben als No-Name-Produkt in deinem Motor war?

Hier etwas Allgemeines zu 10W-40er Ölen von Sterndocktor (auch wenn dieser Name hier z. Zt. einen gewissen Reizeffekt hat :D), hier ein positiver Erfahrungsberichte vom Umstieg weg von einem 10W-40er und hier noch das Beispiel einer Überforderung eines 10W-40ers (nur als Warnung, bevor du dir auch zuviel von dem "Marken"-Öl versprichst. Bevor mich einer missversteht: Dieses Vorgehen würde ich allerdings mit keinem Öl empfehlen!!!

In einem älteren Brot- und Butter-Motor wird eine gutes teilsynthetisches 10W-40er, z. B. dem Liqui Moly Super Leichtlauf 10W-40, unter moderaten Betriebsbedingungen auch prima seinen Dienst versehen. Das habe z. B. ich selbst jahrelang in meinem Golf II (44 kW TD, verkauft mit 262.000 km) und auch im noch aktuellen Vento (siehe Sig.) ohne Probleme gefahren. Nach der Umstellung auf ein "recht gutes" 0W-40er Vollsynthetiköl (;)) konnte ich sofort auch nur einen etwas ruhigeren Motorlauf feststellen. Mehr nicht.

Aber offensichtlich haben die 15.000 km mit diesem Öl dem Motor gut getan, denn nun stellte sich sogar ein Minderverbrauch (siehe hier) ein. Wie der Rest der als positiv genannten Eigenschaften (Alterungsbeständigkeit, geringere Neigung zu Ablagerungen, usw.) sich praktisch auswirkt, werde ich vielleicht nie erfahren, weil der Motor bis ins hohe Alter hinein ohne Probleme seinen Dienst versieht. Aber genau dann haben sich ja meine Erwartungen erfüllt ... :D

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable

 

In einem älteren Brot- und Butter-Motor wird eine gutes teilsynthetisches 10W-40er, z. B. dem Liqui Moly Super Leichtlauf 10W-40, unter moderaten Betriebsbedingungen auch prima seinen Dienst versehen. Das habe z. B. ich selbst jahrelang in meinem Golf II (44 kW TD, verkauft mit 262.000 km) und auch im noch aktuellen Vento (siehe Sig.) ohne Probleme gefahren. Nach der Umstellung auf ein "recht gutes" 0W-40er Vollsynthetiköl (;)) konnte ich sofort auch nur einen etwas ruhigeren Motorlauf feststellen. Mehr nicht.

Schönen Gruß

Hallo,

als eher stiller Leser melde ich mich mal mit einem Kommentar zu Wort:

Ich habe "damals" das von vielen Stellen 8auch SD) empfohlene LM 10W-40 teilsynthetisch in einen Audi 80 Typ 81 verfüllt (4 Zylinder, typischer VAG-Motor). Bis zu dem Zeitpunkt interessierte ich mich nicht sonderlich für Öle und füllte zuvor i.dR 5W-40 Öle ein, ich ging damals davon aus diese seien vollsynthetisch und eben "besonders gut" (Ihr merkt, sehr laienhafter Informationsstand) Diese waren mal von "Gut&Billig", oder Ravenol oder auch mal Castrol GTX7 (nur einmal) - mein Ölverbrauch lag immer auf dem Niveau ca 1 Liter auf 10.000km (Castrol 1,5 Liter). Dann hörte ich aus diversen Ecken ein 10W-40 sei für "so alte Motoren" tauglicher etc und was an Stammtischweisheiten mehr kam. Wenigstens entschied ich mich für ein GUTES 10W-40, besagtes LM teilsyn.

Nanü - plötzlich Ölverbrauch 1 liter auf 5.000km. Wenn daß mit dem M1 passiert wäre - gut vorübergehender Anstieg etc (kennen wir). Ist aber eben mit einem relativen 08/15 Öl passiert - der Ölverbrauch ging übrigens sofort auf das bekannte Maß zurück nachdem ich den fehlenden Liter mit LM 10W-60 ergänzt hatte (Ebenfalls ein SD-Tip). Ich vermute bis heute einen Zusammenhang mit dem Verdampfungsverlust.

Seit dieser "Mischfüllung" verwendete ich das in der Sig aufgeführte Pentosin (vollsyn. approved by SD) - und Ölverbrauch TROTZ überwiegend scharfer Fahrweise bei ca 1 L auf 10.000km....übrigens läuft der Motor mit diesem Öl auch um Welten leiser und ruhiger als mit dem empfohlenen LM10W-40...

eine Anmerkung noch zur Aktuellen Diskussion um den SD und wie glaubhaft er ist:

ich kann (zumal als technischer Laie) in Diskussionsforen nur selten die Qualifikation anderer User prüfen, ich halte mich daher eher weniger mit dem Ansehen oder der Reputation der leute auf, sondern schaue ob daß, was sie von sich geben für mich nachvollziehbar und schlüssig ist. Mag sein daß mir aufgrund einer fehlenden chemischen, ingenieurwissenschaftlichen oder sonst geeigneten Ausbildung die Möglichkeiten fehlen, alle hier gemachten Aussagen kritisch zu hinterfragen - allerdings "finde" ich, hat der SD eine große Menge informationen hier hinterlassen, die imho zu großen Teilen hilfreich und schlüssig sind. Damit will ich die SD-Asssagen nicht zur allein seeligmachenden Wahrheit erklären - ich kann eben vieles nicht nachprüfen - aber zumindest gebührt dem SD (und anderen) Dank dafür, eine gewisse Sensibilisierung für das Thema Auto-Schmierstoffe bewirkt zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von Enzo F

... daß das Additivpaket "SuperSyn" beim M1 ca. 2002-2003 kam, evt. erst 2004 ( kann sich jemand da genauer äußern? ). ...

Hallo Torsten,

 

habe gerade in der Garage bei meinen alten M1-Kanistern/-dosen gestöbert. Die älteste Dose der aktuellen Form war von G3C.... Auf dieser stand 'New SuperSyn Technology'.

Habe auch ein Gebinde der alten Form gefunden, auf der die Charge G28... aufgedruckt war. Auf dieser sind die SuperSyn nicht erwähnt.

Die Einführung der SuperSyn dürfte damit zwischen August 2002 und Dezember 2003 gewesen sein, vermutlich auch mit Einführung des neuen Kanister/Dosen-Design.

 

Gruß CVM.

Zitat:

Original geschrieben von martins42

@Schyska

Lass dich von den letzten Debatten hier nicht zu sehr verunsichern.

Vollsynthetisch hin oder her haben die Motul-Leute auch einen Ruf zu verlieren. Im Racing-Bereich sind die recht prominent und dass deren Alltagsöle massiv untauglich wären gibt es keine echten Indizien. Grundsätzlich verstehen die schon ihr Handwerk.

Hier in der Gegend gibt's auch einen größeren Autohändler, der Fahrzeuge mit Motoren aus dem VAG-Konzern routinemäßig damit versorgt. Wäre mir nicht bekannt dass es da Klagen gegeben hätte.

In der Debatte hier ging es im Kern nicht um das Öl, sondern um die Art und Weise wie hier Empfehlungen entstehen.

In der Debate ging es vorallem darum mal wieder von deiner Seite her alles so komplieziert wie möglich zu machen .

Da wird Seitenwese Ot dikutiert und dann schreibst du sowas ?

Mann kann auch alles richtig übertreiben und Kompliziert machen !

Du solltest mal zum Doc gehen und dich am Kopp untersuchen lassen ! Sorry aber normal ist das nicht !

Kopfschüttende grüße

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

 

 

Davor: "Gut & Billig", das billigste, was es gibt, jetzt Castrol. Beide 10 W 40.

Das war ja ein super Wechsel...:rolleyes:

Und wofür genau hast Du jetzt 70,- Euro bezahlt? Für die 300km Anfahrt zum Baumarkt?

Aber vermutlich war Dein Beitrag scherzhaft gedacht, und ich fand ihn auch tatsächlich ziemlich komisch.

Ein User hier bekommt noch die versprochene Antwort von mir, und dann bin ich erstmal raus hier.

Ich versteh nicht, warum die Esoterik-Freaks jetzt so aggressiv werden.

Ich hab 10 Liter vom Castrol Magnatec SAE 10W-40 A3/B3 gekauft, 6,5 Liter davon befinden sich jetzt in meinem Motor.

Und ich bemerke absolut KEINEN UNTERSCHIED.

 

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815

 

Das war ja ein super Wechsel...:rolleyes:

Und wofür genau hast Du jetzt 70,- Euro bezahlt? Für die 300km Anfahrt zum Baumarkt?

Aber vermutlich war Dein Beitrag scherzhaft gedacht, und ich fand ihn auch tatsächlich ziemlich komisch.

Ein User hier bekommt noch die versprochene Antwort von mir, und dann bin ich erstmal raus hier.

Ich versteh nicht, warum die Esoterik-Freaks jetzt so aggressiv werden.

Ich hab 10 Liter vom Castrol Magnatec SAE 10W-40 A3/B3 gekauft, 6,5 Liter davon befinden sich jetzt in meinem Motor.

Und ich bemerke absolut KEINEN UNTERSCHIED.

Hi Schröder , wie willst du den einen unterschied merken wenn du von 10W40 ( nix besonders ) wieder auf 10W40 nix besonders wechselst ?

Welche ACEA hatte den dein billg Baumarktöl ?

Wenn dann hättest du schon auf ein gutes von Meguin , Fuchs , Motul oder M1 umsteigen müssen um was zu merken !

Aber doch nicht soooo !

 

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

 

 

Ich versteh nicht, warum die Esoterik-Freaks jetzt so aggressiv werden.

Ich hab 10 Liter vom Castrol Magnatec SAE 10W-40 A3/B3 gekauft, 6,5 Liter davon befinden sich jetzt in meinem Motor.

Und ich bemerke absolut KEINEN UNTERSCHIED.

Hi Schröder , wie willst du den einen unterschied merken wenn du von 10W40 ( nix besonders ) wieder auf 10W40 nix besonders wechselst ?

Welche ACEA hatte den dein billg Baumarktöl ?

Wenn dann hättest du schon auf ein gutes von Meguin , Fuchs , Motul oder M1 umsteigen müssen um was zu merken !

Aber doch nicht soooo !

 

Gruß Hunter

Hallo Hunter,

mein Auto ist jetzt 16 Jahre alt - was flüssigeres als 10 W 40 kommt da nicht rein.

Mein altes Öl war vom "Power Oil". Hat angeblich VW 505.00 oder so erfüllt. Mehr weiss ich darüber nicht.

Und wenn das Castrol so schlecht ist, dann empfehl mir doch bitte ein 10 W 40 einer anderen Marke, damit ich den Unterschied mal so richtig spüre.

 

Gruß!

Es bleibt schwierig...

Zitat:

Original geschrieben von schroederweg

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

 

Hi Schröder , wie willst du den einen unterschied merken wenn du von 10W40 ( nix besonders ) wieder auf 10W40 nix besonders wechselst ?

Welche ACEA hatte den dein billg Baumarktöl ?

Wenn dann hättest du schon auf ein gutes von Meguin , Fuchs , Motul oder M1 umsteigen müssen um was zu merken !

Aber doch nicht soooo !

 

Gruß Hunter

Hallo Hunter,

mein Auto ist jetzt 16 Jahre alt - was flüssigeres als 10 W 40 kommt da nicht rein.

Mein altes Öl war vom "Power Oil". Hat angeblich VW 505.00 oder so erfüllt. Mehr weiss ich darüber nicht.

Und wenn das Castrol so schlecht ist, dann empfehl mir doch bitte ein 10 W 40 einer anderen Marke, damit ich den Unterschied mal so richtig spüre.

 

Gruß!

Den würst du mit nem anderen 10W40 aber nie spüren sondern eher mit nem 5Woder 0W40 !

Und komm uns jetzt bitte bitte nicht in diesem Thread mit zu dünnflüssigem Öl das gibt es bei den W 40 zigern nicht .

ein 10w40 ist warm genau so flüssig wie ein 0W40 oder ein 5W40 !!!! Oder besser gesagt auch nicht dicker oder dünner und auch ist noch klein Motor an zu gutem Öl gestorben .

Es ist nur kalt eben nicht ganz so dick wie wein 10W da das Öl aber eh immer wärmer wird kann es nur besser sein für die Maschine !!!

Das wurde hier aber schon mehr als eine Milionen mal geschrieben .

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von jw61

Es bleibt schwieirg...

Oh ja sehr schwierig !!!!

Dabei könnte es so einfach sein nach 700 Seiten :rolleyes:

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von jw61

Es bleibt schwieirg...

Oh ja sehr schwierig !!!!

Dabei könnte es so einfach sein nach 700 Seiten :rolleyes:

Gruß

Ja, dann empfehl mir doch ein Öl, wenn´s so einfach ist!

Mir taugt dieses flüssige Zeug nicht!

Im kalten Zustand ist es mir einfach lieber, wenn es schlicht und ergreifend ein wenig "zäher" ist!

am 27. August 2007 um 17:10

wenn du so drauf bestehst - probier das castrol tsw motorsport 10w60. gibt's beim bmwhändler. aber nicht mit 'formula rs' verwechseln.

Im kalten Zustand ist es mir einfach lieber, wenn es schlicht und ergreifend ein wenig "zäher" ist! <-- ob das deinem motor auch lieber ist..;\

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