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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Bei längeren Beiträgen kann ich gerade momentan nur empfehlen, den Text vor dem Abschicken in der Zwischenablage zu sichern. Alternativ gibt es auch Addons, die geschriebenen Text automatisch puffern.

Sowas ist immer ärgerlich, im Moment anscheinend aber leider nicht zu ändern.

am 22. Juni 2021 um 4:20

@Toe

Ja, das ist kurios, was aktuelle LL Öle tatsächlich zu leisten im Stande sind. Selbst unter widrigen Umständen halten die länger als ich je ein Öl fahren würde und es passiert....nichts. Im Bekanntenkreis sehe ich immer erstaunt, wie lange das gemacht wird.

Da stört auch keine Kombinorm.

Im Grunde ists wie mit Reifen, da bin ich schmerzfreier als andere Bekannte und kaufe günstige Hausmarken oder gar Runderneuerte und auf dem Alltags-/Winterauto werden die auch locker über 5 Jahre; das ist ein Alter, bei dem sich andere schon ins Höschen machen. Ich hab eben Longlife-Reifen... ;)

 

am 22. Juni 2021 um 4:50

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 01:22:28 Uhr:

Das war kein Zufall, das genau dann, als davon Millionen Fahrzeuge betroffen waren, VAG reagierte und neben 5W-30 qualitativ hochwertigere 0W-30 in den Markt brachte!

Du meinst bei 50400/50700?

Die andere Viskosität, die übrigens nichts über die Qualitäten des Öls aussagt, kam doch quasi erst “letztens“. Einen Zusammenhang zu der Problematik sehe ich nicht.

Lösung des Problems bzw. eher Prävention qäre ja ein Festintervall, bei dem laut Forenmeinungen kein LL-Öl genommen werden sollte.

Zitat:

@jw61

...Auch MB verbesserte sich und ist bereits vor etlichen Jahren von den tollen 2 Jahresintervallen wieder auf jährlich zurückgerudert.

Klar, schneller lässt sich doch auch kein Geld verdienen. Schließlich kostet das flüssige Gold bis zu 39€ den Liter.

 

Die Motoren halten deswegen auch nicht länger.

Wer die Videos von Motoren Zimmer kennt. Weiß dass die kürzeren Intervalle nicht nur zum Geld verdienen sind. Sondern zum Teil notwendig um überhaupt die Garantiezeit zu überstehen

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 01:22:28 Uhr:

 

Und wie B207L schon richtig anmerkte, gab es bei VAG in der Folge "Verbesserungen", zb. ist bei LLIV 508/509 nur noch das erste Intervall 2Jahre/bis zu 30tkm lang, danach wird schön jährlich gewechselt (km weiß ich gerade nicht, kann vielleicht jemand ergänzen), Ölmengen wieder etwas größer usw.

@jw61

Das ist total falsch. Der Longlifeölwechsel findet auch weiterhin bis zu 2 Jahre/30.000 Km statt, ich weiß nicht woher @B207L diese Falschinformation hat.

Die Änderung fand bei der Inspektion statt, 1. Insp. 2 Jahre/30.000 Km und ab der 2. Insp. 1 Jahr/30.000 Km je nach dem was zuerst eintrifft.

Ist immer schön wenn Leute etwas beim Stammtisch aufschnappen und dann hier als Tatsache schreiben.

Zitat:

@Stahlhobelspan

Wer die Videos von Motoren Zimmer kennt. Weiß dass die kürzeren Intervalle nicht nur zum Geld verdienen sind. Sondern zum Teil notwendig um überhaupt die Garantiezeit zu überstehen

Achso, deswegen gab es in der Zeit mehr Motorschäden? Interessant, gibt es da irgendwelche Fakten?

am 22. Juni 2021 um 8:09

Zitat:

@ICE-Sprinter schrieb am 22. Juni 2021 um 09:57:22 Uhr:

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 01:22:28 Uhr:

 

Und wie B207L schon richtig anmerkte, gab es bei VAG in der Folge "Verbesserungen", zb. ist bei LLIV 508/509 nur noch das erste Intervall 2Jahre/bis zu 30tkm lang, danach wird schön jährlich gewechselt (km weiß ich gerade nicht, kann vielleicht jemand ergänzen), Ölmengen wieder etwas größer usw.

@jw61

Das ist total falsch. Der Longlifeölwechsel findet auch weiterhin bis zu 2 Jahre/30.000 Km statt, ich weiß nicht woher @B207L diese Falschinformation hat.

Die Änderung fand bei der Inspektion statt, 1. Insp. 2 Jahre/30.000 Km und ab der 2. Insp. 1 Jahr/30.000 Km je nach dem was zuerst eintrifft.

Ist immer schön wenn Leute etwas beim Stammtisch aufschnappen und dann hier als Tatsache schreiben.

Total Falsch ? Ich muste mit dem VW Neuwagen auch gleich Jährlich zur Ölwechsel-Inspektion mit Zusatzarbeit hin.

Schreib doch mal bitte bei welchem Neuwagen mit EZ von VW man erst nach 2 Jahren hingehen muss, solange muss ich leider Deine Aussage für Total Falsch halten.

Zitat:

@ElektroBenzin schrieb am 22. Juni 2021 um 10:09:28 Uhr:

 

Total Falsch ? Ich muste mit dem VW Neuwagen auch gleich Jährlich zur Ölwechsel-Inspektion mit Zusatzarbeit hin.

Schreib doch mal bitte bei welchem Neuwagen mit EZ von VW man erst nach 2 Jahren hingehen muss, solange muss ich leider Deine Aussage für Total Falsch halten.

@ElektroBenzin

Dann solltest Du erst mal hier schreiben, welchen VW-Neuwagen Du besitzt und hast Du schon mal was von VW-Erwin gehört?

Das Thema Longlife hast Du nicht verstanden, denn da findet der Ölservice weiterhin bei 30.000 km/max. 2 Jahre statt.

Dann hast Du Deiner Beschreibung nach einen VW up!, bei dem es überhaupt kein Öllonglifeservice gibt, sondern nur 15.000 Km/1 Jahr je nach dem was zuerst eintrifft? :D:p;)

Zitat:

@gromi schrieb am 22. Juni 2021 um 06:50:02 Uhr:

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 01:22:28 Uhr:

Das war kein Zufall, das genau dann, als davon Millionen Fahrzeuge betroffen waren, VAG reagierte und neben 5W-30 qualitativ hochwertigere 0W-30 in den Markt brachte!

Du meinst bei 50400/50700?

Die andere Viskosität, die übrigens nichts über die Qualitäten des Öls aussagt, kam doch quasi erst “letztens“. Einen Zusammenhang zu der Problematik sehe ich nicht.

Lösung des Problems bzw. eher Prävention qäre ja ein Festintervall, bei dem laut Forenmeinungen kein LL-Öl genommen werden sollte.

Definiere "letztens".

Letztens war die Einführung 508/509, mittlerweile auch schon wieder einige Jahre her und bei der neuesten VAG-Motorengeneration aktuell ausschließlich vorgegeben (Übergangsweise zm 0W-20 noch alternativ 0/5W-30), das was ich beschreibe, liegt nochmals länger zurück, kannst du dir ja gerne mal raussuchen wann das war.

Mir ist schon bewusst, dass die Angabe der Visco hier 0W-30 für sich betrachtet keine Qualitätsaussage trifft...bei 504/507 sind aber die qualitativ besseren zufällig genau diese 0W-30 (natürlich gibt es auch qualitativ schlechtere 0W-30, aber nicht mit 504/507).

Hoffe das ist jetzt abschliessend geklärt.

PS: Gegen Vergessen, gibt es bestimmt was von Rathiopharm.

Zitat:

@ICE-Sprinter schrieb am 22. Juni 2021 um 09:57:22 Uhr:

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 01:22:28 Uhr:

 

Und wie B207L schon richtig anmerkte, gab es bei VAG in der Folge "Verbesserungen", zb. ist bei LLIV 508/509 nur noch das erste Intervall 2Jahre/bis zu 30tkm lang, danach wird schön jährlich gewechselt (km weiß ich gerade nicht, kann vielleicht jemand ergänzen), Ölmengen wieder etwas größer usw.

@jw61

Das ist total falsch. Der Longlifeölwechsel findet auch weiterhin bis zu 2 Jahre/30.000 Km statt, ich weiß nicht woher @B207L diese Falschinformation hat.

Die Änderung fand bei der Inspektion statt, 1. Insp. 2 Jahre/30.000 Km und ab der 2. Insp. 1 Jahr/30.000 Km je nach dem was zuerst eintrifft.

Ist immer schön wenn Leute etwas beim Stammtisch aufschnappen und dann hier als Tatsache schreiben.

Du tust dem Kollegen Unrecht...das habe ich tatsächlich hier i-wo in einem VAG-Unterforum aufgeschnappt, als ich mich über den 1.5 ACT informiert habe.

Nehme ich zur Kenntnis, dass man nach Erstinspektion jedes Jahr zur Inspektion muss, aber weiterhin nur alle 2 Jahre (30tm (???) das Öl gewechselt bekommt...scheint ja zu funktionieren.

PS: Ich wüsste nicht, wo man sich als Interessent für Fahrzeug X mit Motor Y über solche Details "besser" informieren kann, als in Foren wie diesem...wohlwissend, dass dort auch falsche Infos verbreitet werden.

Zitat:

@pepe889900 schrieb am 22. Juni 2021 um 07:06:30 Uhr:

Zitat:

@jw61

...Auch MB verbesserte sich und ist bereits vor etlichen Jahren von den tollen 2 Jahresintervallen wieder auf jährlich zurückgerudert.

Klar, schneller lässt sich doch auch kein Geld verdienen. Schließlich kostet das flüssige Gold bis zu 39€ den Liter.

Die Motoren halten deswegen auch nicht länger.

Ja, das wurde in der Kundschaft genauso kritisch wie von dir als Geldschneiderei aufgenommen.

Auch bei MB gab/gibt es Problemmotoren, zb. die M271/271Evo, millionenfach in den Volumenmodellen verbaut, die hatten 2 massive Probleme, 1. Steuerkettenlängung UND/oder 2. Ölverdünnung, vornehmlich im Kurzstreckeneinsatz...und es sollte auch Laien einleuchten, dass verkürzte Ölwechsel-Intervalle hier Schadensmindernd/-verzögernd wirken...zumindest bis die Garantie/Kulanzzeit ausgestanden ist...ab da freut sich MB wieder über jeden Rep-Auftrag, die der Kunde (und nicht mehr MB oder deren Garantiegeber) bezahlt, denn genau davon Leben Werkstätten.

PS: Jeder Kunde darf selber entscheiden, ob er sich an Hersteller-Vorgaben halten will oder nicht...halte mich da bei meinen Autos auch nicht (mehr) sklavisch dran.

Zitat:

@jw61 schrieb am 22. Juni 2021 um 13:02:40 Uhr:

Zitat:

@ICE-Sprinter schrieb am 22. Juni 2021 um 09:57:22 Uhr:

 

@jw61

Das ist total falsch. Der Longlifeölwechsel findet auch weiterhin bis zu 2 Jahre/30.000 Km statt, ich weiß nicht woher @B207L diese Falschinformation hat.

Die Änderung fand bei der Inspektion statt, 1. Insp. 2 Jahre/30.000 Km und ab der 2. Insp. 1 Jahr/30.000 Km je nach dem was zuerst eintrifft.

Ist immer schön wenn Leute etwas beim Stammtisch aufschnappen und dann hier als Tatsache schreiben.

Du tust dem Kollegen Unrecht...das habe ich tatsächlich hier i-wo in einem VAG-Unterforum aufgeschnappt, als ich mich über den 1.5 ACT informiert habe.

Nehme ich zur Kenntnis, dass man nach Erstinspektion jedes Jahr zur Inspektion muss, aber weiterhin nur alle 2 Jahre (30tm (???) das Öl gewechselt bekommt...scheint ja zu funktionieren.

PS: Ich wüsste nicht, wo man sich als Interessent für Fahrzeug X mit Motor Y über solche Details "besser" informieren kann, als in Foren wie diesem...wohlwissend, dass dort auch falsche Infos verbreitet werden.

@jw61

Ich weiß jetzt nicht welchem Kollegen ich Unrecht tue, Du hattest Dich doch auf B207L berufen.

Zitat:

@jw61

Auch bei MB gab/gibt es Problemmotoren, zb. die M271/271Evo, millionenfach in den Volumenmodellen verbaut, die hatten 2 massive Probleme, 1. Steuerkettenlängung UND/oder 2. Ölverdünnung, vornehmlich im Kurzstreckeneinsatz...und es sollte auch Laien einleuchten, dass verkürzte Ölwechsel-Intervalle hier Schadensmindernd/-verzögernd wirken...

Liegt auch an der Qualität der verbauten Teile.

 

Bei einem M112 oder M113 hört man davon so gut wie nichts. Bei den Nachfolgern hingegen sehr oft.

 

Kenne genug M113 mit hohen Laufleistungen, Ölwechsel und Wartung bekommen die vor der HU und gut ist. Und 2 jährlich bei MB gewartete M273 da waren Ketten und Kettenräder bei nichtmal 100 Tkm fällig. Irgendwann gab es mal wieder Qualität die verbaut wurde und das Problem ist bis heute beseitigt. Bei den heutigen Preisen für die Fahrzeuge gehe ich jede Wette ein das die wenigsten davon heute noch jedes Jahr neues und gutes Öl bekommen.

Zitat:

@gromi schrieb am 21. Juni 2021 um 19:52:46 Uhr:

e85/86? Da ist die SIA sehr stur, das kann ich bestätigen.

Neuere VAG-Fahrzeuge können das Runterrechnen, denke andere auch.

Die SIA beim E85/E86 geht nach verbrauchtem Kraftstoff. ;)

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