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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 29. März 2020 um 14:52:33 Uhr:

ich muss dazu sagen das ich das 5w40 nutze,

auch zur Sauberkeit kann ich dir noch nichts sagen, aber die meisten motoren die bei 15k neues öl bekommen, sind doch recht sauber, oder hast du ärger mit deinem Motor?

Nein Probleme gibt es keine. Lediglich ein ölverbrauch von 0,5-0,7 Liter bei einem Fiesta BJ 1999 mit 1.3 Lite r Motor . Der Vorbesitzer ist halt recht oft Kurzstrecke gefahren hat dass billigste öl rein , nie Kühlwasser gewechselt sprich eine braune pampe im kühler... halt sehr dürftig gewartet . Ich versuche ihn halt wieder einigermaßen hinzubekommen . Sauber ist jetzt wieder alles aber er er hat im winter immer ölschleim im deckel trotz langstrecke und intakter ZKD . Mich würde es halt im allgemeinen interessieren welches öl für so einen Zustand hilfreich ist, ihn auch noch lange am leben zu erhalten weil er hat auch ohne probleme erst tüv bekommen ... dank meinen Reparaturen (ölwanne kühler etc.). Habe schon mal das 5w40 drin gehabt vollsyntetisch aber da verbraucht er halt noch mehr öl und das ist mir dann für den zweck zu unwirtschaftlich . Daher wollte ich einfach mal fragen ob das Maxlife von Valvoline überhaupt was taugt oder ob herkömmliches Motoröl auch ausreicht auch von der Vergleichbarkeit was man dem Motor damit antut auf dauer . Ich weiß dass es nicht so einfach zu beantworten ist gerade weil Maxlife conditioner enthält welche die dichtungen nochmal frisch macht. Ein bekannter meinte erst zu mir wenn ich einmal das öl im intervall einfülle brauche ich es immer wieder weil die dichtungen dann irgendwann total zerbröseln wenn sie keine pflege und quellmittel mehr bekommen deswegen bin ich echt verunsichert was das öl betrifft allgemein schon ob ich auf 5w40 mit maxlife umölen sollte oder einfach bei 10w bleiben sollte

Zitat:

@dannymatics schrieb am 29. März 2020 um 16:26:17 Uhr:

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 29. März 2020 um 14:52:33 Uhr:

ich muss dazu sagen das ich das 5w40 nutze,

auch zur Sauberkeit kann ich dir noch nichts sagen, aber die meisten motoren die bei 15k neues öl bekommen, sind doch recht sauber, oder hast du ärger mit deinem Motor?

Nein Probleme gibt es keine. Lediglich ein ölverbrauch von 0,5-0,7 Liter bei einem Fiesta BJ 1999 mit 1.3 Lite r Motor . Der Vorbesitzer ist halt recht oft Kurzstrecke gefahren hat dass billigste öl rein , nie Kühlwasser gewechselt sprich eine braune pampe im kühler... halt sehr dürftig gewartet . Ich versuche ihn halt wieder einigermaßen hinzubekommen . Sauber ist jetzt wieder alles aber er er hat im winter immer ölschleim im deckel trotz langstrecke und intakter ZKD . Mich würde es halt im allgemeinen interessieren welches öl für so einen Zustand hilfreich ist, ihn auch noch lange am leben zu erhalten weil er hat auch ohne probleme erst tüv bekommen ... dank meinen Reparaturen (ölwanne kühler etc.). Habe schon mal das 5w40 drin gehabt vollsyntetisch aber da verbraucht er halt noch mehr öl und das ist mir dann für den zweck zu unwirtschaftlich . Daher wollte ich einfach mal fragen ob das Maxlife von Valvoline überhaupt was taugt oder ob herkömmliches Motoröl auch ausreicht auch von der Vergleichbarkeit was man dem Motor damit antut auf dauer . Ich weiß dass es nicht so einfach zu beantworten ist gerade weil Maxlife conditioner enthält welche die dichtungen nochmal frisch macht. Ein bekannter meinte erst zu mir wenn ich einmal das öl im intervall einfülle brauche ich es immer wieder weil die dichtungen dann irgendwann total zerbröseln wenn sie keine pflege und quellmittel mehr bekommen deswegen bin ich echt verunsichert was das öl betrifft allgemein schon ob ich auf 5w40 mit maxlife umölen sollte oder einfach bei 10w bleiben sollte

Der Ölschleim trägt ja auch zum verbrauch bei weil sich das öl buchstäblich aufquillt und nach oben steigt mit kondensaten wie benzin etc

Zitat:

@_Joe schrieb am 29. März 2020 um 15:04:34 Uhr:

Bei der Inspektion wurde vorsorglich die KGE getauscht. Weiterhin wurde eine (Öl-)Undichtigkeit an der Unterdruckpumpe des Bremssystems festgestellt. Die Pumpe wurde ebenfalls getauscht.

Seither (ca. 4.000 km) ist kein Ölverbrauch feststellbar.

Bei Ölverbrauch ist die KGE leider sehr oft beteiligt. Und dagegen kann weder "der Motor" noch Kolbenringe oder Ventilschaftdichtungen irgendwas. Auch ein "umölen" hilft in dem Fall genau nichts.

Zitat:

@dannymatics schrieb am 29. März 2020 um 16:26:17 Uhr:

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 29. März 2020 um 14:52:33 Uhr:

ich muss dazu sagen das ich das 5w40 nutze,

auch zur Sauberkeit kann ich dir noch nichts sagen, aber die meisten motoren die bei 15k neues öl bekommen, sind doch recht sauber, oder hast du ärger mit deinem Motor?

Nein Probleme gibt es keine. Lediglich ein ölverbrauch von 0,5-0,7 Liter bei einem Fiesta BJ 1999 mit 1.3 Lite r Motor . Der Vorbesitzer ist halt recht oft Kurzstrecke gefahren hat dass billigste öl rein , nie Kühlwasser gewechselt sprich eine braune pampe im kühler... halt sehr dürftig gewartet . Ich versuche ihn halt wieder einigermaßen hinzubekommen . Sauber ist jetzt wieder alles aber er er hat im winter immer ölschleim im deckel trotz langstrecke und intakter ZKD . Mich würde es halt im allgemeinen interessieren welches öl für so einen Zustand hilfreich ist, ihn auch noch lange am leben zu erhalten weil er hat auch ohne probleme erst tüv bekommen ... dank meinen Reparaturen (ölwanne kühler etc.). Habe schon mal das 5w40 drin gehabt vollsyntetisch aber da verbraucht er halt noch mehr öl und das ist mir dann für den zweck zu unwirtschaftlich . Daher wollte ich einfach mal fragen ob das Maxlife von Valvoline überhaupt was taugt oder ob herkömmliches Motoröl auch ausreicht auch von der Vergleichbarkeit was man dem Motor damit antut auf dauer . Ich weiß dass es nicht so einfach zu beantworten ist gerade weil Maxlife conditioner enthält welche die dichtungen nochmal frisch macht. Ein bekannter meinte erst zu mir wenn ich einmal das öl im intervall einfülle brauche ich es immer wieder weil die dichtungen dann irgendwann total zerbröseln wenn sie keine pflege und quellmittel mehr bekommen deswegen bin ich echt verunsichert was das öl betrifft allgemein schon ob ich auf 5w40 mit maxlife umölen sollte oder einfach bei 10w bleiben sollte

je nachdem wie viel km dein öl jetzt drauf hat, kannst du auch mit maxlife auffüllen

wie alt ist dein Fiesta? bei unserem ka war damals der Motor noch top, aber die karosse konnte man nur noch zusammenfegen

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 30. März 2020 um 19:33:48 Uhr:

Zitat:

@dannymatics schrieb am 29. März 2020 um 16:26:17 Uhr:

 

Nein Probleme gibt es keine. Lediglich ein ölverbrauch von 0,5-0,7 Liter bei einem Fiesta BJ 1999 mit 1.3 Lite r Motor . Der Vorbesitzer ist halt recht oft Kurzstrecke gefahren hat dass billigste öl rein , nie Kühlwasser gewechselt sprich eine braune pampe im kühler... halt sehr dürftig gewartet . Ich versuche ihn halt wieder einigermaßen hinzubekommen . Sauber ist jetzt wieder alles aber er er hat im winter immer ölschleim im deckel trotz langstrecke und intakter ZKD . Mich würde es halt im allgemeinen interessieren welches öl für so einen Zustand hilfreich ist, ihn auch noch lange am leben zu erhalten weil er hat auch ohne probleme erst tüv bekommen ... dank meinen Reparaturen (ölwanne kühler etc.). Habe schon mal das 5w40 drin gehabt vollsyntetisch aber da verbraucht er halt noch mehr öl und das ist mir dann für den zweck zu unwirtschaftlich . Daher wollte ich einfach mal fragen ob das Maxlife von Valvoline überhaupt was taugt oder ob herkömmliches Motoröl auch ausreicht auch von der Vergleichbarkeit was man dem Motor damit antut auf dauer . Ich weiß dass es nicht so einfach zu beantworten ist gerade weil Maxlife conditioner enthält welche die dichtungen nochmal frisch macht. Ein bekannter meinte erst zu mir wenn ich einmal das öl im intervall einfülle brauche ich es immer wieder weil die dichtungen dann irgendwann total zerbröseln wenn sie keine pflege und quellmittel mehr bekommen deswegen bin ich echt verunsichert was das öl betrifft allgemein schon ob ich auf 5w40 mit maxlife umölen sollte oder einfach bei 10w bleiben sollte

je nachdem wie viel km dein öl jetzt drauf hat, kannst du auch mit maxlife auffüllen

wie alt ist dein Fiesta? bei unserem ka war damals der Motor noch top, aber die karosse konnte man nur noch zusammenfegen

Joa das Phänomen ist mir bekannt aber unbekannterweise ist bei mir bis an der hinterachse kein rost :)

Also wenn der vorbesitzer eins richtig gemacht hat, dann ist es die unterbodenpflege.

Der Fiesta ist von 99 und hat noch den Endura-E also den alten Motor wie im Ka .

Also um ehrlich zu sein ist mein Öl jetzt 10 TKM drin habe derzeit das Meguin syntech premium 10w40 drin von Liqui Moly . Muss dazu sagen, dass damit der Verbrauch von öl um 0,3 Liter gesunken ist im gegensatz zu 10€ ATU Motoröl was ich damals als angebot gekauft habe da der motor buchstäblich ja auch mit 15w40 läuft :D ne spaß also 10w40 war schon drin

 

Öl und Ölverbrauch ist eine Wissenschaft .

Der Eine , sagt so und der Andere so !?

Früher war die PORSCH-Empfehlung " SHELL Rotella " Preis 2,99 DM , zäh fast wie Honig

und null Ölverbrauch !! Allerdings alle 10Tsd Wechsel . Autokenner/ Liebhaber wechselten allerdings alle 5 Tsd-km

und alles war gut .

Zitat:

@Lippeelfe schrieb am 1. April 2020 um 12:49:52 Uhr:

 

Früher war die PORSCH-Empfehlung " SHELL Rotella " Preis 2,99 DM ,

zäh fast wie Honig und null Ölverbrauch !! Allerdings alle 10Tsd Wechsel .

Autokenner/ Liebhaber wechselten allerdings alle 5 Tsd-km

und alles war gut .

.

SHELL Rotella, habe ich 1970 mit Ölwechselintervall 2500km im 1,6L 80PS Opel gefahren, Motor hat ohne Schaden über 350000 gelaufen. Dann den Wagen auf 1,9L 90PS Motor umgebaut. Den alten Motor an einen US-Soldaten verschenkt, der hat den in einen Rekord eingebaut und ist am nächsten Tag damit nach Italien in Urlaub gefahren.

Vom Hörensagen weiß ich noch, das der mit dem Motor weitere 100000km gefahren ist.

In der Zeit gab's bei uns nur Öl vom PCK Kombinat Werk Lützkendorf, mit der Marke Addinol.

Na ja , das Addinol -Öl ist auch heute noch , mit bemerkenswerter Qualität auf dem Markt.

Wir z.B von den VW Golf V/ R32 und den Audi 3,2 Fahrern , nach langen und ausgiebigen Tests , bevorzugt gefahren .

Zitat:

@Lippeelfe schrieb am 2. April 2020 um 18:53:30 Uhr:

 

Wir z.B von den VW Golf V/ R32 und den Audi 3,2 Fahrern , nach langen und ausgiebigen Tests , bevorzugt gefahren .

Wie sahen diese langen und ausgiebigen Tests aus?

Alles umfangreich nachzulesen im AUDI 3 /3,2 ltr . Forum , das mit dem Golf V / R32 Forum entsprechend

kooperiert hat !

Zitat:

@andi.36 schrieb am 2. April 2020 um 16:15:04 Uhr:

In der Zeit gab's bei uns nur Öl vom PCK Kombinat Werk Lützkendorf, mit der Marke Addinol.

Zitat aus dem Trabiforum:

"Um die erhebliche Abgasfahne zu mindern, musste der Ölanteil verringert werden. Dazu wurde vom Hydrierwerk Zeitz ein Zweitakt-Motorenöl unter Verwendung eines aus Matzen in Österreich bezogenen Grundöls entwickelt. Damit ließen sich Mischungsschmierungen von 1:25 und 1:33 erreichen. Im Zuge der Importablösungen musste Zeitz Ende der fünfziger Jahre den Zusatz auf aus der Sowjetunion angeliefertes Öl umstellen. Bereits auf dem Prüfstand ließen sich dabei erhebliche Schwierigkeiten erkennen. Kolbenringe brannten fest und der Auslasskanal wurde mit Ölkohle zugesetzt."

Warum erwähne ich das. "Matzen in Österreich" Österreich lieferte nach 1945 einige Zeit Erdölprodukte an die UdSSR, als Reparationszahlung, bzw. gegen Valuta auch an die DDR. Erdöl aus Österreich das ist sicher den Meisten unbekannt.

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