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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@gobang schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:14:17 Uhr:

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 15:42:25 Uhr:

Eventuell auch einen Blick Wert:

  • Becker 0W-40 RS bei Kfzteile 24

Ist wahrscheinlich das Rowe Öl. Das Produktdatenblatt hat exakt den gleichen Wortlaut wie bei Rowe, auch die Kanisteraufschrift passt. Nur bei den technischen Daten gab es wahrscheinlich einen copy-paste Fehler bei den technischen Daten/Freigaben.

Ist günstiger als Rowe original.

Du meinst, man bekommt dann doch ein MB229.5 geliefert?

Weil da steht nur die MB229.3

Ich habe gerade mal beide Sicherheitsdatenblätter (Rowe HIGHTEC SYNTH RS SAE 0W-40 und Becker Line 0W-40 RS) nebeneinandergelegt und verglichen.

Die Sicherheitsdatenblätter sind identisch, nur in der Kopfzeile unterscheiden sich die Firmenbezeichnungen. Selbst die Dokumentenbezeichnung trägt noch die Rowe Artikelnummer 20020 in beiden Dokumenten.

Hier noch der Link zu beiden SDS:

Rowe: https://rowe-mineraloel.com/.../20020_SDB_DE_GHS.pdf

Becker: https://www.kfzteile24.de/.../BKL_SDB_20020_DE.pdf

Also wenn das Becker 0W-40 wirklich eine Rowe Abfüllung ist, dann erfüllt es auch die 229.5. Ob es namentlich in der Bevo gelistet ist, kann man ja bei MB auf der Homepage nachlesen.

Zitat:

@HL66 schrieb am 5. Oktober 2019 um 00:31:09 Uhr:

. Kettentrieb, Turbolader original... was man vom Getriebe leider nicht sagen konnte, dank intensiver Ölpflege und unter EInsatz diverser chemischer Hilfmittel habe ich immerhin 250.000km aus dem Schrott M32 gequetscht

Zitat:

@AndyTHL schrieb am 5. Oktober 2019 um 14:00:23 Uhr:

 

250'000km aus dem M32 Getriebe, iss gut. :rolleyes:

Jetzt haste nen neues, oder besser überarbeitetes?

Also mein M32-Getriebe hat jetzt 275.000 Kilometer und wird schon seit langer Zeit mit 430NM betrieben was 110NM mehr als zulässig sind.

Zu allem Überfluss ist es noch eines der ganz anfälligen ersten Generation.

Was soll ich sagen. Keinerlei Symptome, alles 1a.

 

 

 

 

Zitat:

@kirmesgott schrieb am 6. Oktober 2019 um 12:27:02 Uhr:

Das Öl gehört unabhängig der Laufleistung nach einem Jahr gewechselt????

 

Das tut vor allem einem gut, der Ölindustrie.

Opel Corsa 1,2 80 PS, also jetzt 10 Jahre, Ölverbrauchswert laut Hersteller 0,7l/1000km

momentan 265000km gefahren, also ca 28000km im Jahr, folglich im Jahr 19l Öl aufkippen,

...frischer kann es nicht sein...

2 Ölwechsel in den 10 Jahren 1. Werkstatt..2.selbst durch geführt

aber!!!! den Ölfilter so nach 30-40Tkm immer gewechselt

macht euch nicht verrückt...wichtiger der Ölstand kontrolliert...

MfG

Junge junge junge...

Also mein Opel hat jetzt 275.000 Kilometer runter.

In der Zeit wurden jetzt glaube ich 9 Ölwechsel gemacht.

9x4.3 Liter Öl.

Und insgesamt im kompletten Zeitraum noch etwa 3 Liter Öl nachgefüllt.

Also kompletter Ölbedarf auf die 275.000 Kilometer bei 42 Liter.

Du brauchst wegen einem ausgelutschten Motor auf 60.000 Kilometer 42 Liter Öl und willst erzählen Ölwechsel ist nicht so wichtig und ist gut für die Ölindustrie?

Wer von uns muss denn nochmal Unmengen an Öl vernichten?

Eindeutig du!

Mit 19 Liter Öl die du pro Jahr brauchst fahr ich mehr als 4 Jahre INKLUSIVE Ölwechsel bei gleicher Jahresfahrleistung (bei mir etwa 30.000km jährlich)

Ebc3

Zitat:

@gobang schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:24:37 Uhr:

Zitat:

@a3Autofahrer schrieb am 6. Oktober 2019 um 16:46:47 Uhr:

Was kann das MB 229.5 eigentlich besser, als ein Öl, was nur MB 229.3 erfüllt?

siehe hier

Danke, ist ein schönes Tool, um verschiedene Mindestanforderungen der Ölnormen zu vergleichen.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster (und man möge mich korrigieren), und vermute, dass einzig z.B. beim PAO Meguin 0W40 weder die Kolbenring-Verkokung (Piston Deposit) noch die Verschlammung und auch nicht der Ölverschleiß eine 229.5 reißen sollte. Der Grund liegt meiner Meinung nach am hochwertigen PAO-lastigen Grundöl.

Hallo De_ke, verlass Dich nicht auf SiDa Blätter, hier stehen nur ca. Angaben und so können bei 2 identischen Sida Blättern (übertrieben)2 verschiedene Stoffe herauskommen! Ist normal und gewünscht (wg. der Konkurrenz).So werden z.B. geringe Mengen (unter xy%) überhaupt nicht angegeben. Gruß

Zitat:

@Wiestler schrieb am 6. Oktober 2019 um 21:06:34 Uhr:

Hallo De_ke, verlass Dich nicht auf SiDa Blätter, hier stehen nur ca. Angaben und so können bei 2 identischen Sida Blättern (übertrieben)2 verschiedene Stoffe herauskommen! Ist normal und gewünscht (wg. der Konkurrenz).So werden z.B. geringe Mengen (unter xy%) überhaupt nicht angegeben. Gruß

Hallo De_Ke gerade nach geschaut: unter 1 % (interessantes für den Arbeitsschutz, "ungefährliche" Mengen müssen eigentlich überhaupt nicht angegeben werden) muss nicht angegeben werden und wenn Du die abgegebenen % zusammenrechnest , kommt Du auch auf nur 75,3 % (immer das angegebene Maximum angerechnet). Was ist der Rest? Gruß

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 6. Oktober 2019 um 15:54:02 Uhr:

Natürlich auch top das shell helix 0w40 für 23 Euro 5 liter bei motoröl100.de

Das wäre so mein Favorit für den Motor mehr muss ein top Öl nicht kosten.

Volle Zustimmung.

Das Shell Helix Ultra 0W-40 ist sehr gut - und nicht nur der Preis, auch in der Additivierung ist alles drin, was es braucht.

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 6. Oktober 2019 um 15:48:11 Uhr:

Dey_Ke das superdriver von meguin 0w40 würde ich nicht nehmen da es nur eine 229.3 und ein älters additivpacket hat. Sicher kein schlechtes Öl aber zu dem Preis gibt's weit aus besseres.

Das sehe ich nicht so. Ich halte es für klassisch und leistungsfähig.

Als Grundöl PAO mit hohem Flammpunkt und sehr niedrigem Stockpunkt. Zudem hat das Grundöl eine recht hohe Heißviskosität im Vergleich zu anderen 0W-40ern.

Das Verschleißschutzpaket wird neben ZDDP von Molybdän und Bor ergänzt - das ist u.a. für den Steuerkettenverschleiß positiv.

Der Verdampfungsverlust ist mit ~10% einen Tick zu hoch und vllt. der Grund dafür, das keine MB 229.5 vorliegt.

Aber es muss nicht unbedingt genommen werden, wenn die Erfüllung der MB229.5 wichtig ist. Es wurden ja schon super Alternativen aufgeführt. :)

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 4. Oktober 2019 um 20:53:08 Uhr:

 

Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das das Öl welches die größte visko spreizung nur rein mit den VIs aus den Grundöl zurecht kommt.

Ich will mich wirklich nicht um das 10W-60 streiten. Das hat jetzt schon wieder genug Wellen geschlagen. :(

Ich wollte nur noch mal auf deinen Post antworten.

Die USVO Öle werden ja damit beschrieben, entweder keine oder nur sehr scherstabile VI-V zu verwenden. Im Datenblatt vom RSS steht explizit keine VI-V. Nur ein PAO-Blend sorgt für den hohen VI.

Ravenol hat schon Kompetenz bei den Vollsynthese-Ölen und so wie man lesen kann, wird das RSS auch in einigen Rennserien als Schmierstoff eingesetzt.

Ob die Katalogangaben nun ein copy-paste Fehler oder Irreführung sind, kann nur ein/e Test/Analyse zeigen.

Letztlich ist das RSS ein Öl, was nicht für den Alltag in normalen Straßen PKW gemacht ist.

Alles Weitere muss man vom jeweiligen (Sport- oder Renn-)Motor abhängig machen. Kolbengeschwindigkeiten, Lagerbelastung, Toleranzen der Lager/Schmierspalt, Wärmeabtransport aus den Lagerstellen, Öltemperatur etc. können dort eine Rolle spielen.

Ich hab mir letztens mal die Gebrauchtölanalysen von Ravenol Ölen auf Oil-Club.de durchgeschaut.

Also ich sehe da keine Vorteile zu Shell oder Mobil.:rolleyes:

Auch wenn die Superteures ÖL nehmen mit Wolfram, Molybdän und pie pa po...

Also bei fast allen Test's mit Ravenol, war ein übermäßiger Metallverschleiß vorgekommen.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen MB 229.x Anforderungen finden sich hier ab Seite 193:

http://www.aftonchemical.com/.../Specification-Handbook#

 

Zitat:

@a3Autofahrer schrieb am 6. Oktober 2019 um 20:55:35 Uhr:

Zitat:

@gobang schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:24:37 Uhr:

 

siehe hier

Danke, ist ein schönes Tool, um verschiedene Mindestanforderungen der Ölnormen zu vergleichen.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster (und man möge mich korrigieren), und vermute, dass einzig z.B. beim PAO Meguin 0W40 weder die Kolbenring-Verkokung (Piston Deposit) noch die Verschlammung und auch nicht der Ölverschleiß eine 229.5 reißen sollte. Der Grund liegt meiner Meinung nach am hochwertigen PAO-lastigen Grundöl.

Zitat:

@AndyTHL schrieb am 8. Oktober 2019 um 19:54:40 Uhr:

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

 

Volle Zustimmung.

Das Shell Helix Ultra 0W-40 ist sehr gut - und nicht nur der Preis, auch in der Additivierung ist alles drin, was es braucht.

Zitat:

@AndyTHL schrieb am 8. Oktober 2019 um 19:54:40 Uhr:

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

 

Das sehe ich nicht so. Ich halte es für klassisch und leistungsfähig.

Als Grundöl PAO mit hohem Flammpunkt und sehr niedrigem Stockpunkt. Zudem hat das Grundöl eine recht hohe Heißviskosität im Vergleich zu anderen 0W-40ern.

Das Verschleißschutzpaket wird neben ZDDP von Molybdän und Bor ergänzt - das ist u.a. für den Steuerkettenverschleiß positiv.

Der Verdampfungsverlust ist mit ~10% einen Tick zu hoch und vllt. der Grund dafür, das keine MB 229.5 vorliegt.

Aber es muss nicht unbedingt genommen werden, wenn die Erfüllung der MB229.5 wichtig ist. Es wurden ja schon super Alternativen aufgeführt. :)

Zitat:

@AndyTHL schrieb am 8. Oktober 2019 um 19:54:40 Uhr:

Zitat:

@De_Ke schrieb am 6. Oktober 2019 um 19:27:40 Uhr:

 

Ich will mich wirklich nicht um das 10W-60 streiten. Das hat jetzt schon wieder genug Wellen geschlagen. :(

Ich wollte nur noch mal auf deinen Post antworten.

Die USVO Öle werden ja damit beschrieben, entweder keine oder nur sehr scherstabile VI-V zu verwenden. Im Datenblatt vom RSS steht explizit keine VI-V. Nur ein PAO-Blend sorgt für den hohen VI.

Ravenol hat schon Kompetenz bei den Vollsynthese-Ölen und so wie man lesen kann, wird das RSS auch in einigen Rennserien als Schmierstoff eingesetzt.

Ob die Katalogangaben nun ein copy-paste Fehler oder Irreführung sind, kann nur ein/e Test/Analyse zeigen.

Letztlich ist das RSS ein Öl, was nicht für den Alltag in normalen Straßen PKW gemacht ist.

Alles Weitere muss man vom jeweiligen (Sport- oder Renn-)Motor abhängig machen. Kolbengeschwindigkeiten, Lagerbelastung, Toleranzen der Lager/Schmierspalt, Wärmeabtransport aus den Lagerstellen, Öltemperatur etc. können dort eine Rolle spielen.

Ich hab mir letztens mal die Gebrauchtölanalysen von Ravenol Ölen auf Oil-Club.de durchgeschaut.

Also ich sehe da keine Vorteile zu Shell oder Mobil.:rolleyes:

Auch wenn die Superteures ÖL nehmen mit Wolfram, Molybdän und pie pa po...

Also bei fast allen Test's mit Ravenol, war ein übermäßiger Metallverschleiß vorgekommen.

als ich genau DAS im Ölclub ansprach und darauf hinwies, dass billige HC Öle aus Ostdeutschland bessere Analysen abliefern, wurde ich geteert, gefedert und aus dem „Dorf“ getrieben.....

weil es laut der Theorie rund um PAO und co. ja nicht sein kann ;)

Zitat:

@brainstormer schrieb am 8. Oktober 2019 um 20:55:50 Uhr:

Die Unterschiede zwischen den einzelnen MB 229.x Anforderungen finden sich hier ab Seite 193:

http://www.aftonchemical.com/.../Specification-Handbook#

Zitat:

@brainstormer schrieb am 8. Oktober 2019 um 20:55:50 Uhr:

Zitat:

@a3Autofahrer schrieb am 6. Oktober 2019 um 20:55:35 Uhr:

 

Danke, ist ein schönes Tool, um verschiedene Mindestanforderungen der Ölnormen zu vergleichen.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster (und man möge mich korrigieren), und vermute, dass einzig z.B. beim PAO Meguin 0W40 weder die Kolbenring-Verkokung (Piston Deposit) noch die Verschlammung und auch nicht der Ölverschleiß eine 229.5 reißen sollte. Der Grund liegt meiner Meinung nach am hochwertigen PAO-lastigen Grundöl.

Ein wahrlicher Schinken. :D

Wie gesagt, die Anforderungen an den bestimmten Eigenschaften sind bei 229.5 gewachsen, im Vergleich zum 229.3. Die große Frage ist hier ja, wieweit die aktuellen Öle an einer 229.5 vorbeischrammen, die eine 229.3 haben.

Wenn ein 229.3 nur in einer einzigen Eigenschaften vorbeischrammt, dann gibts keine 229.5-Zertifizierung. Und es sind fast immer LL-Eigenschaften, die die Hürden so hoch machen. Will man nur 10...15 tkm das Öl fahren, braucht man diese fortgeschrittenen LL-Eigenschaften nicht. Aus der Sicht würde ich nicht ein sehr gutes 229.3 verachten, wenn es ein schlechteres 229.5 gäbe. Schlechter im Sinne z.B. der Temperaturbelastbarkeit.

@LupoR

 

Genau das ist mir auch im Schmiermittel Club passiert und sicher noch zich anderen.

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 4. Oktober 2019 um 14:16:01 Uhr:

@ ohctuner

Im grunde bin ich da ja voll bei dir für mich gibt es da ein aber.....

Wenn man so ein 10w60 mal bei minus 10 Grad mit einem 5w40 Vergleicht ist das schon ein unterschied zumindest optisch...

hey Hunter, ich wollte nur mal fragen, ob Du meine PM Antwort auf Deine PM Antwort gelesen hast? :)

@LupoR

Hm, ich könnte mir vorstellen, dass die neuartigen Öle von Ravenol, eben Vorteile auf der Rennstrecke haben,

oder bei Dauerlast auf der Autobahn... Dass es aber im Alltag, wo der meiste Verschleiß beim Kaltstart entsteht,

gar keine, oder kaum Vorteile bringt.

Vielleicht sind da die herkömmlichen 0W Öle doch von Vorteil...:rolleyes:

Ps: Nur eine Theorie...

Für Jemanden der sich Xado als Zusatzadditiv ins Motoröl kippt , bist du aber sehr voreingenommen wegen 60er Öl .

Das gibt es nicht nur von Ravenol .

Scheinst keinerlei Erfahrungen mit dem Öl zu haben , deine Argumentation ist total einseitig negativ , nicht sonderlich hilfreich für eine sachliche Auseinandersetzung .

Gar keine oder kaum Vorteile bei Kaltstart , kann ich nichts negatives rauslesen .

Die Oberflächenhaftung , somit die Schmierung ist nun mal besser .

Selbst wenn bei Kaltstart ein 10W paar Sekunden länger braucht zur Durchölung , so ist trotzdem noch ein besserer Ölfilm an den drehenden Teilen vorhanden , im Gegensatz zu einem 0W .

Gerade bei Kaltstart , wo der Motor fett läuft , kann das Benzin das dünne Öl besser von der Zylinderwand abwaschen , was natürlich schlecht für die Schmierung ist .

Generell kommt ein 60er deutlich besser mit Spriteintrag im Motoröl klar , als ein 30er oder 40er Öl .

Das perfekte Öl gibt es nicht , somit hat jedes Öl Vor und Nachteile !

Was willst du machen , jedesmal das Öl wechseln wenn sich das Fahrprofil während der Fahrt ändert ?

Nicht nur Kaltstart , sondern auch hohe Dauerdrehzahlen sind verschleissfördernd , nicht nur Kolben und Zylinder sind da belastet , sondern auch die unterschiedlich verbauten Ventiltriebe sind auch den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt , was auch die Anforderung ans Motoröl ändert .

Wie willst du das alles unter einen Hut bringen und das waren nur paar Beispiele von Vielen die auch noch wichtig sind ?!

Wie gesagt, ich fahre mit Serien Motoren dienstlich ca. 50.000km im Jahr, diese Motoren sind meist nur 75 - 100 PS Motoren, die werden auf der Autobahn ständig am Limit bewegt und Ölwechsel wird da nach Anzeige gemacht, also so ca. alle 30.000km. Bis jetzt gab's in den 4 Jahren Leasing noch nie Probleme und Ölverbrauch ist auch kein Problem. Die Motoren bekommen alle entweder 5W30 oder sogar 20 Öle.

Zur Zeit habe ich einen Corsa E mit 1.4 90 PS, das Teil musst du auf der Autobahn wenn du voran kommen willst, immer hochdrehen lassen, also Gang runter und dann voll hochziehen.

Die Nacht hatte ich es mal wieder eilig, da bin ich 300 km so gut wie Vollgas gefahren, Durchschnittsverbrauch ist jetzt bei 11,5 Liter.

Was soll Einem das jetzt sagen ?

Corsa E wurde ab 2014 erst gebaut , Meiner ist von 2003 mit derzeit 16 Jahren und 300tkm .

Die 90 ps muss Meiner aus 1149 ccm erzeugen !

Da ist nichts mit Leasing , das Auto gehört zu 100% mir , der lebt oder stirbt bei mir bis zum Ende .

Du kannst einen Serienmotor nicht mit einem leistungsgesteigerten Motor vergleichen , zumal das zwei unterschiedliche Motorenkonzepte sind , was willst du da pauschal vergleichen ?

Meiner dreht bei 100 im 5. Gang schon 3200 U/min , somit kurz übersetzt , da sind höhere Drehzahlen schon normal beim fahren .

Das der Corsa nicht richtig geht ist normal bei 1,2 t Kampfgewicht , meiner ist 300 kg leichter und begnügt sich im Schnitt trotz strammer Fahrweise mit 8 Liter .

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