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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 27. Juli 2019 um 18:27:53 Uhr:
Auch wenn der Motor relativ am Ende ist , der schafft es immer noch regelmäßig von A nach B ohne Abschleppwagen .
Eine von vielen Aufgaben von Motoröl ist die Abdichtung im Kolbenringbereich , das kann ein 60er nun mal besser als ein 30er oder 40er , bessere Abdichtung , bessere Kompression , somit etwas mehr Leistung .
Ja gut, woher soll ich wissen, dass dein Motor verschlissen ist und einen Kolbenkipper hat. ;)
Da ist das Problem aber nicht in erster Linie ein 30er oder 40er Öl sondern dass der Motor kaputt ist.
In meinem Motor würde 10w60 vermutlich zum Gegenteil führen und durch die höheren Öltemperaturen zu noch mehr Verkokungen an den Kolben führen.
Kurzfristig würde der Ölverbrauch sinken, langfristig nicht.
Ist also nicht immer alles pauschal zu sehen, so wie du es selbst aber auch schon sagst.
Zitat:
@Leon596 schrieb am 28. Juli 2019 um 00:17:01 Uhr:
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 27. Juli 2019 um 18:27:53 Uhr:
Auch wenn der Motor relativ am Ende ist , der schafft es immer noch regelmäßig von A nach B ohne Abschleppwagen .
Eine von vielen Aufgaben von Motoröl ist die Abdichtung im Kolbenringbereich , das kann ein 60er nun mal besser als ein 30er oder 40er , bessere Abdichtung , bessere Kompression , somit etwas mehr Leistung .
Ja gut, woher soll ich wissen, dass dein Motor verschlissen ist und einen Kolbenkipper hat. ;)
Da ist das Problem aber nicht in erster Linie ein 30er oder 40er Öl sondern dass der Motor kaputt ist.
In meinem Motor würde 10w60 vermutlich zum Gegenteil führen und durch die höheren Öltemperaturen zu noch mehr Verkokungen an den Kolben führen.
Kurzfristig würde der Ölverbrauch sinken, langfristig nicht.
Ist also nicht immer alles pauschal zu sehen, so wie du es selbst aber auch schon sagst.
...Sorry, aber physikalische Fakten mit "vermutlich" widerlegen zu wollen, geht schon seit 99.238 Beiträgen nicht !
Weiß überhaupt ein Ölempfehler wie verschlissen der Motor eines Fragestellers ist ? ;)
Durch 10W-60 entstehen höhere Temperaturen und verkoken den Kolben ?
Okeh, gute Konversation macht trotzdem nicht schlau. :D
Zitat:
@schelle1 schrieb am 28. Juli 2019 um 02:09:49 Uhr:
Durch 10W-60 entstehen höhere Temperaturen und verkoken den Kolben ?
Okeh, gute Konversation macht trotzdem nicht schlau. :D
Wenn ein Ölkühler nicht thermostatgesteuert ist führen höhere Viskositäten zu höheren Öltemperaturen, insbesondere unter Extrembedingungen wenn Öl-Wasserwärmetauscher mit dem Temperaturausgleich nicht mehr hinterherkommen.
Bau mal in ein entsprechendes Fahrzeug eine Temperaturanzeige und beobachte einfach mal.
Allein zwischen 5w30 und 5w40 liegen in dem Motor bei Normalbetrieb etwa 5°C, der Unterschied verstärkt sich mit steigender Viskosität.
Und gerade an Temperaturhotspots werden durch geringere Volumenströme mit Sicherheit noch größere Temperaturdifferenzen erreicht.
Höhere Öltemperaturen sorgen wozu? Eben. Schnellere Ölalterung und das begünstigt Bildung von Ablagerungen. Im Falle dieses Motors Ölwanne/Ölsieb und auch Kolbenringe.
Wobei bei letzterem auch Flammpunkt und Noack eine Rolle spielen wobei sich in dieser Disziplin jeweils gute Öle ihrer Viskositätsklasse nix nehmen, denke das muss ich aber nicht sagen weil ist klar.
Da hilft es dann auch nicht mehr, wenn dickes Öl "besser schmiert"
Ja, tuts vielleicht. Wie lange?
Dem könnte man natürlich begegnen durch eine Kürzung des Herstellerintervalles von 10.000km auf z.b 7000km. Oder halt mit einer Auswahl von einem guten Kompromiss wie 10w40 mit ausreichender HTHS-Reserve und stabilem Basisöl ohne den Volumenstrom über Gebühr zu vermindern.
Nur das kurz zur Allzweckwunderwaffe 10w60
Klar, wenn der Motor hin ist kann man es vielleicht dafür nutzen noch ein paar Kilometer rauszuquetschen weil das dann wichtiger wird. Wenn der Motor okay ist sollte man aber gucken wie die Anforderungen wirklich sind.
Hier noch was anderes was eigentlich gar nicht funktionieren kann.
https://oil-club.de/index.php?...
Hab mal noch was Anderes.
60 Jahre alte Getriebeöl-Erstbefüllung aus dem Jahr 1959 bei unserem Traktor.
Gar nicht mal so übel, oder?
"Allzweckwunderwaffe 10w60" hat nie jemals je einer gesagt ! Ob es Motoren gibt, welche mit 10W-60 kaputt gehen würden, ist leider nicht bekannt, ebenso ist "vermutlich" mit 0W-20 auch noch kein Motor kaputt gegangen. Wenn manche Motoren für die Abgasbehandlung besondere Additive... oder weglassen solcher, besondere Öle benötigen, ist eine ganz andere Frage, nur ist dann eine Frage nach dem besseren Öl - außerhalb der Betriebsanleitung auch überflüssig. Und nun ? - Einfach noch mal die 90.000 vermutlichen Vermutungen durchlesen. :D
Zitat:
@Leon596 schrieb am 28. Juli 2019 um 02:44:49 Uhr:
Hab mal noch was Anderes.
60 Jahre alte Getriebeöl-Erstbefüllung aus dem Jahr 1959 bei unserem Traktor.
Gar nicht mal so übel, oder?
Das muß ja das allerbeste empfohlene Öl gewesen sein ! Nach wieviel tausend Meinungen hat man das rausgefunden ?
Würde heutiges Hightechöl auch noch 60 Jahre haltbar sein ? :cool:
Der überholte Ersatzmotor wird auch wieder 10W60 bekommen , ich hab eine verschleißfördernde Fahrweise , somit wird der Motor kein 40er Öl mehr sehen .
Das 60er Öl kann hohe Temps ab , lass es doch etwas heisser werden , senkt etwas die Visko , kommt dem Volumenstrom entgegen .
Lass das Öl doch altern , kommt es an den Punkt das es gewechselt werden muss , werde ich das am Motorengeräusch hören .
Ich fahre einen Catchtank , der sammelt schon viel Dreck aus dem Motor , von Blowby , Benzindämpfe bis hin zu dem Winterschmand , das entlastet das Öl und den Motor auch schon brauchbar , da es nicht mehr über die Entlüftung wieder in den Motor gesaugt wird .
Das Öl hat API SN und erfüllt VW 501 01/ 505 00 , somit 15000 km Wechselintervall oder 1 x Jährlich .
Da ich im Jahr deutlich mehr fahre , dürfte der Wechsel nicht so das Problem darstellen .
Ölverbrauch ist ja auch vorhanden , somit kommt immer was frisches Öl dazu .
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 28. Juli 2019 um 08:41:29 Uhr:
Das 60er Öl kann hohe Temps ab , lass es doch etwas heisser werden...
Von Mitan gibt es das Alpine RS 10W-60 (vollsynthetisch). Hat das schon jemand "getestet".
Zitat:
@Leon596 schrieb am 28. Juli 2019 um 02:44:49 Uhr:
Hab mal noch was Anderes.
60 Jahre alte Getriebeöl-Erstbefüllung aus dem Jahr 1959 bei unserem Traktor.
Gar nicht mal so übel, oder?
60 Jahre ist eine sehr lange Zeit und es darf davon ausgegangen werden daß wohl irgendwann mal eine Reparatur erfolgte beider das Öl erneuert wurde oder wenigstens teilweise... oder ist der 60 Jahre in Deinem Besitz und Du weißt noch genau, da0 1968 nicht doch mal eine Dichtung am Getriebe gemacht wurde ?
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 28. Juli 2019 um 08:41:29 Uhr:
Der überholte Ersatzmotor wird auch wieder 10W60 bekommen , ich hab eine verschleißfördernde Fahrweise , somit wird der Motor kein 40er Öl mehr sehen .
Das 60er Öl kann hohe Temps ab , lass es doch etwas heisser werden , senkt etwas die Visko , kommt dem Volumenstrom entgegen .
Lass das Öl doch altern , kommt es an den Punkt das es gewechselt werden muss , werde ich das am Motorengeräusch hören .
Ich fahre einen Catchtank , der sammelt schon viel Dreck aus dem Motor , von Blowby , Benzindämpfe bis hin zu dem Winterschmand , das entlastet das Öl und den Motor auch schon brauchbar , da es nicht mehr über die Entlüftung wieder in den Motor gesaugt wird .
Das Öl hat API SN und erfüllt VW 501 01/ 505 00 , somit 15000 km Wechselintervall oder 1 x Jährlich .
Da ich im Jahr deutlich mehr fahre , dürfte der Wechsel nicht so das Problem darstellen .
Ölverbrauch ist ja auch vorhanden , somit kommt immer was frisches Öl dazu .
Was für ein Hightech Motor hast du da, um solch ein Aufwand zu bestreiten?
Zitat:
@andi.36 schrieb am 28. Juli 2019 um 10:36:38 Uhr:
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 28. Juli 2019 um 08:41:29 Uhr:
Der überholte Ersatzmotor wird auch wieder 10W60 bekommen , ich hab eine verschleißfördernde Fahrweise , somit wird der Motor kein 40er Öl mehr sehen .
Das 60er Öl kann hohe Temps ab , lass es doch etwas heisser werden , senkt etwas die Visko , kommt dem Volumenstrom entgegen .
Lass das Öl doch altern , kommt es an den Punkt das es gewechselt werden muss , werde ich das am Motorengeräusch hören .
Ich fahre einen Catchtank , der sammelt schon viel Dreck aus dem Motor , von Blowby , Benzindämpfe bis hin zu dem Winterschmand , das entlastet das Öl und den Motor auch schon brauchbar , da es nicht mehr über die Entlüftung wieder in den Motor gesaugt wird .
Das Öl hat API SN und erfüllt VW 501 01/ 505 00 , somit 15000 km Wechselintervall oder 1 x Jährlich .
Da ich im Jahr deutlich mehr fahre , dürfte der Wechsel nicht so das Problem darstellen .
Ölverbrauch ist ja auch vorhanden , somit kommt immer was frisches Öl dazu .
Was für ein Hightech Motor hast du da, um solch ein Aufwand zu bestreiten?
Hatte er mal hier geschrieben, ein Renault Twingo.:D:p
Ich meine das war ein Clio.
Aha, da lohnt sich so ein Aufwand und wenn es geht, noch 20 Jahre alt das Teil?
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 28. Juli 2019 um 10:42:06 Uhr:
Ich meine das war ein Clio.
Vielleicht meldet er sich ja und klärt uns auf.
Zitat:
@HL66 schrieb am 28. Juli 2019 um 09:55:33 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 28. Juli 2019 um 02:44:49 Uhr:
Hab mal noch was Anderes.
60 Jahre alte Getriebeöl-Erstbefüllung aus dem Jahr 1959 bei unserem Traktor.
Gar nicht mal so übel, oder?
60 Jahre ist eine sehr lange Zeit und es darf davon ausgegangen werden daß wohl irgendwann mal eine Reparatur erfolgte beider das Öl erneuert wurde oder wenigstens teilweise... oder ist der 60 Jahre in Deinem Besitz und Du weißt noch genau, da0 1968 nicht doch mal eine Dichtung am Getriebe gemacht wurde ?
Die Zahl der Betriebsstunden liegt wahrscheinlich nicht so extrem hoch (gibt keinen Betriebsstundenzähler, früher Landwirtschaft im Nebenerwerb), das ist natürlich ein kleiner Vorteil.
Trecker ist 59 der 60 Jahre im Besitz meines Opas.
Getriebeöl und Öl der Seitenvorgelege wurde noch nie gewechselt.
Bzw. zumindest das Getriebeöl jetzt schon.
Motoröl in dem Zeitraum 2-3x
Opa ist nicht senil und unzuverlässig sondern hat leider ein besseres Gedächnis als ich.
Was man aber der Fairness halber doch erwähnen sollte ist Folgendes:
Schlamm im Getriebe muss auch erstmal geschafft werden. Siehe Bild.
Es handelt sich aber nicht um metallischen Abrieb, das ist nicht magnetisch.
Sondern da sieht man dann, dass das Öl halt doch fertig ist, seinen Job aber trotzdem noch gut erledigt hat.
Allerdings stellt eine brachiale Motorleistung von 8KW und eine Konstruktion der 50er Jahre von ZF vermutlich auch etwas unzerstörbares dar.



