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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

 

Denke das lag nicht am Öl, man weiß ja nicht was sonst noch in den Motor gekippt wurde.

Zwischenwellenlager.

Denke den hast Du repariert, war der Motor wenn GTI 1 verkokt,

war es ein Gleit- Wälz- oder Kegelrollenlager, von diesen sind genügend in einigen 4T M-Motor vorhanden.

Weiterhin ist die Scherfestigkeit der Verschleißschutz und der HTHS in 4T-Ölen meist deutlich höher als bei den PKW-Motor Ölen.

Das Silkolene 4T Öl ist eines von den Besten

Kann laut Fuchs je nach OEM Vorgabe mit bis zu 15000km Ölwechselintervallen gefahren werden.

Werbliche Aussage

Mit der innovativen XP-Technology in der Pro 4 Produktreihe bietet FUCHS SILKOLENE echte Vorteile:

11% Kraftstoffersparnis*

18% weniger Ölverbrauch*

3% Leistungsplus* (Motorleistung/-drehmoment)

Verschleißschutz für den Motor*

*gegenüber einem vergleichbarem Silkolene Produkt

Der Motor war relativ sauber, siehe Bilder welche entstanden waren, als wir die Ursache für ein "abregeln" bei 7.200 Touren suchten. Irgendwann stellten wir dann fest, dass sich der Verteiler nur schwer drehen ließ. Wir vermuteten zuerst eine gebrochene Ventilfeder, daher kam die Nocke raus. Es handelt sich um ein Gleitlager. Die Idee mit dem Motorradöl stammte nicht von mir aber ich mach's garantiert nicht und rate aufgrund dieser Erfahrung auch davon ab. Schmierstoffexperten hatten auch abgeraten.

827 VW
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+1

Zitat:

@Bee schrieb am 26. Juli 2019 um 09:16:54 Uhr:

 

Hmmmm. Über 6000 Seiten, und dann solche Geschichten?

Stell' mal Dein 10W-40 für eine Nacht in das Tiefkühlfach (kannst es ja auf -10° hochdrehen, falls Dir die normalen -18° "zu sibirisch" sind) und schau Dir den Sirup am nächsten Morgen an. Danach kannst Du Dir überlegen, ob Du den Sirup bei jedem winterlichen Kaltstart durch die Ölkanäle pressen willst, und wie viel Öldruck dann noch an den Schmierstellen ankommt.

Eigentlich reicht es schon zwei identische Modelle bei Minustemperaturen zeitgleich Anzulassen, das mit 10W ist nicht der Erste der Anspringt, vor Allem wen Hydros verbaut sind.

Zitat:

@Bee schrieb am 26. Juli 2019 um 09:16:54 Uhr:

Zitat:

@amar7 schrieb am 25. Juli 2019 um 22:47:50 Uhr:

 

10W ist völlig ausreichend bis -30 Grad und da wir hier nicht in Sibirien sind ist das okay soweit. Dieses Fan Club hat auch den Ingenieur des Fahrzeugs, der diese Empfehlung aussprach entgegen der Aussage im Handbuch (das er mit verfasst hatte)

Wo drin steht dass auch ab 5W30 bis 10W40 alles geht mit der richtigen API.

Ich hatte übrigens vorher 5 w 30 drin und seitdem läuft die der Motor deutlich und spürbar ruhiger auf hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn also ich denke da wird schon was dran sein was die sagen das ist doch kein stammtischgespräch sondern teilweise Kfz-Meister und sogar der Ingenieur des Fahrzeugs höchstpersönlich.

Die Frage stellte sich bei mir aktuell nach der Sorte Öl ob halbsynthetisch oder hc-synthese. Letzteres ist mehr verbreiteter

Hmmmm. Über 6000 Seiten, und dann solche Geschichten?

Stell' mal Dein 10W-40 für eine Nacht in das Tiefkühlfach (kannst es ja auf -10° hochdrehen, falls Dir die normalen -18° "zu sibirisch" sind) und schau Dir den Sirup am nächsten Morgen an. Danach kannst Du Dir überlegen, ob Du den Sirup bei jedem winterlichen Kaltstart durch die Ölkanäle pressen willst, und wie viel Öldruck dann noch an den Schmierstellen ankommt.

Hohe Geschwindigkeiten auf der Autobahn? Da merkst Du aber von der Winter-Einstufung des Öl nichts. Da merkst Du den Unterschied zwischen xW-30 und xW-40.

Was sind das denn nach über 6000 Seiten wieder für wilde Geschichten ?

Motoröl gehört wie der Name schon sagt in den Motor und nicht in den Kühlschrank , was soll daran realistisch sein ?

Bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn , ist der Motor und somit auch das Öl längst auf Betriebstemp , was also willst du da merken ?

Ich fahre ja auch im Winter 10W60 , kipp ich da xW30 oder xW40 rein , brauche ich Ohrenstöpsel , so laut ist der Motor damit und Leistung hat er damit auch weniger !

Vielleicht sollte man sich erst mal bewusst darüber sein welche Aufgaben ein Motoröl noch im Motor hat um sich eine Meinung zu bilden .

Sind die Vorteile größer als die Nachteile , kann man ruhig mal einen Bogen um die Mainstreamöle machen und was aus der Reihe nutzen .

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 26. Juli 2019 um 17:45:30 Uhr:

Zitat:

@Bee schrieb am 26. Juli 2019 um 09:16:54 Uhr:

 

Stell' mal Dein 10W-40 für eine Nacht in das Tiefkühlfach (kannst es ja auf -10° hochdrehen, falls Dir die normalen -18° "zu sibirisch" sind) und schau Dir den Sirup am nächsten Morgen an. Danach kannst Du Dir überlegen, ob Du den Sirup bei jedem winterlichen Kaltstart durch die Ölkanäle pressen willst, und wie viel Öldruck dann noch an den Schmierstellen ankommt.

Motoröl gehört wie der Name schon sagt in den Motor und nicht in den Kühlschrank , was soll daran realistisch sein ?

amar7 ist der Meinung zu sein, dass in europäischen Wintern ein 10W-xx unnötig wäre. Da er sicher keine Möglichkeit hat, das Verhalten von Ölen beim Kaltstart im Motor zu untersuchen, hat er mit dem Öl aus dem Tiefkühlfach die Chance, seine Meinung zu überdenken, dass ein 10W-xx bis -30 °C ausreicht.

Ich Hänge mich hier mal rein, welches öl sollte ich in einen 2002 er Astra G mit Z16SE Motor fahren?

Hintergrund ist das der Motor Für Nockenwellenprobleme bekannt ist.

habe die Welle auch schon einmal gewechselt. weil die eingelaufen war.

aktuell ist Mannol Elite 5w30 drin mit einer Dose Mannol Motor Doctor.

der wagen fährt Kurzstrecke und sammelt auch im Sommer Kondenswasser im öl, darum wird alle 8tkm

gewechselt.

in meinem anderen Astra mit z16xe Fahre ich Addinol sl 0540.

welches öl bis max 4 euro pro liter empfehlt ihr mir?

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 26. Juli 2019 um 17:45:30 Uhr:

 

Ich fahre ja auch im Winter 10W60 , kipp ich da xW30 oder xW40 rein , brauche ich Ohrenstöpsel , so laut ist der Motor damit und Leistung hat er damit auch weniger !

Weniger Leistung, warum?

Wenn sich die innermotororische Reibung durch weniger Viskosität so stark erhöhen würde durch Mischreibung bräuchtest du keine Ohrenstöpsel mehr sondern direkt einen Abschleppwagen.

Dickeres Öl dämpft oft besser, lässt aber per se keine Aussage auf Verschleiß und Leistung zu.

Dickes Öl dämpft nicht nur besser, es schmiert auch besser. Allerdings kann ein Dünnöl mit Additiven so aufgepimt werden, daß es ebenso schmiert. Das ist alles nur kausale Relativität, welche nie in Zusammenhang verstanden wird.

Auch wenn der Motor relativ am Ende ist , der schafft es immer noch regelmäßig von A nach B ohne Abschleppwagen .

Eine von vielen Aufgaben von Motoröl ist die Abdichtung im Kolbenringbereich , das kann ein 60er nun mal besser als ein 30er oder 40er , bessere Abdichtung , bessere Kompression , somit etwas mehr Leistung .

Mit einem stabileren Ölfilm , wird auch ein ausgeprägter Kolbenkipper deutlich leiser .

Ohne das 60er , wäre der Motor schon lange tot , somit hab ich genug Zeit für den Ersatzmotor .

Mein 60er kann ich vor Ort kaufen , ein geeignetes 40er in der Regel nur über Internet .

Zitat:

@schelle1 schrieb am 27. Juli 2019 um 18:16:33 Uhr:

Dickes Öl dämpft nicht nur besser, es schmiert auch besser. Allerdings kann ein Dünnöl mit Additiven so aufgepimt werden, daß es ebenso schmiert. Das ist alles nur kausale Relativität, welche nie in Zusammenhang verstanden wird.

Du scheinst eine echte Konifere zu sein und imprägnierst mir mit Deinen Fremdwörtern sehr.

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 27. Juli 2019 um 15:25:05 Uhr:

Ich Hänge mich hier mal rein, welches öl sollte ich in einen 2002 er Astra G mit Z16SE Motor fahren?

Hintergrund ist das der Motor Für Nockenwellenprobleme bekannt ist.

habe die Welle auch schon einmal gewechselt. weil die eingelaufen war.

aktuell ist Mannol Elite 5w30 drin mit einer Dose Mannol Motor Doctor.

der wagen fährt Kurzstrecke und sammelt auch im Sommer Kondenswasser im öl, darum wird alle 8tkm

gewechselt.

in meinem anderen Astra mit z16xe Fahre ich Addinol sl 0540.

welches öl bis max 4 euro pro liter empfehlt ihr mir?

Total Quarz 5w40 oder Addinol 5w40. Das erfüllt seinen Zweck sehr gut. MotorDoctor würd ich weglassen, aber wenn du ein Additiv nehmen möchtest probier mal das Xado Highway. Das find ich besser, auch als die LM Produkte

Zitat:

@c_krzemyk schrieb am 27. Juli 2019 um 20:05:07 Uhr:

 

MotorDoctor würd ich weglassen, aber wenn du ein Additiv nehmen möchtest probier mal das Xado Highway.

Der Werbetext auf der Homepage erinnert mich eher an Shampoo: " Kombiniert die Vorteile des zweiphasigen Metall-Conditioner mit dem des Revitalizantes. Der Vorteil von Metall-Conditioner mit Revitalizant ist der Nacheffekt : die durch Revitalizant gebildete metallkeramische Beschichtung schützt die Motorteile auch nach dem Ölwechsel.

RF=5,5

RF (Revitalisierungsfaktor) – Effizienzkoeffizient der Wiederherstellung und des Schutzes gegen Verschleiß. Max – 100,0

RF=5,5 bedeutet, dass der Motor zuverlässig gegen Verschleiß geschützt ist"

 

Zitat:

@Stahlhobelspan schrieb am 27. Juli 2019 um 15:25:05 Uhr:

Ich Hänge mich hier mal rein, welches öl sollte ich in einen 2002 er Astra G mit Z16SE Motor fahren?

Hintergrund ist das der Motor Für Nockenwellenprobleme bekannt ist.

habe die Welle auch schon einmal gewechselt. weil die eingelaufen war.

aktuell ist Mannol Elite 5w30 drin mit einer Dose Mannol Motor Doctor.

der wagen fährt Kurzstrecke und sammelt auch im Sommer Kondenswasser im öl, darum wird alle 8tkm

gewechselt.

in meinem anderen Astra mit z16xe Fahre ich Addinol sl 0540.

welches öl bis max 4 euro pro liter empfehlt ihr mir?

Du meintest sicher, du hast aktuell Mannol Elite 5w40 drin, nicht 5w30. Das ist doch aber ein gutes Öl, da wirst für deinen Motor kaum etwas besseres finden in dieser Preisklasse. Ob es die Nockenwellenprobleme dieses Motors beseitigt, weiß ich nicht. Laut Piotr Tester (Schleiftest) scheint dieses Öl aber ausreichend EP/AW Additive zu haben, denn es schneidet ziemlich gut ab. Das ist nämlich das Einzige, wozu dieser Test zu gebrauchen ist.

PS: Dann hast du ja schon einen Vergleich Mannol/Addinol. Gibt es da spürbare Unterschiede?

ok also liege ich mit dem Addinol schomal gut, das mannol MD hatte ich nur Probiert weil ich das für 2 euro bekommen habe.

also aktuell im z16se ist Mannol 5w30, das ist dann wohl energy.

werde aber auf 5w40 gehen

Zitat:

@Bee schrieb am 27. Juli 2019 um 18:30:30 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 27. Juli 2019 um 18:16:33 Uhr:

Dickes Öl dämpft nicht nur besser, es schmiert auch besser. Allerdings kann ein Dünnöl mit Additiven so aufgepimt werden, daß es ebenso schmiert. Das ist alles nur kausale Relativität, welche nie in Zusammenhang verstanden wird.

Du scheinst eine echte Konifere zu sein und imprägnierst mir mit Deinen Fremdwörtern sehr.

...imprägnierte Koniferen stehen seit 30 Jahren ohne Ölwechsel in meinem Garten !

Wollen mir mal zusammen Auto fahren !!?

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