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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Die anderen Moleküle, also nicht die Magnatec-gestempelten, haften auch...

Aber wenn Du ein gutes Gefühl hast, nimm halt "Magnatec". Der Werbestratege freut sich ebenfalls.

Zitat:

@Hugo1974 schrieb am 23. Juli 2019 um 22:17:48 Uhr:

@jof

Ich meine solche Art von Ölen.........

https://www.reifendirekt.at/oils/product?productCode=767

LG

Nimm nur von MB freigegebenes Öl! Suche in der Bedienungsanleitung nach der richtigen Freigabe! Kaufe dann ein freigegebenes 0W-30, das ist für Kurzstrecken auch gut. Alle freigegebenen Motoröle eignen sich auch für Kurzstrecken. Sehr wichtig ist bei Kurzstrecken ein stark verkürztes Wechselintervall. Ich würde bei Kurzstrecken das Öl höchstens 10 000 km im Motor lassen.

Hier stehen die aktuellen Freigaben:

https://bevo.mercedes-benz.com/d/d/de/Spec_223_2.pdf

Es müssten für den OM 656 229.52 und 229.61 sein (Falls du diesen Motor hast). Ich würde 229.52 nehmen.

am 24. Juli 2019 um 3:20

Zitat:

@gobang schrieb am 23. Juli 2019 um 22:13:09 Uhr:

Zitat:

@Hugo1974 schrieb am 23. Juli 2019 um 22:00:19 Uhr:

ein Motoröl speziell für Kurzstrecke? Habe gehört, dass es Motoröle gibt die magnetisch sind, speziell durch feine magnetische Partikel, sodass das Öl besser haftet und schon beim Start sofort für Schmierung sorgt.

Durch Zusatz von Estern bekommt das Öl durch deren bipolare Moleküle die Eigenschaft, besser an Metalloberflächen haften zu bleiben.

Der Begriff des Magnetismus wird dabei zum einfacheren Verständnis in der Werbung eingesetzt.

Sogar das ZnDDP haftet auf der Oberfläche.

am 24. Juli 2019 um 4:19

Zitat:

@poziom1989 schrieb am 24. Juli 2019 um 05:20:45 Uhr:

Zitat:

@gobang schrieb am 23. Juli 2019 um 22:13:09 Uhr:

 

Durch Zusatz von Estern bekommt das Öl durch deren bipolare Moleküle die Eigenschaft,

besser an Metalloberflächen haften zu bleiben.

Der Begriff des Magnetismus wird dabei zum einfacheren Verständnis in der Werbung eingesetzt.

Sogar das ZnDDP haftet auf der Oberfläche.

.

Ester benötigt man bei PAO-Ölen als Dichtungspfleger,

u.a. sind sie stark polar und bilden auf Metalloberflächen Gleitfilme aus.

ZnDDP sind im Öl gelöst, erst im Verschleißkontakt bilden sie ein Reaktionsprodukt als Schutz.

am 24. Juli 2019 um 9:29

Zitat:

@klausram schrieb am 23. Juli 2019 um 19:20:02 Uhr:

Zitat:

@matmi schrieb am 21. Juli 2019 um 12:03:54 Uhr:

 

"Was unter ACEA C2, C3 steht habe ich gelesen."

Da steht aber nichts, weil es ja gestrichen wurde.

Ich glaube nicht, dass sich die Zusammensetzung geändert hat. Aber sie ziehen sich quantitativ langsam zurück was PAO und vollsynthetisch betrifft in dem sie die Spezifikationen verringern. Wollen also weniger davon verkaufen.

Habe bei Aral eine Anfrage gestartet.

Die Antwort viel kurz aus.

Sinngemäß:

Da wir die Zusammensetzung verändert haben, entsprach das Öl nicht mehr den Vorgaben ACEA von BMW.

"ACEA von BMW" haben die geantwortet, oder sollte es heißen ACEA und BMW?

Hallo, mein Thread wurde zugemacht, daher hier nochmal:

für mein Fahrzeug (siehe Profil) benötige ich 10W40. welches der beiden ist das bessere? Die meisten modernen Öle sind HC Synthese, von einem Verkäufer habe ich, dass diese Öle im Grunde nur Mineralöle mit "Wasserstoffatomen veredelt" sind, basieren auf Rohöl, während Teilsynthetisch zu 50% ca. synthetisch sei.

 

Woanders habe ich gelesen, dass der Hersteller theoretisch bei 1 Tropfen synthetisch Beimischung bereits von Teilsynthetisch reden kann, was natürlich in der Produktion günstiger ist. Von Vollsynthetisch wurde im Fahrzeugspezifischen Forum absolut abgeraden.

 

Was meint ihr? Besser zum HC Synthetisch greifen? Aktuell habe ich das Mannol Defender, ein halb synthetisches 10W40 drin vom letzten Wechsel.

 

Andererseits in Theorie hört sich auch Vollsynthetisch nicht uninteressant an, kann mir einer Rat geben?

Zitat:

@matmi schrieb am 24. Juli 2019 um 11:29:00 Uhr:

Zitat:

@klausram schrieb am 23. Juli 2019 um 19:20:02 Uhr:

 

Habe bei Aral eine Anfrage gestartet.

Die Antwort viel kurz aus.

Sinngemäß:

Da wir die Zusammensetzung verändert haben, entsprach das Öl nicht mehr den Vorgaben ACEA von BMW.

"ACEA von BMW" haben die geantwortet, oder sollte es heißen ACEA und BMW?

Habe nochmal nachgefragt:

ANFRAGE

Sehr geehrter Herr Lehmann,

bedeutet dies, das HTHS nicht mehr >=3.5 beträgt bei dieser neuen Formulierung?

Ich bin ehrlich gesagt etwas verwundert, dass diese sehr gute Öl neu Formuliert wurde.

Ich frage mich daher, ob ich nach einem neuen Öl suchen muss?

Diese Frage wird in einem Forum so bereits mehrfach so kritisch diskutiert.

MfG

ANTWORT

Sehr geehrter Herr !

Die Formulierung hat sich nicht geändert (somit auch nicht die HTHS >3,5), sondern die ACEA und BMW LL-04 Testparameter (wie im mail angeführt).

 

 

 

Zitat:

@amar7 schrieb am 24. Juli 2019 um 17:13:51 Uhr:

Hallo, mein Thread wurde zugemacht, daher hier nochmal:

für mein Fahrzeug (siehe Profil) benötige ich 10W40. welches der beiden ist das bessere? Die meisten modernen Öle sind HC Synthese, von einem Verkäufer habe ich, dass diese Öle im Grunde nur Mineralöle mit "Wasserstoffatomen veredelt" sind, basieren auf Rohöl, während Teilsynthetisch zu 50% ca. synthetisch sei.

 

Woanders habe ich gelesen, dass der Hersteller theoretisch bei 1 Tropfen synthetisch Beimischung bereits von Teilsynthetisch reden kann, was natürlich in der Produktion günstiger ist. Von Vollsynthetisch wurde im Fahrzeugspezifischen Forum absolut abgeraden.

 

Was meint ihr? Besser zum HC Synthetisch greifen? Aktuell habe ich das Mannol Defender, ein halb synthetisches 10W40 drin vom letzten Wechsel.

 

Andererseits in Theorie hört sich auch Vollsynthetisch nicht uninteressant an, kann mir einer Rat geben?

Was für Ein Auto und Motor ist es denn, dann kann man da auch schon eine Empfehlung abgeben. Ansonsten Wenn 10w40 geht dann kann man eigentlich immer auch ein 5w40nehmen und dann landet man oft bis fast immer beim Addinol 5w40/ auch Obi Highstar oder auch kal beim Total Quarz 5w40.

 

Zitat:

@klausram schrieb am 24. Juli 2019 um 17:53:49 Uhr:

Zitat:

@matmi schrieb am 24. Juli 2019 um 11:29:00 Uhr:

 

"ACEA von BMW" haben die geantwortet, oder sollte es heißen ACEA und BMW?

Habe nochmal nachgefragt:

ANFRAGE

Sehr geehrter Herr Lehmann,

bedeutet dies, das HTHS nicht mehr >=3.5 beträgt bei dieser neuen Formulierung?

Ich bin ehrlich gesagt etwas verwundert, dass diese sehr gute Öl neu Formuliert wurde.

Ich frage mich daher, ob ich nach einem neuen Öl suchen muss?

Diese Frage wird in einem Forum so bereits mehrfach so kritisch diskutiert.

MfG

ANTWORT

Sehr geehrter Herr !

Die Formulierung hat sich nicht geändert (somit auch nicht die HTHS >3,5), sondern die ACEA und BMW LL-04 Testparameter (wie im mail angeführt).

Irgendwas muss sich am Öl geändert haben, wenn es die ACEA C3 und BMW LL-04 nicht mehr erfüllt.

An der ACEA C3 hat sich jedenfalls nichts geändert, kann jeder hier selber vergleichen.

neu:

https://www.acea.be/.../acea-oil-sequences-2016-august-2018-update

alt:

https://www.acea.be/publications/article/acea-oil-sequences-2012

am 24. Juli 2019 um 19:27

Aus gegebenem Anlass: 1jähriger Peugeot 108 (1.0l-Motor 1KR-FE) war heute dran. Fahrprofil gemischt, häufig Kurzstrecken, sieht aber auch regelmässig längere Fahrten. Dabei aber immer gemässigt, sieht weder Vollgas-Autobahnhetze noch stundenlange Staus. Durchschnittsverbrauch Vier Komma niedrig Liter. Wegen Garantie und den einfallslosen Peugeot-Vorgaben blieb der Werkstatt nicht viel Spielraum, obwohl ich den Wunsch nach "gerne etwas möglichst Dünnes" äusserte. Dem Hinweis, doch sonst mal unter Toyota Aygo zu schauen, wäre ich an ihrer Stelle wohl auch nicht gefolgt.

Frage an die Kenner hier: Was ist von dem untenstehend verabreichten Produkt zu halten? In Anbetracht der Sachzwänge passende Wahl oder hätte es eine bessere Lösung gegeben? (Vielleicht für nächstes Mal)

5W30 ACEA C3, Spezifikationen Porsche C30, VW 504 00, 507 00, BMW LL04, FIAT 9.55535-S4, MB 229.51

Stats siehe Screenshot

PS: Ich weiss, dass man bei dem Motor fast nichts falsch machen kann. Würde mich aber trotzdem über eine Einschätzung freuen.

Für den Daihatsu 1KR-FE ist das Öl definitiv nicht falsch. Man könnte das nächste Mal eins nach ACEA A3/B4 nehmen, aber auch mit C3 wird es da keine Probleme geben. 1x im Jahr wechseln und gut ist

Mein Daihatsu bekommt Shell AV-L 0W-30, das ist meiner Meinung nach das optimale Öl für diesen Wagen nach viel Rumprobiererei

Zitat:

@c_krzemyk schrieb am 24. Juli 2019 um 19:23:58 Uhr:

Zitat:

@amar7 schrieb am 24. Juli 2019 um 17:13:51 Uhr:

Hallo, mein Thread wurde zugemacht, daher hier nochmal:

für mein Fahrzeug (siehe Profil) benötige ich 10W40. welches der beiden ist das bessere? Die meisten modernen Öle sind HC Synthese, von einem Verkäufer habe ich, dass diese Öle im Grunde nur Mineralöle mit "Wasserstoffatomen veredelt" sind, basieren auf Rohöl, während Teilsynthetisch zu 50% ca. synthetisch sei.

 

Woanders habe ich gelesen, dass der Hersteller theoretisch bei 1 Tropfen synthetisch Beimischung bereits von Teilsynthetisch reden kann, was natürlich in der Produktion günstiger ist. Von Vollsynthetisch wurde im Fahrzeugspezifischen Forum absolut abgeraden.

 

Was meint ihr? Besser zum HC Synthetisch greifen? Aktuell habe ich das Mannol Defender, ein halb synthetisches 10W40 drin vom letzten Wechsel.

 

Andererseits in Theorie hört sich auch Vollsynthetisch nicht uninteressant an, kann mir einer Rat geben?

Was für Ein Auto und Motor ist es denn, dann kann man da auch schon eine Empfehlung abgeben. Ansonsten Wenn 10w40 geht dann kann man eigentlich immer auch ein 5w40nehmen und dann landet man oft bis fast immer beim Addinol 5w40/ auch Obi Highstar oder auch kal beim Total Quarz 5w40.

Das Auto ist wie im Profil angegeben, der Hyundai Coupe BJ 2004 mit 143PS 2.0l Benziner.

Laut dem Ingenieur, der bei der Produktion des Autos mitgearbeitet hab (Der Fan Club hat kontakt zu ihm) verträgt das Auto entgegen der Anleitung, die er damals vor 15 Jahren verfasste, am besten das 10W40. In der Anleitung steht alles von 5W30 bis 10W40 und mehr glaub ich, er sagte aber jedenfalls das sei jetzt nach letzten Erkenntnissen überholt. 10W40 wäre das beste.

Die Frage ist nur HC/Halb oder Voll?

10W40 als Vollsynth , na dann viel Spass beim Suchen , im Regal steht das so mit Sicherheit nicht rum , da ist bis auf wenige Exoten , teilsynth das maximum .

am 25. Juli 2019 um 4:53

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 25. Juli 2019 um 05:14:56 Uhr:

10W40 als Vollsynth , na dann viel Spass beim Suchen , im Regal steht das so mit Sicherheit nicht rum , da ist bis auf wenige Exoten , teilsynth das maximum .

.

Erfüllt API SM/SN

https://www.preisteufel.at/.../...-silkolene-pro-4-xp-4-1-liter-aktion

am 25. Juli 2019 um 6:50

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 25. Juli 2019 um 06:53:46 Uhr:

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 25. Juli 2019 um 05:14:56 Uhr:

10W40 als Vollsynth , na dann viel Spass beim Suchen , im Regal steht das so mit Sicherheit nicht rum , da ist bis auf wenige Exoten , teilsynth das maximum .

.

Erfüllt API SM/SN

https://www.preisteufel.at/.../...-silkolene-pro-4-xp-4-1-liter-aktion

Freigabe: Jaso MA-2

Motorradöl für einen PKW Motor ist nicht die erste Wahl. Also ich würde es nur im Notfall oder zum Nachfüllen nehmen.

Es gab mal ein ziemlich gutes 10W-40 von Kroon-Oil, das Poly Tech 10W-40. Es sieht so aus, als ob es das nicht mehr gibt und durch das Poly-Tech 5W-40 ersetzt wurde oder nicht mehr angeboten wird.

PS: Das Poly Tech 10W-40 gibt es tatsächlich nicht mehr und wurde durch das Poly Tech 5W-40 ersetzt.

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