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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 17. März 2019 um 9:11

Zitat:

@Leon596 schrieb am 17. März 2019 um 01:34:22 Uhr:

 

In meinem Fahrzeug arbeitet nicht mehr der Originalmotor nach Motorschaden.

1000 Kilometer nach Einbau des Motors wurde Öl gewechselt, allerdings ohne Filter.

So dann 32.000 Kilometer gefahren allerdings unter extrem gutem Fahrprofil.

Ich habe gerade eben das Öl gewechselt.

Der Ölfilter sah durchaus erstaunlich scheiße aus für diese guten Verschleißwerte.

Ob der Werte in der Ölanalyse mache ich mir trotz des Ölfilters jetzt aber keine Sorgen.

Dem Motor gehts gut.

Ölverbrauch lag auf die 33.000 Kilometer jetzt bei 1.8 Liter.

.

 

https://www.motor-talk.de/.../oelfilter6-i209477904.html

Der Ölvolumenstrom hat einige der Filterfalten aufgeweitet da der Differenzdruck zu hoch war, das Öl überwiegend durch die geweiteten Falten strömte. Weiterhin zeigen die Bilder das die Falten mit einem dicken, anhaftenden Ölfilm belegt sind. Die schwarzen Teilchen sind die aus Ruß oder Kunststoff ( Gleitschienen )? Wurde eventuell ein VI-V dem Öl kalt zugegeben, oder beginnt das Öl zu polymerisieren?

Denke das Ölwechselintervall ist mit 30000Km viel zuhoch, sollte besser halbiert werden.

 

 

Zitat:

@matmi schrieb am 17. März 2019 um 09:26:58 Uhr:

Zitat:

@Leon596 schrieb am 17. März 2019 um 01:34:22 Uhr:

Ich habe gerade eben das Öl gewechselt.

Der Ölfilter sah durchaus erstaunlich scheiße aus für diese guten Verschleißwerte.

Danke für die Fotos. Hattest du auch dieses LM Ceratec oder etwas ähnliches drin? Es sieht so aus, als ob

dort weiße Pünktchen auf dem Ölfilter zu sehen sind. Vielleicht sind es zusammengeballte Keramikteilchen. Auf den Bildern 1,3 und 4 ist es gut zu sehen.

Wie sieht der Filter in echt aus, auch mit hellen Punkten?

Leute bitte, das mit dem Kermamik ist nur Marketing von Lm.

In Wirklichkeit enthält das Ceratec nur Bor, Molybdän und irgendwas, was die TBN etwas erhöht.

Lg

Zitat:

 

@MartinPAu [url=https://www.motor-talk.de/forum/welches-motoroel-t230315.html?

Leute bitte, das mit dem Kermamik ist nur Marketing von Lm.

In Wirklichkeit enthält das Ceratec nur Bor, Molybdän und irgendwas, was die TBN etwas erhöht.

Lg

Kein Keramik, nur Marketing?

"CERA TEC von LIQUI MOLY (#3721)

Cera Tec ist ein High-Tech-Keramik-Verschleißschutz und mit allen handelsüblichen Ölen mischbar. Cera Tec reduziert Reibung und Verschleiß durch chemische und thermisch extrem hoch belastbare Keramik-Verbindungen. "

https://www.youtube.com/watch?v=KylVsXSs3dc

 

Solche Deformationen an dieser Filterbauart sieht man oft. Könnte m.E. auch ein Montagefehler sein.

Mein EA 888 hat auch so einen, nur etwas länger. Beim Einsetzen in das Filtergehäuse muss man darauf achten, dass er ganz eingeschoben/gedrückt ist. Die letzten 5 mm gehen etwas schwerer und er schnappt dann richtig rein.

Man kann es kontrollieren, indem man den Überstand des Filters über die Filtergehäuseunterkante beim alten Filter misst. Ich geb zudem immer noch etwas Öl auf die Aufstandsflächen.

Wenn der Filter vor dem Einschrauben des Gehäuses nicht richtig sitzt wird er unter Drehung gestaucht und sieht dann beim nächsten Wechsel entsprechend beleidigt aus.

Zitat:

@matmi schrieb am 17. März 2019 um 10:42:39 Uhr:

Zitat:

 

@MartinPAu [url=https://www.motor-talk.de/forum/welches-motoroel-t230315.html?

Leute bitte, das mit dem Kermamik ist nur Marketing von Lm.

In Wirklichkeit enthält das Ceratec nur Bor, Molybdän und irgendwas, was die TBN etwas erhöht.

Lg

Kein Keramik, nur Marketing?

"CERA TEC von LIQUI MOLY (#3721)

Cera Tec ist ein High-Tech-Keramik-Verschleißschutz und mit allen handelsüblichen Ölen mischbar. Cera Tec reduziert Reibung und Verschleiß durch chemische und thermisch extrem hoch belastbare Keramik-Verbindungen. "

https://www.youtube.com/watch?v=KylVsXSs3dc

Und was soll jetzt diese Aussage und das Werbevideo aussagen?

 

Lg

"Und was soll jetzt diese Aussage und das Werbevideo aussagen?"

Das dort Keramik drin ist. Die Beschreibung ist doch direkt unter dem Video welches von LM ist.

Zitat:

@matmi schrieb am 17. März 2019 um 11:30:02 Uhr:

"Und was soll jetzt diese Aussage und das Werbevideo aussagen?"

Das dort Keramik drin ist. Die Beschreibung ist doch direkt unter dem Video welches von LM ist.

Und das glauben noch alle... weißt du was Marketing bedeutet?

Lg

Zitat:

@matmi schrieb am 17. März 2019 um 09:26:58 Uhr:

Zitat:

@Leon596 schrieb am 17. März 2019 um 01:34:22 Uhr:

Ich habe gerade eben das Öl gewechselt.

Der Ölfilter sah durchaus erstaunlich scheiße aus für diese guten Verschleißwerte.

Danke für die Fotos. Hattest du auch dieses LM Ceratec oder etwas ähnliches drin?

Wie sieht der Filter in echt aus, auch mit hellen Punkten?

Kann beides verneint werden.

Das kommt durch Reflektion der Taschenlampe.

 

 

Zitat:

@broller schrieb am 17. März 2019 um 09:29:09 Uhr:

@Leon596

Danke, für die Bilder! Da scheint viel Abrieb drin zu sein?

Mich würde jetzt mal interessieren, wie der Filter nach 3000km aussieht.

MfG

Abrieb ist es auch nicht. Hauptsächlich Ölkohle.

Hart, bröselig, lässt sich zwischen den Fingern aber zerreiben.

 

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 17. März 2019 um 10:11:21 Uhr:

 

Der Ölvolumenstrom hat einige der Filterfalten aufgeweitet da der Differenzdruck zu hoch war, das Öl überwiegend durch die geweiteten Falten strömte.

Weiterhin zeigen die Bilder das die Falten mit einem dicken, anhaftenden Ölfilm belegt sind. Die schwarzen Teilchen sind die aus Ruß oder Kunststoff ( Gleitschienen )? Wurde eventuell ein VI-V dem Öl kalt zugegeben, oder beginnt das Öl zu polymerisieren?

Denke das Ölwechselintervall ist mit 30000Km viel zuhoch, sollte besser halbiert werden.

Wobei erstaunlicherweise auch beim neuen Ölfilter manche Falten weiter aufgeweitet waren als andere. Ich habe leider keine Fotos davon gemacht.

Die Teile sind aus Ruß oder Ölkohle. Ist ein Zahnriemenmotor.

Denke nicht, dass der Intervall zu hoch ist. Sondern das die Wartungsmoral bei Vorbesitz miserabel war.

Kenne den Motortyp gut und normalerweise ist der Ölfilter nach 30tkm sauber, selbst bei deutlich schlechterem Fahrprofil als ich es hatte.

am 17. März 2019 um 16:57

Zitat:

@Leon596 schrieb am 17. März 2019 um 12:20:31 Uhr:

 

Wobei erstaunlicherweise auch beim neuen Ölfilter manche Falten weiter aufgeweitet waren als andere.

Ich habe leider keine Fotos davon gemacht.

Die Teile sind aus Ruß oder Ölkohle. Ist ein Zahnriemenmotor.

Denke nicht, dass der Intervall zu hoch ist. Sondern das die Wartungsmoral bei Vorbesitz miserabel war.

Kenne den Motortyp gut und normalerweise ist der Ölfilter nach 30tkm sauber, selbst bei deutlich schlechterem Fahrprofil als ich es hatte.

.

 

Wenn dem so ist, solltest Du den nächsten Ölfilter nach 1000km, 5000km, 10000km, 15000km auswechseln um zu beobachten ob sich weitere Ablagerungen lösen. Bedenke Öpel hat in vielen Motoren ein seperates Filterumgehungsventil mit ca. 1 bar Öffnungsdruck verbaut.

Zitat:

Über die ideale Vorgehensweise beim Gebrauchtwagenkauf denke ich schon länger nach.

Was ist mit einer Druckverlustprüfung? ist die nur als Ergänzung zur Kompressionsmession sinnvoll oder kann die die ersetzen?

bzw. was ist mit einer Leistungsmessung auf dem Rollenprüfstand? (wenn rauskommt, daß der Wagen so viel Leistung schafft, wie er laut Hersteller sollte (oder sogar mehr), macht das dann eine der anderen beiden Tests überflüssig?)

Was ist mit Brennraum-Endoskopie?

Und Du meinst, der Händler oder Noch Besitzer gibt Dir dazu den Wagen 2 Tage ?

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 17. März 2019 um 17:57:33 Uhr:

Zitat:

@Leon596 schrieb am 17. März 2019 um 12:20:31 Uhr:

 

Wobei erstaunlicherweise auch beim neuen Ölfilter manche Falten weiter aufgeweitet waren als andere.

Ich habe leider keine Fotos davon gemacht.

Die Teile sind aus Ruß oder Ölkohle. Ist ein Zahnriemenmotor.

Denke nicht, dass der Intervall zu hoch ist. Sondern das die Wartungsmoral bei Vorbesitz miserabel war.

Kenne den Motortyp gut und normalerweise ist der Ölfilter nach 30tkm sauber, selbst bei deutlich schlechterem Fahrprofil als ich es hatte.

Wenn dem so ist, solltest Du den nächsten Ölfilter nach 1000km, 5000km, 10000km, 15000km auswechseln um zu beobachten ob sich weitere Ablagerungen lösen. Bedenke Öpel hat in vielen Motoren ein seperates Filterumgehungsventil mit ca. 1 bar Öffnungsdruck verbaut.

Werde mir keinen Stress machen.

Nächster Filter sieht bestimmt besser aus und werte waren ja alle gut. Werde vlt nach 15.000 den Filter tauschen.

Fahrzeug geht nächstes Frühjahf eh in Export denke ich.

Zitat:

Ich habe gerade eben das Öl gewechselt.

Der Ölfilter sah durchaus erstaunlich scheiße aus für diese guten Verschleißwerte.

Na ja, die Aufgabe des Filters ist es ja, die "Scheiße" aus dem Öl zu filtern...also hat er seine Aufgabe gemacht...warum so viel Scheiße drin ist keine Ahnung

Zum Analysiere der Filter kann man an dieser Art Filter einfach mit einem scharfen Messer die beiden Endstücke abschneiden.. dann kann man das Filterpapier auseinanderziehen und schön analysieren

Ich mache das seit kurzem auch du habe heute ÖW gemacht.. wirklich interessant so ein Filter.... man kriegt allerdings die Krise, wieviel Metallabrieb doch drin ist.. es glitzert schon hier und da... ich denke mal es ist Aluminium, das Eisen wird oxidieren und dürfte nicht als Partikel erkennbar sein... woher das Alu kommt, keine Ahnung.. es war an beiden (identischen) Motoren so und objektiv geht es denen gut.

Gefunden habe ich auch schwarze Partikel die sich schmierend verreiben liesen...für mich Ölkohle...woher auch immer ( Benziner)

Und ich habe mehrere Teilchen gefunden die eindeutig Stücke von Silikondichtung sind.. ich hatte kürzlich den Ventildeckel abgedichtet und an einer Stelle ist laut Vorschrift Dichtmasse anzubringen... die Stellglieder der NW Verstelle habe ich ebenfalls abgedichtet..beides nur äußerst vorsichtig dünn verwendet... und dennoch finde ich Teilchen im Filter.. mit dem Zeug muß man echt aufpassen... bei meinem Getriebeschaden habe ich Silikonstückchen in einem Lager gefunden... oder ich verwende das falsche Zeug

Anderes Zeug konnte ich nicht feststellen, auch nichts das auf Gleitschienen hindeutet, die wären bei mir hellbraun oder weiß

Nächstes Mal mach ich Fotos

Allerding überkam mich die Frage nach Sinn und Aussagekraft einer Ölanalyse...jedenfalls der Verschleißwerte... denn die Verschleißpartikel im Filter werden von der Analyse nicht erfasst, auch wenn der voll davon ist

am 18. März 2019 um 7:04

Hey ,

Ich glaube über DAS BESTE ließe sich ewig streiten!

ich habe sehr gute Erfahrungen bei meinem 116i mit Castrol LL sowie mit Liqui Moly LL Ölen , da kannst du nichts falsch machen. auch die ARAL-Öle sollen super sein!

Grüßle!

Das Problem beim versiffen ist, dass wohl die Ölwechsel nicht oft genug gemacht werden/wurden. Wie lang der Motor unter welchen Bedingungen halten kann oder soll, sieht jeder Besitzer etwas anders. Ist der Motor erst mal vorgeschädigt, kann der Ölwechsel noch früher fällig werden, z.B. alle 3500km, mind. aber dann schon alle 7500km. Aber, wie der Motor auf Verschleiß hin konstruiert wurde, weiß man auch nicht. Den Motor lange erhalten kann man daher nur mit kurzen Wechselintervallen. Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?

MfG

am 18. März 2019 um 7:57

Interessant, ich glaube ich schaue nächstes Mal auch in meinen Filter rein. Allerdings ist das so ein Blechteil, das man aufsägen muss. ;)

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