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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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@klausram

Ich verwende auch kein Öl nach Opel bzw. GM Norm, aber mein Fahrzeug ist auch über 10 Jahre alt und da ist Garantie oder Kulanz nicht mehr relevant. Es ging hier aber um Neuwagen mit Werksgarantie und da würde ich niemals irgendein Öl einfüllen, was nicht die Hersteller Freigabe hat. War ich etwa unfreundlich zu dir ?

Das hatten wir hier schon vor etlichen Jahren als Empfehlung herausgearbeitet, das man ein Öl mit seiner erforderlichen Freigabe und möglichst ZUSÄTZlich einer besseren MB-Norm (229.5 für Benziner und 229.51 für Diesel mit DPF) auswählt, weil MB-Normen eben qualitativ breiter differenzieren.

Nach Garantie-/Kulanzablauf ist man dann freier in seiner Ölwahl, was aber nun nicht dazu führen sollte, dass man quasi immer und ständig sein 0W-40 mit 229.51 pauschal für alles was Räder hat empfiehlt, auch dann nicht wenn es ein PAO und von Aral ist.

Im Diesel mit DPF ist das TOP, aber für Benziner gibt es nunmal besseres!

Sonderfälle wie die neuen MB- und VW-Normen mit xW-20 mal ausgenommen, da die alle noch recht neu und damit in der Garantie/Kulanz sind, gibt es dazu wohl noch keine Erfahrungen mit alternativen Ölen in anderen Viscositäten.

Insofern schön zu lesen, das es bei Ford mit Alternativen ausgezeichnet klappt.

Ich verwende in meinem Benziner Öle mit der MB 229.5 Freigabe, gefordert ist die GM-LL-A- 025 und da ist die MB Freigabe auf alle Fälle höherwertig.

und gerade bei aktuellen Fahrzeugen mit OPF / DPF ist es wichtig, sich an die Norm zu halten, weil man sonst die Abgasnachbehandlung „vergiftet“.

 

bei VAG Motoren heisst das:

bei Dieseln 509.00 (0w20) bzw wenn „ok“ 507.00 (0/5w30)

bei Benzinern 508.00 (0w20) bzw wenn „ok“ 504.00 (0/5w30)

 

gerade Benziner konnten ohne OPF häufig noch mit 502.00 gefahren werden, aber das ist mit dem OPF nicht mehr möglich

Zitat:

@Florian333 schrieb am 19. Januar 2019 um 22:46:57 Uhr:

Zitat:

@klausram schrieb am 19. Januar 2019 um 22:14:41 Uhr:

Einer der Gründe dass ich mir niemals einen Neuwagen kaufen werde, ist die Tatsache dass alle Vertragswerkstätten neben den überzogenen Stundensätzen das Öl für einen Preis verkaufen, der erheblich vom Handelspreis abweicht.

Es mag viele Gründe geben, warum sich jemand keinen Neuwagen kauft, aber das sollte nun wirklich keiner sein. Es gibt genügend Werkstätten, bei denen man sein Öl mitbringen darf.

Ich gebe dir grundsätzlich ja recht. Wenn wie hier zu lesen war selbst bei mitgebrachtem Öl im Falle eines Schadens ein Nachweis darüber geführt werden muss das keine Kopie des original Hersteller Öl`s mitgebracht wurde zum Ölwechsel, dann geht mir das zu weit.

Zitat:

@klausram schrieb am 20. Januar 2019 um 10:21:14 Uhr:

Zitat:

@Florian333 schrieb am 19. Januar 2019 um 22:46:57 Uhr:

 

Es mag viele Gründe geben, warum sich jemand keinen Neuwagen kauft, aber das sollte nun wirklich keiner sein. Es gibt genügend Werkstätten, bei denen man sein Öl mitbringen darf.

Ich gebe dir grundsätzlich ja recht. Wenn wie hier zu lesen war selbst bei mitgebrachtem Öl im Falle eines Schadens ein Nachweis darüber geführt werden muss das keine Kopie des original Hersteller Öl`s mitgebracht wurde zum Ölwechsel, dann geht mir das zu weit.

Das hat nichts damit zutun ob es das original oder ein Markenöl mit der Freigabe ist, es geht dabei um Plagiate aus dem Internet und wenn du da nicht nachweisen kannst, das es zu 100% kein Plagiat ist, wirst du Probleme bekommen.

Du kannst natürlich dein Castrol oder Mobil mitbringen, solange es die Freigabe hat und die Werkstatt darf eins nicht ins Serviceheft schreiben, das es vom Kunden angeliefertes Öl ist.

Da sollte man davor mit der Werkstatt sprechen und wenn sie sich da querstellt, dann lieber den ihr Öl verwenden.

Ich kann dir das deshalb so genau sagen, da wir diesen Fall in der Familie durch haben und der Hersteller hat sich an dem Satz aufgerieben und schriftlich mitgeteilt, das der Kettenschaden durch das nicht spezifische Öl / Plagiat aufgetreten ist.

Öl hatte alle Freigaben, aber halt wurde dieser Satz dazu geschrieben.

Die Sache ging am Ende vor Gericht und der Hersteller musste 70 % bezahlen.

Zitat:

@LupoR schrieb am 20. Januar 2019 um 00:17:20 Uhr:

und gerade bei aktuellen Fahrzeugen mit OPF / DPF ist es wichtig, sich an die Norm zu halten, weil man sonst die Abgasnachbehandlung „vergiftet“.

bei VAG Motoren heisst das:

bei Dieseln 509.00 (0w20) bzw wenn „ok“ 507.00 (0/5w30)

bei Benzinern 508.00 (0w20) bzw wenn „ok“ 504.00 (0/5w30)

Und darum auch meine Empfehlung für vollsynthetisch (letztens an den Golf 7 TSI - Fragesteller), auch wenn es mehr kostet. Denn nicht nur low SAPS ist gefragt sondern auch ein niedriger Verdampfungsverlust ist von Vorteil, gerade auch bei Benzin DI wie TSI, TFSi (Verkokung von Einlassventilen). Und bedenkt mal, das Öl bleibt auch noch 2 Jahre/30.000 Km im Motor. Die Probleme und Kosten kommen erst ein paar Jahre später.

Habe mich bisher nicht für 0w20 Öle interessiert, gebe jetzt nur als kurze Zusammenfassung wieder was ich gelesen habe. Gibt also aktuell mindestens 3 vollsynthetische (VW 508.00, 509.00).

1. Castrol EDGE Professional LL IV FE 0W-20( vollsynthetisch)

2.PENNASOL LONGLIFE IV SAE 0W-20 (vollsynthetisch)

3. ist eins von Motul (keine Ahnung wie es heißt)

eventuell noch das original VW (in diesem silbergrauen Kanister)

Für 5W30 nach VW 504.00, 507.00 kenne ich nur das RAVENOL VMP SAE 5W-30 (vollsynthetisch)

Eventuell und deutlich günstiger als Ravenol, das Addinol giga light mv 0530 5w-30. Gilt zwar nicht als vollsynthetisch, hatte aber laut oil-club Frischölanalyse von 2016 einen NOACK von nur 7,5 %. Scheint also ein hochwertiges Grundöl zu haben, Stand 2016.

https://oil-club.de/index.php?...

Hatt hier jemand Erfahrungen mit Addinol giga light mv 0530 5w-30?

Alternativ dann noch das 0w40 Aral Supertronic, vollsynthetisch (ohne Vw Freigabe, dafür MB 229.51)

Wem das nicht wichtig ist, der soll neben der Freigabe den Preis entscheiden lassen oder einfach die Werkstatt machen lassen.

 

 

 

Zitat:

@andi.36 schrieb am 20. Januar 2019 um 10:58:32 Uhr:

Zitat:

@klausram schrieb am 20. Januar 2019 um 10:21:14 Uhr:

 

Ich gebe dir grundsätzlich ja recht. Wenn wie hier zu lesen war selbst bei mitgebrachtem Öl im Falle eines Schadens ein Nachweis darüber geführt werden muss das keine Kopie des original Hersteller Öl`s mitgebracht wurde zum Ölwechsel, dann geht mir das zu weit.

Das hat nichts damit zutun ob es das original oder ein Markenöl mit der Freigabe ist, es geht dabei um Plagiate aus dem Internet und wenn du da nicht nachweisen kannst, das es zu 100% kein Plagiat ist, wirst du Probleme bekommen.

Du kannst natürlich dein Castrol oder Mobil mitbringen, solange es die Freigabe hat und die Werkstatt darf eins nicht ins Serviceheft schreiben, das es vom Kunden angeliefertes Öl ist.

Da sollte man davor mit der Werkstatt sprechen und wenn sie sich da querstellt, dann lieber den ihr Öl verwenden.

Ich kann dir das deshalb so genau sagen, da wir diesen Fall in der Familie durch haben und der Hersteller hat sich an dem Satz aufgerieben und schriftlich mitgeteilt, das der Kettenschaden durch das nicht spezifische Öl / Plagiat aufgetreten ist.

Öl hatte alle Freigaben, aber halt wurde dieser Satz dazu geschrieben.

Die Sache ging am Ende vor Gericht und der Hersteller musste 70 % bezahlen.

"und die Werkstatt darf eins nicht ins Serviceheft schreiben, das es vom Kunden angeliefertes Öl ist"

Wird echt immer komplizierter. Es müsste dann noch genau vermerkt werden welches Öl der Kunde mitgebracht hat. Selbst erlebt, Freie Werkstatt, keine Garantie mehr, es sollte 5w30 LL 3 rein. Auf der Rechnung steht 10W40. Noch mal nachgefragt, Mechaniker meint, war ein Versehen, ist 5W30 drin. Ja und welches? Welche Freie Werkstatt hat eigentlich viele Ölfässer. Dexos 1 Gen. 2? Kein Problem, wir haben 20 verschiedene Ölfässer. Das ist leider nicht die Wirklichkeit. Ich glaube, es wird auch öfters mal nicht das richtige Öl eingefüllt.

Kenn ich... nur noch schlimmer. Da hat der gute Mann in seiner Werke immer nur ein Fass 10W40 dastehen gehabt.

so wird es bei mir immer vermerkt!

 

Ölgebinde müssen natürlich auch original verschlossen sein!

 

 

wenn es um ein gutes und nicht zu teures 5w30 nach 504.00/507.00 geht, kommt man wohl um das Addinol Giga Light nicht rum....

könnte mein nächstes „Flottenöl“ werden....

 

alternativ das Total Quartz Ineo Longlife 3, weil das von Total auch noch für die „alten Pumpe-Düse Normen“ empfohlen wird, was wiederum ebenfalls auf einen Teil Vollsynthetik schließen lässt

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Da hätte ich eh eine Frage zu dem Thema:

Mein Vater fährt einen A4 Avant 1.9 TDI Pumpe-Düse mit DPF (einen der letzten, BJ 2007) in ziemlich starkem Kurzstreckenbetrieb. (Arbeitsweg ist eine Strecke unter 5 km)

Das Fahrzeug leidet unter Ölverdünnung. Ölstand ist nach dem Ölwechsel schnell wieder ca. 1cm über max.

Ist es sinnvoll anstatt des 5W-30 507.00 ein 5W-40 nach 229.51 zu verwenden.

Müsste doch der Partikelfilter aushalten. Oder?

Welche Öle wären da zu empfehlen?

Zitat:

@markus20202 schrieb am 20. Januar 2019 um 12:37:15 Uhr:

Da hätte ich eh eine Frage zu dem Thema:

Mein Vater fährt einen A4 Avant 1.9 TDI Pumpe-Düse mit DPF (einen der letzten, BJ 2007) in ziemlich starkem Kurzstreckenbetrieb. (Arbeitsweg ist eine Strecke unter 5 km)

Das Fahrzeug leidet unter Ölverdünnung. Ölstand ist nach dem Ölwechsel schnell wieder ca. 1cm über max.

Ist es sinnvoll anstatt des 5W-30 507.00 ein 5W-40 nach 229.51 zu verwenden.

Müsste doch der Partikelfilter aushalten. Oder?

Welche Öle wären da zu empfehlen?

Du könntest nach der Garantie jedes Öl nach ACEA C3 einfüllen!

Lg

Ich würde dir Aral Super Tronic 0w-40 oder Mobil 1 ESP 0w-40 empfehlen.

Das wichtigste wäre die Intervalle zu kürzen!

Lg

Zitat:

@MartinPAu schrieb am 20. Januar 2019 um 12:47:53 Uhr:

Ich würde dir Aral Super Tronic 0w-40 oder Mobil 1 ESP 0w-40 empfehlen.

Das wichtigste wäre die Intervalle zu kürzen!

Lg

OK. danke

Werde mal auf diese umstellen.

Kann man diese Öle in einem 2.0TDI Vw Common Rail auch verwenden?

Diese Motoren sind ja auf 5W-30 ausgelegt.

Dieser hat auch keine Garantie mehr.

Wäre ein Vorteil dann brauche ich nicht 2 unterschiedliche Öle kaufen.

Zitat:

@markus20202 schrieb am 20. Januar 2019 um 12:55:11 Uhr:

Kann man diese Öle in einem 2.0TDI Vw Common Rail auch verwenden?

Diese Motoren sind ja auf 5W-30 ausgelegt.

Eine Auslegung eines Motors auf einen bestimmten Viskositätsbereich ist mir unbekannt, soweit es nicht ungewöhnliche Konstruktionen und Herstellungsumstände sind.

Und:

Intervalle kürzen. Motoren mit hohem Kurzstreckenanteil sollten das Öl keine 10tkm drin haben, eher noch deutlich kürzer.

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