Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Dann schau Dir 'mal die verschiedenen Ölpumpen genauer an:
http://www.kfz-tech.de/Biblio/Pumpen/Zahnradpumpe.htm
Eine Verdrängerpumpe fördert immer die Menge an Öl, die bauartbedingt in der Förderkammer vorhanden ist, "dick" oder "dünn" ist dabei irrelevant.
aber das wird doch auch durch die druck regelung der ölpumpe bestimmt . . .
ich kann dir nur sagen, dass ich mal versucht haben, mit eienr proxon das öl abzupumpen . . . wenn das öl kalt ist, dann dauert es lang . . . wenn das öl aber nen bissel wärmer ist, dann ist es so, dass es deutlich schneller geht. und natürlich hat dies auch etwas mit der viskosität des öles zu tun.
an einem zähen kalten öl was wie honig ist, kann sich die ölpumpe schwer tun . . . an einem öl was dünn wie wasser ist, tut sich die ölpumpe sicher leichter . . .
viele grüße
Zitat:
@rikki007 schrieb am 7. Mai 2018 um 20:45:05 Uhr:
aber das wird doch auch durch die druck regelung der ölpumpe bestimmt . . .ich kann dir nur sagen, dass ich mal versucht haben, mit eienr proxon das öl abzupumpen . . . wenn das öl kalt ist, dann dauert es lang . . . wenn das öl aber nen bissel wärmer ist, dann ist es so, dass es deutlich schneller geht. und natürlich hat dies auch etwas mit der viskosität des öles zu tun.
an einem zähen kalten öl was wie honig ist, kann sich die ölpumpe schwer tun . . . an einem öl was dünn wie wasser ist, tut sich die ölpumpe sicher leichter . . .viele grüße
Was du beobachtes hast ist das Ansaugvermögen der Pumpe.
Die Pumpe erzeugt einen Unterdruck am Anfang der Saugleitung, im günstigsten Fall -1bar.
Der Luftdruck drückt das Öl über die Saugleitung in die Pumpe.
Bei hoher Viskosität fliest das Motoröl entsprechend langsam der Pumpe zu.
Beachte bei Unterdruck kann sich gelöste Luft aus dem Moteröl abscheiden.
ich spreche nicht nur vom vermögen des ansaugens der plörre . . .
sondern wie schnell die pumpe am ende im stande ist, den kram zu pumpen.
und freilich fließt ein zähes öl auch schlechter durch die Leitungen . . .
genauso wie es zu den Zahnräder der pumpe fließt.
oder meinst du, die Zahnräder dichten 100 Prozentig ab, und du hast somit eine garantierte fließmenge bei der und der Drehzahl ??
das ist alles weit ausserhalt der Realität und weit am Thema vorbei, denn bei den Ölpumpen im Fahrzeug kommen auch noch druckregelventile zum Einsatz, die über federkolben gesteuert werden . . .
weiterhin spielt das so gepumpte öl, wie es schon beschrieben wurde, in seiner verdrängung, beispielsweise an den lagerschalen auch eine rolle. kann mehr am Einsatzort entweichen - beispielsweise die durchflussmenge der Lagerschalen an den Nockenwellen, dann kann auch mehr nach gefördert werden, ohne dass das druck regelventiel vielleicht auf macht.
ansonsten hättest du ja bei 1000 Umdrehungen ehr zu wenig druck und bei 5000 Umdrehungen einen druck, der den Bauteilen schon schaden als nützen würde . . .
viele grüße
Ähnliche Themen
...Mit Halbwahrheiten ist die Strömungslehre aber auch nur schlecht beschrieben. > >
http://www.hs-ulm.de/opus/volltexte/2017/434/pdf/StroemungSkript.pdf
Zitat:
@rikki007 schrieb am 7. Mai 2018 um 21:08:09 Uhr:
ich spreche nicht nur vom vermögen des ansaugens der plörre . . .sondern wie schnell die pumpe am ende im stande ist, den kram zu pumpen.
und freilich fließt ein zähes öl auch schlechter durch die Leitungen . . .
genauso wie es zu den Zahnräder der pumpe fließt.
oder meinst du, die Zahnräder dichten 100 Prozentig ab, und du hast somit eine garantierte fließmenge bei der und der Drehzahl ??
das ist alles weit ausserhalt der Realität und weit am Thema vorbei, denn bei den Ölpumpen im Fahrzeug kommen auch noch druckregelventile zum Einsatz, die über federkolben gesteuert werden . . .
weiterhin spielt das so gepumpte öl, wie es schon beschrieben wurde, in seiner verdrängung, beispielsweise an den lagerschalen auch eine rolle. kann mehr am Einsatzort entweichen - beispielsweise die durchflussmenge der Lagerschalen an den Nockenwellen, dann kann auch mehr nach gefördert werden, ohne dass das druck regelventiel vielleicht auf macht.
ansonsten hättest du ja bei 1000 Umdrehungen ehr zu wenig druck und bei 5000 Umdrehungen einen druck, der den Bauteilen schon schaden als nützen würde . . .
viele grüße
Zitat:
@rikki007 schrieb am 7. Mai 2018 um 21:08:09 Uhr:
ich spreche nicht nur vom vermögen des ansaugens der plörre . . .sondern wie schnell die pumpe am ende im stande ist, den kram zu pumpen.
und freilich fließt ein zähes öl auch schlechter durch die Leitungen . . .
genauso wie es zu den Zahnräder der pumpe fließt.
oder meinst du, die Zahnräder dichten 100 Prozentig ab, und du hast somit eine garantierte fließmenge bei der und der Drehzahl ??
das ist alles weit ausserhalt der Realität und weit am Thema vorbei, denn bei den Ölpumpen im Fahrzeug kommen auch noch druckregelventile zum Einsatz, die über federkolben gesteuert werden . . .
viele grüße
.
Wie in deinem Betrag zu lesen ist hast Du nicht gefestigtes halbwissen mit geringen physikalischen Grundkenntnissen.
Die Pumpe fördert nur das was auch geodätisch zuläuft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Geod%C3%A4tische_Saugh%C3%B6he
https://de.wikipedia.org/wiki/Zahnradpumpe
Der volumetrische Wirkungsgrad von Verdrängerpumpen ist Druck- und Viskositätsabhängig.
Druckventile
man unterscheidet vor-, direkt und proportional gesteuerte Ventile.
Druckventile für Umlaufschmieranlagen im PKW sind überwiegend direktgesteuert. Dabei belastet eine vorgespannte Druckfeder einen Ventilkolben. Übersteigt der Druck aus Fördermenge und Viskosität die Federkraft öffnet sich das Ventil und das Öl strömt über. Dabei wird über Ventil und Ablaufleitung ein Staudruck erzeugt. Die Fördermenge der Ölpumpe ist so dimensioniert das auch steigende interne Leckagen über dem Lagerverschleiß abgedeckt werden. Worst case, death valley, Hochsommer, Leerlauf und gealtertes Motorenöl.
Bei geregelten Pumpen wird der Öldruck über die verstellbare Fördermenge gefahren. Die Regelpumpe steuert über die Ölmenge den Öldruck. Dadurch ist beim Kaltlauf die Leistungsaufnahme geringer.
Verweilzeit in Minuten
ist die Zeit, aus Ölvolumen : Fördermenge. In Konstruktionen mit direkt gesteuerten Ventilen wird die über das Druckventil überströmende Ölmenge in die Ansaugleitung der Pumpe zurück geführt. Daraus resultiert eine höhere Verweilzeit in der Ölwanne.
Wie auch bei der Konstantpumpe, wird nur die Ölmenge gefiltert die über die Schmierstellen abfließt.
Je mehr Öl über die Lagerstellen abgespritzt, abgeschleudert wird, umso höher wird die Verlustleistung im Kurbelkreis. Es ist unsinnig zu glauben das mit mehr Öl das über die Lager abfließt auch die Öltemperatur geringer wird.
https://www.google.com/url?...
Schelle1
hat Dir freundlicher Weise einen Link eingestellt, den solltest Du Dir mehrfach erarbeiten. http://www.hs-ulm.de/opus/volltexte/2017/434/pdf/StroemungSkript.pdf
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 8. Mai 2018 um 13:46:33 Uhr:
Zitat:
@rikki007 schrieb am 7. Mai 2018 um 21:08:09 Uhr:
ich spreche nicht nur vom vermögen des ansaugens der plörre . . .sondern wie schnell die pumpe am ende im stande ist, den kram zu pumpen.
und freilich fließt ein zähes öl auch schlechter durch die Leitungen . . .
genauso wie es zu den Zahnräder der pumpe fließt.
oder meinst du, die Zahnräder dichten 100 Prozentig ab, und du hast somit eine garantierte fließmenge bei der und der Drehzahl ??
das ist alles weit ausserhalt der Realität und weit am
Bei geregelten Pumpen wird der Öldruck über die verstellbare Fördermenge gefahren. Die Regelpumpe steuert über die Ölmenge den Öldruck. Dadurch ist beim Kaltlauf die Leistungsaufnahme geringer.
Schelle1
hat Dir freundlicher Weise einen Link eingestellt, den solltest Du Dir mehrfach erarbeiten. http://www.hs-ulm.de/opus/volltexte/2017/434/pdf/StroemungSkript.pdfanscheinend kommt zu meinem halbwissen noch eine lese rechtschreib schwäche bei dir dazu . . .
hab ich nicht genau das geschrieben ??
das ist alles weit ausserhalb der Realität und weit am Thema vorbei, denn bei den Ölpumpen im Fahrzeug kommen auch noch druckregelventile zum Einsatz, die über federkolben gesteuert werden . . .
Es ist doch nun wirklich eine physikalisch logische Angelegenheit, dass ein dünneres Öl bei Druckregelung einen höheren Volumenstrom als ein dickeres Öl erreicht.
Wenn der max. Systemdruck auf z.B. 5 bar durch ein Überdruckventil geregelt wird, dann öffnet dieses mit einem 50er früher bei 3.000 upm, als mit einem 30er bei 4.000 upm (innerer Widerstand - Viskosität). Somit hat das 30er Öl einen höheren Durchsatz und kann natürlich auch entstehende Wärme bis zu einem gewissen Grad schneller abtransportieren.
Da benötigt es keine sonst wie komplizierte Strömungslehre oder ähnliches...
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 8. Mai 2018 um 22:31:46 Uhr:
Es ist doch nun wirklich eine physikalisch logische Angelegenheit, dass ein dünneres Öl bei Druckregelung einen höheren Volumenstrom als ein dickeres Öl erreicht.Wenn der max. Systemdruck auf z.B. 5 bar durch ein Überdruckventil geregelt wird, dann öffnet dieses mit einem 50er früher bei 3.000 upm, als mit einem 30er bei 4.000 upm (innerer Widerstand - Viskosität). Somit hat das 30er Öl einen höheren Durchsatz und kann natürlich auch entstehende Wärme bis zu einem gewissen Grad schneller abtransportieren.
Da benötigt es keine sonst wie komplizierte Strömungslehre oder ähnliches...
ja eben . . . so ist es . . .
aber so schlaue leute wie der user @laurin-2008 können halt nur schlau tun indem sie irgendwelche wikipedia beiträge raus kopieren und den leuten das wort im munde herumdrehen und sich an irgendwelchen formulierungen hoch gezogen wird . . .
selbst bringen solche leute leider nur wenig an eigenen erfahrungen in einen tread wie hier ein . . . schade eigentlich
viele grüße
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 8. Mai 2018 um 22:31:46 Uhr:
Es ist doch nun wirklich eine physikalisch logische Angelegenheit, dass ein dünneres Öl bei Druckregelung einen höheren Volumenstrom als ein dickeres Öl erreicht.Wenn der max. Systemdruck auf z.B. 5 bar durch ein Überdruckventil geregelt wird, dann öffnet dieses mit einem 50er früher bei 3.000 upm, als mit einem 30er bei 4.000 upm (innerer Widerstand - Viskosität). Somit hat das 30er Öl einen höheren Durchsatz und kann natürlich auch entstehende Wärme bis zu einem gewissen Grad schneller abtransportieren.
Da benötigt es keine sonst wie komplizierte Strömungslehre oder ähnliches...
Grundsätzliche Zustimmung, aber aus anderen Bereichen wo mit solchen Durchlaufkühlungen gearbeitet wird weiß man, dass die entstehenden Temperaturdifferenzen zwischen dem "heißen" Teil des Kühlkreislaufes und dem "kalten" Teil so gering sind, dass solche Effekte kaum messbar sein werden. Solange die Durchlaufgeschwindigkeit nicht sehr niedrig nahe Stillstand ist.
Deswegen macht es in der Praxis keinen Unterschied, ob dein Kühlmittel etwas dünnflüssiger ist, viel wichtiger ist dass der Radiator effektiv ist und das Temperaturdelta zwischen Kühlmittel und Umgebungsluft möglichst klein gehalten wird. Der Volumenstrom des Öls ist da echt vernachlässigbar, solange ein paar Liter pro Minute durchgehen.
Zitat:
@chrisdash schrieb am 9. Mai 2018 um 13:43:48 Uhr:
Deswegen macht es in der Praxis keinen Unterschied, ob dein Kühlmittel etwas dünnflüssiger ist, viel wichtiger ist dass der Radiator effektiv ist und das Temperaturdelta zwischen Kühlmittel und Umgebungsluft möglichst klein gehalten wird. Der Volumenstrom des Öls ist da echt vernachlässigbar, solange ein paar Liter pro Minute durchgehen.
Genau,
der Wirkungsgrad ist abhängig vom Delta T und der Strömung ob laminar oder turbulent. Estermoleküle die sich auf metallischen Flächen aufrichten, übertragen über die Molekül-Schwänze die Wärme besser als nur mit Öl benetzte Flächen.
Gruß